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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Mon, 04 Feb 2013 12:39:43 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Mon, 04 Feb 2013 12:39:43 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Unterbrochen : Gender und die Tropen der Autobiographie</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29644</link>
      <description>Gender ist rhetorisch verfaßt, und es sind die Figuren und die Tropen der Autobiographie, die diese" Verfaßtheit lesbar machen. Die Autorin analysiert die scheinbar gesicherte Differenz der Geschlechter wie auch die der Genres, indem sie die Figuren des Genres Autobiographie den Figuren, die die Illusion einer vordiskursiven Geschlechtsidentität konstruieren, gegenüberstellt und ihre Funktionsweisen korreliert. Über die Umbesetzung der traditionellen rhetorischen Terminologie wird eine Lektürepraxis erprobt, die die rhetorische Verfaßtheit der Kategorien Gender/Genre reflektiert und diese als Paradigmen subjektstabilisierender Diskursformen in Frage stellt. Ausgehend von Paul de Mans Reformulierung des klassischen Rhetorikbegriffs, Jacques Derridas Reflexionen zum Gesetz der Gattung und zum Verhältnis von Geschlecht und Sprache sowie Judith Butlers Konzeption einer performativen Geschlechtsidentität unternimmt die Autorin eine Umschrift des Gender/Genre-Begriffs, der nicht nur neue Sichtweisen auf Identitätskonstruktionen ermöglicht, sondern darüber hinaus die Grenzen des Faches Literaturwissenschaft selbst in Frage stellt und überschreitet.</description>
      <author>Anna Babka</author>
      <category>book</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29644</guid>
      <pubDate>Tue, 02 Apr 2013 12:39:43 +0200</pubDate>
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      <title>Vestígios turcos no ensino de alemão como língua estrangeira</title>
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      <author>Ruth Bohunovsky</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Mon, 31 Dec 2012 17:13:33 +0100</pubDate>
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      <title>Conceito de amor: comparação entre estudantes brasileiros e alemães</title>
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      <author>Ulrike Schröder</author>
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      <pubDate>Mon, 31 Dec 2012 17:12:34 +0100</pubDate>
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      <title>Ordnung der Fremde : Brasilien und die theoretische Neugierde im 16. Jahrhundert</title>
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      <author>Christian Kiening</author>
      <category>article</category>
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      <pubDate>Mon, 31 Dec 2012 17:11:58 +0100</pubDate>
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      <title>Franz Kafka, 3. 7. 1883 - 3. 6. 1924 - ein Bewohner des Zauberbergs? : Ein Vortrag</title>
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      <author>Hartmut Eggert</author>
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      <pubDate>Mon, 31 Dec 2012 17:11:16 +0100</pubDate>
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      <title>Glücksschuh und goldne Waage : Eduard Mörikes artistische Balance zwischen Klassik und Moderne</title>
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      <author>Eckart Goebel</author>
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      <pubDate>Mon, 31 Dec 2012 17:10:30 +0100</pubDate>
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      <title>"Zeugnis" e "Testimonio": um caso de intraduzibilidade entre conceitos</title>
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      <author>Márcio Seligmann-Silva</author>
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      <pubDate>Mon, 31 Dec 2012 17:09:49 +0100</pubDate>
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      <title>A literatura moderna como observação de segunda ordem : uma introdução ao pensamento sistêmico de Niklas Luhmann</title>
