<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Tue, 16 Apr 2013 11:15:51 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Tue, 16 Apr 2013 11:15:51 +0200</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Leituras fáusticas de Machado de Assis</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26131</link>
      <description>O presente artigo busca retratar o aproveitamento feito por Machado de Assis do tema fáustico, nos romances "Dom Casmurro", "Esaú e Jacó" e "Memorial de Aires", fazendo com que o mesmo conviva com figuras comuns, representativas de um Brasil em mudança. Desse modo, o diálogo intertextual exemplifica uma das maneiras de se caracterizar a vida estreita das personagens que nem por isso, deixam de ser dignas de interesse.</description>
      <author>Gilberto Pinheiro Passos</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26131</guid>
      <pubDate>Tue, 16 Apr 2013 11:15:51 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Rezension : Imagination und Freiheit ; Spinozistische Resonanzen in der französischen Aufklärung ; Zu: Yves Citton "L'envers de la liberté. L'invention d'un imaginaire spinoziste dans la France des Lumières"</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26758</link>
      <description>Dass der Name Spinoza und seine Schriften in der philosophischen und literarischen Rezeption des 17. und 18. Jahrhunderts für eine spezifische Form des kritischen Denkens stehen, die insbesondere in den Beiträgen und Debatten einer radikalen Aufklärung verhandelt wird, ist seit den Studien Paul Vernières ("Spinoza et la pensée française avant la Révolution". Paris: PUF 1954) und Winfried Schröders ("Spinoza in der deutschen Frühaufklärung". Würzburg: Königshausen und Neumann, 1987) bekannt. Der genannte Zusammenhang zeigt sich indessen in Yves Cittons Studie unter einem völlig neuen Blickpunkt. Der Einsatz des Buchs ist, wie bereits der Titel signalisiert, ein doppelter: Zum einen geht es um jene philosophisch-systematische Problematisierung des Freiheitsbegriffs, wie sie Spinoza in seinem Hauptwerk, der Ethik, durchführt. Zum anderen gilt die Aufmerksamkeit den vielfältigen Resonanzen und Fortschreibungen, die das 'System' Spinoza in den Kreisen der philosophes, den Diskussionen der Salons und in Romanen der französischen Aufklärung hervorruft. Die Arbeit rekonstruiert diese beiden in Form und Stil gänzlich verschiedenen Diskursstränge, indem sie sie in einer parallelen, durchgängig auf zwei Ebenen geführten Lektüre miteinander konfrontiert. Die Resonanz, die die spinozistischen Topoi in den Debatten und literarischen Fiktionen der Aufklärung erhalten, zeugt von der produktiven Anregungskraft des Spinozaschen Ansatzes, der sich so weniger als ein fertiges Denkgebäude denn als eine kombinatorische "Maschine der Ideenproduktion" ("machine-à-articuler-de-la-pensée", S. 19) erweist. Ob die Umschriften und Interpretationen des unter dem Namen Spinoza tradierten Gedankenguts, die die philosophische Imagination des 18. Jahrhunderts auf solche Weise hervorbringt, noch durch die Autorität der Spinozaschen Texte gedeckt sind, lässt sich dabei zumeist nicht ohne weiteres entscheiden. Von daher ist die Diskussion, die dort im Zeichen des Spinozismus geführt wird, unter Begriffen wie ‘Einfluss' oder 'Rezeption' kaum zureichend zu erfassen (vgl. S.43). Zutreffender lässt sich, wie Citton vorschlägt, das imaginaire spinoziste, das aus jenen Debatten hervorgeht, als Produkt der inventio, als 'Erfindung' beschreiben (S. 42-43). Die Vorstellung einer Erfindung des Spinozaschen Projekts verdankt sich dabei weniger, wie man zunächst meinen könnte, einer postmodernen oder poststrukturalistischen Inspiration, sie kann sich vielmehr auf die Selbstbeschreibungen der Epoche berufen. Schon von einem zeitgenössischen Beobachter des 18. Jahrhunderts, der der anti-spinozistischen Offensive angehört, Joseph Adrien Lignac, wird das Tun derer, die er für Spinozisten hält, als eine "invention" bzw. "seconde invention" beschrieben (S. 42). Man mag ein Moment von Ironie darin sehen, dass an dieser re-inventio des Spinozaschen Projekts, die zugleich