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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 13:38:27 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Tue, 19 Oct 2010 13:38:27 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Voltaires und Goethes Mahomet</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20005</link>
      <description>Im Internet findet sich unter dem Titel Goethe als Muslim ein Aufsatz von Schaikh 'Abdalqadir Al-Murabit, der ursprünglich 1995 in der Islamischen Zeitung erschienen ist. Der Verfasser führt dort den Nachweis, »dass sich Goethe als aufgeschlossener und toleranter Mensch - nicht ›nur‹ fair und gerecht gegenüber dem Islam verhielt, sondern vielmehr zweifellos ein Muslim war, der sich [mit] aller Offenheit und Zivilcourage zum Islam bekannte und seine Eigenschaft als Muslim nie verleugnete«. Keine Sorge, bitte: diese These ist ganz sicher stark übertrieben und wir brauchen nichts davon zu glauben. Die einschlägigen Standardwerke - allen voran Katharina Mommsens große Untersuchung Goethe und die arabische Welt von 1988 - sind sich in dieser Hinsicht völlig einig und zeichnen ein wesentlich differenzierteres Bild.</description>
      <author>Albert Meier</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20005</guid>
      <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 13:38:27 +0200</pubDate>
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      <title>Michel Houellebecq : Elementarteilchen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20004</link>
      <description>1999/2000 ist es dem Roman Les particules élémentaires gelungen, nicht nur die berufsmäßigen Literatur-Interessenten weltweit in Aufregung zu versetzen – das scheinbar so anspruchslose Buch hat überall auch unter den literarischen Laien für Furore gesorgt. - Michel Houellebecq beherrschte urplötzlich alle Feuilletons und schien sogar im Fernsehen allgegenwärtig zu sein.</description>
      <author>Albert Meier</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20004</guid>
      <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 13:33:36 +0200</pubDate>
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      <title>Varianten oder Zeichen : zur Diskussion um die Textlichkeit der Bibel von Spinoza bis Derrida</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20003</link>
      <description>»Die Bibel: iss für mich’n unordentliches Buch mit 50 000 Textvarianten. Alt und buntscheckig genug, Liebeslyrik, Anekdoten [...]«. Zugegeben: Arno Schmidt, in dessen 1955 erschienener Erzählung Seelandschaft mit Pocahontas sich der dem Verfasser keineswegs unähnliche Protagonist derart spöttisch äußert, mag nicht gerade der berufenste Kommentator für die Heilige Schrift sein! Allzu oft und unmissverständlich hat dieser sogenannte ›Solipsist in der Heide‹ klar gemacht, dass er sich als Atheist verstand und auch als solcher verstanden wissen wollte. Aber trotzdem: Wer der Bibel nicht glaubt, der kann sie womöglich umso unbefangener als Text wahrnehmen, kann sich eventuell umso ernsthafter mit ihrer Sprachlichkeit auseinandersetzen und Qualitäten erkennen, die über den theologischen Wahrheitsgehalt hinausreichen und doch mit der Frage nach der Wahrhaftigkeit des Schriftsinns verbunden bleiben.</description>
      <author>Albert Meier</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20003</guid>
      <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 13:26:36 +0200</pubDate>
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      <title>Sherlock Holmes : The Hound of the Baskervilles</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20002</link>
      <description>Genaueste Lektüre der Zeichen, "mit denen die Welt zu uns spricht wie ein großes Buch", und vernünftige Schlussfolgerungen daraus &amp;#8722; das ist die Methode, mit der William von Baskerville im frühen 14. Jahrhundert arbeitet. Der Franziskanerbruder stützt sich insofern - auch bei den Todesfällen, die später im Kloster geschehen und um deren Aufklärung er sich bemüht - auf die Methode der so genannten 'Abduktion'. Dieses Verfahren ist durch den amerikanischen Wissenschaftstheoretiker Charles S. Peirce (1839-1914), auf den der Begriff 'Abduktion' zurückgeht, als Vorgang definiert worden, "in dem eine erklärende Hypothese gebildet wird". Die Besonderheit der Abduktion liegt dabei darin, dass sie das einzige Verfahren einer Schlussfolgerung darstellt, das eine tatsächliche Erweiterung des Wissens zur Folge hat - um den Preis allerdings, dass man sich auch irren kann. Alle anderen logischen Schlüsse decken demgegenüber immer nur auf, was in ihren Prämissen bereits enthalten ist.</description>
