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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Thu, 12 Jul 2012 08:19:02 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Thu, 12 Jul 2012 08:19:02 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Grundlagen der Bestandserfassung und Folgerungen für die Datenerfassung und -analyse in großräumigen Monitoringprogrammen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27092</link>
      <description>Großräumige Monitoringprogramme stellen eine zweistufige&#13;
Stichprobe dar: Zuerst wird eine räumliche Stichprobe ausgewählt&#13;
und danach eine Stichprobe an beobachteten Individuen,&#13;
besetzten Flächen oder Arten. Damit die in Monitoringprogrammen&#13;
gewonnenen Zahlen interpretierbar bleiben,&#13;
muss die räumliche Stichprobe „definiert zufällig“ erfolgen,&#13;
ansonsten können Verfälschungen auftreten. Außerdem muss&#13;
beachtet werden, dass Zählungen und Vorkommensbeobachtungen&#13;
(„Präsenz-Absenz-Daten“) binomiale Zufallsgrößen&#13;
sind, ganz analog zum Wurf einer Münze. Die Binomialverteiltung&#13;
stellt sozusagen das „Grundgesetz der Bestandserhebung“&#13;
dar und besagt, dass Zählungen (Z) erstens auch unter&#13;
identischen Bedingungen automatisch streuen, und dass sie&#13;
zweitens im Durchschnitt einem Anteil p der vorhandenen&#13;
Bestände N entsprechen, wobei p die Antreffwahrscheinlichkeit&#13;
darstellt. Drittens beinhaltet ein Vergleich zwischen zwei&#13;
oder mehr Zählungen immer gleichzeitig einen Vergleich der&#13;
Bestände N und der Antreffwahrscheinlichkeit p. Das bedeutet,&#13;
dass ein Zeittrend in Zählungen zustande kommen kann&#13;
durch einen realen Bestandstrend, durch einen Trend in der&#13;
Antreffwahrscheinlichkeit oder durch eine Kombination von&#13;
beidem. Eine direkte Interpretation von Zählungen impliziert&#13;
immer die Annahme, dass p = 1 oder dass p konstant sei. Es&#13;
ist nützlich, sich die Entstehung von Vogelzählungen hierarchisch,&#13;
d. H. mehrstufig vorzustellen: In einem ersten Schritt&#13;
entstehen die wahren Bestände und im zweiten die Zählungen&#13;
in Abhängigkeit der Bestände und der Antreffwahrscheinlichkeit&#13;
p. Extrainformation ist nötig, um die wahren Bestände&#13;
korrigiert für p zu schätzen. Diese Extrainformation besteht&#13;
in der Regel aus Distanzinformation&#13;
oder aus wiederholten&#13;
Beobachtungen, woraus Distance-Sampling- und Fangwiederfang-&#13;
Methoden die echten Bestände oder das wahre Vorkommen&#13;
zu schätzen vermögen. In den vergangenen Jahren&#13;
haben wir im Schweizer Brutvogelmonitoringprogramm&#13;
MHB mehrere Analyseverfahren vom Fangwiederfang-Typ&#13;
getestet und stellen diese und unsere Befunde zusammenfassend&#13;
kurz vor. Diese Methoden korrigieren für den binomialen&#13;
„Beobachtungsfehler“, der allen Vogelzählungen und&#13;
Vorkommensbeobachtungen inhärent ist. Wir glauben, dass&#13;
man an Methoden wie den hier illustrierten eigentlich nicht&#13;
vorbei kommt, wenn bei Monitoringprogrammen absolute&#13;
Bestandsgrößen vonnöten sind oder wenn man für „gefährliche&#13;
Muster“ in der Antreffwahrscheinlichkeit, z. B. Zeittrends&#13;
in p, korrigieren möchte.</description>
      <author>Marc Kéry; Hans Schmid; Niklaus Zbinden</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27092</guid>
      <pubDate>Fri, 07 Dec 2012 08:19:02 +0100</pubDate>
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