eine Radikalisierung und eine Refundierung ist, offenbar auch diejenigen teilhaben, die es, der Intention nach, in aller Entschiedenheit angreifen und bestreiten. Die anti-spinozistischen Gegner befördern, ohne es zu wollen, die Verbreitung und Vertiefung jenes spinozistischen Gedankenguts, das sie prima facie bekämpfen (vgl. S. 44-45). Mehr noch: Die Gegner sind bisweilen sogar die scharfsichtigeren Leser Spinozas: in ihren Polemiken lassen sie die radikaleren Implikationen von Spinozas Entwurf mitunter deutlicher zutage treten als seine spinozistischen Nachfolger. Zur Verwischung der Grenze von Diskurs und Gegendiskurs, die sich hier zeigt, tragen indessen, wie Citton scharfsinnig beobachtet, auch die Spinozisten bei. Denn auch sie schließen keineswegs nur in positivem oder bestätigendem Sinne an Spinoza an. Im Gegenteil: diejenigen, die Spinozas Konzept fortschreiben, berufen sich kaum je in zustimmender Weise auf ihren 'Meister'. Charakteristisch für dessen aufklärerische Nachfahren ist vielmehr ein Moment der Negation, der zumindest partiellen Zurückweisung, durch das sie sich vom 'System' Spinozas abzugrenzen und zu unterscheiden suchen (vgl. S. 39-40, 43-44).</description>
      <author>Linda Simonis</author>
      <category>review</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26758</guid>
      <pubDate>Thu, 11 Oct 2012 13:10:38 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Rezension : Existenzphilosophie im Medienwechsel ; Zu Michael Lommel (Hrsg.) &amp; Volker Roloff (Hrsg.) "Sartre und die Medien"</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26757</link>
      <description>Die Herausgeber haben einen erstaunlich differenzierten und perspektivenreichen Band über Sartres Beziehung zu den Medien zusammengestellt, der so unterschiedliche Aspekte umfasst wie das Verhältnis des französischen Existenzphilosophen zum Film, insbesondere seine Tätigkeit als Drehbuchautor, seine Bildtheorie und visuell geprägte Theaterästhetik sowie seine Phänomenologie des Blicks und Konzeption des Imaginären. Es handelt sich, wie ein erster Überblick zeigt, um sehr heterogene Gesichtspunkte, die nicht ohne weiteres auf einen Nenner zu bringen sind, zwischen denen sich aber bei genauerer Betrachtung durchaus interessante und fruchtbare Verbindungslinien ziehen lassen. Michael Lommel weist in seiner Einführung „Elemente zur Einleitung" zu Recht darauf hin, dass bereits die philosophischen Schriften Sartres von der Kinoerfahrung beeinflusst seien, etwa das unmittelbare Auftauchen des Anderen, welches an Kinophantasien erinnere. Mit den Schlüsselbegriffen 'rôle', 'projet', 'transcendance' habe Sartre zudem die alternativen Lebensentwürfe und virtuellen Biografien vorweggenommen, die im Zeitalter der digitalen Medien und Computerspiele eine neue Aktualität gewinnen, auch wenn Sartre selbst wohl eher den theatralischen Raum als Experimentierfeld vor Augen hatte. Der Möglichkeitssinn und die Erkenntnis der Potentialität in Sartres Existenzphilosophie weisen zudem Affinitäten zum Genre des Episodenfilms auf. &#13;
Klaus Kreimeier diskutiert die Kindheitserfahrungen Sartres, seine ersten Kinobesuche im Alter von 6-7, die er rückblickend in seinen Erinnerungen "Les mots" (1964) eingehend schildert. Filme wie "Fantômas" und "Maciste" haben die Phantasie des Jungen modelliert und formativ auf ihn gewirkt. Neben den vornehmen Kinopalästen der Bourgeoisie faszinierte den jungen Sartre besonders die sinnlich intensive Atmosphäre des kleinen unprätentiösen Schlauchkinos in der Nachbarschaft. Die damaligen Katastrophenfilme (Anno 1912) erzeugten das Gefühl der Angst im kindlichen Beobachter, und zwar im Sinne einer physikalisch-körperlichen Überwältigung durch die Reizüberflutung, und lösten zugleich eine Art Katastrophensehnsucht aus. Der fast sechzigjährige Sartre erinnert in seinem autobiographischen Rückblick an die weiblichen Begleitpersonen des Kindes, insbesondere an seine damals noch jugendliche Mutter, die den Projektionssaal des Cinéma ebenfalls als bevorzugtes Unterhaltungsmedium an Regentagen zu schätzen wusste.</description>
      <author>Anette Simonis</author>
