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    <title>OPUS 4 Latest Documents RSS Feed</title>
    <description>Latest documents</description>
    <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/index/index/</link>
    <pubDate>Fri, 17 May 2013 10:31:02 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Fri, 17 May 2013 10:31:02 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Grundlagen zum potentiellen therapeutischen Einsatz humaner natürlicher Killer-Zellen und spezifischer T-Zellen zur Bekämpfung invasiver Mykosen bei Patienten nach allogener Stammzelltransplantation</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29536</link>
      <description>Nach allogenen Stammzelltransplantation und der damit einhergehenden lang andauernden Immuninkompetenz bzw. Immunsuppression sind die betroffenen Patienten stark für lebensgefährliche invasive Pilzinfektionen empfänglich. Trotz der derzeit verfügbaren antimykotischen Medikamente liegt die mit diesen Infektionen assoziierte Mortalität je nach Literatur bei 90 %. Aus diesem Grund rücken zelltherapeutische Behandlungen, die die Immunität der Patienten mit Pilzinfektionen verbessern und so die Sterblichkeit verringern könnten, immer mehr in den Fokus der Forschung auf diesem Gebiet. Leider ist die Interaktion von humanen Natürlichen Killer Zellen mit den wichtigen Verursachern invasiver Mykosen A. fumigatus und R. oryzae bisher nicht untersucht. Die Wichtigkeit von TH-Zellen in der Pilzabwehr wird zunehmend erkannt. Daher wurde bereits versucht die Prognose von Patienten mit invasiven Aspergillosen nach SZT durch den Transfer von Spender-Aspergillus-spezifischen T-Zellen zu verbessern. Die Generierung anti-R. oryzae T-Zellen sowie die Charakterisierung dieser Zellen ist bisher nicht durchgeführt worden.&#13;
Deshalb sollte im ersten Teil dieser Arbeit sollte die antifungale Aktivität humaner NK-Zellen gegenüber A. fumigatus sowie R. oryzae untersucht und charakterisiert werden. Im zweiten Teil dieser Arbeit sollte die Generierung von spezifischen T-Zellen gegen R. oryzae aus Zellen des peripheren Blutes gesunder Individuen durchgeführt werden und die generierten Zellen im Hinblick auf ihre Funktionalität, Sicherheit und Wirkspektrum in vitro charakterisiert werden.&#13;
In der vorliegenden Arbeit konnte die direkte antimykotische Aktivität humaner NK-Zellen gegenüber Hyphen von A. fumigatus und R. oryzae gezeigt werden und ein Mechanismus dieser Aktivität identifiziert werden. So induzierte der Kontakt von IL-2 stimulierten NK-Zellen mit Pilzhyphen die Degranulierung der NK-Zellen und die Ausschüttung von Perforin, welches zumindest partiell, die antimykotische Aktivität humaner NK-Zellen gegenüber A. fumigatus und R. oryzae Hyphen vermittelte. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen allerdings auch, dass der therapeutische Nutzen adoptiv transferierter NK-Zellen durch einige Faktoren begrenzt werden könnte. Einerseits hatten NK-Zellen keinen zytotoxischen Effekt auf Konidien beider getesteten Pilze, andererseits deutet die beobachtete Immunsuppression darauf hin, dass ein stimulierender Effekt durch die transferierten NK-Zellen auf andere Zellen des Immunsystems durch die Hyphen der beiden Pilze inhibiert werden könnte. &#13;
Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigen, dass sich T-Zellen gegen R. oryzae in allen getesteten gesunden Individuen nachweisen lassen und diese isoliert und kultiviert werden können. Das deutet darauf hin, dass hinsichtlich anti-R. oryzae T-Zellen keine Restriktionen bei der Spenderauswahl zu erwarten sind. Die hergestellten Zellen konnten anhand der Expression ihrer Oberflächenantigene sowie des Profils der ausgeschütteten Zytokine dem TH1-Typ zugeordnet werden, welcher mit der protektive Immunantwort bei Pilzinfektionen assoziiert wird. Nach spezifischer Stimulation produzierten die generierten anti-R. oryzae T-Zellen die bei der Bekämpfung von Pilzinfektionen eine wichtige Rolle spielenden pro-inflammatorischen Zytokine IFN-γ und TNF-α und erhöhten die Aktivität der für die Abwehr von Pilzen wichtigen Granulozyten und Monozyten in vitro.&#13;
