Ingeborg Bachmann: Undine geht

Wie die anderen Erzählungen des Bandes "Das dreißigste Jahr" handelt dieser zwischen Lyrik und Prosa changierende Monolog - "Undine geht" - von Sprache und Gewalt, von existentieller Wahrheit des Individuums und Anpassun
Wie die anderen Erzählungen des Bandes "Das dreißigste Jahr" handelt dieser zwischen Lyrik und Prosa changierende Monolog - "Undine geht" - von Sprache und Gewalt, von existentieller Wahrheit des Individuums und Anpassung an die gesellschaftliche Norm, von der quälenden Last der Erinnerung und der Freiheit zur Rebellion. Wohl erstmals in ihrem Werk stellt Bachmann hier die Frage nach der Möglichkeit der Kommunikation zwischen Mann und Frau von jenem dezidiert weiblichen Standpunkt aus, der die späte Prosa ihres "Todesarten"- Zyklus kennzeichnen wird. Nicht zuletzt setzt der Text eine poetologische Reflexion fort, die implizit in Gedichten und Erzählungen, explizit in Essays und Vorlesungen, um die Möglichkeit einer neuen, radikal anderen, nicht entfremdeten Sprache kreist.
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Metadaten
Author:Hermann Dorowin
URN:urn:nbn:de:hebis:30-1149770
Document Type:Working Paper
Language:German
Date of Publication (online):2010/04/15
Year of first Publication:2000
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2010/04/15
SWD-Keyword:Bachmann; Bachmann; Fouqué; Friedrich de La Motte- ; Hermeneutik; Ingeborg ; Ingeborg / Undine geht
HeBIS PPN:224861522
Dewey Decimal Classification:833 Deutsche Erzählprosa
Sammlungen:GiNDok
BDSL-Classification:BDSL-Klassifikation: 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.14.00 Zu einzelnen Autoren
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$Rev: 11761 $