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      <author>Michael Korfmann</author>
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      <pubDate>Mon, 31 Dec 2012 17:09:07 +0100</pubDate>
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      <title>"Anführungszeichen" : Anmerkungen zur Literaturtheorie von Jacques Derrida und Paul de Man</title>
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      <author>Ulrich Johannes Beil</author>
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      <pubDate>Mon, 31 Dec 2012 17:08:13 +0100</pubDate>
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      <title>Fallen als Fort-Führung des Da-Bleibens mit eigenen Mitteln</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24592</link>
      <description>Wie im Vorwort zur Plurale-Ausgabe # 1 angemerkt, scheint die „Bewegung des Falls […] prototypisch für Phänomene des Kontrollverlustes, des ungeregelten Heraustretens aus realen und symbolischen Ordnungen zu stehen.“ Diese Einschätzung möchte ich am Beispiel einiger netzkünstlerischer Werke hinterfragen. Wie das angeführte Zitat nahe legt, wird die Bewegung des Falls wesentlich durch das Moment des „ungeregelten Heraustretens“ aus einer Ordnung bestimmt. Daher kommt es mir vor allem darauf an, nach den Bedingungen der Möglichkeit einer Zuschreibung von Ordnung bzw. Unordnung zu fragen. […] Die folgenden Ausführungen greifen auf Arbeiten zur Ästhetik der Netzkunst zurück. Ihre Werke zeichnen sich durch eine spezifischen Oberflächlichkeit aus, die mit ihren technischen und technologischen Bedingungen zusammenhängt. Aufgrund dieser Kontextualisierung spielt in der Netzkunst die Frage nach der ästhetischen Qualität von Störungen eine wesentliche Rolle. Die Dysfunktionalität von Software wird häufig zum Thema künstlerischen Schaffens gewählt. Netzkunstwerke stehen als Produkte eines auf Geordnetheit ausgerichteten Verlaufs – den formatierten bzw. programmierten Web-Seiten – mit der Relationalität von Ordnung und Nicht-Ordnung in Verbindung. Aus diesem Grunde bieten sich Netzkunstwerke für eine Analyse der Frage nach den Bedingungen der Möglichkeit einer Zuschreibung von Ordnung bzw. Unordnung an. In besonderer Weise laden einige Werke der Gruppen Jodi und 0100101110101101.org dazu ein, sich gemäß dem formulierten Erkenntnisinteresse mit ihnen auseinanderzusetzen.</description>
      <author>Thomas Skowronek</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24592</guid>
      <pubDate>Tue, 27 Mar 2012 11:58:22 +0200</pubDate>
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      <title>Transzendierung des Fallens : Beobachtungen um 1800 und um 2000</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24591</link>
      <description>An keinem anderen fallenden Objekt der Natur scheint sich die Literatur so ausgelassen zu haben wie am Wasserfall. Die Reisenden des 18. Jahrhunderts waren vom fallenden Wasser so beeindruckt, dass sie in quasi-religiöser Ehrfurcht erstarrten. Der Fall der Twin Towers am 11. September 2001 hat die Welt in seiner Apokalyptik so stark erschüttert wie schon lange nichts mehr. Das Ereignis hat tausende von Menschen an die Bildschirme gefesselt und die Zuschauer versteinert. Meines Erachtens ist es der Fall an sich, der die Naturbetrachtung um 1800 und die Ereignisse vom 11. September verbindet. Denn in diesem Fall kreuzen sich auf merkwürdige Weise der ästhetische und der politische Diskurs. Die beiden Fälle als Zentrum des Diskurses verhindern nicht nur durch die strukturelle Gewalt, die von ihnen ausgeht, sondern auch durch ihre prinzipielle Unrepräsentierbarkeit jede ästhetische wie poetische Erkenntnis.</description>
      <author>Wladimir Velminski</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24591</guid>
      <pubDate>Tue, 27 Mar 2012 11:48:30 +0200</pubDate>
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      <title>Mallarmé und Wagner : ein wahres Miss-Verständnis</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23703</link>
