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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Tue, 12 Jun 2012 09:25:46 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Tue, 12 Jun 2012 09:25:46 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Beitrag zur Wintervogelwelt Libyens</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27088</link>
      <description>Auf einer vom 25.12.2007 bis 15.1.2008 stattgefundenen&#13;
Reise nach Libyen, die schwerpunktmäßig auf Exkursionsziele&#13;
im Fezzan ausgerichtet war, wurden 96 Vogelarten&#13;
nachgewiesen, von denen 76 in dieser Arbeit&#13;
näher kommentiert werden. Es handelt sich dabei um&#13;
Beobachtungen, deren Auswertung aufgrund spärlicher&#13;
oder gar fehlender Angaben in der einschlägigen Literatur&#13;
relevant ist. In einer Tabelle sind die registrierten&#13;
Erstnachweise, Höchstzahlen etc. für Libyen bzw. den&#13;
Fezzan aufgeführt.&#13;
Die Ergebnisse machen deutlich, dass Teile des&#13;
Landes für mehrere europäische Vogelarten eine bislang&#13;
nicht erkannte hohe Bedeutung als Durchzugsund&#13;
Winterquartier haben. Vor allem die Gewässer&#13;
und Feuchtgebiete, in den in der östlichen Zentralsahara&#13;
liegenden Fezzan-Oasen bieten gute Rast- und&#13;
Überwinterungsbedingungen für wassergebundene&#13;
Vogelarten und sind bis heute ein im Zugablauf paläarktischer&#13;
Vogelarten unterschätzter Lebensraum.&#13;
Einen besonderen Stellenwert scheint neben den stark&#13;
anthropogen überprägten, von Menschen besiedelten&#13;
Oasen die isoliert in der offenen Wüste liegende Krateroase&#13;
Wau an Namus mit ihren Salzseen zu haben.&#13;
Zu erwähnen ist hier ein zahlenstarker Trupp des&#13;
Schwarzhalstauchers. Eine so große Ansammlung&#13;
wurde in der Sahara noch nicht beobachtet. Zudem&#13;
sind der Erstnachweis der Schnatterente für den Fezzan, mehrere Rufer der Wasserralle und der wahrscheinlich&#13;
größte Winterbestand des Blässhuhns in der&#13;
libyschen Wüste bemerkenswert. Eine Bedeutung haben&#13;
aber auch die ausgedehnten Phragmites-Bestände&#13;
als Winterquartier für diverse Singvogelarten. Die&#13;
häufigsten Arten waren Zilpzalp, Blaukehlchen und&#13;
Samtkopfgrasmücke.&#13;
Als eine weitere Überraschung sind 650-700 Weißstörche&#13;
und 130 Turmfalken auf den kreisrunden Landwirtschaftsflächen&#13;
bei Maknusa zu werten. Für beide&#13;
Arten wurden solche Konzentrationen im Winter in&#13;
Nordafrika noch nicht registriert. Es ist davon auszugehen,&#13;
dass sich hier inmitten der Zentralsahara seit&#13;
Jahren ein individuenreiches Überwinterungsgebiet des&#13;
Weißstorches etabliert hat, das bisher unentdeckt blieb.&#13;
Dieser Nachweis ist möglicherweise ein Hinweis auf die&#13;
zunehmende Teilzieher-Entwicklung bei einigen Transsahara-&#13;
Migranten. Aber auch bei anderen Arten muss&#13;
in diesen Gebieten mit zahlenstarken Winter-Ansammlungen&#13;
gerechnet werden, was u.a. 100-120 rastende&#13;
Rotkehlpieper zeigten.&#13;
Schließlich wurde in mehreren Feuchtgebieten der&#13;
Fezzan-Oasen beobachtet, wobei auch hier zunächst die&#13;
Bedeutung, u.a. als Überwinterungsgebiet für diverse&#13;
wassergebundene Vogelarten nur erahnt werden kann.&#13;
Dafür sprechen z.B mind. 60 Bekassinen und viele rufende&#13;
Wasserrallen bei Bergin, die Rekordzahlen für&#13;
