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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Fri, 24 May 2013 15:26:06 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Fri, 24 May 2013 15:26:06 +0200</lastBuildDate>
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      <title>YIVO news = Jedīʿōt fun JIWO : No. 198 Summer 2004</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/30038</link>
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      <category>periodicalpart</category>
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      <pubDate>Fri, 24 May 2013 15:26:06 +0200</pubDate>
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      <title>Syntaktische Minimalformen: Grammatikalisierungen in einer medialen Nische</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29770</link>
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      <author>Beate Henn-Memmesheimer</author>
      <category>bookpart</category>
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      <pubDate>Thu, 11 Apr 2013 15:55:57 +0200</pubDate>
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      <title>Die Schwebfliegen (Diptera: Syrphidae) des Schmandberges bei Bellersen – Ein Beitrag zur Schwebfliegenfauna des Kreises Höxter</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29713</link>
      <description>In den drei Jahren wurden am Schmandberg mit 123 Arten aus 44 Gattungen über 25% der bisher für Deutschland bekannten Arten nachgewiesen. Die Artenzahlen zwischen den einzelnen Untersuchungsjahren unterscheiden sich dabei kaum Trotz der im Vergleich zu anderen Untersuchungen (vgl. z.B. BARKEMEYER, 1979; DREES, 1997; FLÜGEL, 2002; LÖHR, 1991; POMPÉ &amp; CÖLLN, 1993; PRECHT &amp; CÖLLN, 1996; RASKIN, 1994; ROTHE, 2000) hohen Artenzahl bezogen auf das recht kleine Untersuchungsgebiet konnten am Schmandberg keine gefährdeten oder sehr seltenen Arten gefunden. Viele der Arten des Schmandberges weisen keine besonderen Ansprüche an ihren Lebensraum auf, sie sind euryök, ausgesprochen wanderfreudig und nutzten im Untersuchungsgebiet vor allem das gute Blütenangebot der Sommermonate. Die Mehrzahl der gefundenen Arten reproduziert sich nicht auf dem Schmandberg, sondern entweder in den Bachauen mit ihren frischen bis feuchten Grünlandbeständen und kleinen Auwaldresten oder in den angrenzenden Laub- und Nadelwäldern. Die gefundenen Arten repräsentieren also eine größeren Landschaftsausschnitt. Gleichzeitig zeigt das weite Artenspektrum mit sehr unterschiedlichen Lebensraumansprüchen die noch vorhandene enge Verzahnung der verschiedenen Lebensräume im Umfeld des Schmandberges auf. Die Landschaft weist dort eine hohe Durchlässigkeit für die Schwebfliegen auf, so daß das sehr gute Blütenangebote auf dem Schmandberg von vielen Arten der Umgebung genutzt werden kann. Im folgenden werden die einzelnen gefunden Gattungen kurz vorgestellt und, soweit möglich, Angaben zur Ökologie nach SPEIGHT (1999), SPEIGHT &amp; CASTELLA (1999A, 1999B) UND SPEIGHT, CASTELLA, &amp; OBRDLIK (1999) mit Ergänzungen aufgrund eigener Beobachtungen gemacht. Zur schnellen Übersicht über die Schwebfliegenarten des Schmandberges dient die Gesamtartenliste in Tabelle 2, in der auch die Dominanzwerte der Arten aus den Malaisefallenfängen dargestellt sind. </description>
      <author>Heiko Köstermeyer</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29713</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 16:32:14 +0200</pubDate>
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      <title>Anmerkungen zum Hirschkäfer ( Lucanus cervus L. ) und seiner Verbreitung im Kreis Höxter nebst Bitte um Mitarbeit</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29712</link>
      <description>Über die Verbreitung des Hirschkäfers im Kreis Höxter ist wenig bekannt. Dementsprechend lückenhaft sind auch die Daten zu den Beständen dieser Tierart. Um diese Wissenslücke zu schließen, wurde im Sommer 2003 die Bevölkerung des Kreises über die Presse darum gebeten, Beobachtungen des Hirschkäfers an die "Landschaftsstation im Kreis Höxter" zu melden. Die kartographisch aufgearbeiteten Daten sind in Abb. 3 dargestellt. Auffällig sind die zahlreichen Funde im Bereich der Städte Höxter und Brakel sowie im Nethetal zwischen diesen beiden Städten. Weitere Funde liegen für das Wesertal und das südliche Kreisgebiet vor. </description>