      <description>[...] Kaum ein anderer zeitgenössischer Künstler verkörpert die Leidenschaftskomponente des französischen Wagnerismus mit ihrer Verquickung von Ablehnung und Bewunderung, von partieller Unwissenheit und tiefer geistiger Verbundenheit besser als Stéphane Mallarmé. […] [S]ein Wagner-Tableau scheint symptomatisch einerseits für die Übertragungsmechanismen jener elektrisierenden künstlerischen Substanz aus Deutschland und andererseits für die Modalitäten ihrer Integration in eine ihr fremde intellektuelle Landschaft. Aus diesem Grunde ist es auch nur schwer nachvollziehbar, dass bis heute die Beziehung des französischen Dichters zum Parsifal-Komponisten den weniger bekannten Seiten der Geschichte des Wagnerismus in Frankreich zuzurechnen ist. Die „Rêverie d’un poète français“ und die „Hommage à Wagner“ haben sich in der Wagner-Forschung nie jener Beliebtheit erfreut, die ein Thomas Mann oder […] Baudelaire, in den letzten Jahrzehnten genossen haben. Die hermetische Dignität der Texte Mallarmés mag hierfür sicherlich eine Erklärung sein. Dennoch wäre es bedauerlich, Mallarmé nur einigen wenigen Lyrik-Spezialisten zu überlassen, die sich oft damit begnügen müssen, die Missverständnisse des Dichters zu perpetuieren, ohne dabei nach tieferen Zusammenhängen suchen zu können, deren Bedeutung jedoch, gerade im Hinblick auf die unterschiedlich gearteten intellektuellen und kulturellen Kontexte beider Künstler, besonders aufschlussreich sein könnten. Dementsprechend soll im weiteren Verlauf versucht werden, den »gravierenden Konflikt« (Philippe Lacoue-Labarthe) zwischen Wagner und Mallarmé neu zu deuten und besonders den ästhetischen Standpunkt des Komponisten zur Geltung kommen zu lassen. Hierdurch kann schließlich vermieden werden, dass, wie so oft, die Auseinandersetzung des französischen Dichters mit der Kunst Richard Wagners zur Philippika gegen die Anmaßungen des deutschen Gesamtkünstlers umfunktioniert wird.</description>
      <author>Jean-François Candoni; Ronald Perlwitz</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23703</guid>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 12:42:01 +0000</pubDate>
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      <title>Performative Rahmung, parergonale Indexikalität : Verknüpfendes Schreiben zwischen Herausgeberschaft und Hypertextualität</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23117</link>
      <description>Im folgenden soll es darum gehen, das Spannungsverhältnis zu thematisieren, das »am Rahmen« von Texten bzw. Hypertexten zwischen Sprechakten (Performatives) und inszenierten Sprechakten (Performances) besteht. Zu klären ist dabei, wieso bestimmte Sprechakte »am Rahmen« von literarischen Werken keineswegs »entkräftet« sind, sondern im Gegenteil äußerst kraftvoll zu einer performativen Rahmung beitragen. Dies betrifft die literaturwissenschaftliche Fragestellung nach den peri- und paratextuellen Rahmungsstrategien ebenso wie die medientheoretische Problemstellung, inwieweit Performatives im Rahmen von Hypertexten als Programmbefehle wirksam sind. […] [I]ch [möchte] hier aber auch die literatur- und mediengeschichtlich relevante Frage aufwerfen, wie die Idee des Hypertextes im Rahmen der Literatur verkörpert wurde, bevor es die Hypertexte »in electronic form« gab. Dies erfordert eine Untersuchung der Rahmungsstrategien der Quasi-Hypertexte von einst im Horizont heutiger, elektronischer Hypertextualität.</description>
      <author>Uwe Wirth</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23117</guid>
      <pubDate>Wed, 02 Nov 2011 01:30:14 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title>Nach-Klänge und Ent-Faltungen: Hölderlins "Am Quell der Donau" und seine Schallgeschwister</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22173</link>
