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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Fri, 30 Nov 2012 08:44:27 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Fri, 30 Nov 2012 08:44:27 +0100</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Phänologie des "sichtbaren" Vogelzugs über der Deutschen Bucht</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27661</link>
      <description>Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz&#13;
und Reaktorsicherheit geförderten Projekts zu&#13;
Auswirkungen von Offshore-Windenergieanlagen auf den&#13;
Vogelzug wurden vom Herbst 2003 bis Ende 2006 Vogelzugplanbeobachtungen&#13;
in der Deutschen Bucht durchgeführt.&#13;
Die Sichtbeobachtungen ziehender Vogelarten über See&#13;
(Seawatching) und über dem Land (Islandwatching) erfolgten&#13;
tagsüber mit etablierten Methoden an den drei Standorten&#13;
Sylt, Helgoland und Wangerooge. Der besondere Wert der&#13;
Studie liegt in der synoptischen Beobachtung an drei Standorten&#13;
zumindest während der Zugzeiten.&#13;
Von wenigen Ausnahmen abgesehen wurde beim Seawatching&#13;
an allen drei Standorten und bei fast allen Arten in den Morgenstunden&#13;
der stärkste Zug bemerkt, mittags und abends&#13;
war die Zugintensität deutlich geringer. Unterschiede zwischen&#13;
den Stationen bestanden vor allem in der Zusammensetzung&#13;
der dominierenden Arten, was vor allem auf die&#13;
unterschiedliche Lage von Brut- und Rastgebieten zurückzuführen&#13;
ist, wodurch die Vögel die drei Stationen auf dem Zug&#13;
mehr oder weniger stark tangierten (besonders auffällig bei&#13;
den Gänsen).&#13;
Beim Seawatching in den ersten drei Morgenstunden konnten&#13;
insgesamt 185 Arten, davon 154 bei Sylt, 137 bei Helgoland&#13;
und 148 bei Wangerooge registriert werden. Für 23 Arten, die&#13;
besonders häufig auftraten bzw. die hinsichtlich der Gefährdung&#13;
durch Offshore-Windenergieanlagen als kritisch gelten,&#13;
werden jahres- und tageszeitliche Muster der Zugintensität&#13;
geschildert und grafisch dargestellt, die beobachteten Truppgrößen&#13;
für 11 Arten und die Zugintensität im Tagesverlauf&#13;
für 15 Arten. Bei vielen Arten war bei Sylt der Wegzug und&#13;
bei Wangerooge der Heimzug stärker ausgeprägt, während&#13;
für Helgoland ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den&#13;
beiden Zugperioden typisch war. In beiden Jahreszeiten war&#13;
die tägliche Zugintensität zwischen den drei Stationen hochsignifikant&#13;
korreliert und zwar sowohl bezogen auf die gesamte&#13;
Zugintensität aller Arten als auch auf die vieler einzelner&#13;
Arten. Auch wenn aufgrund der Lage von Brut- und&#13;
Überwinterungsgebieten im Bereich der Deutschen Bucht vor&#13;
allem mit Zug entlang einer SW-NE-Achse gerechnet werden&#13;
muss, wurde dies beim Seawatching nur auf Helgoland festgestellt.&#13;
Bei Sylt und Wangerooge zogen die meisten Vögel&#13;
entlang der Küstenlinie, d. h. entlang einer S‑N- Achse bzw.&#13;
einer W‑E-Achse.&#13;
Beim Islandwatching in den ersten drei Morgenstunden wurden&#13;
insgesamt 189 Arten beobachtet, davon 165 über Sylt, 133&#13;
über Helgoland und 161 über Wangerooge. Ebenfalls für&#13;
23 häufigere Arten wird die Phänologie beschrieben und&#13;
grafisch dargestellt, die Truppgrößen für 10 Arten. Auch beim&#13;
Islandwatching war die Zugintensität über Helgoland deutlich&#13;
geringer als über den beiden küstennahen Inseln, mit etwa&#13;