      <author>Albert Meier</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20002</guid>
      <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 13:20:19 +0200</pubDate>
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      <title>Michel Foucault über das "Sittenmonster"</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20001</link>
      <description>In seiner Vorlesungsreihe zu den Anormalen rekonstruiert Foucault die Genealogie des Anormalen-Diskurses, wie er in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts emergierte. Damals formierte sich „die unbestimmte und verworrene große Familie der ‚Anormalen‘“ (421); eine Familie, deren Stammbaum nach drei Stämmen aufgeteilt werden kann: nach den Genealogien des Monsters, des Korrektionsbedürftigen und des Onanisten. Unser Vorlesungsausschnitt (124-142) nun gehört zum Versuch der historischen Rekonstruktion des Monsterdiskurses.</description>
      <author>Peter Schnyder</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20001</guid>
      <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 13:08:00 +0200</pubDate>
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      <title>Die Macht der OhnMächtigen : über Konversionen der Leidenschaft beim Spiel im Spiel und die Rolle des Regietheaters</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/19849</link>
      <description>Mit dem Motto »Das Spiel der Mächtigen« haben die Salzburger Festspieldialoge 2009 einen Titel aufgegriffen, den ursprünglich Giorgio Strehler für seine Inszenierung von William Shakespeares Königsdramen gewählt hatte, die 1973 bei den Salzburger Festspielen gezeigt wurde. Der Titel steht aber nicht nur für eine groß angelegte Shakespeare-Inszenierung, sondern geradezu programmatisch auch für eine Form des Regietheaters, die in Salzburg Furore machte. Denn Strehler nahm bei den Stücken Heinrich V. und Heinrich VI. nach eigenen dramaturgischen Erwägungen Kürzungen vor, komponierte sie um und kommentierte sie durch andere Dramen Shakespeares, indem er Textpassagen aus Macbeth, König Lear, König Johann und Richard II. in seine Inszenierung integrierte.</description>
      <author>Ortrud Gutjahr</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/19849</guid>
      <pubDate>Tue, 05 Oct 2010 11:45:20 +0200</pubDate>
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      <title>Lulu oder die Last mit der Lust : "Die Urgestalt des Weibes" – ein Männertrauma</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/19846</link>
      <description>Der Vorhang öffnet sich zunächst nur einen Spalt zu Alban Bergs Oper Lulu, die anlässlich der Salzburger Festspiele 2010 in der Felsenreitschule inszeniert wurde. Zu erwarten ist, dass nun ein Sänger in der Rolle des Tierbändigers mit Hetzpeitsche in der einen und Revolver in der anderen Hand aus dem bunt gestreiften Vorhang wie durch den Eingang eines Zirkuszeltes schlüpft, um anzukündigen, dass in der nun folgenden Aufführung nicht – wie in gängigen »Lust und Trauerspielen« – lediglich gezähmte »Haustiere« gezeigt werden, sondern hier »[m]it heißer Wollust und mit kaltem Grauen« endlich »[d]as wahre Tier, das wilde, schöne Tier« erlebt werden kann.</description>
      <author>Ortrud Gutjahr</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/19846</guid>
      <pubDate>Tue, 05 Oct 2010 10:51:12 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Inta Ezergailis : 9/11/1932 - 1/1/2005</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13850</link>
      <description>Words spoken at the Memorial Service on March 13, 2005, Sage Chapel, Cornell University</description>
      <author>Herbert Deinert</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13850</guid>
      <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:25:34 +0100</pubDate>
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      <title>Paul Mersmann : Werkverzeichnis [Homepage]</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12916</link>