      <description>Die poetische Evokation von Strömen und Flüssen, die als Verkehrswege verschiedene Länder und Sprachgemeinschaften untereinander verbinden, erinnert an die poetische Utopie grenzüberschreitend-universaler Kommunikation. Dem Bildfeld um Wasserläufe und Wasserwege affin ist das Bild der Quelle, die zudem für Ursprünglichkeit, Lebendigkeit, Erneuerung steht. Insofern enthält bereits der Titel des (im folgenden vorzustellenden) poetischen Projekts, mit dem Schuldt und Robert Kelly an Hölderlin anknüpfen, in nuce ein poetisch-utopisches Programm. Zudem fällt der Name eines Flusses, der einem Vielvölkerstaat seinen Namen gab: "Am Quell der Donau / Unquell the dawn now" […]. Mit dem zweiten Teil des Titels, der sich als klang-analoge, wenngleich semantisch inäquivalente Übersetzung des ersten versteht ("Unquell the dawn now"), kommt zugleich die nicht minder symbolträchtige Übergangszeit der Dämmerung ins Spiel – einer von vielen merkwürdigen sprachklanglich bedingten Zufällen, deren Erkundung sich dieses Projekt verschreibt. Schon der bilinguale Titel vollzieht eine Grenzüberschreitung – nicht nur zwischen der deutschen und der englischen Sprache, sondern auch zwischen 'Eigenem' und 'Fremdem'. Denn der erste (deutsche) Teil ist Zitat. Friedrich Hölderlin, der in seinem lyrischen Werk die Ströme Europas besungen und dabei eine komplexe symbolische Topographie entfaltet hat […], liefert die "Quelle", von der aus der bilinguale Sprach-Fluß seinen Ausgang nimmt.</description>
      <author>Monika Schmitz-Emans</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22173</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:10:36 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Zur Einleitung : die Umrahmung des Schweigens als Projekt der Moderne</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22172</link>
      <description>Die Moderne ist durch die Intensität ihrer Auseinandersetzung mit dem Schweigen charakterisiert. Aber auch frühere Zeiten interessierten sich für das Schweigen, man sprach und erzählte von ihm, setzte es rhetorisch ein, verstand es (oder meinte es zu verstehen), kommentierte es, bediente sich sogar einer elaborierten Topik des Schweigens […].Doch mit der Moderne kommt es zu tiefgreifenden Verschiebungen in der Konstellation von Sprache und Schweigen. […] Zum einen gewinnt das Schweigen selbst neue Bedeutungsdimensionen, […] vor allem in seiner Eigenschaft als Hinweis auf all das, was jenseits der Grenzen der Wörter und des Sagbaren liegt. Zum anderen modifizieren und erweitern sich die Formen, in denen das Schweigen in die literarischen Werke einbezogen wird. Neben vielfältigen Thematisierungen, expliziten Beschreibungen und Interpretationen des Schweigens stehen Formen der Evokation und der Inszenierung des Schweigens durch die Strukturen der Texte selbst - Experimente, welche es darauf anlegen, das Schweigen gleichsam gestisch in literarische Prozesse einzubeziehen und durch Strategien der Textgestaltung zu konkretisieren. Auf dem weiten Feld solcher Experimente mit ästhetischen Manifestationsmöglichkeiten der Stille, der Lautlosigkeit, der Nicht-Artikulation berühren sich die Interessen moderner Literatur und Musik. Aber auch die bildende Kunst beteiligt sich am Großprojekt einer Evokation, Reflexion und Semantisierung des Schweigens.</description>
      <author>Monika Schmitz-Emans</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22172</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:06:25 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Fußball?</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22053</link>
      <description>Jeder Fußballfreund kennt die unbequeme Frage verständnisloser Mitmenschen, was denn so spannend daran sei, daß 22 Erwachsene 90 Minuten lang hinter einem Ball herlaufen. Ist es nicht völlig belanglos, ob ein Ball in dem einen oder dem anderen Netz landet, ob diese oder jene Mannschaft als Sieger vom Platz geht? […] Dennoch haben Siege und Niederlagen in den Stadien der Welt für Millionen von Zuschauern eine viel größere Tragweite, als ein lapidares Protokoll der Körper- und Ballbewegungen auf dem Rasen erahnen ließe. Warum? […] Theorien, die dem Fußball eine geheime, vom Selbstverständnis der Beteiligten abweichende Bedeutung zuweisen, sind nach wie vor beliebt. […] Sie sind schwer zu widerlegen, aber auch schwer zu beweisen. […] Sie