gleichstarkem Aufkommen zu beiden Zugperioden. Küstennah&#13;
galt für vielen Arten, dass sie als Folge des von den meisten Singvogelarten gezeigten Leitlinienzuges über Wangerooge&#13;
vor allem auf dem Heimzug und über Sylt vor allem&#13;
während des Wegzuges beobachtet wurden: Während nur&#13;
vergleichsweise wenige Individuen über Sylt (Herbst) bzw.&#13;
Wangerooge (Frühjahr) auf See hinaus flogen, folgte die&#13;
große Mehrheit der Vögel der Küstenlinie nach S (Sylt im&#13;
Herbst) bzw. nach O (Wangerooge im Frühjahr). Offensichtlich&#13;
scheuten sich Landvögel tagsüber vor dem Zug auf das&#13;
offene Meer hinaus und folgten stattdessen der Küste. Die&#13;
demzufolge wenigen von See ankommenden Vögel bedingten&#13;
daher eine geringe Zugintensität im Frühjahr über Sylt&#13;
bzw. im Herbst über Wangerooge. Nur für Helgoland konnte&#13;
die in Mitteleuropa vorherrschende SW-NE-Richtung des&#13;
Zuges bestätigt werden. Doch selbst dort hatten anscheinend&#13;
bereits die Hafenmolen eine Leitlinienwirkung, denn im&#13;
Herbst zogen zahlreiche Singvögel nach SE und S ab. Die&#13;
starken Leitlinienwirkungen von Wangerooge (Frühjahr)&#13;
und Sylt (Herbst) sorgten dafür, dass die den Zug über das&#13;
offene Meer widerspiegelnden Standorte (Helgoland und&#13;
Ankunft Sylt im Frühjahr bzw. Helgoland und Ankunft&#13;
Wangerooge im Herbst) sowohl für alle Arten gemeinsam&#13;
als auch bei Betrachtung einzelner Arten jeweils am engsten&#13;
miteinander in Beziehung standen.</description>
      <author>Kathrin Hüppop; Jochen Dierschke; Volker Dierschke; Reinhold Hill; Klaas Felix Jachmann; Ommo Hüppop</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27661</guid>
      <pubDate>Fri, 30 Nov 2012 08:44:27 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Jahres- und tageszeitliche Phänologie der Vogelrufaktivität über der Deutschen Bucht</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27642</link>
      <description>Im Hinblick auf potenzielle Standorte für Offshore-Windenergieanlagen&#13;
und die von ihnen ausgehende mögliche&#13;
Gefährdung von Vögeln ist es erforderlich, die Kenntnisse&#13;
über den Vogelzug über See - insbesondere über den nächtlichen&#13;
- zu erweitern. Im Rahmen einer umfassenden ökologischen&#13;
Begleitforschung zur Offshore-Windenergienutzung&#13;
wurden daher auf einer Forschungsplattform in der südöstlichen&#13;
Nordsee auch die Rufe von Vögeln automatisch erfasst.&#13;
Die genaue Artzugehörigkeit insbesondere nachts ziehender&#13;
Vögel automatisch zu erfassen und zu bestimmen, ist bis auf&#13;
wenige Ausnahmen nur anhand von Rufen möglich. Hier wird&#13;
erstmals das artspezifische Vogelaufkommen in der Nähe&#13;
einer anthropogenen Offshore-Struktur im gesamten Tagesund&#13;
Jahresverlauf dargestellt (Pentadenmittel von zwölf Arten).&#13;
Von 2004 bis 2007 wurden insgesamt 100 Arten identifiziert&#13;
und die Rufe von 95.318 Individuen (ohne Großmöwen)&#13;
analysiert. Drei Viertel aller Registrierungen betrafen Passeres&#13;
(überwiegend Drosseln), ferner wurden vor allem Limikolen,&#13;
Seeschwalben und Kleinmöwen nachgewiesen. 79,4 % aller&#13;
Individuen wurden in der Nacht registriert. Hohe Individuenzahlen,&#13;
meist von vielen Arten gleichzeitig, konzentrierten&#13;
sich oft auf wenige Tage/Nächte oder gar Stunden. Zur Wegzugzeit&#13;
war das Vogelaufkommen wesentlich höher als zur&#13;
Heimzugzeit, maximal wurden in der Nacht vom 28. auf den&#13;