      <author>Burkhard Beinlich; Walter Köble</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29712</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 16:17:36 +0200</pubDate>
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      <title>Die Streuobstbestände im Kreis Höxter</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29711</link>
      <description>Im Kreis Höxter findet sich ein Großteil der Streuobstbestände Ostwestfalen-Lippes. Allerdings ist aufgrund des ungünstigen Altersaufbaus und fehlender Pflege damit zu rechnen, dass die Bestände in den nächsten 20 bis 40 Jahren auf etwa die Hälfte des aktuellen Wertes zurückgehen werden. Um diesen Trend zu stoppen, sind große Kraftanstrengungen erforderlich, damit dem Streuobstbau wieder eine wirtschaftliche Perspektive gegeben wird. Neben einer Förderung der Bestände durch öffentliche Mittel(Kulurlandschaftsprogramm etc.) ist es vor allem wichtig, die Produkte in Wert zu setzten, d.h. die Früchte als Tafelobst, Apfelsaft oder -schorle (wie z. B. in Ottenhausen) oder Obstler (Beispiel: Bellersen) marktfähig zu machen. Darüber hinaus wird bei der großen Zahl der Bestände vor allem großes ehrenamtliches Engagement der Heimat- und Naturschutzvereine zum Erhalt der Bestände wichtig sein! </description>
      <author>Walter Köble; Ulrike Battmer; Burkhard Beinlich; Uli Wycisk; Andreas Peine; Frank Grawe</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29711</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 16:09:30 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Die Verbreitung des Kammolches im Kreis Höxter</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29710</link>
      <description>Zunächst kann festgehalten werden, daß bei der Ausweisung der FFH-Gebiete zum Schutz des Kammolches im Kreis aus Unkenntnis der tatsächlichen Bestandssituation nicht alle wichtigen Vorkommen berücksichtigt wurden. So hätte zumindest der Bereich um Ottenhausen Berücksichtigung finden müssen. Allerdings waren die dortigen Bestände zum Zeitpunkt der FFH-Gebietsmeldungen noch nicht bekannt. Die Nichtberücksichtigung der Vorkommen in der südlichen Egge bei Scherfede ist dagegen weniger gravierend, da dieser Bereich als Vogelschutzgebiet "Egge Süd" bereits europarechtlich gesichert ist. Des weiteren stellt sich die Frage, wie die Situation der Kammolchbestände im Kreis aus Sicht der FFH-Richtlinie zu bewerten ist. In Artikel 1i der Richtlinie 92/43 EWG wird der Erhaltungszustand einer Art definiert und die Bedingungen für einen günstigen Erhaltungszustand beschrieben. Danach ist der Erhaltungszustand als günstig zu betrachten, wenn "aufgrund der Daten über die Populationsdynamik der Art anzunehmen ist, dass diese Art ein lebensfähiges Element des natürlichen Lebensraumes, dem sie angehört, bildet und langfristig weiterhin bilden wird, und das natürliche Verbreitungsgebiet dieser Art weder abnimmt noch in absehbarer Zeit vermutlich abnehmen wird und ein genügend großer Lebensraum vorhanden ist und wahrscheinlich weiterhin vorhanden sein wird, um langfristig ein Überleben der Populationen dieser Art zu sichern." Ein ungünstiger Erhaltungszustand einer Art kann angenommen werden, wenn eine erhebliche Störung der Art vorliegen könnte. Eine erhebliche Störung kann immer dann angenommen werden, wenn eines der oben angeführten Kriterien nicht erfüllt ist (EUROPÄISCHE KOMMISSION 2000). Für den Kreis Höxter bedeutet dies, dass für viele Vorkommen ein ungünstiger Erhaltungszustand anzunehmen ist. Ableiten lässt sich dies zum einen am Verbreitungsmuster der Art. Abbildung 1 macht deutlich, dass mit Ausnahme der Verbreitungsschwerpunkte die Vorkommen weit verstreut im Kreis lokalisiert sind. Ein genetischer Austausch zwischen den einzelnen Populationen ist kaum noch möglich. Zum anderen scheinen zahlreiche Vorkommen nur aus wenigen Tieren zu bestehen, denen zudem jeweils nur ein geeignetes Laichgewässer zur Verfügung steht. Die Wahrscheinlichkeit des Aussterbens solch einer Kleinstpopulation ist groß! Aus dieser Bestandsbeschreibung leitet sich die Forderung nach der Schaffung eines Verbundsystems ab, welches es den Tieren ermöglicht, wieder in genetischen Austausch zu treten. Zu solch einem Verbundsystem gehören als elementares Element fischfreie Kleingewässer in räumlicher Nähe, die als Fortpflanzungsstätten und Trittsteine fungieren. Neben dem Kammolche profitieren von solchen Gewässern selbstverständliche auch die meisten anderen heimischen Amphibien und darüber hinaus zahlreiche andere Arten und Artengruppen (z.B. die Libellen). Ein entsprechendes Verbundsystem sollte, ähnlich wie für den Laubfrosch im Rahmen des Artenhilfsprogramms "Ein König sucht sein Reich" in den letzten Jahren schon realisiert, so schnell wie möglich mit den hier vorgelegten Daten geplant und alsbald umgesetzt werden. </description>
