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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Tue, 14 May 2013 13:20:15 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Tue, 14 May 2013 13:20:15 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Genç Türk Gazetecinin "Berlin’in Yalnız Kadınları" Anılarında Tarihsel Eleştiri ve Sanatlararasılık</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29282</link>
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      <author>Binnaz Baytekin</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29282</guid>
      <pubDate>Tue, 14 May 2013 13:20:15 +0200</pubDate>
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      <title>Die Verortung des Fremden im Dialog der Kulturen in den literarischen Texten : Störfaktoren oder Dialogpartner?</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29297</link>
      <description>In unserer allmählich kleiner werdenden Welt und "in der Literatur und Wissenschaft, die auf einer Vielzahl von Ortsveränderungen beruhen" (Ette 2001: 21), ist "die Verortung des Fremden im Dialog der Kulturen" von einer großen Bedeutung. Der Dialog der Kulturen war schon längst ein Thema vieler Kulturarbeiten und der Humanwissenschaften, wobei mehrmals vergessen wurde, wo das Fremde in diesem Dialog liegt und wer für wen fremd ist. Meist spielt eine eurozentrische Betrachtungsweise eine wesentliche Rolle, um diesen interkulturellen Dialog zu definieren, auch wenn der Dialog sich zwischen zwei Elementen oder Personen gleicher Rechte in der sprachlichen, kulturellen und sozialen Repräsentation verwirklichen sollte, sonst geht der Dialog von vornherein verloren. "Es lohnt sich in der Tat zu fragen, inwieweit man wirklich bereits von einem global-gleichrangigen Dialog zwischen den Völkern sprechen kann, der nicht selten von verschiedenen Seiten beschworen wird" (Bräsel 1999: 77).</description>
      <author>Kadriye Öztürk</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29297</guid>
      <pubDate>Tue, 07 May 2013 14:16:22 +0200</pubDate>
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      <title>Prozesse der (subversiven) cross-identification : Parodistische Performanz bei Judith Butler – koloniale mimikry bei Homi Bhabha</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29585</link>
      <description>Judith Butlers Konzept der Performativität, das sie in "Das Unbehagen der Geschlechter" (1990) und "Körper von Gewicht" (1993) entwickelt. beleuchtet den Prozess der Konstruktion der Geschlechtsidentität und zugleich deren Destabilisierung über Begriffe und Strategien wie 'Parodie', 'drag' oder 'cross-dressing', die auf eine wiederholende Imitation dieser Identität verweisen. Der performative Akt der Nachahmung wird von Butler als kulturelle Simulation gefasst. die die Vorstellung eines 'natürlichen' Originals allererst hervorbringt. Ähnlich und ebenso signifikant ist dieses Moment der Imitation als Simulation Homi Bhabhas Konzeption der kolonialen mimikry eingeschrieben. In seinem Aufsatz "Von Mimikry und Menschen" geht es darum aufzuzeigen. wie die verschiebende Wiederholung europäischer Normen durch die Kolonisierten – der Vorgang. den er als 'mimikry' bezeichnet – die imaginäre Identität der KolonisatorInnen destabilisiert und damit auch in gewissem Maße subvertiert.</description>
      <author>Anna Babka</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29585</guid>
      <pubDate>Wed, 27 Mar 2013 14:24:07 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Orientalistische Miniaturen im literarischen Expressionismus : Fremdheit und Geschlecht in Else Lasker-Schülers "Der Prinz von Theben. Ein Geschichtenbuch" (1914) ; eine postkoloniale und queertheoretische Perspektivierung</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29584</link>
      <description>"Der Prinz von Theben" beinhaltet neun Geschichten ('Miniaturen'). die sich im märchenhaften, teilweise Surrealen, sowohl örtlich, als auch zeitlich nicht weiter definierbaren Orient abspielen. Der Orient wird - auf den ersten Blick aber eben nicht ausschließlich - als stereotyper Schauplatz der Trieb- und Sündhaftigkeit gefasst. Er ist 'das Andere', das Undefinierbare, das 'Surreale' und steht im Gegensatz zum 'geregelten' Abendland. Hier setzt die Lektüre an. Über den theoretischen Zugang von Queertheorien und postkolonialenTheorien wird das gegenseitige Bedingungsverhältnis von kultureller und sexueller Differenz in den Texten durchmessen, literarisch erkundet und die (post-)kolonialen Schreibweisen ausgelotet.&#13;