29.10.2005 über 5.236 Vögel (entsprechend 392 Ind./h) verschiedener&#13;
Arten identifiziert. Die Zugzeiten der Kurz/Mittelstreckenzieher&#13;
waren anhand der Rufe deutlich, die der Langstreckenzieher unter den Passeres wahrscheinlich wegen&#13;
ihrer geringen Ruffreude nicht zu erkennen. Im Juli wurden&#13;
überwiegend Kleinmöwen und Seeschwalben, im August vor&#13;
allem Seeschwalben und Limikolen (insbesondere Rotschenkel)&#13;
und im Winter spät wegziehende Kleinmöwen und Drosseln&#13;
registriert. Generell stieg die Häufigkeit mit Beginn der&#13;
Nacht stetig an und erreichte ihr Maximum vor Sonnenaufgang,&#13;
die wenigsten Vögel wurden am späten Nachmittag&#13;
registriert.&#13;
Trotz methodischer Einschränkungen stimmen die gezeigten&#13;
artspezifischen Phänologien im Großen und Ganzen mit den&#13;
Zugzeiten im Offshore-Bereich der Deutschen Bucht nach&#13;
Fangzahlen sowie nach Zugplan- und Zufallsbeobachtungen&#13;
überein. Wie mit diesen Erfassungsmethoden ist aber auch mit&#13;
der akustischen Aufzeichnung eine vollständige Quantifizierung&#13;
des Vogelaufkommens nicht möglich. Vermutlich wird&#13;
die Zahl der Vögel bei gutem Wetter unterschätzt und bei&#13;
schlechtem überschätzt. Wir gehen aber davon aus, dass die auf&#13;
der Plattform akustisch erfassten Vögel zumindest den niedrig&#13;
fliegenden Anteil der rufenden Arten im jahreszeitlichen Verlauf&#13;
und in seiner täglichen Variabilität reflektieren.&#13;
Die Möglichkeit, anhand der Rufe auf die Zahl der niedrig&#13;
und damit in der Nähe eines anthropogenen Hindernisses&#13;
fliegenden Vögel schließen zu können, ist in Hinblick auf die&#13;
Beurteilung ihres Kollisionsrisikos und der Einleitung von&#13;
Verminderungs- oder Vermeidungsmaßnahmen (Standort,&#13;
kurzzeitiges Abschalten der Anlagen und Beleuchtungsoptimierung)&#13;
nicht unerheblich.</description>
      <author>Kathrin Hüppop; Jochen Dierschke; Reinhold Hill; Ommo Hüppop</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27642</guid>
      <pubDate>Tue, 27 Nov 2012 08:58:45 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Automatisierte Methoden der Erfassung von Rufen und Gesängen in der avifaunistischen Feldforschung</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27614</link>
      <description>Der gegenwärtige Kenntnisstand über automatisierte Methoden&#13;
zur akustischen Erfassung von Rufen und Gesängen von&#13;
Vögeln wird dargelegt. Die Grundlage für eine automatisierte&#13;
Erfassung bilden Langzeitaufzeichnungen. Es wird der&#13;
Frage nachgegangen, inwiefern Tonaufzeichnungen für eine&#13;
qualitative und auch quantitative Analyse von Vogelbeständen&#13;
geeignet sind. Spezielles Augenmerk wird autonomen Aufzeichnungsmethoden&#13;
und der Auswertung von Langzeitaufzeichnungen&#13;
unter Nutzung von Algorithmen der akustischen&#13;
Mustererkennung gewidmet. Sinnvolle Einsatzszenarien für&#13;
automatisierte Methoden im Rahmen avifaunistischer Feldforschung&#13;
sind die Erfassung des nächtlichen Vogelzuges, die&#13;
Erfassung nachtaktiver Brutvogelarten und die Datenerhebung&#13;
in Kernzonen von Schutzgebieten.</description>
      <author>Karl-Heinz Frommolt; Ommo Hüppop; Rolf Bardeli; Reinhold Hill; Martina Koch; Klaus-Henry Tauchert; Raimund Specht</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27614</guid>
      <pubDate>Tue, 27 Nov 2012 08:39:26 +0100</pubDate>
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