Was singt? Macht des Wortes, Macht der Stimme

In einem der wenigen Interviews, welche die kürzlich verstorbene Pina Bausch vor vielen Jahren gegeben hatte, wurde sie gefragt, warum in ihrem Tanztheater so wenig getanzt werde. Wie man sich bewege, so war die Antwort,
In einem der wenigen Interviews, welche die kürzlich verstorbene Pina Bausch vor vielen Jahren gegeben hatte, wurde sie gefragt, warum in ihrem Tanztheater so wenig getanzt werde. Wie man sich bewege, so war die Antwort, interessiere sie weniger, als vielmehr, was bewege. Eine ähnliche Frage scheint in den letzten zwei Jahrzehnten auch der Ausgangspunkt vieler Recherchen im Bereich des neuen Musik- bzw. Sprechtheaters zu sein, betrachtet man beispielsweise die Inszenierungen bzw. szenischen Projekte von Komponisten und Regisseuren wie Christoph Marthaler und Heiner Goebbels oder von bildenden Künstlern wie Robert Wilson und Romeo Castellucci. Keiner Sparte im engeren Sinne zuzuordnen, erproben sie eine Aufhebung der Spartengrenzen und streben die Geburt eines anderen Theaters an, aus dem Geist der Musik. Ihre Frage könnte heißen: Was singt in der Sprache, in der Stimme?
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Metadaten
Author:Helga Finter
URN:urn:nbn:de:hebis:30-84109
URL:http://www.uni-giessen.de/theater/download.php?itemID=45
Publisher:Justus-Liebig-Univ.
Place of publication:Gießen
Document Type:Working Paper
Language:German
Date of Publication (online):2010/11/03
Year of first Publication:2009
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2010/11/03
SWD-Keyword:Theater
Pagenumber:17
Source:Vortrag bei den Salzburger Festspieldialogen am 5. August 2009
HeBIS PPN:291019870
Institutes:Extern
Dewey Decimal Classification:792 Bühnenkunst
Sammlungen:Literatur zum Theater
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

$Rev: 11761 $