      <category>review</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26757</guid>
      <pubDate>Thu, 11 Oct 2012 12:56:42 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Rezension : Flaneurs Revisited ; Zu Margaret A. Rose "Flaneurs &amp; Idlers. Louis Huart, 'Physiologie du flaneur' (1841), Albert Smith, 'The Idler upon Town' (1848)"</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26756</link>
      <description>Von Edgar Allan Poe über Charles Baudelaire bis zu Walter Benjamin und Franz Hessel gilt der Typus des Flaneurs als ein ebenso faszinierender wie unverzichtbarer Bestandteil der modernen Großstadterfahrung, anhand dessen sich eine für den Epochenwandel im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert charakteristische Haltung bzw. Verhaltensform beispielhaft nachvollziehen lässt. Aus dem unvollendeten ‚Passagenwerk‘ Walter Benjamins ist der flanierende Großstadtbewohner nicht wegzudenken, der bevorzugt die Auslagen der Schaufenster besichtigt  und - gelegentlich in Begleitung von angeleinten Schildkröten - durch die Passagen spaziert. Er ist offensichtlich beides zugleich: ein symptomatisches Phänomen der Kultur moderner Metropolen und ein Gegengewicht zu jener Beschleunigungserfahrung im Fahrwasser von Modernisierungsprozessen, insofern er die selten gewordenen Eigenschaften der Langsamkeit und Beschaulichkeit kultiviert. Während die erwähnten Beispiele vertraute Erscheinungsformen im Panorama der Literaturgeschichtsschreibung bilden und in Darstellungen zur literarischen Moderne in Europa entsprechend häufig genannt und zitiert werden, lassen sich neben den bekannten Autoren und Texten zu Figur und Habitus der flanierenden Müßiggänger durchaus noch Quellen entdecken, die bislang eher wenig Berücksichtigung gefunden haben. Margaret A. Rose hat mit ihrem neuen Buch Flaneurs &amp; Idlers eine bemerkenswerte Edition von zwei bislang schwer zugänglichen Texten aus dem Umkreis der Kulturgeschichte des Flaneurs vorgelegt. Gemeint sind Louis Huart, "Physiologie du flâneur" und Albert Smith, "The Idler upon Town" (1848).</description>
      <author>Annette Simonis</author>
      <category>review</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26756</guid>
      <pubDate>Thu, 11 Oct 2012 12:47:36 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Rezension : Der Auftritt des Dandys im Netz der Diskurs ; Zu Fernand Hörner "Die Behauptung des Dandys. Eine Archäologie."</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26755</link>
      <description>Der Dandy gehört zum wohlvertrauten Figurenrepertoire des europäischen Fin de Siècle und Symbolismus; er verkörpert neben dem Flaneur und dem Spieler einen jener berühmt-berüchtigten Typen des literarischen und kulturellen Lebens im 19. Jahrhundert, die von Dichtern und Kultursoziologen - von Charles Baudelaire bis Walter Benjamin - immer wieder fasziniert beobachtet und mit zeitdiagnostischem Blick detailfreudig beschrieben wurden. Der Attraktivität des Themas entsprechend, mangelt es nicht an wissenschaftlichen Studien zu diesem Gebiet, etwa die richtungweisende literaturwissenschaftliche Arbeit von Hiltrud Gnüg ("Kult der Kälte. Der klassische Dandy im Spiegel der Weltliteratur" Stuttgart: Metzler 1988) oder die jüngst erschienene, breit gefächerte kulturgeschichtliche Untersuchung des Berliner Kultur- und Literatursoziologen Günter Erbe ("Dandys - Virtuosen der Lebenskunst. Eine Geschichte des mondänen Lebens" Köln: Böhlau 2002), die einen umfassenden Überblick über den Dandy als kulturelles Phänomen in Europa bietet. Warum also, so könnte man sich fragen, noch eine weitere Studie über jene oft geschilderte und vielfach analysierte literarische und kulturelle Erscheinungsform? Zunächst ist man versucht anzunehmen, das Thema sei weitgehend erschöpft und daher eher unergiebig. Gleichwohl ist die von Fernand Hörner vorgelegte Studie weit mehr als dandyhafter Luxus, denn es gelingt dem Verfasser, die proteische Gestalt des Dandys durch ein subtiles methodologisches Netzwerk, im Rückgriff auf Michel Foucaults Archäologie und den New Historicism, zu erfassen und aus der gewählten systematischen Perspektive subtil zu beleuchten.</description>
