Die küstennahe Ausbildung des Osningsandsteins bei Bad Iburg im Liegenden der Osningüberschiebung

Vor der Küste der Rheinischen Masse liegen im Gebiet des nordwestlichen
Teutoburger Waldes bei Bad Iburg im Querschnitt linsenartige feinkörnige Sandsteinmassen
mit einer Mächtigkeit bis zu 260 m. Sie gehören der Unterkreide an und bilden die
Fazies des Osningsandsteins. Seitlich und landeinwärts werden sie von wattähnlichen,
zum Teil gröberen, mit 15-20 m geringmächtigen und glaukonitführenden, z. T. tonigen
Sandsteinen vertreten, in denen im Falle des Dörenberges Anzeichen für eine vom Festland
kommende ehemalige Stromrinne völlig fehlen. Der Befund am Hohnsberg spricht
dafür, daß er eine durch Tiefenerosion hervorgerufene Rinnenausfüllung, der Form nach
Seegatten der friesischen Küste vergleichbar oder mehr noch dem ausgefüllten Bett eines
dem Meere zufließenden Stromes, ist. Die bisherige Annahme, in den mächtigen Sandsteinvorkommen
ehemalige Flußdelten zu sehen, kann nicht mehr gelten.

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Metadaten
Author:Gerhard Keller
URN:urn:nbn:de:hebis:30:3-269276
ISSN:0340-4781
Parent Title (German):Osnabrücker naturwissenschaftliche Mitteilungen : Veröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück
Publisher:Museum am Schölerberg Natur und Umwelt
Place of publication:Osnabrück
Document Type:Article
Language:German
Date of Publication (online):28.11.2012
Year of first Publication:1979
Publishing Institution:Univ.-Bibliothek Frankfurt am Main
Volume:6
Pagenumber:11
First Page:7
Last Page:17
HeBIS PPN:31415471X
Dewey Decimal Classification:550 Geowissenschaften
Sammlungen:Sondersammelgebiets-Volltexte Biologie
Zeitschriften / Jahresberichte:Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 6 (1979)
Journal: Dazugehörige Zeitschrift anzeigen
Licence (German):License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen ohne Print on Demand

$Rev: 8725 $