Lasker-Schülers Text verfährt zum einen kolonial, d.h., dass der orientalische Ort zur Projektionsfläche für eigene Wünsche, Sehnsüchte wird und einer, vermeintlich im 'anderen' aufgehobenen Identität, Raum gibt. Zugleich wird er zum Schauplatz, an dem im Sinne eines queertheoretischen und postkolonialen Ansatzes sich das Subjekt auf der Basis von zum Teil widersprüchlichen und ungelösten, nicht vereinheitlichenden Aspekten von Identität formiert. In diesem Spannungsfeld, in diesen Momenten der Ambivalenz verschränken sich diese Verfahrensweisen und eröffnen Momente von 'postcolonial-queer'.</description>
      <author>Anna Babka</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29584</guid>
      <pubDate>Wed, 27 Mar 2013 13:58:38 +0100</pubDate>
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      <title>Witnessing: testimony of linguistic memory : the case of Victor Klemperer</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26035</link>
      <description>In view of the tremendous success of Victor Klemperer's diaries testimoning his personal experience as a Jew in Nazi Germany, this article discusses the specific contribution of witness literature to the knowledge of history. During the Holocaust period, in the face of death, true historical knowledge was essentially reduced to personal experience. Klemperer's clandestine journal exposes how the collective trauma affected everybody through the daily speech patterns, dictated by the Nazis' appropriation of the German language. In this memory of Alltagsgeschichte as a critical history of language can be seen the specific contribution of Literature of testimony. The function of Klemperers chronicle of 'Lingua Tertii Imperii' to develop the readers linguistic sensitivity, in order to enable them to reappropriate their language.</description>
      <author>Hinrich C. Seeba</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26035</guid>
      <pubDate>Mon, 31 Dec 2012 16:55:03 +0100</pubDate>
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      <title>Brecht e Ivan Lins: um diálogo intertextual</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26016</link>
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      <author>Eloá Heise</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26016</guid>
      <pubDate>Mon, 31 Dec 2012 13:08:06 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>[Rezension zu:] Otto Holzapfel, Lieblose Lieder. Und fragst Du mich, was mit der Liebe sei - Das 'sozialkritische' Liebeslied. Bern, Berlin, Frankfurt etc.: Peter Lang Verlag 1997 (190 S., DM 61,00, ISBN 3-906757-94-3)</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26007</link>
      <description>Rezension zu Otto Holzapfel, Lieblose Lieder. Und fragst Du mich, was mit der Liebe sei - Das 'sozialkritische' Liebeslied. Bern, Berlin, Frankfurt etc.: Peter Lang Verlag 1997 (190 S., DM 61,00, ISBN 3-906757-94-3)</description>
      <author>Juliana P. Perez</author>
      <category>review</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26007</guid>
      <pubDate>Sun, 30 Dec 2012 18:43:35 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Rezension : Das räumliche Arrangement der Geschlechter ; Ein Sammelband ; Zu: Marianne Rodenstein (Hg.) "Das räumliche Arrangement der Geschlechter. Kulturelle Differenzen und Konflikte"</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26754</link>