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      <author>Ulrich Schödlbauer</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12916</guid>
      <pubDate>Tue, 17 Nov 2009 15:26:37 +0100</pubDate>
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      <title>Und ewig lockt die Technik : Verführung und Technologie in der zeitgenössischen Literatur</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12859</link>
      <description>Die erotisch-sexuellen und gefühlsbetonten Aspekte mechanistischer Technologie stehen im Zentrum des vorliegenden Artikels, d.h. es wird dargestellt, auf welche Weise literarische Technologie-Repräsentationen mit sensuell-sensorischen Elementen in Verbindung gebracht werden. Gleichzeitig soll der dualistisch angelegte Komplex von Ausgrenzung und Integration der tradierten Weiblichkeitsvorstellungen in den oftmals männlich dominierten Technologiebereich dargestellt werden. Der Artikel ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil bietet einen knappen historischen Überblick über das Thema “Mensch und Maschine”. Im zweiten Teil wird das Thema “Mensch und Computer” untersucht. Im dritten Teil wird das gesamte Konzept aus der Verführungsperspektive beleuchtet.</description>
      <author>Aminia Brueggemann</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12859</guid>
      <pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:01:06 +0100</pubDate>
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      <title>Edition einer Nibelungen-Parodie von Marie-Luise Wolfskehl aus dem Jahr 1929</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12732</link>
      <description>Die Nibelungenparodie, die, soweit uns bekannt ist, zuvor noch nicht publiziert wurde, ist in mehrfacher Hinsicht von besonderem Interesse: zum einen als ein literarisches Debüt einer weiblichen Autorin und angehenden jungen Wissenschaftlerin Ende der zwanziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, zum anderen als interessantes und aufschlussreiches Zeitzeugnis. So finden sich an mehreren Stellen Anzeichen einer Ironisierung des heroischen Männlichkeitsideals der Nibelungen und einer Entlarvung des germanischen Heldentums, parodistische Akzente, die zur aufkommenden Rassenideologie um 1930 markant quer liegen. Zugleich werden in augenzwinkernder Kontaktaufnahme mit dem Zuschauer bzw. Leser Elemente aus dem damaligen studentischen Leben wie der Besuch des Kleist-Seminars oder die beliebte Freizeitgestaltung mit Paddelbootausflügen auf der Lahn integriert, die einen Einblick in das damalige studentische Leben bieten. Im Text fungieren sie zudem als humoristische anachronistische Momente, die immer wieder zum Schmunzeln verführen. Darüber hinaus erweist sich die Nibelungenparodie als ein dichtes intertextuelles Gewebe mit zahlreichen Anspielungen, versteckten intertextuellen Referenzen und wörtlichen Zitaten aus den Opern Richard Wagners sowie Werken von Heinrich von Kleist, Adelbert von Chamisso und anderen Vertretern der klassisch-romantischen Tradition.</description>
      <author>Marie-Luise Wolfskehl</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12732</guid>
      <pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:20:26 +0100</pubDate>
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      <title>www.impurismus.de [Homepage von Wolfgang Werner]</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12651</link>
      <description>Der Impurismus ist eine literarische Strömung, die durch Jahrtausende geht, ein geistreiches, planvolles Spiel zur Produktion von hermetischer Literatur über ein tabuisiertes Thema (Sex). Zu dieser »littérature impure« gehört ein Geheimnis aus dem Urwissen der ältesten Kulturen, aus einer Zeit, in der Philosophie, Theologie und Kosmologie noch eins waren. Das alte Wissen wurde in den Bereichen konserviert, die bis heute von der konventionellen Wissenschaft als »esoterisch« ausgegrenzt werden (Astrologie, Kabbala, Tarot). Viele Autoren aber verschlüsseln ihre Texte mit der alten Lehre und verstecken sie hinter einer religiösen, spielerisch-humoristischen oder sozialkritisch engagierten Maske. Deshalb bleiben viele Texte trotz Interpretation hermetisch, besonders solche in der »Weltsprache der modernen Poesie«(Enzensberger). Eine neue Methode der literarischen Analyse (mit 57 Varianten der planvollen Verfremdung von Wörtern) kann die impuristische Literatur dekodieren. Dazu gehört als Raumordnung das alte »Weltbild der Windmühle«. Dieses Literaturspiel wird als sublime Kulturtätigkeit aufgedeckt. Die Einzelseiten dieser Homepage können nur einige Einblicke in schwierige Zusammenhänge geben, die im langsamen Vortrag des Buches leichter zu verstehen sind. Auf beiden Wegen muß man sich Zeit nehmen und am besten einen philosophischen Wissenshunger mitbringen.</description>
