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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Thu, 20 Sep 2012 08:55:16 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Thu, 20 Sep 2012 08:55:16 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Hyperosmotischer Stress induziert Interleukin 8 via p38 MAPK und Epidermal Growth Factor Rezeptor in humanen Alveolarepithelzellen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26381</link>
      <description>Die Cystische Fibrose oder Mukoviszidose ist die häufigste autosomal, rezessiv&#13;
vererbte Stoffwechselerkrankung in der kaukasischen Bevölkerungsgruppe.&#13;
Die Beteiligung der Lungen bei diesem syndromalen Krankheitsbild wiegt bei&#13;
weitem am schwersten. Neben der Besiedlung der Lunge mit fakultativ&#13;
pathogenen Keimen wie Pseudomonas aeruginosa, die zu chronischen&#13;
Entzündungen führen, besteht außerdem eine gestörte Immunregulation. Diese&#13;
führt zu einer durch neutrophile Granulozyten dominierten Inflammation, ohne&#13;
dass die Lunge bereits mit Erregern besiedelt ist. Der massive Einstrom der&#13;
Leukozyten in das Lungengewebe wird durch erhöhte Konzentrationen des&#13;
proinflammatorischen Zytokins Interleukin 8 ausgelöst. Es kommt zur&#13;
unverhältnismäßigen Freisetzung lysosomaler Enzyme und Sauerstoffradikale,&#13;
die neben bakteriellen Erregern auch das körpereigene Lungenparenchym&#13;
zerstören.&#13;
Die Ursache für den erhöhten IL–8–Gehalt in den Atemwegssekreten von CF–&#13;
Patienten ist bisher ungeklärt. Hyperosmotische Belastungen können in&#13;
Atemwegen zu inflammatorischen Vorgängen ohne eine zugrunde liegende&#13;
Infektion führen.&#13;
In der vorliegenden Arbeit wird ein möglicher Signalweg für IL–8 ausgelöst&#13;
durch hyperosmotischen Stress untersucht. Unsere Ergebnisse zeigen eine&#13;
zeit– und dosisabhängige Induktion der Interleukin 8–Expression und&#13;
–Sekretion unter osmotischer Belastung.&#13;
Wir zeigen, dass an der verstärkten IL–8–Synthese verschiedene&#13;
Tyrosinkinasen beteiligt sind, die aufgrund der Änderungen des Zellvolumens&#13;
durch hypertone Bedingungen aktiviert werden.&#13;
Die Rezeptor–Tyrosinkinase EGFR wird durch hyperosmotischen Stress&#13;
aktiviert und beeinflußt die IL–8–Sekretion.&#13;
Der EGFR wird durch die Nicht–Rezeptor–Tyrosinkinase Src aktiviert, die&#13;
bekanntlich mit Integrinen interagiert, die an der osmosensorischen&#13;
Mechanotransduktion von Zellen beteiligt sind. Neben der direkten Aktivierung&#13;
des EGFR an dem Src–abhängigen Tyrosylrest Tyr845, erfolgt außerdem eine&#13;
Zusammenfassung/Abstract&#13;
98&#13;
Beeinflussung der durch Autophosphorylierung aktivierten Tyrosylreste des&#13;
EGFR.&#13;
Die Aktivierung der Src durch hyperosmotische Bedingungen führt ebenfalls zu&#13;
einer verstärkten Interleukin 8–Expression und –Sekretion.&#13;
Auch die p38 MAPK ist an der vermehrten IL–8–Produktion durch hypertonen&#13;
Stress beteiligt. Die Stresskinase führt wie die Src–Kinase zur Aktivierung des&#13;
EGFR, wobei sie auch den Src–abhängigen Tyrosylrest Tyr845 beeinflußt.&#13;
Die p38 MAPK selbst wird wiederum durch die Src–Kinase aktiviert, was einen&#13;
zusammenhängenden Signalweg von Interleukin 8 unter hyperosmotischen&#13;
Belastungen vermuten lässt.&#13;
Bemerkenswert ist, dass der EGFR unter osmotischer Belastung die p38 MAPK&#13;
reguliert, also eine bidirektionale Verbindung zwischen diesen Proteinkinasen&#13;
besteht. Dieser Umstand deutet auf das Vorliegen Src–unabhängiger&#13;
Signalwege in der Interleukin 8–Signaltransduktion hin (siehe Abbildung 5.1).&#13;
Der veränderte Ionenhaushalt bei der Cystischen Fibrose aufgrund eines&#13;
defekten CFTR–Proteins könnte eine durch neutrophile Granulozyten&#13;
dominierte Inflammation ohne vorliegende Infektion der Lunge mit pathogenen&#13;
Erregern erklären, die zur verstärkten Lungendestruktion bei den CF–Patienten&#13;
führt.&#13;
Durch eine pharmakologische Hemmung einzelner oder mehrerer&#13;
Komponenten des Interleukin 8–Signalweges könnte eine reduzierte Produktion&#13;
des Chemokins erreicht werden, wodurch sich die Lungendestruktion&#13;
möglicherweise verzögern ließe und die Lebensqualität der CF–Patienten&#13;
länger erhalten bliebe.</description>
      <author>Andrea Langanke</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26381</guid>
      <pubDate>Thu, 20 Sep 2012 08:55:16 +0200</pubDate>
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