      <author>Anette Simonis</author>
      <category>review</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26755</guid>
      <pubDate>Thu, 11 Oct 2012 12:26:06 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>A configuração medial da literatura</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25035</link>
      <description/>
      <author>Michael Korfmann; Filipe Kepler; Amanda Lauschner Corrêa</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25035</guid>
      <pubDate>Wed, 20 Jun 2012 13:51:54 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>“Brasileiros sobre a Europa” : Brasil: além do centro e da periferia?</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25034</link>
      <description/>
      <author>Gerson Roberto Neumann</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25034</guid>
      <pubDate>Wed, 20 Jun 2012 13:41:38 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Macunaíma : Eine Rhapsodie</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25033</link>
      <description/>
      <author>Annelie M. Scheider</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25033</guid>
      <pubDate>Wed, 20 Jun 2012 13:31:45 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Anjos Revisitados: Correspondências entre Heiner Müller e Walter Benjamin</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25031</link>
      <description/>
      <author>Leonardo Munk</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25031</guid>
      <pubDate>Wed, 20 Jun 2012 13:05:40 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Glottofagia nei testi di Umberto Eco, Wolfdietrich Schnurre e Yoko Tawada</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23503</link>
      <description/>
      <author>Julia Genz</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23503</guid>
      <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 02:04:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>'Europe' and 'The Islamic World' : Perceptions and Stereotypes</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23344</link>
      <description>Pope Benedict XVI’s Regensburg lecture has been exposed by some learned voices of 'the Muslim world' as alluding, by the means of one particular quotation, to age-old stereotypes about Islam being an essentially violent creed in which moderation through reason has no legitimate place, and of representing Muhammadas an evil and inhuman man who preached that Islam should be spread by the sword. While none of these presumably 'Muslim' voices deny that the Pope has the right to express his opinions, even when they are plainly wrong in the face of historic facts that show how Islam and Christianity were spread (or were made to spread) across the world, he is criticised for a host of omissions in terms of intellectual honesty and factual accuracy. These omissions, it is argued here, cast an unfortunate light on the compatibility of scientific and religious rationality much advocated by the Pope in his 12 September 2006 lecture. This flagrant 'performative contradiction' (Habermas) leaves room for speculation about the true aim of the speech. Is Benedict XVI's appeal to theology as a legitimate academic discipline a credible attempt to explicate Roman Catholicism's rightful place in a modern world governed by liberal democracy and ethical-political pluralism, or is it a reflection of a move to restore the age-old, intolerant, anti-scientific, and anti-democratic legacy of the pre-Vatican II Catholic Church?</description>
      <author>Michael Dusche</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23344</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 11:58:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Spuren am Rande zwischen genuiner und degenerierter Indexikalität</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23118</link>
