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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Fri, 12 Oct 2012 15:33:29 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Fri, 12 Oct 2012 15:33:29 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Verbreitung, standortökologische Bindung und Populationsentwicklung der Natternzungengewächse (Ophioglossaceae) in ehemaligen Braunkohleabbaugebieten Sachsen-Anhalts</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27745</link>
      <description>Am Beispiel der Bergbaufolgelandschaft Sachsen-Anhalts wird anhand eines Vergleiches von&#13;
Verbreitungskarten gezeigt, dass anthropogene Sekundärstandorte zunehmend wichtige Ersatzlebensräume&#13;
für das Vorkommen von Ophioglossaceen darstellen. Für die Arten&#13;
Ophioglossum vulgatum (Gemeine Natternzunge), Botrychium lunaria (Mondrautenfarn) sowie&#13;
Botrychium matricariifolium (Ästige Mondraute) werden die standörtliche Bindung und&#13;
die Vergesellschaftung auf den Folgeflächen des Braunkohletagebaus gezeigt. Die Natternzungengewächse&#13;
stellen typische Beispiele für naturschutzrelevante Arten dar, die nach dem&#13;
Durchlaufen der Pionierphase auf den Kippenflächen in mittleren Sukzessionsstadien auftreten.&#13;
Sie bevorzugen nährstoffarme, lichte Pionierwälder in Kombination mit krautschichtarmen&#13;
Offenlandmosaiken. Infolge der relativ langsam verlaufenden Sukzessionsprozesse besteht&#13;
vor allem auf Extremstandorten die Möglichkeit, ohne Pflegeaufwand langfristig geeignete&#13;
Lebensräume für diese Arten zu erhalten. Die Ergebnisse von Untersuchungen auf Dauerbeobachtungsflächen&#13;
zeigen, dass insbesondere die Populationen der Gemeinen Natternzunge&#13;
starken Schwankungen in der Populationsdichte unterliegen. Auf den grundwasserfernen Standorten&#13;
reagiert die Art sehr sensibel auf den Witterungsverlauf und bildet unterirdische Ruhestadien&#13;
aus. Insgesamt sind die Konkurrenzsituation und das Entwicklungspotenzial für die&#13;
Arten der Ophioglossaceen auf den meisten Standorten positiv zu bewerten. Eine wesentliche&#13;
Grundlage für den Erhalt der Arten in der Bergbaufolgelandschaft im Sinne des Prozessschutzes&#13;
sind die Ausweisung und der Schutz von möglichst ausgedehnten Sukzessionsflächen mit&#13;
unterschiedlichen Entwicklungsstadien.</description>
      <author>Sabine Tischew; Andreas Lebender</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27745</guid>
      <pubDate>Mon, 10 Dec 2012 15:33:29 +0100</pubDate>
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