      <description>Eine Untersuchung räumlicher Arrangements der Geschlechter klingt als Vorhaben für einen Sammelband so umfangreich wie vielversprechend. Und wirklich besteht ein besonderer Reiz dieses Bandes in seiner thematischen und methodischen Vielfalt. Neben der Herausgeberin Marianne Rodenstein beschäftigen sich acht weitere Wissenschaftlerinnen verschiedener Disziplinen mit Räumen und deren geschlechtlicher Zuordnung: Forscherinnen aus der Politologie, der Kulturanthropologie und der Soziologie, aus der Geografie und der Stadtplanung […] Bereits in der Einleitung wird dabei die prinzipielle Veränderbarkeit von Raumverteilungen und deren Konnotationen betont. Jene sind nichts statisch Festgeschriebenes, sondern werden erst durch (persönliches oder kollektiv-gesellschaftliches) Handeln konstituiert und können somit in ihren Zuschreibungen auch modifiziert und verändert werden. Das erklärte Ziel des Sammelbandes besteht nun darin, Einblicke in die Geschlechterkulturen von Gesellschaftssystemen - fremden und eigenen - zu bieten und "für die räumliche Dimension unseres Handelns" und die darin zum Ausdruck kommenden gesellschaftlichen Strukturen zu sensibilisieren</description>
      <author>Isabel Rohner</author>
      <category>review</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26754</guid>
      <pubDate>Thu, 11 Oct 2012 12:07:19 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Rezension : Wissen um den Wahn. Foucaults Geschichte der Psychiatrie ; zu Foucaults "Geschichte der Psychiatrie"</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26752</link>
      <description>Aus dem umfangreichen Werk des französischen Philosophen und Sozialhistorikers Michel Foucault (1926-1984) ist ein weiteres Buch auf Deutsch erschienen. Der Band „Die Macht der Psychiatrie" geht auf eine Reihe von Vorlesungen zurück, die Foucault im Wintersemester '73/'74 am Collège de France gehalten hat. Die in Frankreich bereits im Jahr 2003 veröffentlichten 12 Vorlesungen sind der Geschichte der Psychiatrie gewidmet und konzentrieren sich vor allem auf ihre Frühphase. Wesentlich gestützt auf französische Quellen zeigt Foucault, wie sich die Psychiatrie als medizinisch-wissenschaftliche Disziplin im 19. Jahrhundert etabliert. Damit schließt Foucault an sein erfolgreiches Werk „Wahnsinn und Gesellschaft" („Histoire de la folie", 1961) an, das die wechselvolle Geschichte des Wahnsinns und der Unvernunft in ihrem konstitutiven Verhältnis zu Vernunft erzählt. Das, was Vernunft heißt, erscheint nur noch als historisches Produkt seiner Auseinandersetzung mit dem Wahnsinn. Der Wahnsinn, argumentiert Foucault, stelle eine Möglichkeit des Menschseins dar - eine Möglichkeit, die von der Vernunft zum Schweigen gebracht wurde, indem man die Irren isoliert und aus der Gesellschaft ausgeschlossen hatte. Dort, wo die archäologischen Untersuchungen aus „Wahnsinn und Gesellschaft" enden, nimmt Foucault den Faden wieder auf. Er weist selbst in der ersten Sitzung der Vorlesungsreihe „Die Macht der Psychiatrie" auf den Zusammenhang und die Kontinuitäten mit seinen früheren Forschungen hin, um anschließend fortzufahren mit der Geschichte des Wahnsinns.</description>
      <author>Robert Krause</author>
      <category>review</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26752</guid>
      <pubDate>Thu, 11 Oct 2012 11:48:40 +0200</pubDate>
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      <title>“Brasileiros sobre a Europa” : Brasil: além do centro e da periferia?</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25034</link>
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      <author>Gerson Roberto Neumann</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25034</guid>
      <pubDate>Wed, 20 Jun 2012 13:41:38 +0200</pubDate>
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      <title>Postkoloniale Lektüren hochmittelalterlicher Texte</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24790</link>
      <description>Der Aufsatz spricht sich für eine intensivere Auseinandersetzung der germanistischen Mediävistik mit den Postkolonialen Studien aus. Diese haben seit den 1970er Jahren im englischsprachigen Raum eine wirkmächtige Diskussionskultur ausgebildet, die seit der Jahrtausendwende auch auf die Mediävistik übergreift, im deutschsprachigen Raum aber bisher kaum rezipiert wird. Um zu zeigen, dass eine Postkoloniale Mediävistik möglich und sinnvoll ist, wird die Frage diskutiert, ob es einen mittelalterlichen Kolonialismus gibt und es wird erörtert, worauf sich das ›Post‹ in ›postkolonial‹ bezieht. Ein kurzer Blick auf die angloamerikanische Forschung zeigt, welche Wege bereits beschritten wurden. Schließlich werden anhand von fünf hochmittelalterlichen Texten (Gesta Francorum, Willehalm, Rolandslied, Parzival, Herzog Ernst) exemplarische postkoloniale Lektüren vorgestellt. Solche Postkolonialen Lektüren sind, so die grundlegende Annahme, keine kulturwissenschaftliche Spielerei, sondern ein Verfahren zur Auseinandersetzung mit elementaren kulturellen und narrativen Konstellationen.</description>