      <author>Wolfgang Werner</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12651</guid>
      <pubDate>Mon, 02 Nov 2009 11:11:48 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Spiel ist aus</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12389</link>
      <description>Dieser bekannte Titel (ein Drama von Sartre / ein Gedicht von Bachmann) soll hier mit neuem Inhalt gefüllt werden, zunächst mit »Impurismus« als einer spielerischen Verschlüsselung von Literatur, dann mit Hinweisen auf das planmäßige Verdummungsspiel, das die Eingeweihten mit ihren an Kunst interessierten Mitbürgern treiben.</description>
      <author>Wolfgang Werner</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12389</guid>
      <pubDate>Mon, 21 Sep 2009 13:29:25 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Leerstellen als Erinnerungsanlässe : interkulturelle, intermediale und interdisziplinäre Dimensionen eines literaturwissenschaftlichen Theorems</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11752</link>
      <description>Der Beitrag gibt ein Beispiel dafür, wie philologische Kompetenz für die Analyse von medienkulturellen Phänomenen fruchtbar gemacht werden kann. Ausgehend von Wolfgang Isers Leerstellentheorem wird nach der Funktionsweise ästhetischer Erinnerungsanlässe gefragt – zum einen in systematischer Hinsicht durch einen Vergleich von Schrift, Bild und Klang, zum anderen in historischer Hinsicht durch einen Vergleich analoger und digitaler Medien. Es ergibt sich, daß die ästhetischen Strategien, mit denen traditionellerweise Literatur, bildende Kunst und Musik Leerstellen eröffnen, auf Animationen beruhen, die durch ihre computertechnische Realisierung grundsätzlich nivelliert werden. Folglich bedarf es neuer Verfahren der Leerstellengenerierung, um unter den Bedingungen digitaler Medien die Erinnerung zu aktivieren.</description>
      <author>Peter Matussek</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11752</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Apr 2009 09:48:15 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kulturwissenschaften - eine Übersetzungsperspektive  (im Gespräch mit Boris Buden)</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/10448</link>
      <description/>
      <author>Doris Bachmann-Medick</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/10448</guid>
      <pubDate>Wed, 26 Nov 2008 11:36:52 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Allgemeine Literaturwissenschaft im Gravitationsfeld Neuer Medien und Technologien</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/10439</link>
      <description>Welche eigene Schwerkraft besitzt die Allgemeine Literaturwissenschaft oder könnte sie besitzen? Aufgrund welcher Schwerkräfte der Literatur, und in welchen Gravitationsfeldern bewegt sie sich derzeit - in welchen sie sich bisher bewegt hat, ist in dieser Reihe von Carsten Zelle, Ursula Link und Jörg Schönert ja bereits ausführlich entwickelt worden. In diesem Feld versuche ich im Folgenden, weitere Eintragungen vorzunehmen. Ich möchte dabei einen Dreischritt vorschlagen: I. Was passiert oder ist mit dem Gegenstand der AL passiert, der Literatur? II. Welche Konsequenzen hat/hatte das für ihre Methoden? III. Was wären mögliche Perspektiven?</description>
      <author>Peter Gendolla</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/10439</guid>
      <pubDate>Wed, 26 Nov 2008 10:22:38 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Öffentlichkeit und Geschlecht</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/10215</link>
