Helena oder: Die Rede eines stummen Bildes: Rhetorik und Geschlecht

"Den Frauen", schreibt Otto Weininger 1903 in Geschlecht und Charakter, "ist zwar die Gabe der Sprache, aber nicht so die der Rede verliehen; eine Frau konversiert (kokettiert), oder schnattert, aber sie redet nicht." Di
"Den Frauen", schreibt Otto Weininger 1903 in Geschlecht und Charakter, "ist zwar die Gabe der Sprache, aber nicht so die der Rede verliehen; eine Frau konversiert (kokettiert), oder schnattert, aber sie redet nicht." Diese Ab- und Ausgrenzung 'weiblicher' Redeformen von der ernsthaften 'männlichen' Rede provoziert die Frage nach dem Verhältnis von Rhetorik und Geschlecht dem sich ein an der Universität Münster arbeitendes Forschungsprojekt unter der Überschrift "Weibliche Rede - Rhetorik der Weiblichkeit" widmet.
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Metadaten
Author:Martina Wagner-Egelhaaf
URN:urn:nbn:de:hebis:30-1154529
Document Type:Part of a Book
Language:German
Date of Publication (online):2010/06/08
Year of first Publication:2002
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2010/06/08
SWD-Keyword:Geschlechtsunterschied; Rhetorik
Source:http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-5116/Helena.pdf ; (in:) Katharina Baisch, Ines Kappert, Marianne Schuller, Elisabeth Strowick, Ortrud Gutjahr: Gender Revisited. Subjekt- und Politikbegriffe in Kultur und Medien. - Stuttgart,
HeBIS PPN:22616750X
Dewey Decimal Classification:800 Literatur und Rhetorik
Sammlungen:GiNDok
Linguistik
BDSL-Classification:BDSL-Klassifikation: 02.00.00 Deutsche Sprachwissenschaft > 02.02.00 Studien
BDSL-Klassifikation: 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.10.00 Stilistik. Rhetorik
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

$Rev: 11761 $