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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Mon, 04 Mar 2013 13:43:46 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Mon, 04 Mar 2013 13:43:46 +0200</lastBuildDate>
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      <title>"Dilettantenarbeit" : Virtuosität und performative Pfuscherei</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29660</link>
      <description>Im 48. Kapitel von Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften" lesen wir folgende Beschreibung des deutschen Finanzmagnaten und 'Großschriftstellers' Paul Arnheim: "Die Ausflüge in Gebiete der Wissenschaften, die er unternahm, um seine allgemeinen Auffassungen zu stützen, genügten freilich nicht immer den strengsten Anforderungen. Sie zeigten wohl ein spielendes Verfügen über eine große Belesenheit, aber der Fachmann fand unweigerlich in ihnen jene kleinen Unrichtigkeiten und Mißverständnisse, an denen man eine Dilettantenarbeit so genau erkennen kann, wie sich schon an der Naht ein Kleid, das von der Hausschneiderin gemacht ist, von einem unterscheiden läßt, das aus einem richtigen Atelier stammt. Nur darf man durchaus nicht glauben, daß das Fachleute hinderte, Arnheim zu bewundern." Auch wenn es so scheinen mag, als werde mit diesem Zitat der Rahmen der romantischen Schöpfungsästhetik gesprengt: Hier klingen einige Leitmotive nach, die 'um 1800' die Auseinandersetzung um den 'wahren Künstler' bestimmen. So könnte man fragen, ob der Großschriftsteller Arnheim in der zitierten Passage nicht nur als Dilettant, sondern auch als Virtuose markiert .wird. Als dilettantischer Nicht-Fachmann genügt er nicht immer den "strengsten Anforderungen", zeichnet sich aber durch ein "spielendes Verfügen" über sein angelesenes Wissen aus. Deutet der Umstand, dass ihn die Fachleute bewundern, darauf hin, dass Arnheims "spielendes Verfügen" als virtuose Verbindungsgabe Ansehen findet, auch wenn die Nahtstellen die Dilettantenarbeit erkennen lassen? Und warum wird die Dilettantenarbeit mit der Naht der Hausschneiderin in Analogie gesetzt? Ganz abgesehen davon, dass mit der Maßschneiderei generell das Problem der Angemessenheit aufgeworfen wird: Warum sollte die Hausschneiderin schlechter nähen als das richtige Atelier?</description>
      <author>Uwe Wirth</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29660</guid>
      <pubDate>Wed, 03 Apr 2013 13:43:46 +0200</pubDate>
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      <title>A percepção da grande cidade na obra de Georg Heym e Mário de Andrade</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25067</link>
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      <author>Volker Jaeckel</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25067</guid>
      <pubDate>Wed, 04 Jul 2012 12:18:12 +0200</pubDate>
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      <title>"Das erste Kapitel ist immer die Hauptsache" : Paradies und Sündenfall der Effi Briest</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11018</link>
      <description>Erzählwerke sind, wie alle Kunstwerke, durch eine relative Autonomie gegenüber der äußeren Welt gekennzeichnet. Man sollte sie daher als eine eigene ,Welt' verstehen, die ihre inneren Gesetzmäßigkeiten ausbildet und sich so nach außen abgrenzt. Wie beim Bild der Rahmen, spielen bei Romanen und Erzählungen Anfang und Schluß in dieser Hinsicht eine besondere Rolle. Man kann den Anfang einerseits wie Norbert Miller unter dem Gesichtspunkt der Erzähltechniken betrachten, die den Leser aus der äußeren Welt in die ,Welt' der Erzählung einführen, andererseits aber auch auf die inneren Verknüpfungen mit dem gesamten Werk hin untersuchen. Zu Beginn der verschiedensten Erzählwerke finden sich oft bestimmte Motive, die eine gewisse Affinität zum Problem des Anfangs haben.3) Sie stellen zum einen ein Moment der Selbstreflexion auf den Anfang dar, zum anderen deuten sie auf den folgenden Text voraus. Methodisch käme es bei einer Untersuchung der ,Anfangsmotivik' darauf an, sowohl die strukturelle Affinität der jeweiligen Motive zum Problem des Anfangs zu beleuchten als auch die Fäden zu verfolgen, die den Textanfang mit dem Textganzen verweben und das Werk so nach außen abschließen, als ein Ganzes konstituieren, das mit Recht eine relativ eigenständige ,Welt' genannt werden kann. Um im Bild zu bleiben: Die Fäden der Handlung und der Motivik bilden als Kette und Schuß ein Gewebe, das auf der Spule der Selbstreflexion aufgerollt ist.</description>
      <author>Michael Mandelartz</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11018</guid>
      <pubDate>Thu, 05 May 2011 08:32:33 +0200</pubDate>
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      <title>Deutsche Dichterpredigten : Sinnsuche um 1900 oder: Vom Erfinden der Mitte</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/14718</link>
      <description>Justus H. Ulbricht erschließt mit den (bremischen) Dichterpredigten ein Quellenkorpus, das die Formierung eines sakral überhöhten Nationalismus aus einer ungewohnten Perspektive beleuchtet. Im Zentrum des Beitrags stehen Albert Kalthoff, Julius Burggraf und Emil Felden.</description>
      <author>Justus H. Ulbricht</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/14718</guid>
      <pubDate>Mon, 05 Jul 2010 19:18:31 +0200</pubDate>
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      <title>Der Affe und die Magie in der "Historia von D. Johann Fausten"</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11662</link>
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      <author>Hartmut Böhme</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/11662</guid>
      <pubDate>Tue, 07 Apr 2009 14:57:19 +0200</pubDate>
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      <title>Kreuzwege der Moderne in Hellerau : Anmerkungen zu Rilke und Claudel</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/10482</link>
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      <author>Angelika Jacobs</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/10482</guid>
      <pubDate>Tue, 31 Mar 2009 13:16:16 +0200</pubDate>
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