Libyen bedeuten, aber auch eine Reihe erster Winter-&#13;
Nachweise verschiedener Limikolenarten für den Fezzan&#13;
und die Präsenz von Teichrohrsänger und Blaukehlchen.&#13;
Abschließend wird auf den Nachholbedarf an speziellen&#13;
Felduntersuchungen zum Durchzugs- und Rastgeschehen&#13;
paläarktischer Zugvögel in der libyschen&#13;
Sahara eingegangen. Besonders wichtig ist eine Kartierung&#13;
der avifaunistisch bedeutsamen Gebiete. Vor allem&#13;
sollten auch Schutzbemühungen nicht ausbleiben, da&#13;
viele der Oasen-Landschaften, insbesondere die Süßwasserstellen&#13;
und deren Vegetation durch Verkippung&#13;
und Müllablagerungen äußerst gefährdet sind.</description>
      <author>Jens Hering</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27088</guid>
      <pubDate>Thu, 06 Dec 2012 09:25:46 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Der Kapverdenrohrsänger Acrocephalus brevipennis auf Fogo (Kapverdische Inseln): Verbreitung, Dichte, Habitat und Brutbiologie</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27683</link>
      <description>Im Oktober 2006 fanden Untersuchungen im erst kürzlich&#13;
entdeckten Brutgebiet des Kapverdenrohrsängers&#13;
auf Fogo statt. Dabei wurde festgestellt, dass die Art im&#13;
Kulturland im Norden der Insel weit verbreitet ist. Insgesamt&#13;
konnten in der Höhenzone zwischen 222 und&#13;
973 m über NN 129 Reviere kartiert werden. Eine auffällige&#13;
Konzentration war in der Region um Pai António&#13;
feststellbar. Die Siedlungsdichte betrug 0,65 Reviere/10&#13;
ha. Im Dichtezentrum wurden sogar 1,9 Reviere/10 ha&#13;
festgestellt. Die Gesamtpopulation der Insel wird auf&#13;
mindestens 500 Brutpaare geschätzt. Eine umfassende&#13;
Habitatanalyse zeigt, dass der Rohrsänger insbesondere&#13;
in Kaffeeplantagen mit großen Obstbäumen und&#13;
-sträuchern vorkommt. Neben dem dominanten Kaffee&#13;
sind weitere eingeführte Nutzpflanzenarten, vor allem&#13;
Mais vorherrschend. Auch das Wandelröschen ist stellenweise,&#13;
hauptsächlich in oberen Berglagen oder in&#13;
schwer zugänglichen Schluchten ein wichtiges Habitatelement.&#13;
Riesenschilf spielt dagegen auf Fogo nur eine&#13;
untergeordnete Rolle. In einem montan gelegenen Aufforstungsgebiet&#13;
konnte der Rohrsänger nicht nachgewiesen&#13;
werden.&#13;
Von neun gefundenen Nestern befanden sich sieben&#13;
in Mangobäumen. Diese waren stets in einer aus drei&#13;
Zweigen bestehenden Gabel eingeflochten. Die Standhöhe&#13;
lag zwischen 2 und 15 m. Zudem konnte das Brutverhalten&#13;
an einem Nest mit Gelege studiert werden.&#13;
Bemerkenswert war vor allem, dass beide Geschlechter&#13;
sich bei der Bebrütung abwechselten.&#13;
Vermutlich brütete die Art schon vor der menschlichen&#13;
Besiedlung (häufig) auf Fogo, fand jedoch auch&#13;
nach der Kultivierung in den Kaffeeanpflanzungen einen&#13;
geeigneten Ersatzlebensraum. Die Zukunft des&#13;
Kapverdenrohrsängers ist auf dieser Insel bei Erhalt der&#13;
Kaffeekultur und Beibehaltung der derzeitigen Bewirtschaftungsweise&#13;
anscheinend gesichert.</description>
      <author>Jens Hering; Elmar Fuchs</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27683</guid>
      <pubDate>Thu, 06 Dec 2012 08:27:02 +0100</pubDate>
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