      <author>Michael R. Ott</author>
      <category>workingpaper</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24790</guid>
      <pubDate>Tue, 15 May 2012 11:48:10 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title>Eine Kulturgeschichte der Allergie</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24477</link>
      <description>[D]ie Kulturgeschichte der Allergie. Sie zeigt, so meine Behauptung, dass die Allergie – die erfolgreichste chronische Krankheit der Gegenwart – ein Symptom der Trocken- und Stilllegung des Leibes ist, ein Symptom einer ausgebliebenen Krankheit, eines Mangels an Motilität, die zur Genesung führt. Wir wehren uns dagegen, stehen zu müssen. Und wir besitzen zunehmend hypertrophe Abwehrreaktionen, die uns mit den gesündesten Absichten elend machen. Wo die Allergie erscheint, diagnostiziert sie die Pathogenese der Zivilisation, die an einer Reinheitsneurose leidet. Ob und wie eine Kulturgeschichte der Allergie der Literaturwissenschaft dienlich sein kann, lasse ich zunächst dahingestellt. Wir müssen uns dem medizinischen Befund erst annähern.</description>
      <author>Brian Poole</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/24477</guid>
      <pubDate>Wed, 21 Mar 2012 13:30:44 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Nachzensur : Die Kollision von Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht am Beispiel des Romans "Esra" von Maxim Biller</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23704</link>
      <description>Die postmoderne Auflösung der Grenze zwischen Kunst und Leben und die daraus resultierende Frage, wieviel Wirklichkeit ein Roman verträgt, wird verstärkt von den Gerichten beurteilt und nicht von Literaturwissenschaftlern und Kritikern. Das in der Praxis schon übliche Gegenlesen von Manuskripten durch die Verlagsjustitiare auf die potentielle Verletzung Rechte Dritter birgt in sich die Gefahr einer ›Vorzensur‹. Die zunehmende Verrechtlichung und die damit einhergehende Regulierung ist eine bedenkliche Entwicklung, die schleichend zu einer Unterwanderung der Kunstfreiheit führen könnte. Besonders dringlich erscheint eine zunehmende Beteiligung von Literaturwissenschaftlern an dem Diskurs. Ein Ringen im Einzelfall scheint aus Mangel an generellen Lösungen und Definitionen, in literaturwissenschaftlicher sowie juristischer Hinsicht, auch in Zukunft unumgänglich zu sein.</description>
      <author>Jan Ole Eggert</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23704</guid>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 12:50:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Traum vom Ende des Patriarchats oder Was heißt es, den Tod zu überleben? Hans und Otto Gross, Sigmund Freud, Franz Kafka: Vier Zitate</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23711</link>
      <description>Hans und Otto Gross, Sigmund Freud und Franz Kafka gaben vier völlig verschiedene Antworten auf die Verhältnisse zwischen Politik, Recht und Gewalt: insbesondere auf die Frage nach dem Recht auf Gewalt.</description>
      <author>Ralf Rother</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23711</guid>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 01:43:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Rätsel der Mythologie : Mythostheorie bei Marcel Mauss, Henri Hubert und Robert Hertz</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23710</link>
