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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Fri, 21 Sep 2012 09:14:01 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Fri, 21 Sep 2012 09:14:01 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Larynx-Tubus S Disposable : ein randomisierter Vergleich von zwei Einführtechniken durch Erstanwender / vorgelegt von Anne-Maria Berta Greiwe </title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26394</link>
      <description>&#13;
In der Notfallmedizin ist die rasche und effektive Sicherstellung des Atemweges einer&#13;
der wichtigsten Faktoren, die das Outcome des Patienten beeinflussen. Da die endotracheale&#13;
Intubation und die Maskenbeatmung einen hohen Kenntnisstand und viel Erfahrung&#13;
erfordern, hat das European Resuscitation Council (ERC) alternative Beatmungsmethoden&#13;
in seine aktuellen Empfehlungen zum Atemwegsmanagement aufgenommen.&#13;
Ein dort empfohlenes Hilfsmittel ist der Larynx-Tubus.&#13;
Der Larynx-Tubus Suction Disposable LTS-D wird immer häufiger vom Rettungspersonal&#13;
und von Pflegekräften angewendet, um eine adäquate Ventilation während der&#13;
Reanimation sicherzustellen. Bei der Anwendung der vom Hersteller empfohlenen&#13;
Technik kam es jedoch immer wieder zu Fehlanlagen und zu langen Anlagezeiten.&#13;
Deswegen ist eine modifizierte Einführungstechnik (MIT) mit der Standard Einführungstechnik&#13;
(SIT) verglichen worden. Hierbei ist besonderer Wert sowohl auf eine einfache&#13;
und effiziente Handhabung gelegt worden als auch auf eine kurze Anlagezeit bei&#13;
einer möglichst geringen Rate an Nebenwirkungen. Diese Arbeit prüft die Hypothese,&#13;
dass bei Erstanwendern unter Anwendung der modifizierten Einführungstechnik die&#13;
Platzierungsversuche des LTS-D, die länger als 45 sec. andauern, signifikant reduziert&#13;
werden können.&#13;
Bei 54 Patienten, die sich elektiven unfallchirurgischen oder orthopädischen Eingriffen&#13;
unterzogen, ist der LTS-D von Erstanwendern randomisiert (entweder nach SIT oder&#13;
MIT) angewendet worden.&#13;
In der MIT-Gruppe ist der LTS-D vor Insertion um 180° rotiert und einem Guedel-&#13;
Tubus ähnlich eingeführt worden. Zusätzlich ist das Kinn des Patienten mittels Esmarch-&#13;
Handgriff angehoben worden, um den retropharyngealen Raum zu vergrößern.&#13;
Sobald der LTS-D den weichen Gaumen erreichte, ist der LTS-D abermals um 180° gedreht&#13;
und in den Ösophagus vorgeschoben worden. Eine kurze Demonstration der EinZusammenfassung&#13;
38&#13;
führungstechnik ist vor Anwendung am Skilltrainer gegeben worden. Zur Bewertung&#13;
der Einführungstechniken des LTS-D sind die Erfolgsrate der Platzierung (max. 2 Platzierungsversuche)&#13;
und die Anlagezeit ausschlaggebend gewesen. Die Zielgröße für die&#13;
Insertionszeit war der Platzierungserfolg innerhalb von 45sec..&#13;
Ergebnisse&#13;
Alle Anwender waren Erstanwender. Die Anlagezeit in der SIT-Gruppe betrug&#13;
73 ± 41sec. und 40 ± 8 sec. in der MIT-Gruppe. Innerhalb von 45 sec. konnte bei 9 von&#13;
27 Patienten der SIT-Gruppe und bei 19 von 27 Patienten der MIT-Gruppe der LTS-D&#13;
platziert werden. Bei einem Patienten der SIT-Gruppe musste die Lage des LTS-D&#13;
nachkorrigiert, bei einem anderen Patienten der LTS-D neu platziert werden. Bei einem&#13;
weiteren Patienten der SIT-Gruppe dauerte die Anlage 195 sec..&#13;
Bei zwei Patienten der MIT-Gruppe musste die Lage des LTS-D innerhalb des Zeitfensters&#13;
nachkorrigiert werden. Bei einem weiteren Patienten war die Anlage nach der modifizierten&#13;
Einführungstechnik nicht möglich. Hieraus ergibt sich, dass die Einführung&#13;
des LTS-D nach der modifizierten Technik signifikant schneller gelang, als in der Kontrollgruppe&#13;
(p=0,0003). Unabhängig von der Einführungstechnik konnten keine Unterschiede&#13;
zwischen ärztlichem und nicht-ärztlichem Personal festgestellt werden sowohl&#13;
in Bezug auf die Anlagezeit als auch auf die erfolgreiche Platzierung.&#13;
Unerfahrene Anwender können unter Anwendung der modifizierten, Guedel-Tubusähnlichen&#13;
Einführtechnik den LTS-D innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters von 45&#13;
sec. signifikant häufiger zufriedenstellend platzieren als nach der alten, vom Hersteller&#13;
empfohlenen Anlagetechnik. Dies gilt unabhängig vom medizinischen Ausbildungsstand&#13;
der Anwender. Der MIT sollte daher in der notfallmedizinischen Ausbildung mit&#13;
dem LTS-D der Vorzug gegeben werden.</description>
      <author>Anne-Marie Greiwe</author>
      <category>doctoralthesis</category>
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      <pubDate>Fri, 21 Sep 2012 09:14:01 +0200</pubDate>
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