Grenzen des Wissens, gemischte Gefühle : Heinrich Heines Ironie

Heine-Leser werden sich leicht darüber verständigen können, dass sein Werk in hohem Grad Ironie enthält. Schwieriger ist die genaue Beschreibung dieser Ironie. Hier stellt sich die Frage der Intention, die der Autor dami
Heine-Leser werden sich leicht darüber verständigen können, dass sein Werk in hohem Grad Ironie enthält. Schwieriger ist die genaue Beschreibung dieser Ironie. Hier stellt sich die Frage der Intention, die der Autor damit verfolgt, nach der Reichweite der ironischen Dementis. (...) [Die Ironie, die sich in Heines Werk findet, geht daraus hervor,] dass verschiedene Perspektiven aufeinander treffen. Heine weiß um die Grenzen der jeder Weltbeschreibung, um die Vielzahl der Geltungsansprüche in der Moderne und bezieht sich selbst in die Realität mit ein (...). [Ihm geht] es weniger um ein zweckgebundenes und zielgerichtetes Verlachen und mehr um ein Widerspiel verschiedener Positionen, um ein Vermeiden von Fixierungen (...). Man kann die Ironie als jene Größe ansehen, die Heines Werk Einheit gibt.
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Metadaten
Author:Dirk von Petersdorff
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-241666
ISBN:3-931845-97-4
Parent Title (German):Die Sprache des Witzes : Heinrich Heine und Robert Gernhardt
Publisher:Institut für Kirche und Gesellschaft
Place of publication:Iserlohn
Editor:Burkhard Moennighoff
Document Type:Part of a Book
Language:German
Date of Publication (online):2012/01/12
Year of first Publication:2006
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Release Date:2012/01/12
Tag:Heinrich Heine; Ironie
Pagenumber:21
First Page:11
Last Page:31
Note:
Aufsatz in anderer Fassung unter dem Titel: Grenzen des Wissens, gemischte Gefühle. Heinrich Heines Ironie, in: Heine-Jahrbuch 2006, S. 1–19. 
Institutes:Extern
Sammlungen:GiNDok
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

$Rev: 11761 $