      <description>Der mythische-sakrale Bericht scheint dazu bestimmt zu sein, eine Verkörperung zu finden, die der zu Grunde liegenden Vorstellung eine größere Anziehungskraft verleiht, wobei beides, Verkörperung und Vorstellung, nur eng miteinander verbunden ihre religiöse Wirkung erlangen können. Das sehen wir am Beispiel einer Pilgerfahrt, bei welcher die Pilger danach streben, ihrem ›Heiligen Objekt‹ körperlich wie geistig näher zu sein. [...] Unter dem ›Rätsel der Mythologie‹, sofern davon die Rede sein kann, würden wir eine Art Bewegung der Mythologie verstehen, die darin besteht, die sakralen Werte für bestimmte Institutionen wie Religion oder Politik festzulegen und ebenso in einer zweiten Phase ihrer Selbstbewegung die eigene ›Identität‹ als Mythologie aufzugeben und unter anderen ›Gestalten‹ in Erscheinung zu treten: Sie heißt ab jetzt nicht mehr ›Mythologie‹, sondern ›heilige Geschichte‹ oder ›nationale Identität‹.</description>
      <author>Carlos Marroquin</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23710</guid>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 01:35:11 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kosmopiraten, Kosmopartisanen : Carl Schmitt’s Prophetic Partisan</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23706</link>
      <description/>
      <author>Alfred C. Goodson</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23706</guid>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 01:12:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sergio Atzeni : Zur Poetik des Postkolonialen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23348</link>
      <description>Wenn es Aufgabe der Literaturwissenschaft ist zu erforschen, „in welchem Maße Literaturen an den Kämpfen um kulturelle Hegemonie beteiligt sind“ (Kirsch), so gilt das besonders für historische Romane, die nationale oder regionale Geschichte rekonstruieren. Solche Romane schreiben entweder die Opposition von Siegern und Besiegten fest oder stellen Geschichte als shared history der beteiligten Akteure dar. Auch innerhalb Europas gibt es Kultur- und Sprachräume, die die letzten Jahrhunderte im Status kolonialer Abhängigkeit verbracht haben und über diese langen Zeiträume hinweg kulturellen Hybridisierungsprozessen ausgesetzt waren. Eine solche Erfahrung hat die Mittelmeerinsel Sardinien zutiefst geprägt; Sardinien ist „eine der ältesten und dauerhaftesten Kolonien der Welt“ (Day). Die heutige sardische Literatur trägt daher alle Züge einer postkolonialen Literatur. Sie präsentiert sich als kulturelles und sprachliches patchwork, als individuelle und kollektive Suche nach dem, was sardische Identität nach dem Durchgang durch den Kolonisationsprozeß ist und sein kann, als Basteln einer imagined community im Zeitalter von Massentourismus und Globalisierung. Mit Sergio Atzeni ist ein Autor angesprochen, der es bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1995 als seine Aufgabe angesehen hat, Sardiniens Geschichte(n) Schriftform zu geben.</description>
      <author>Birgit Wagner</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23348</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:59:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Cultural translation: a value or a tool? Let’s start with Gramsci!</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23347</link>
      <description/>
      <author>Birgit Wagner</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23347</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:48:53 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Testfall Frobenius : Kolonialismus als Literatur und Kultur</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23346</link>
      <description>Das von Klaus Scherpe geleitete DFG-Projekt zur Kulturgeschichte des Fremden in der deutschen Kolonialzeit hat neben literarischen auch medizinhistorische und ethnologische Texte in den Blick genommen, soweit sie zeittypische Wahrnehmungsmuster und Darstellungstechniken markierten. Ein anschauliches Beispiel dafür sind die Expeditionsberichte des frühen Leo Frobenius. Über eine ideologiekritische Perspektive hinaus - die dem Rassisten allerdings angemessen bleibt - sind die rhetorischen und medialen Mittel zu erkunden, mit denen der bekannteste Vertreter der wilhelminischen Völkerkunde Bilder vom schwarzen Menschen lancierte. Von Interesse ist desweiteren, wie sich das so triviale wie publikumswirksame Konzept des Ethnologen als Unterhaltungsliteraten zum wissenschaftlichen Ansatz verhielt (Kulturkreis-Lehre) und wie zu "Heart of Darkness", einer topographisch benachbarten, da ebenfalls am Kongo angesiedelten Erzählung, die freilich zur Weltliteratur zählt.</description>