      <description>Im Anschluss an Foucault könnte man sagen, dass die Funktion 'Herausgeber' darin besteht, erster Leser und zweiter Autor eines Texts zu sein, dadurch Kohärenz zu stiften und dem Text einen Rahmen zu geben. Dies geschieht durch eine Reihe editorialer Tätigkeiten: erstens das sammelnde Zusammenlesen von Manuskripten, zweitens das arrangierende Zusammenstellen der Textteile (ein Vorgang, den man auch als Zusammenschreiben bezeichnen könnte); drittens das kommentierende Dazuschreiben, das sich auf den Text als ein Gewebe von Spuren bezieht. Mit dieser kommentierenden Bezugnahme auf den Text findet eine diskursive Rahmung statt, die sich häufig als Paratext manifestiert: als Fußnote, als Überschrift, als Marginalie, als Inhaltsverzeichnis oder als Index der erwähnten Namen und behandelten Themen. Dergestalt etabliert das kommentierende Dazuschreiben des Herausgebers – und zwar gleichgültig, ob es sich um einen fiktionalen oder einen faktualen Herausgeber handelt – ein zweites Netz editorialer Indices, die vom Rande her wie mit Zeigefingern auf den Text verweisen.</description>
      <author>Uwe Wirth</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23118</guid>
      <pubDate>Wed, 02 Nov 2011 01:47:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sulle rive di Babele : gli esercizi di traduzione di Paul Celan per Gisèle Celan-Lestrange</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22291</link>
      <description/>
      <author>Giulia A. DiSanto</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22291</guid>
      <pubDate>Tue, 02 Aug 2011 11:05:43 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"Utopisch aufgeschlagene Landschaft" : romantische Weltbuchtopik, Ernst Blochs Chiffernkonzept und Carlfriedrich Claus' graphische Denklandschaften</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22183</link>
      <description>Jean Paul fordert […] von der Poesie, sie möge "die Wirklichkeit, die einen göttlichen Sinn haben muß, weder vernichten, noch wiederholen, sondern entziffern." […] Andere […] umschreiben die ästhetische Darstellung […] als eine Transkription, welche den Chiffrencharakter der natürlichen Erscheinungen unterstreiche und […] das Bewußtsein für deren verborgenen und verrätselten Sinn wach halte […]. Carl Gustav Carus bestimmt von hier aus das Wesen der Landschaftsmalerei. […] Indem an den Landschaftsmaler die Aufforderung ergeht, die Natur als Bedeutungsträgerin, als chiffrierten Ausdruck eines inneren Sinnes aufzufassen und darzustellen, kann Carus zum einen auf der engen Bindung der malerischen Darstellung an die natürlichen Erscheinungen insistieren, zum anderen aber die […] obsolet gewordene Idee einer bloßen Nachahmung der Natur hinter sich lassen. [...] Das Konzept von der Natur als Zeichenschrift hatte eine zentrale Rolle im Werk des […] Paracelsus gespielt […] Mikro- und Makrokosmos, menschliche und außermenschliche Welt; die verschiedenen Elemente und Lebewesen, Natur und Geschichte verweisen jeweils wechselseitig aufeinander. […] Ernst Bloch hat in seinen Leipziger Philosophie-Vorlesungen dieses Analogiedenken hervorgehoben – "Der Mensch ist die Welt im Kleinen, eine Abbreviatur des Kosmos, wie die Welt der Mensch im Großen, eine Elongatur des Menschen [...]" – und unter dem Titel "Entsprechung des Innen und des Außen" die Paracelsische Naturauffassung […] umrissen.</description>
      <author>Monika Schmitz-Emans</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22183</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:36:18 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Fremde und Verfremdung – einführende Überlegungen zu Modellen des Lesens</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22181</link>