heben einige Eigenschaften des Fußballs heraus, aber vernachlässigen andere. Erfindungsreichtum und Suggestivität übersteigen hier oft Plausibilität und Erklärungskraft. […] Wie immer man die Überzeugungskraft solcher Ansätze, die nach dem geheimen Wesen des Fußballs suchen, im Einzelnen einschätzen mag: Den Fußball als kulturelles Phänomen und insbesondere seine Faszinationskraft erklären sie jedenfalls ebensowenig wie die Frankfurter Schule mit ihrem Vorwurf der Komplizenschaft mit dem Kapitalismus oder die Vertreter einer Verfallstheorie mit ihrem nostalgischen Blick auf vermeintlich paradiesische Urzeiten des wahren Fußballs.</description>
      <author>Matías Martínez</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22053</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Jul 2011 11:15:21 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Rebellion in Hollywood – Die Genese des Helden in Stanley Kubricks Spartacus und Howard Fasts Romanvorlage</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20984</link>
      <description>Spartacus mußte, als bis dahin teuerste Filmproduktion überhaupt, ein kommerzieller Erfolg werden – was auch gelang. Den weiteren historischen Rahmen des Films bildet das gereizte antikommunistische Klima, das die Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg beherrschte und in dem man sehr schnell auch gegen Künstler mißtrauisch geworden war. Dalton Trumbo, einer der gefragtesten Drehbuchautoren seiner Zeit, gehörte zu den „Hollywood Ten“, die 1947 vor dem House Un-American Activities Committee die geforderten Denunziationen vermeintlicher Kommunisten verweigert hatten. Folge für sie waren Gefängnisstrafen und Beschäftigungsverbote: die schwarzen Listen. Diese waren 1958, bei Beginn der Arbeiten zu Spartacus, nach wie vor intakt. Viele Drehbuchautoren arbeiteten aber doch für die Produktionsfirmen: unter falschem Namen und größter Geheimhaltung – so auch Trumbo für Spartacus. Während der Dreharbeiten erschien Douglas irgendwann das Risiko tragbar, Trumbo nach 1947 zum ersten Mal namentlichen screen credit zu geben: eines der Ereignisse, die zur Auflösung der blacklist führten. Daß Spartacus offen mit Trumbo und auch Howard Fast, dem kommunistischen Autor der Vorlage, firmieren konnte, ist zunächst erstaunlich. Gibt es doch kaum ein antikes Thema, das kommunismusaffiner erschiene als der Aufstand der Sklaven gegen ihre römischen Unterdrücker, kaum einen Helden, der subversiver zur Identifikation mit dem gefürchteten politischen Gespenst verführen könnte. Zwei Aspekte sollen die folgenden Ausführungen beleuchten: Wie sieht der Held aus, der den Amerikanern seinen Aufstand vorführen darf? Und: Wohin zielt diese Rebellion, die von vornherein auch im Kassenhäuschen der Kinos Epoche machen wollte?</description>
      <author>Mark-Georg Dehrmann</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20984</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Feb 2011 12:09:22 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ein anderes Zeichen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/14528</link>
      <description>Sinnlicher Schein versus allegorischer Lärm. Die Perle als Blickfang in den Bildern Vermeers ruft die lange und vielfältige Kultur- und Bedeutungsgeschichte der Perle auf. Gleichzeitig verbreitet sie den von ihr aufgefangenen Lichtschein über das Bild als Bild, indem sie Korrespondenz- und Spiegeleffekte setzt, die den Blick von einem Bildelement auf das andere weiter verweisen. So wiederholt sich in dem Bild "Mädchen mit dem Perlenohrring" aus dem Mauritshuis das Weiß des Perlenglanzes am Ohr der Abgebildeten im Kragenabschluss des Gewandes, der den Hals des Mädchens umschließt, ebenso wie im Weiß ihrer auf den Betrachter gerichteten Augen und - als schwacher Reflex - auf den halbgeöffneten Lippen. Bildwirkung versus Bedeutungswirkung?</description>
      <author>Martina Wagner-Egelhaaf</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/14528</guid>