      <author>Markus Joch</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23346</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:36:59 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>The Split of Reason and the Postcolonial Backlash</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23345</link>
      <description>Let’s not forget that 1492, one of the first landmarks of Modernity, was both the year of the conquest of the Americas and of the fall or of the Reconquista of Granada, both of inner and outer ethnic cleansing of the nation state; that the national state was a colonial state and is now a securitarian state, that colonialism was the very form of Western Modernity, that the French Revolution itself was colonial, that the leader of the first Black revolutionary independence movement, Toussaint Louverture (Haiti), died in a French prison though inspired by the French Revolution. - No-one has access to reason as whole: there is no such thing as the whole of Reason, or Reason as a whole, or the Totality of reason. Reason is patched up of disconnected bits and pieces that reside at different addresses.</description>
      <author>Rada Ivekovic</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23345</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:25:44 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title>'Europe' and 'The Islamic World' : Perceptions and Stereotypes</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23344</link>
      <description>Pope Benedict XVI’s Regensburg lecture has been exposed by some learned voices of 'the Muslim world' as alluding, by the means of one particular quotation, to age-old stereotypes about Islam being an essentially violent creed in which moderation through reason has no legitimate place, and of representing Muhammadas an evil and inhuman man who preached that Islam should be spread by the sword. While none of these presumably 'Muslim' voices deny that the Pope has the right to express his opinions, even when they are plainly wrong in the face of historic facts that show how Islam and Christianity were spread (or were made to spread) across the world, he is criticised for a host of omissions in terms of intellectual honesty and factual accuracy. These omissions, it is argued here, cast an unfortunate light on the compatibility of scientific and religious rationality much advocated by the Pope in his 12 September 2006 lecture. This flagrant 'performative contradiction' (Habermas) leaves room for speculation about the true aim of the speech. Is Benedict XVI's appeal to theology as a legitimate academic discipline a credible attempt to explicate Roman Catholicism's rightful place in a modern world governed by liberal democracy and ethical-political pluralism, or is it a reflection of a move to restore the age-old, intolerant, anti-scientific, and anti-democratic legacy of the pre-Vatican II Catholic Church?</description>
      <author>Michael Dusche</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23344</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 11:58:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Hybridität als Recht : Kreolismus und Anthropophagie in der Literaturwissenschaft</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23343</link>
      <description>Jahrhunderte lang betonte man die unhistorische Auffassung der Sprachreinheit. Den Mythos der „reinen“ Sprachen zu dekonstruieren, bedeutet, die mythische Verbindung zwischen Muttersprache und Literatur in Frage zu stellen. Vorgeschlagen wird, dem Weg vom sprachlichen Kreolismus zur literarischen Anthropophagie zu folgen. Anthropophagie ist vielleicht die bestmögliche Haltung gegenüber der Globalisierung. Anstatt Angst zu haben vor einer kulturellen Uniformierung sollten wir fremde Einflüsse aufnehmen, wissend, dass wir nachher nie wieder so sein werden wie vorher. Wir brauchen ein neues, anthropophagisches Sprachverhältnis, eines, das akzeptiert, dass alle Sprachen Kreolensprachen sind. Wer die Kreolisierung akzeptiert, verwirft jede Form der absoluten Wahrheit und betrachtet jede Ideologie als vergänglich.</description>