Zwar zeigten die generierten T-Zellen bei Kontakt mit allogenen APZ eine geringe Proliferationsantwort, diese war jedoch mit der nach Stimulation mit autologen, unbeladenen APZ gesehenen Proliferation vergleichbar. Diese Ergebnisse zeigen, dass die generierten anti-R. oryzae T-Zellen zumindest in vitro ein deutlich geringeres alloreaktives Potential als unselektionierte T-Zellen haben. Entsprechende Resultate zeigten sich auch bei Betrachtung der IFN-γ Sekretion der generierten anti-R.oryzae &#13;
T-Zellen. Die Stimulation mit Fremdspender-APZ beeinflusste die Sekretion von IFN-γ durch die anti-R. oryzae T-Zellen im Vergleich zu der IFN-γ-Sekretion durch anti-R. oryzae T-Zellen, mit autologen, unbeladenen APZ stimulierten wurden, kaum. &#13;
Des Weiteren wiesen die hergestellten anti-R. oryzae T-Zellen zahlreiche Kreuzreaktivitäten gegenüber anderen Pilzspezies, auch Genera übergreifend, auf. So zeigten sie Kreuzreaktivität gegenüber klinisch bedeutenden Pilzen wie Rhizopus microsporus, Mucor circinelloides, Rhizomucor pusillus, Aspergillus fumigatus, Aspergillus niger, Candida albicans und Candida glabrata, die alle als Erreger invasiver Mykosen bei immunsupprimierten Patienten bekannt sind. Die Stimulation mit Antigenen dieser Pilze mittels Antigenpräsentierenden Zellen führte zur einen deutlichen IFN-γ-Produktion durch die generierten Zellen.</description>
      <author>Stanislaw Schmidt</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29536</guid>
      <pubDate>Fri, 17 May 2013 10:31:02 +0200</pubDate>
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      <title>Real-Time Analysis and Visualization for Single-Molecule Based Super-Resolution Microscopy</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29496</link>
      <description>Accurate multidimensional localization of isolated fluorescent emitters is a time consuming process in single-molecule based super-resolution microscopy. We demonstrate a functional method for real-time reconstruction with automatic feedback control, without compromising the localization accuracy. Compatible with high frame rates of EM-CCD cameras, it relies on a wavelet segmentation algorithm, together with a mix of CPU/GPU implementation. A combination with Gaussian fitting allows direct access to 3D localization. Automatic feedback control ensures optimal molecule density throughout the acquisition process. With this method, we significantly improve the efficiency and feasibility of localization-based super-resolution microscopy.</description>
      <author>Adel Kechkar; Deepak Nair; Mike Heilemann; Daniel Choquet; Jean-Baptiste Sibarita</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29496</guid>
      <pubDate>Fri, 03 May 2013 14:30:25 +0200</pubDate>
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      <title>Ordnung des Fachbereichs Biochemie, Chemie und Pharmazie für den Masterstudiengang Biochemie mit dem Abschluss Master of Science vom 11.02.2013 : genehmigt durch das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am 19.03.2013</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28283</link>
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      <author/>
      <category>other</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28283</guid>
      <pubDate>Fri, 26 Apr 2013 12:20:31 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Theoretische und experimentelle Untersuchungen zu Wechselwirkungen organischer Spurenstoffe mit Eis und Bestimmung der Kristallstrukturen organischer Spurenstoffe mittels Röntgenpulverdiffraktometrie</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29742</link>
      <description>Die Wechselwirkungen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) mit Eis in der Atmosphäre sind für viele umweltrelevante Aspekte von Interesse, dennoch gibt es bisher erst wenige Untersuchungen zu dieser Thematik. &#13;
