Strategisches Gesamtkonzept und Arbeitsplan der IWF Wissen und Medien gGmbH

In der modernen Informationsgesellschaft sind AV-Medien unverzichtbares
Instrument der Darstellung und Verfügbarmachung von Wissen.
Sie machen Wissenschaft sichtbar und bereichern die Lehre. Ihre Bedeutung
als Qualitätsm
In der modernen Informationsgesellschaft sind AV-Medien unverzichtbares
Instrument der Darstellung und Verfügbarmachung von Wissen.
Sie machen Wissenschaft sichtbar und bereichern die Lehre. Ihre Bedeutung
als Qualitätsmerkmal und Imageträger hochwertiger Bildung
nimmt stetig zu. Ihr Einsatz und ihre Nutzung erlangen den Rang einer
Kulturtechnik, Medienkompetenz wird zur Grundqualifikation.
Um das Bildungspotenzial von AV-Medien umfassend nutzbar zu
machen, sind gesamtstaatliche und überregionale Anstrengungen
notwendig. Der IWF als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft kommt
hierbei die Funktion zu, durch Wahrnehmung ihrer Kernaufgaben
„Transfer von AV-Medien" und „Transfer von Medienkompetenz" die
hochschulübergreifende Mediennutzung in Lehre und Forschung zu
fördern und zu verbessern.
Die IWF verfügt als außeruniversitäre, zentrale und gemeinnützige
Medieneinrichtung über jahrzehntelange Erfahrung im Medieneinsatz in
der Wissenschaft („Zukunft durch Tradition"). Sie bietet Medientechnik,
Dokumentation und Archivierung unter einem Dach. Technisch
hat sie den dynamischen Übergang der Medien in das digitale Zeitalter,
in die Onlinewelt sowie die zunehmende Medienintegration in Lehr-
/Lernsysteme aktiv begleitet und mitgeprägt.
Zusätzlich haben AV-Medien als zeitgebundene Dokumente eine
wichtige übergeordnete Bedeutung: In AV-Medien gespeicherte
Informationen sind Teil des als Sekundär- wie auch als Primärquelle
für künftige Generationen zu erhaltenden Kulturguts. Diese Funktion
erfordert nachhaltige Sicherung und dauerhafte Verfügbarkeit. Dabei
handelt es sich um eine gesellschaftliche Aufgabe, deren
dauerhafte Wahrnehmung nur durch eine öffentliche und
grundfinanzierte Einrichtung wie die auf AV-Medien
spezialisierte IWF zu gewährleisten ist.
Die IWF beschränkt sich nicht auf bloße Mediennachweise. Vielmehr
schafft sie durch medientechnische Bearbeitung die Basis für ein
umfassendes und standardisiert nutzbares Medienangebot. Dieses
verknüpft sie mit vielfältigen weiteren Informationen (u. a. Metadaten,
Rechtemanagement) und macht es damit für Lehre und Forschung
recherchierbar, zitierbar, dauerhaft verfügbar und bedarfsabhängig
in unterschiedlichen Anwendungen nutzbar. Mit ihren
Campuslizenzen und deren Integration in die Bibliothekswelt der
Hochschulen hat die IWF ein zukunftsweisendes Distributionsmodell
entwickelt.
In ihren Kernaufgaben konzentriert sich die IWF bewusst auf lineare AVMedien.
Deren immanente Sinneinheiten macht sie eigenständig
nutzbar. Ergänzend linearisiert sie hierbei auch interaktive Medienobjekte,
um sie in einen konkreten Kontext zu stellen oder die
Funktionsbandbreite komplexer Anwendungen zu vermitteln.
Bei der Bearbeitung ihrer aus den Kernaufgaben abgeleiteten Geschäftsfelder
„Medien" und „Information und Know-how" orientiert sich
die IWF als gemeinnützige Serviceeinrichtung mit öffentlichem Auftrag
an den Erfordernissen des Non-Profit-Marketings. Die Lehrenden und
Lernenden an den Hochschulen sind ihre wichtigste Zielgruppe. Um ihre
Medienakquisition und -distribution zu steigern, weitet sie ihre
Zusammenarbeit mit Hochschuleinrichtungen und Multiplikatoren aus,
die potenziell über Quellen wissenschaftlicher AV-Medien verfügen.
In ihrer weiteren Entwicklung strebt die IWF zunächst den Ausbau ihrer
Medientransfer- und Informationsdienstleistungen im deutschsprachigen
Raum an. Ihr überwiegend zweisprachiges Angebot wird die IWF
zunehmend auf Europa ausweiten, indem sie an dem Aufbau entsprechender
Mediennetzwerke mitwirkt. Sie wird im Rahmen Ihrer
Zusammenarbeit mit dem „Netzwerk Mediatheken" darauf hinwirken,
dass erfolgreiche Konzepte öffentlicher Archive für AV-Medien vom
europäischen Ausland (z. B. Frankreich und Großbritannien) übernommen
werden.
Zur evaluatorischen Bemessung ihrer Serviceleistungen setzt die IWF
ein von ihr entwickeltes differenziertes Kennzahlensystem ein, das
zum einen ihr Leistungsvermögen auf Anbieterseite und zum anderen
das Nachfrageverhalten auf Nutzerseite berücksichtigt.
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Metadaten
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-234231
Publisher:Institut für den Wissenschaftlichen Film
Place of publication:Göttingen
Document Type:Report
Language:German
Date of Publication (online):2012/01/23
Year of first Publication:2005
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Creating Corporation:Institut für den Wissenschaftlichen Film <Göttingen>
Release Date:2012/01/24
Pagenumber:23
First Page:1
Last Page:23
Dewey Decimal Classification:791 Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk
Sammlungen:Literatur zum Film
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

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