      <description>Innerhalb der Beschreibungen, insbesondere auch der Selbstbeschreibungen der Avantgarden kommt dem Wortfeld um »Fremde« eine Schlüsselstellung zu. Das Konzept der »Verfremdung« ist unter den ästhetisch relevanten Derivaten des Wortes »Fremde« zweifellos das prominenteste. Der Terminus »Verfremdung« kann sich sowohl auf das Medium der ästhetischen Gestaltung als auch auf die Gegenstände der Repräsentation beziehen; oft bezieht er sich auf beides zugleich, um anzuzeigen, dass Konventionsbrüche auf der Ebene der Darstellung als solcher eine unkonventionelle Auffassung des Dargestellten selbst erzeugen bzw. auf der Seite des Künstlers bezeugen. Verfremdung, so eine Leitidee, findet statt, um etwas bislang Unentdecktes zu zeigen, sei es am verwendeten Zeichensystem, dem neue Gestaltungsmöglichkeiten abgewonnen werden, sei es auch an der historisch-sozialen Wirklichkeit, auf die sich das ästhetische Gebilde bezieht – vor allem, um sie neu und anders wahrnehmbar werden zu lassen. Übersehenes sichtbar zu machen und »anders« zu sehen, impliziert Kritik an den Konventionen der Wahrnehmung, oft aber auch Kritik am Wahrgenommenen selbst, insofern sich dieses dem gewohnten Blick allzu unauffällig und harmlos darstellen mag.</description>
      <author>Monika Schmitz-Emans</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22181</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:32:02 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>The Book as a landscape</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22179</link>
      <description>There is a long tradition of regarding landscapes as texts and texts as landscapes. Characterizing visually experienced nature as a text implies stressing its meaningfulness, its character as a message or an expression. According to an old metaphor that was highly esteemed in medieval Christian culture as well as in early modem science, nature itself is a divine message addressed to mankind, analogously to the holy scriptures, revealing the will of God as the superior "author" to those who are able to decipher the signs. As a consequence of the process of secularization, art gains authority over the signs of nature, and it is the artist who creates messages by composing the elements of the visual world. The idea of interpreting texts as landscapes seems less evident at the first moment; it implies the notion of texts and landscapes as artificial products which depend on an individual human subject's intentions.</description>
      <author>Monika Schmitz-Emans</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22179</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:30:03 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Varianten oder Zeichen : zur Diskussion um die Textlichkeit der Bibel von Spinoza bis Derrida</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20003</link>
      <description>»Die Bibel: iss für mich’n unordentliches Buch mit 50 000 Textvarianten. Alt und buntscheckig genug, Liebeslyrik, Anekdoten [...]«. Zugegeben: Arno Schmidt, in dessen 1955 erschienener Erzählung Seelandschaft mit Pocahontas sich der dem Verfasser keineswegs unähnliche Protagonist derart spöttisch äußert, mag nicht gerade der berufenste Kommentator für die Heilige Schrift sein! Allzu oft und unmissverständlich hat dieser sogenannte ›Solipsist in der Heide‹ klar gemacht, dass er sich als Atheist verstand und auch als solcher verstanden wissen wollte. Aber trotzdem: Wer der Bibel nicht glaubt, der kann sie womöglich umso unbefangener als Text wahrnehmen, kann sich eventuell umso ernsthafter mit ihrer Sprachlichkeit auseinandersetzen und Qualitäten erkennen, die über den theologischen Wahrheitsgehalt hinausreichen und doch mit der Frage nach der Wahrhaftigkeit des Schriftsinns verbunden bleiben.</description>
      <author>Albert Meier</author>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/20003</guid>
      <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 13:26:36 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Dan Brown : The Da Vinci Code (Sakrileg)</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13969</link>
      <description>Wer in Paris die Kirche Saint-Sulpice besucht, wird dort in mehreren Sprachen vor einem Buch gewarnt: »Le risque de Da Vinci Code: semer le doute«. Die Lektüre von The Da Vinci Code soll also mit einer Gefahr verbunden sein: dass Zweifel gesät werden am katholischen Glauben und an der Autorität der römischen Kirche. Der amerikanische Bestseller-Autor Dan Brown hätte insofern tatsächlich das begangen, was sein 2003 erschienener Thriller über die Suche nach dem heiligen Gral zum deutschen Titel hat: ein ›Sakrileg‹ &amp;#8722; sein Roman wäre gotteslästerlich.</description>