Im Rahmen dieser Arbeit wurden die Wechselwirkungen verschiedener VOCs mit Eis durch Kraftfeldrechnungen simuliert. Als Substanzen wurden das Keton Aceton, die Kohlenwasserstoffe Isopren und Mesitylen, die Alkohole Ethanol, tert-Butanol, 2-Methyl-3-buten-2-ol (MBO) und Perillylalkohol, die Ether Methyl-tert-butylether und Ethyl-tert-butylether (ETBE) sowie die Aldehyde Nonanal und Methacrolein ausgewählt.&#13;
Hierbei wurden sowohl die Adsorption an verschiedenen Oberflächen von hexagonalen Eis (Eis Ih) und von kubischem Eis (Eis Ic) als auch die Absorption in Eiskristallen und an den darin enthaltenen Linien- und Flächendefekten betrachtet. Für jedes VOC wurden die resultierenden Strukturen sowie die dazu gehörigen Enthalpien ermittelt und mittels Boltzmann-Statistik ausgewertet. &#13;
Für die Berechnung der Wechselwirkungen von VOC mit Eis wurde ein Kraftfeld entwickelt, das sowohl die Strukturen von Eis Ih und Eis Ic als auch die Strukturen der organischen Moleküle und ebenso die Wechselwirkungen zwischen Eis und organischem Molekül gut wiedergibt. Es basiert auf dem für organische Moleküle verwendeten DREIDING-Kraftfeld und wurde modifiziert mit Parametern für Wasser aus dem TIP5P-E-Kraftfeld. Das Kraftfeld wurde an Ab-initio-Rechnungen und experimentellen Daten validiert.&#13;
Die Simulationen erbrachten folgende Ergebnisse:&#13;
–	Unpolare Kohlenwasserstoffe werden nur in geringem Maße an den Eisoberflächen adsorbiert; eine Absorption in die Eiskristalle ist energetisch noch wesentlich ungünstiger. Für diese Verbindungen ist der Austrag aus der Atmosphäre durch Wechselwirkungen mit der Eisphase daher nicht relevant. &#13;
–	Sauerstoffhaltige Verbindungen werden an der Eisoberfläche gut adsorbiert. Zwischen dem VOC-Molekül und der Eisoberfläche bilden sich Wasserstoffbrückenbindungen aus. Ihre Anzahl ist abhängig von der Art des Moleküls (Keton, Aldehyd, Ether oder Alkohol). Die Simulationen zeigen, dass die nasse Deposition durch Wechselwirkungen mit der Eisphase für diese Stoffe ein Austragsweg aus der Atmosphäre ist, der nicht vernachlässigt werden darf.&#13;
–	Bei einem Einbau von VOC-Molekülen in den Eiskristall wird die Eisstruktur teilweise erheblich verzerrt. Je kleiner die VOC-Moleküle sind, desto geeigneter sind sie für einen Einbau in den Eiskristall; bei größeren Molekülen ist der Einbau aufgrund des sterischen Anspruchs behindert. Zunehmende Größe des Moleküls begünstigt andererseits die Adsorption.&#13;
Parallel zu den theoretischen Untersuchungen wurde eine Apparatur entwickelt, mit der sich die Ad- und die Absorption von VOCs beim Wachsen der Eiskristalle experimentell untersuchen lässt. Die Eiskristalle entstehen dabei unter kontrollierten Bedingungen und wachsen, wie in der Atmosphäre, durch Anlagerung von Wasserdampf. Gleichzeitig wird dem Wasserdampf eine definierte Menge an VOC zugegeben. Das entstehende Eis wurde mittels GC analysiert. Als alternatives Analyseverfahren zur Bestimmung von VOCs in Wasser wurde ein NMR-Verfahren entwickelt, das quantitative Messungen im dreistelligen ppm-Bereich erlaubt. Erste Untersuchungen an Eiskristallen, die in Gegenwart von ETBE erzeugt wurden, zeigten, dass dieses VOC − wie auch in den Simulationen vorhergesagt − überwiegend an der Oberfläche von Eis adsorbiert, und nicht in den Eiskristall eingebaut wird.&#13;
Für ETBE wurde im Rahmen dieser Arbeit zusätzlich die Kristallstruktur der alpha-Phase aus Röntgenpulverdaten durch Kristallstrukturvorhersage und Realraummethoden bestimmt. ETBE kristallisiert in der für organische Verbindungen sehr seltenen Raumgruppe C  2/m. Die experimentelle Kristallstruktur entspricht der von der Dichte her günstigsten, von der Gitterenergie her zweitgünstigsten vorhergesagten Kristallstruktur. Die Kristallstruktur eines zweiten VOCs, MBO, konnte ebenfalls aus Röntgenpulverdaten bestimmt werden, obwohl die Kristallstruktur drei symmetrieunabhängige Moleküle pro asymmetrischer Einheit enthält. Da sowohl ETBE als auch MBO bei Raumtemperatur flüssig sind, wurden beide für die Messungen bei tiefer Temperatur kristallisiert.&#13;