      <pubDate>Tue, 08 Jun 2010 12:00:21 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Zwischen den Bildern und zwischen den Zeilen : Intermedialität in Claude Simons "Triptyque" und "Die Sackgasse"</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13636</link>
      <description>Ein Film von Claude Simon? Im Gegensatz zu Alain Robbe-Grillet und Marguerite Duras kennt man Simon nicht als Filmregisseur. Seine Vorliebe scheint im Bereich der technischen Bildmedien eher der Photographie zu gelten als dem Film: Simon veröffentlichte zwei Bände mit eigenen Photographien (Album d’un amateur von 1988 und Photographies von 1992) und auch seine Romane machen insgesamt weniger den Film zum Thema als die Photographie: Nicht nur enthalten Simons Romane immer wieder lange Beschreibungen fiktiver (oder realer) Photographien und Postkarten (in L’Herbe, Histoire, La Bataille de Pharsale, L‘Acacia), auch modelliert er Bewußtsein und Gedächtnis seiner Protagonisten häufig als ein photographisches. Erinnerungen – das läßt sich vor allem an Le Vent (1957) zeigen – können jederzeit die Qualitäten einer photographischen Aufnahme annehmen, werden charakterisiert und beschrieben, als wären es sich nicht mentale Bilder, sondern tatsächliche Photographien. Die Mediatisierung der visuellen Wahrnehmung stellt für Simon dabei keine Entfremdung von einer nicht-medial unterstützten Wahrnehmung dar; vielmehr erlaubt sie es allererst, die subjektive und körperliche Gebundenheit einer je partikularen Perspektive zu denken.</description>
      <author>Irene Albers</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13636</guid>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 12:22:44 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Conversus, confirma fratres tuos : zum 'Ich' in Konversionsberichten in den ersten Jahrzehnten nach der Reformation</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12698</link>
      <description>Im Folgenden soll es um Traktate und Streitschriften, die Konversionen zum Gegenstand haben, und um Konversionsberichte aus dem ersten halben Jahrhundert nach der Reformation gehen. Es ist nahe liegend, diesen Zeitraum zu wählen, denn die lutherische Reformation hat zahlreiche Menschen herausgefordert, sich mit ihrem Glauben auseinander zu setzen. In Konversionsberichten - damit werden in dieser Studie lediglich die Texte bezeichnet, die von Konvertiten selbst verfasst worden sind - stoßen wir auf einen regelrechten 'Bekenntnisdrang' des Konvertiten. Fidel Rädle hat diesen Sachverhalt prägnant zusammengefasst: "Üblicherweise äußern sich Konvertiten [...] besonders bereitwillig." Und ebenso bereitwillig - so lässt sich ergänzen - äußern sich die Gegner der Konvertiten in Gegenberichten. Doch ist der Bekenntnisdrang des Konvertiten auch Ausdruck eines 'Ich' oder manifestiert sich in den Konversionsberichten zwischen 1520 und 1570 nicht vielmehr eine rhetorisch mehr oder minder prästabilsierte Berichtinstanz, die nur aus Gründen der Anschaulichkeit und der Emotionalisierung der Leser vom 'Ich' spricht? Da Konversionsberichte nicht zu den gut erforschten Textsorten der Frühen Neuzeit zählen, ist es angeraten, zunächst ihr diskursives Umfeld, religiöse Streitschriften und Traktate, darzustellen, um einen ersten Eindruck vom fehlenden Interesse am 'Ich' in diesen Texten zu vermitteln, die Konversionen zum Gegenstand haben. Denn so sehr auch 'Bekenntnisdrang' hinter den Schriften zu stehen scheint, entscheidend, so wird sich zeigen, ist für die Verfasser nicht der Bericht über die eigene Konversion, sondern der Appell an die Leser, dem Konvertiten nachzufolgen.</description>
      <author>Kai Bremer</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12698</guid>
      <pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:16:10 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Auswahlbibliographie zur kulturgeschichtlichen Literaturwissenschaft : Teil 2: Beispiele für angewandte Kulturwissenschaft: C. Kulturgeschichten von Literatur, Epochen, Gattungen, Künsten und Medien</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12694</link>