      <author>Burkhard Beinlich; Uli Wycisk; Frank Grawe</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29710</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 16:01:47 +0200</pubDate>
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      <title>Die Saatkrähe ( Corvus frugilegus ) im Kreis Höxter Verbreitung, Biologie und Bestandsentwicklung</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29709</link>
      <description>Der Bestand der heimischen Brutpaare ist seit 2001 annähernd gleich geblieben, wenn auch die Zunahme der Saatkrähen in der Kolonie am Schützenplatz von Steinheim den Eindruck einer starken Zunahme der Bestände erwecken kann. Dem ist aber nicht so! Vielmehr scheint der Nachwuchs in andere Siedlungsräume abzuwandern. Eventuell ziehen die Jungvögel zusammen mit den bei uns überwinternden Saatkrähen im Frühjahr in Richtung Osten ab. Eine weitere Zunahme der Brutbestände im Raum Steinheim ist nicht sehr wahrscheinlich, da das Angebot an geeigneten Brutplätzen bzw. Brutbäumen bereits jetzt voll ausgeschöpft ist. Insofern kann die Sorge von Teilen der Bevölkerung genommen werden, die eine weitere Zunahme dieser Vogelart und damit einhergehende Schäden in landwirtschaftlichen Kulturen befürchten. Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang, dass ein Teil der Schäden, die seitens der Landwirtschaft geltend gemacht werden, selbst verschuldet sind. So neigt die Saatkrähe dazu, sich nahe geeigneter Nahrungsquellen auch in unmittelbarer Nähe zum Menschen aufzuhalten. Die von einigen Landwirten praktizierte offene Lagerung von als Futtermittel eingesetzten Abfällen, die bei der Herstellung von Süßwaren anfallen, sorgt im Bereich Steinheim so z.B. für eine abwechslungsreiche und konstante Nahrungsquelle, die von den Tieren gerne angenommen wird. Dies hat zur Folge, dass sich die Saatkrähen zusammen mit den Rabenkrähen in der Umgebung dieser Nahrungsquellen konzentrieren. Neben den Frassschäden kommt es dort auch zu übermäßigen Beschädigungen von Silagefolien, und selbst Übergriffe auf Haus- und Nutztiere sind zu verzeichnen. Aber es bleibt nicht bei diesen vermeidbaren Beeinträchtigungen. Auch die Tiere selbst können durch das gedankenlose Verhalten einzelner Mitmenschen geschädigt werden. So sind Erkrankungen durch die "ungeeignete" Nahrungsaufnahme an den „Futterstellen“ und Übertragungen von Krankheiten vorprogrammiert. Hier ist an die Einsicht der Verantwortlichen zu appellieren, dass diese Missstände beseitigt werden! </description>
      <author>Helmut Struck; Burkhard Beinlich</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29709</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 15:52:30 +0200</pubDate>
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      <title>Ornithologischer Sammelbericht für den Kreis Höxter 2002</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29708</link>
      <description>Der „Ornithologische Sammelbericht“ erscheint alljährlich und gibt erwähnenswerte Vogelbeobachtungen des Kreisgebietes und direkt angrenzender Bereiche wieder. Sofern es nicht gesondert angegeben ist, liegen den Daten keine gezielten Untersuchungen zugrunde; sie sind somit absolut zufällig entstanden und erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Die Veröffentlichung dient zur Dokumentation der Nachweise, zur aktuellen Information und kann als Grundlage für Auswertungen verwendet werden. Von besonderem Interesse sind Daten von seltenen Brutvögeln, vor allem von solchen, die bei uns ein regional bedeutsames Vorkommen haben. Bei folgenden Arten sollte stets besonderes Augenmerk auf Brutvorkommen gerichtet werden: Schwarzstorch, Rohrweihe, Wiesenweihe, Baumfalke, Steinkauz, Uhu, Wendehals, Wachtelkönig, Schlagschwirl, Raubwürger, Braunkehlchen, Grauammer. Von Schwarzstorch und Uhu