      <author>Jeroen Dewulf</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23343</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 11:43:16 +0000</pubDate>
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      <title>Diversität und Homogenisierung : Postkoloniale Anmerkungen aus Indien</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23325</link>
      <description>Nach dem Ende Jugoslawiens bleibt Indien der 'Testfall' dafür, daß ethnische, religiöse und sprachliche Vielfalt mit dem Konzept eines einheitlichen Staates kompatibel ist. Dies rechtfertigt Überlegungen zum Problem der Homogenität und Heterogenität im postkolonialen Umfeld und den Rückgriff auf die indische Kulturdiskussion aus der Zeit der antikolonialen Bewegung. Postkoloniales Denken wird dabei begriffen als widersprüchliches Ensemble von Haltungen zum Prozeßcharakter von Kulturen. Ihr Reflexionsfeld umfaßt plurikulturelle, multilinguale, multireligiöse und multiethnische Zusammenhänge.</description>
      <author>Anil Bhatti</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23325</guid>
      <pubDate>Tue, 22 Nov 2011 12:03:22 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title>Der koloniale Diskurs und Orte des Gedächtnisses</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23324</link>
      <description>Ähnlich wie Robert Musils Kakanien sollte auch das postkoloniale Indien als ein Land des »Sowohl als auch u(nd) des Weder noch« gedacht werden. Statt der aristotelischen Logik des »Entweder-oder« sollte eine Art dialektischer Logik helfen, der Komplexität der geschichtlichen Entwicklung Indiens gerecht zu werden. Auf dem günstigen Boden eines säkularen Staats sollten die Traditionen von kultureller Toleranz, kommunikativer Mehrsprachigkeit und religiösem Synkretismus wieder ihren gerechten Platz bekommen, nachdem die Epistemologie des Kolonialismus die Komplexität Indiens als Chaos begriffen hatte und durch Grenzziehungen in allen lebensweltlichen Bereichen ›Homogenisierung‹ als identitätsstiftenden Wert erfunden und als handlungsbestimmend installiert hatte. Das säkulare Projekt war, wie wir wissen, eine Utopie, deren Charme durch den Angriff auf sie eher erhöht als vermindert wird. Sie lebt im fundamentalistisch geprägten Indien im ironischen Modus zwar weiter, aber der konzentrierte Angriff von Hindu-Fundamentalisten auf Monumente aus der Zeit der islamischen Herrschaft unterstreicht ja nur die Fragilität utopischer Projekte in Indien. Es geht um Moscheen, die angeblich auf dem Fundament (!) von zerstörten Tempeln gebaut wurden. Sie sind juristische und wissenschaftliche Streitobjekte; Orte eines neuen, religiös geprägten Gedächtnisses, das im triumphalen politischen Aufstieg historische Wiedergutmachung durch Zerstörung der Symbole der nationalen Schmach erlangen will. Es geht also nicht um die historisch behutsame Pflege von alten Monumenten oder um Restaurierung, sondern schlicht um Zerstörung und um Auslöschung des historischen Gedächtnisses.</description>
      <author>Anil Bhatti</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23324</guid>
      <pubDate>Tue, 22 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Kulturelle Vielfalt und Homogenisierung</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23326</link>
      <description>Im plurikulturellen Verständnis ist Differenz oder Andersheit ein Konstituens der Kultur und nicht ein Systemwiderspruch. Im adversialen Verständnis von Kultur stört die Differenz, oder sie wird in den Bereich des "Interessanten" gerückt. Deshalb werden Abgrenzungen vorgenommen, kulturelle Monaden werden konstruiert und zivilisatorische Hierarchien werden behauptet. Im günstigsten Falle kann es zu einer macht- und majoritätsgeschützten protektionistischen Toleranz kommen, die vom 'Wohlwollen' der Majorität abhängig ist. Sonst ist die Marginalisierung oder gar Ausmerzung der Differenz im politischen Prozess eher üblich.</description>
      <author>Anil Bhatti</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/23326</guid>
      <pubDate>Tue, 22 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
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