      <author>Albert Meier</author>
      <category>lecture</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13969</guid>
      <pubDate>Thu, 25 Feb 2010 10:45:09 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Über die Anfänge der Hölderlinforschung in Ungarn am Beispiel des Aufsatzes von Andor Sas</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13874</link>
      <description>Im Bereich der deutsch-ungarischen literarischen Wechselbeziehungen offenbaren sich kontinuierlich neue Forschungslücken, die Fragestellungen aufwerfen, welche bislang weder von der Germanistik, noch von der hungarologischen Forschung hinreichend beantwortet wurden. Die Wirkungsgeschichte Hölderlins in Ungarn stellt zweifels ohne eine derartige Forschungslücke dar: selbst in den groß angelegten Forschungsprojekten zur Geschichte der Aufnahme der deutschsprachigen Literaturen in Ungarn wurde auf die Rezeption des Hölderlinschen Werkes entweder nur am Rande oder gar nicht eingegangen. Dies überrascht umso mehr, als die Rezeptionshandlungen bereits seit Jahrzehnten über die Grenze des Textmediums hinaus wiesen. In der Folge soll Andor Sas’ 1909 veröffentlichter Hölderlinaufsatz – der den Beginn der ungarischen Hölderlinforschung darstellt – einer kritischen Analyse unterzogen werden.</description>
      <author>Ágoston Zénó Bernád</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13874</guid>
      <pubDate>Mon, 15 Feb 2010 11:13:22 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gender(-Forschung) und Dekonstruktion : vorläufige Überlegungen zu den Zusammenhängen zweier Reflexionsräume</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13870</link>
      <description>Ausgangspunkt und Fokus des vorliegenden Textes sind die Verschränkung zweier Forschungsfelder und Reflexionsräume: Gender(-Forschung) und Dekonstruktion. Jedes einzelne dieser Felder ist selbst schon transdisziplinär angelegt und befindet sich am Schnittpunkt von Literaturwissenschaft (Ästhetik, Rhetorik), Philosophie (Sprachphilosophie, Sprechakttheorie, Erkenntnistheorie), Soziologie und Psychologie (Psychoanalyse). Mit dem Text möchte ich den LeserInnen einen grundlegenden Einblick in die Verwobenheit und wechselseitige Verwiesenheit der Kategorie Gender mit der Dekonstruktion bzw. mit dekonstruktiven Reflexionsansätzen erschließen.</description>
      <author>Anna Babka</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13870</guid>
      <pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:49:23 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>'Rundum Gender' : Literatur, Literaturwissenschaft, Literaturtheorie</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13865</link>
      <description>Literatur gilt trotz vielfältiger neuer Medienangebote als bedeutende kulturelle Praxis. Diese wurde und wird wissenschaftlich erforscht, wobei in den letzten Jahrzehnten gendertheoretischen Ansätzen wachsende Bedeutsamkeit zugemessen wurde. Gendertheoretisch orientierte Forschung kann und soll die Literaturwissenschaften unterstützen und begleiten. Sie kann zum Beispiel darüber nachdenken, wie literarische Texte funktionieren und wie geschlechtliche Identitäten in diesen konstruiert werden bzw. organisiert sind. Diese Untersuchung erfolgt theoriegeleitet, wobei Theorie und Praxis nicht als starre Oppositionen gefasst werden, sondern als in Wechselwirkung stehende verwobene dynamische Konzepte.</description>
      <author>Anna Babka</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13865</guid>
      <pubDate>Tue, 09 Feb 2010 12:57:58 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>An ode to joy : a season of grief</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13817</link>