werden im Sammelbericht keine Brutplatzangaben veröffentlicht, es wird lediglich die Gesamtzahl bekannter Bruten angegeben. Meldungen bitte ich jeweils bis zum 01.02. des Folgejahres mir direkt, z.B per E-Mail an stollenmueller@tiscali.de, in der abgedruckten Form zu übermitteln. Beobachtungen sehr seltener Arten müssen von der „Deutschen Seltenheitskommission“ geprüft werden. Ohne diese Prüfung gelten die Daten als unsicher und werden auch nicht weiter in die Literatur übernommen. Sofern Beobachtungen der „meldepflichtigen“ Arten mitgeteilt werden, bekommen die Beobachter einen entsprechenden Vordruck zugesandt mit der Bitte, diesen auszufüllen und an die Seltenheitskommission weiterzuleiten. </description>
      <author>Jochen Müller</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29708</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 15:45:36 +0200</pubDate>
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      <title>Die Tagschmetterlings- und Widderchenfauna des Diemeltales im Wandel der letzten 150 Jahre</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29707</link>
      <description>Die herausragende Bedeutung der Kalk-Halbtrockenrasen-Komplexe als Lebensraum für Tagfalter und Widderchen wird in Mitteleuropa von keinem anderen Habitattyp erreicht (vgl. EBERT &amp; RENNWALD 1991a, b; KRATOCHWIL &amp; SCHWABE 2001, VAN SWAAY 2002). Orchideenreiche Kalkmagerrasen zählen darüber hinaus gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL; 92/43/EWG, DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN 1992) zu den europaweit prioritär zu schützenden Lebensraumtypen (vgl. SSYMANK et al. 1998, FARTMANN et al. 2001). Kalkmagerrasen haben im Diemeltal gegenwärtig noch eine Ausdehnung, wie sie sonst nahezu nur aus Süddeutschland bekannt ist (z. B. Schwäbische oder Fränkische Alb [vgl. QUINGER et al. 1994, BEINLICH &amp; PLACHTER 1995, SCHUMACHER et al. 1995]). Zugleich stellt das Diemeltal das letzte größere und zusammenhängende Kalkmagerrasengebiet im Nordwesten Deutschlands dar (s. Abb. 1 in SCHUMACHER et al. 1995). Das Diemeltal ist bedingt durch die Großflächigkeit der Magerrasen und die Lage im Regenschatten des nach Westen vorgelagerten Eggegebirges bzw. Rheinischen Schiefergebirges, trotz der Lage im Norden Deutschlands, durch eine außergewöhnlich artenreiche Tagschmetterlings- und Widderchenfauna gekennzeichnet (RETZLAFF 1973, 1975; WEIGT 1982). Die Magerrasen-Komplexe des Diemeltales verdanken ihre Entstehung einer jahrhundertelangen Nutzung als Hudelandschaft (CURTZE 1850, SIEBERS 1911, BRÖKEL 1984, BREDER &amp; SCHUBERT 1993, WILKE 1996). Für das Diemeltal ist wie für weite Teile Mitteleuropas ein dramatischer Rückgang der Magerrasenfläche in den letzten 150 Jahren zu beobachten (vgl. QUINGER et al. 1994, BEINLICH &amp; PLACHTER 1995, WALLISDEVRIES et al. 2002). Die Hauptursachen für diese Verluste sind vor allem das Brachfallen und die Aufforstung der Kalk-Halbtrockenrasen (vgl. QUINGER et al. 1994, VAN SWAAY 2002, WALLISDEVRIES et al. 2002). Die zunehmende Fragmentierung der Kalkmagerrasen und die fehlende Nutzung haben einen gravierenden Rückgang vieler Tierarten zur Folge. Dies gilt in besonderer Weise für Tagschmetterlinge und Widderchen (vgl. BOURN &amp; THOMAS 2002). Die Arten beider Tiergruppen sind durch eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Metapopulationsstruktur2 gekennzeichnet (C. D. THOMAS 1995, SETTELE &amp; REINHARDT 1999) und somit in besonderer Weise von einer Verinselung der Habitate betroffen. Darüber hinaus ist ein hoher Anteil der Taxa auf frühe Sukzessionsstadien angewiesen, die aufgrund fehlender Störungen in den Magerrasen zunehmend verloren gehen (J. A. THOMAS 1993, THOMAS &amp;MORRIS 1994, BOURN &amp; THOMAS 2002). Aufbauend auf den Ergebnissen einer Dissertation über die Schmetterlingsgemeinschaften des Diemeltales (FARTMANN 2002, i. Dr.) soll nachfolgend ein Überblick über die Tagfalter- und Widderchenarten des Diemeltales sowie deren Wandel im Laufe der vergangenen 150 Jahre unter dem Einfluß sich verändernder Nutzungsformen und Klimabedingungen gegeben werden. Vor dem Hintergrund dieser historischen Analyse werden Vorschläge für das weitere Management aus schmetterlingskundlicher Sicht für das Diemeltal gemacht. </description>