      <description>Auch die im Teil 2.C gesammelten Titel stehen für ein bisher kaum reflektiertes Problemfeld: Welche Auswirkungen kann (oder vielleicht ja: muss) eine kulturgeschichtliche Orientierung für traditionelle Domänen der Literaturwissenschaft wie Literaturgeschichtsschreibung, Gattungstheorie und -geschichte oder, noch allgemeiner, für die Theorie und Geschichten von Kunstformen und Medien haben? Für die Titelaufnahme gelten die gleichen Auswahlregeln wie für die bereits erschienenen Teile der Bibliographie: Zeitlicher Schwerpunkt ist das letzte Jahrzehnt. Aufsatzpublikationen wurden nur im Ausnahmefall berücksichtigt. Nicht aufgenommen wurden Untersuchungen, die auf bestimmte Autoren und/oder Werke begrenzt sind.</description>
      <author>Manfred Engel; Uwe Spörl</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12694</guid>
      <pubDate>Tue, 03 Nov 2009 14:23:49 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Auswahlbibliographie zur kulturgeschichtlichen Literaturwissenschaft : Teil 2: Beispiele für angewandte Kulturwissenschaft: B. Proto- und Fundamentalpoetik/-ästhetik der Kultur</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12691</link>
      <description>Das Forschungsgebiet von Teil B dieser Bibliographie ist noch kaum erschlossen – und wird auch in der kulturgeschichtlichen Literaturwissenschaft noch weitgehend ignoriert. Es umfasst Themen, Verfahren, Praktiken, Handlungsfelder, die in der ästhetischen und poetischen Diskussion seit jeher eine große Rolle gespielt haben, deren Geltungsbereich aber keineswegs auf Kunst und Literatur beschränkt ist. Begreift man sie als protoästhetische bzw. proto-poetische Elementarien der Kultur, als anthropologisch fundierte ›poetogene Strukturen‹ (Rüdiger Zymner), so wären sie Ursprungsorte des Poetischen und Ästhetischen, die historisch wie systematisch der Ausdifferenzierung eines eigengesetzlichen ästhetischen Systems vorausliegen. Auf jeden Fall aber handelt es sich um Schnittstellen, über die ›Kunst‹ und ›Nicht-Kunst‹ ständig miteinander interagieren; als solche sind sie für eine nach Funktion und Pragmatik des Ästhetischen fragende Kulturwissenschaft von zentralem Interesse. Für die Titelaufnahme gelten die gleichen Auswahlregeln wie für die bereits erschienenen Teile der Bibliographie: Zeitlicher Schwerpunkt ist das letzte Jahrzehnt. Aufsatzpublikationen wurden nur im Ausnahmefall berücksichtigt. Nicht aufgenommen wurden Untersuchungen, die auf bestimmte Autoren und/oder Werke begrenzt sind.</description>
      <author>Manfred Engel; Uwe Spörl</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/12691</guid>
      <pubDate>Tue, 03 Nov 2009 14:15:44 +0100</pubDate>
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      <title>Investieren! : Fünf Stellungnahmen zum Scheitern der Hypertextliteratur und ein Vorschlag zu ihrer Rettung</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11780</link>
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      <author>Stephan Porombka</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11780</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Apr 2009 13:22:06 +0200</pubDate>
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      <title>"Aus der Finsterniss zum Licht!" : Die Photographie und ihre Gespenster</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11779</link>
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      <author>Stephan Porombka</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11779</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Apr 2009 13:14:48 +0200</pubDate>
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      <title>"Bewundernswert war die Ordnung" : der Ameisenstaat und die biologische Modernisierung</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11778</link>
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      <author>Stephan Porombka</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11778</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Apr 2009 13:06:39 +0200</pubDate>
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