      <description>Beethoven's Ninth in Bailey Hall the other evening, April 20, ending in an instant standing ovation by a clearly enchanted audience, was an unforgettable experience. And, like all such truly extraordinary events that are marked not only by artistic merit, but draw their power from the circumstances surrounding their creation or performance, it recalled others and enhanced their significance. I was reminded of a stellar performance on Christmas Day of 1989, only weeks after the unexpected fall of the Berlin Wall on November 9, that haunting date in German history. Few people believed it would ever happen. But now, suddenly, reunification in justice and freedom, as the truncated old national anthem phrases it, was within reach.</description>
      <author>Herbert Deinert</author>
      <category>workingpaper</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13817</guid>
      <pubDate>Tue, 02 Feb 2010 11:11:56 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Illustrierte Poetik des Impurismus : Morphologie und Funktion der Genitalien am Ursprung von Sprache und Mythos, Schrift und Literatur</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13063</link>
      <description>Suchen Sie auch den Schlüssel zum besseren Verständnis von Mythologie, Kunst und Literatur? Dann sollten Sie das Weltbild des Impurismus studieren. Es wird Ihnen die Augen öffnen für bislang hermetische Zusammenhänge, und Sie werden erkennen, was der Chorus mysticus (Faust II Ende) meint, wenn er sagt: "Alles Vergängliche Ist nur ein Gleichnis." Erde und Himmel, alles Materielle und alle Geistgebilde, der Kosmos und alle Lebewesen --- ein Gleichnis wofür? Wenn Sie die Antwort finden, werden Sie verstehen, warum die Wissenden unsere Kulturszene dominieren. Sie brauchen keine Forschungsnische zu suchen, wenn Sie das weite Feld des Impurismus mit Literatur- und Sprachwissenschaft beackern; denn "Poesie ist die Muttersprache des menschlichen Geschlechts" (Hamann: Aestetica in nuce).</description>
      <author>Wolfgang Werner</author>
      <category>book</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13063</guid>
      <pubDate>Mon, 30 Nov 2009 10:57:13 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenmotive auf Postkarten : eine Dokumentation ; Die sieben Schwaben ; Postkartenserie von Georg Mühlberg</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13010</link>
      <description>Das Märchen von den „sieben Schwaben“ karikiert und verspottet die Schwaben, die hier in wahren „Schwabenstreichen“ vorgeführt werden. Mit dem Text publiziert das Goethezeitportal die Bilder von Georg Mühlberg (1863-1925), der zahlreiche Märchen, Fabeln und andere Jugendbücher illustriert hat. Die Links verweisen auf verschiedene Versionen der Jahrhunderte alten Volkserzählung.</description>
      <author>Jutta Assel; Georg Jäger</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13010</guid>
      <pubDate>Tue, 24 Nov 2009 09:02:38 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Märchenmotive auf Postkarten : eine Dokumentation ; Moritz von Schwind ; Das Märchen von den sieben Raben</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13007</link>
      <description>Die Bilderfolge "Von den sieben Raben und der treuen Schwester" führte Moritz von Schwind vom August 1857 bis Juli 1858 aus. Die Fabel handelt von einer armen Mutter mit 7 Söhnen und einer Tochter, die sich durch das Geschrei der Knaben nach Brot zu dem Wunsch hinreißen lässt, sie sollten lieber Raben geworden sein - worauf alle 7 als Raben zum Fenster hinausfliegen. Das Märchen erzählt, wie das Mädchen ihre Brüder erlöst und dabei selbst fast als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Die Bilder wurden als Aquarelle, mit Wasserfarben getönte Federzeichnungen, ausgeführt. Sie bilden einen Fries, der durch romanische Säulenstellungen gegliedert wird. Die Bildfolge nahm auf der großen deutschen Kunstausstellung, die 1858 zur Feier des 700jährigen Jubiläums der Stadt München stattfand, den Ehrenplatz ein. Das Goethezeitportal publiziert den Text des Märchens mit den Illustrationen in einem Mappenwerk und auf zwei Postkartenserien. Beigegeben ist das Gedicht „An Moritz von Schwind von Eduard Mörike.</description>
      <author>Jutta Assel; Georg Jäger</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/13007</guid>
      <pubDate>Tue, 24 Nov 2009 08:47:50 +0100</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>