      <author>Thomas Fartmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29707</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 15:40:28 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Veröffentlichungen des Naturkundlichen Vereins Egge-Weser, Band 16 (2004) </title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29706</link>
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      <author/>
      <category>periodicalpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29706</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 15:32:47 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Delightful Horror : Urban Legends Between Fact and Fiction</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29646</link>
      <description>These […] stories are chosen from anthologies with texts called 'urban legends' (sometimes they are also referred to as 'contemporary legends', or 'urban myths'). Bearing this name in mind, we tend to read these texts as 'Iegendary' narratives that relate ficticious stories of events which never happened. But what if somebody told you these stories as factual accounts of events that really happened to the friend of a friend: wouldn't you believe them to be true – or at least consider seriously the possibility of their truthfulness? Before entering in a discussion of this question, I want to introduce in more detail the kind of narrative I am seeking to analyze.</description>
      <author>Matías Martínez</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29646</guid>
      <pubDate>Tue, 02 Apr 2013 13:11:14 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Feministische Literaturtheorien : Anfänge und Hintergründe feministischer Literaturtheorie</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29582</link>
      <description>Dem Begriff feministische Literaturtheorie liegt demzufolge ein breites und heterogenes Spektrum an Forschungsansätzen zugrunde, deren gemeinsamer Fokus die Kritik an einer androzentrischen Perspektive auf die Literatur ist. Diese genuine Pluralität feministischer Literaturtheorie, illre Inter- bzw. Transdisziplinarität, führt jedoch auch zu Widersprüchen und Kontroversen und erfordert einen kontinuierlichen Verständigungsprozess. Die Entwicklung der letzten 40 Jahre hat aufgrund der Vielfalt des feministischen intellektuellen wie politischen Projekts weitere disziplinäre Verschränkungen erfahren. Es weitete sich auf Film- und Videoforschung aus, auf naturwissenschaftliche Ansätze ebenso wie auf philosophische. Feministische Theoriebildung nimmt einen bedeutenden Stellenwert innerhalb der Theoriebildung der letzten Jahrzehnte insgesamt ein. Vielleicht auch deshalb, weil es keinen Raum, außerhalb, der Theorie gibt – außer die ForscherInnen würden im Rückgriff auf persönliche, d.h. vortheoretische Erfahrung argumentieren und damit eine Position außerhalb wissenschaftlicher Argumentationsschienen einnehmen.</description>
      <author>Anna Babka</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29582</guid>
      <pubDate>Wed, 27 Mar 2013 12:52:20 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Relevanzgesteuerter morphologischer Umbau im Frühneuhochdeutschen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29573</link>
      <description>Das Frühneuhochdeutsche hat ohne Zweifel als die morphologisch aktivste und dynamischste Periode der deutschen Sprachgeschichte zu gelten. Die morphologischen Umstrukturierungen, Neuordnungen und Rationalisierungen wirken bis heute nach. Dagegen sind die vorherigen Perioden Alt- und Mittelhochdeutsch primär durch phonologische Umbrüche gekennzeichnet: Einerseits durch zwei große Umlautphasen, bei denen Merkmale unbetonter Vokale regressiv auf den betonten Vokalismus projiziert wurden, andererseits durch Schwächung und Abbau nichtbetonter Vokale. Dieser phonologische Wandel hat das morphologische System massiv affiziert – nicht nur insofern, als suffigierend realisierte Kategorien in ihrer Realisierung bedroht waren, sondern indem auch "Verzerrungen" stattgefunden haben. So wurden durch den anfänglich rein phonetisch motivierten Umlaut Informationen, die bis dato nur in der Wortperipherie ausgedrückt wurden, "automatisch" in die Wurzel befördert – etwa die Kategorie 'Kasus' (Genitiv und Dativ im Singular) und 'Numerus' (Plural) bei Substantiven oder die Kategorie 'Modus' (Konjunktiv) beim starken Verb. Während