      <description>Medien liefern nicht vorrangig Fakten über die Welt, sondern dienen vielmehr dazu, Zugehörigkeit zu Gemeinschaften zu verhandeln. Diese zentrale Bedeutung von Medien und Öffentlichkeit für die Herstellung gesellschaftlicher und geschlechtlicher Identitäten wird mit dem von Margreth Lünenborg und Elisabeth Klaus entwickelten Konzept Cultural citizenship sichtbar. Sie definieren Cultural citizenship als eine wesentliche Dimension von Staatsbürgerschaft in der Mediengesellschaft, die jene kulturellen Praktiken umfasst, die sich vor dem Hintergrund ungleicher gesellschaftlicher Machtverhältnisse entfalten und die kompetente Teilhabe an den symbolischen Ressourcen der Gesellschaft ermöglichen. Nach einer knappen Bilanz zur Präsenz von Frauen im europäischen Journalismus sowie Einblicken in die mediale Repräsentation von Frauen durch die journalistischen Berichterstattung setzt sich der Beitrag anschließend mit Anforderungen an die Medien mit Blick auf gesellschaftliche Inklusion und Exklusion auseinander. Eine spannende Frage bleibt dabei, in welchem Maße mit den Ansprüchen auf Erfahrung und Teilhabe Anforderungen an mediale Diskurse formuliert werden, die das Geschlechterarrangement selbst zum Thema machen.</description>
      <author>Margreth Lünenborg</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/10215</guid>
      <pubDate>Mon, 17 Nov 2008 12:13:09 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"Was hat man dir du armes Kind, getan" : über Literatur aus dem Rechner</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/10128</link>
      <description>Es soll engeführt werden auf etwas, das man - vielleicht erscheint die Formulierung paradox - eine Veränderung in der "Semantik des Zufalls" nennen könnte, die durch seine Anwendung in diversen poetischen Verfahren stattgefunden hat. Der Zufall selbst ist ohne Semantik, hat per definitionem keinen Sinn, er ist das sinnlose Ereignis par excellence. Aber er beendet den Sinn, oder er treibt auf die Suche nach einem verborgenen Sinn, einer versteckten Kausalität, göttlichen Absicht... also er destruiert oder konstruiert notwendige Ordnungen und bildet insofern ein poetisches Prinzip.</description>
      <author>Peter Gendolla</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/10128</guid>
      <pubDate>Tue, 11 Nov 2008 14:55:32 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Bewertungskriterien für elektronische Editionen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/9349</link>
      <description>Die Beurteilung gedruckter Texte und Editionen hat eine lange Tradition in der Literaturwissenschaft, und die entsprechenden Kriterien sind – bis auf einige umstrittene Punkte – mehr oder weniger selbstverständlicher Teil des Fachs. Ganz anders sieht die Lage für die digitalen Medien aus: Elektronische Editionen sind neue Gegenstände im philologischen Alltag, und ihre Gestalt scheint zur Zeit noch eben so schwankend wie die Bewertungskriterien der Anwender solcher Editionen. Andererseits steigt seit wenigen Jahren die Menge der verfügbaren CD-ROMs, es liegen also inzwischen mehrere Beispiele wissenschaftlich brauchbarer Texte vor, und – was vielleicht noch wichtiger ist – sie werden auch verwendet. [...] Im Nachfolgenden wird ein {...] Kriterienkatalog diskursiv entwickelt – in der Hoffnung, andere finden ihn interessant genug, um ihn weiterzudiskutieren. Im Anhang findet sich eine Stichwortliste mit den genannten Bewertungsaspekten.</description>
      <author>Fotis Jannidis</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/9349</guid>
      <pubDate>Tue, 12 Aug 2008 13:18:43 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Analytische Hermeneutik</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/9348</link>
      <description>"Muß [...] der Begriff ´Hermeneutik´ noch sein? Im 20. Jh. wurde er am intensivsten in philosophischen Diskursen verhandelt. Diese Diskussionstradition ist für meine Interessen nicht sonderlich fruchtbar, da ich nicht auf den urwesentlichen Modus unseres Seins oder eine grundsätzliche Kritik aller abendländischen Metaphysik abziele. Mit einer ausgeprägten Vorliebe für Theorien mittlerer Reichweite geht es mir in erster Linie um eine Reflexion unseres Geschäfts als Philologen. Fruchtbar dafür scheint mir die Anknüpfung an die philologische Tradition der Hermeneutik wie sie etwa im bereits zitierten August Boeckh greifbar ist. Nicht Welterklärung, sondern Reflexion philologischer Praxis ist das Ziel."</description>
      <author>Fotis Jannidis</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/9348</guid>
      <pubDate>Tue, 12 Aug 2008 11:37:01 +0200</pubDate>
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