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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Tue, 26 Mar 2013 13:35:36 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Tue, 26 Mar 2013 13:35:36 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Relevanzgesteuerter morphologischer Umbau im Frühneuhochdeutschen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29573</link>
      <description>Das Frühneuhochdeutsche hat ohne Zweifel als die morphologisch aktivste und dynamischste Periode der deutschen Sprachgeschichte zu gelten. Die morphologischen Umstrukturierungen, Neuordnungen und Rationalisierungen wirken bis heute nach. Dagegen sind die vorherigen Perioden Alt- und Mittelhochdeutsch primär durch phonologische Umbrüche gekennzeichnet: Einerseits durch zwei große Umlautphasen, bei denen Merkmale unbetonter Vokale regressiv auf den betonten Vokalismus projiziert wurden, andererseits durch Schwächung und Abbau nichtbetonter Vokale. Dieser phonologische Wandel hat das morphologische System massiv affiziert – nicht nur insofern, als suffigierend realisierte Kategorien in ihrer Realisierung bedroht waren, sondern indem auch "Verzerrungen" stattgefunden haben. So wurden durch den anfänglich rein phonetisch motivierten Umlaut Informationen, die bis dato nur in der Wortperipherie ausgedrückt wurden, "automatisch" in die Wurzel befördert – etwa die Kategorie 'Kasus' (Genitiv und Dativ im Singular) und 'Numerus' (Plural) bei Substantiven oder die Kategorie 'Modus' (Konjunktiv) beim starken Verb. Während manche dieser phonologischen »Angebote« in den folgenden Jahrhunderten von der Morphologie aufgegriffen und grammatikalisiert wurden, hat sie andere abgelehnt: Kasusumlaute beim Substantiv wurden in der sog. ersten (ahd.) und zweiten (mhd.) "paradigmatischen Ausscheidung von Umlautvarianten" (Sonderegger 1979, S. 308–310) per Analogie schon bald wieder aus der Wurzel beseitigt, Plural- und Konjunktivumlaute haben sich dagegen bis heute gehalten bzw. wurden sogar ausgebaut. Die Morphologie reagiert schnell auf phonologischen Wandel – und keineswegs erst dann, wenn sie in ihrem Bestand bedroht ist. Beim Substantiv besteht das wichtigste morphologische Ziel in der Numerusprofilierung, beim Verb in der Tempusprofilierung.</description>
      <author>Damaris Nübling; Antje Dammel</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29573</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Mar 2013 13:35:36 +0100</pubDate>
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      <title>Relevanzgesteuerter morphologischer Umbau im Frühneuhochdeutschen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/19892</link>
      <description>Das Frühneuhochdeutsche hat ohne Zweifel als die morphologisch aktivste und dynamischste Periode der deutschen Sprachgeschichte zu gelten. Die morphologischen Umstrukturierungen, Neuordnungen und Rationalisierungen wirken bis heute nach.</description>
      <author>Antje Dammel; Damaris Nübling</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/19892</guid>
      <pubDate>Mon, 11 Oct 2010 09:02:23 +0200</pubDate>
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      <title>Wie die Alten sungen ... : zur Rolle von Frequenz und Allomorphie beim präteritalen Numerusausgleich im Frühneuhochdeutschen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/15184</link>
      <description>The Early New High German period is characterized by the reduction of the former four-stage ablaut system (e. g. werfen inf. - warf pret.sg. - wurfen pret. pl. - geworfen past part.) into a three-stage system (werfen- warf-geworfen), involving the loss of the number distinction in the preterite. In earlier approaches this development has been analyzed as being triggered by the functional discrepancy between three tenses and four ablaut stages, or, as put forward by natural morphologists, by the adaptation of the strong verb system to the more natural weak verb pattern. This paper rejects these hypotheses and argues that the development is best attributed to the growing stem allomorphy in the verbal system (due to phonological changes) and the remarkable decrease in the token frequency of verbs in the preterite, which lead to the loss of the least relevant category distinction, i. e. number.</description>
      <author>Damaris Nübling</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/15184</guid>
      <pubDate>Tue, 24 Aug 2010 10:34:49 +0200</pubDate>
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