manche dieser phonologischen »Angebote« in den folgenden Jahrhunderten von der Morphologie aufgegriffen und grammatikalisiert wurden, hat sie andere abgelehnt: Kasusumlaute beim Substantiv wurden in der sog. ersten (ahd.) und zweiten (mhd.) "paradigmatischen Ausscheidung von Umlautvarianten" (Sonderegger 1979, S. 308–310) per Analogie schon bald wieder aus der Wurzel beseitigt, Plural- und Konjunktivumlaute haben sich dagegen bis heute gehalten bzw. wurden sogar ausgebaut. Die Morphologie reagiert schnell auf phonologischen Wandel – und keineswegs erst dann, wenn sie in ihrem Bestand bedroht ist. Beim Substantiv besteht das wichtigste morphologische Ziel in der Numerusprofilierung, beim Verb in der Tempusprofilierung.</description>
      <author>Damaris Nübling; Antje Dammel</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29573</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Mar 2013 13:35:36 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Ozone loss derived from balloon-borne tracer measurements and the SLIMCAT CTM</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29273</link>
      <description>Balloon-borne measurements of CFC-11 (on flights of the DIRAC in situ gas chromatograph and the DESCARTES grab sampler), ClO and O3 were made during the 1999/2000 winter as part of the SOLVE-THESEO 2000 campaign. Here we present the CFC-11 data from nine flights and compare them first with data from other instruments which flew during the campaign and then with the vertical distributions calculated by the SLIMCAT 3-D CTM. We calculate ozone loss inside the Arctic vortex between late January and early March using the relation between CFC-11 and O3 measured on the flights, the peak ozone loss (1200 ppbv) occurs in the 440–470 K region in early March in reasonable agreement with other published empirical estimates. There is also a good agreement between ozone losses derived from three independent balloon tracer data sets used here. The magnitude and vertical distribution of the loss derived from the measurements is in good agreement with the loss calculated from SLIMCAT over Kiruna for the same days.</description>
      <author>Alan D. Robinson; Genevieve A. Millard; François Danis; Marielle Guirlet Neil R. P. Harris; Adrian M. Lee; J. D. McIntyre; John A. Pyle; Johan Arvelius; S. Dagnesjo; Sheila Kirkwood; Hampus Nilsson; Darin W. Toohey; Terry Deshler; Florence Goutail; Jean-Pierre Pommereau; James W. Elkins; Fred L. Moore; Eric Ray; Ulrich Schmidt; Andreas Engel; Melanie Müller</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29273</guid>
      <pubDate>Fri, 22 Mar 2013 15:52:13 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Pandaemonium Germanicum 8/2004</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26080</link>
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      <author/>
      <category>periodicalpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26080</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 12:18:40 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>[Rezension zu:] Dietrich GRÜNEWALD: Comics</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26091</link>
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      <author>Selma Martins Meireles</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26091</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 12:15:19 +0100</pubDate>
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      <title>Metáforas tecnológicas do cotidiano : uma análise do falar alemão</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26090</link>
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      <author>Ulrike Schroeder</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26090</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 11:59:12 +0100</pubDate>
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      <title>[Rezension zu:] Goethe, Fausto I, Trad. de J. Klabin Segall com notas de M. V. Mazzari</title>
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      <author>Helmut Galle</author>
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      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 11:42:54 +0100</pubDate>
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      <title>"Heinrich! Mir graut's vor dir" : Ein Gespräch über den Paradigmenwechsel in der Faust-Interpretation</title>
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      <description>Anlässlich des Erscheinens der Monographie Fausts Kolonie1 führte Marcus Vinicius Mazzari ein Interview mit dem Autor Michael Jaeger über seine Interpretation des Dramas und seine Bedeutung für die Gegenwart.</description>
      <author>Michael Jaeger; Marcus Vinicius Mazzari</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 11:34:15 +0100</pubDate>
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      <title>"Den Bösen sind sie los" : Überlegungen zu Mephistopheles und zum Bösen in Goethes Faust</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26087</link>
      <description>Por que o Mefistófeles no "Fausto" de Goethe, ao contrário de todas as expectativas, não apresenta uma natureza realmente má? Partindo desta pergunta, neste artigo discute-se a figura do diabo no imaginário europeu no sec. XVI e no "Doctor Faustus" de Christopher Marlowe. Em seguida são analisados alguns traços principais do diabo goethiano secularizado. O Mefistófeles de Goethe não é o demônio da mitologia cristã e tão pouco representa o grande vilão da peça. Seu autor deixa claro que a responsibilidade pelo mal produzido nas duas partes do "Fausto" é dos seus personagens humanos.</description>
      <author>Klaus Eggensperger</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 11:27:43 +0100</pubDate>
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      <title>"Vielleicht Hoffnung" : Noch ein Versuch über Paul Celans Sprachgitter</title>
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      <author>Juliana P. Perez</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 11:03:34 +0100</pubDate>
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      <title>Gewänder als Parerga : Zu Herders "Plastik"</title>
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      <description>Der Essay analysiert den Aufsatz über die Plastik von J. G. Herder im Hinblick auf das Verhältnis von Sehen und Fühlen, Außen und Innen, Oberfläche und Körper, Malerei und Skulptur in der ästhetischen Theorie der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Herders Intention ist die Begründung einer autonomen Bildhauerkunst aus der Physiologie des Tastsinnes, der jedoch nicht in Form des Berührens realisiert wird, sondern im visuellen Nachvollzug beim Betrachten der Statue. Charakteristikum der Plastik wäre demzufolge nicht nur die Kompaktheit des Körpers, sondern die damit in ein Spannungsverhältnis tretende Gegliedertheit, das Beiwerk. In dieser Spannung zwischen Haupt- und Beiwerk, Erga und Parerga bilden die Kleider von Statuen an sich einen toten, die Wirkung des "lebenden" Körpers störenden Zusatz. Die "nassen" Gewänder der griechischen Statuen allerdings seien als Parerga gerade so "transparent", dass sie wie eine zweite Haut erscheinen. Parerga dieser Art bilden jedoch keinen überflüssigen, störenden, sondern vielmehr notwendigen Bestandteil der plastischen Kunst, indem sie das organische Innere, das auf den Tod verweist, bedecken, ohne es völlig zu verleugnen.</description>
      <author>Natalie Binczek</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 10:54:29 +0100</pubDate>
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      <title>O pétreo : Notas sobre a teoria do sublime a partir do olhar do "mais alheio ao homem"</title>
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      <author>Hartmut Böhme</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 10:44:47 +0100</pubDate>
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      <title>A "beleza livre" e a arte não-figurativa</title>
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      <author>Luiz Costa Lima</author>
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      <pubDate>Tue, 05 Mar 2013 14:05:36 +0100</pubDate>
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      <title>Sublimidad estética y ascetismo burgués : A propósito de la "Analytik des Erhabenen"</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26082</link>
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      <author>Miguel Vedda</author>
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      <pubDate>Tue, 05 Mar 2013 13:45:14 +0100</pubDate>
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