Die Kristallstrukturen dieser beiden VOCs können wiederum zur Simulation von sekundären organischen Aerosolen in der Atmosphäre genutzt werden.&#13;
Auch die Kristallstrukturen zweier weiterer Verbindungen konnten aus Röntgenpulverdaten bestimmt werden: zum einen die Strukturen des Trihydrates, des Monohydrates und des Anhydrates von Pigment Red 57:1 (C18H12CaN2O6S), dem wichtigsten industriellen Rotpigment, mit dem weltweit die Mehrheit aller Zeitungen und Zeitschriften gedruckt werden, zum anderen die Struktur des 2-Butanol-Hemisolvats von Methyl-(2R,3R)-2-{3-[amino(imino)methyl]benzyl}-3-{[4-(1-oxido-4-pyridinyl)benzoyl]¬amino}butanoat-hydrochlorid. Mit diesen Arbeiten konnte gezeigt werden, dass Kristallstrukturen organischer Verbindungen aus Röntgenpulverdaten auch dann bestimmt werden können, wenn verschiedene Probleme kombiniert auftreten, z. B. schlecht kristalline Pulver, Textur, Solvate, Hydrate, Fehlordnung, funktionelle Gruppen mit vergleichbarer Streukraft, mehrere symmetrieunabhängige Moleküle, hohe Anzahl von Parametern bei der Strukturlösung etc.&#13;
Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen deutlich, dass die Wechselwirkungen zwischen sauerstoffhaltigen VOC-Molekülen und der Eisphase nicht vernachlässigt werden dürfen. Sie sollten in Simulationen der Atmosphäre berücksichtigt werden, um so Aussagen über Auswirkungen auf das Klima und andere umweltrelevante Aspekte zu verbessern.&#13;
</description>
      <author>Sonja Hammer</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29742</guid>
      <pubDate>Fri, 26 Apr 2013 11:56:44 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Analyse und Vorhersage von Kristallstrukturen tetraederförmiger Moleküle und fehlgeordneter Phasen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29774</link>
      <description>Die Kristallstrukturen tetraederförmiger EX4-Moleküle mit E = C, Si, Ge, Sn, Pb und X =  F, Cl, Br, I konnten in sieben Strukturtypen eingeteilt werden. In fast allen Verbindungen nehmen die Halogenatome eine verzerrte Kugelpackung (ccp, hcp, bcc, cp) ein. Die E-Atome besetzen in den dichtesten Kugelpackungen 1/8 aller Tetraederlücken, wobei sich für diese Atome ebenfalls eine Anordnung wie für verzerrte Kugelpackungen ergibt (cp, ccp, hcp). In den anderen Fällen (bcc, cp für die Anordnung der Halogenatome) ergibt sich für die Anordnung der E-Atome selbst ebenfalls eine verzerrte Kugelpackung (bcc, s). Dabei steht s für die Anordnung der E-Atome analog der Schwefelatome im Pyrit (FeS2). Jeder Strukturtyp unterscheidet sich in der Art der kürzesten Halogen-Halogen-Wechselwirkungen. Die in der Literatur für halogenierte organische Verbindungen beschriebenen Typen der Wechselwirkung lassen sich auch bei den EX4-Verbindungen finden. Die E-X-X-Winkel liegen in einem Bereich von 80-100° und 130-160° und sind damit etwas kleiner als für die halogenierten organischen Verbindungen. Mit Hilfe von Gitterenergieminimierungen konnten diverse potentielle Polymorphe für die EX4-Verbindungen vorhergesagt werden.&#13;
Eine vollständige Kristallstrukturvorhersage wurde für SiBr4 durchgeführt. Für diese Vorhersage wurden die Van-der-Waals-Parameter neu bestimmt. Dazu wurde das Br-Br-Potential mit Hilfe von Vergleichsrechnungen an den beiden experimentellen Strukturen  des  GeBr4  in den Raumgruppentypen Pa3, Z = 8 (s/ccp), und P21/c, Z = 4 (hcp/hcp), optimiert. Für die Vorhersage des SiBr4 konnten zwei der vorhergesagten Strukturen durch extern durchgeführte Kristallisationsexperimente bestätigt werden. Eine Hochtemperaturmodifikation kristallisiert oberhalb von 168K im Raumgruppentyp Pa3, Z = 8 im Strukturtyp s/ccp. Diese Struktur konnte bei der Vorhersage auf Rang 9 gefunden werden. Die Tieftemperaturmodifikation, die unterhalb von 168K vorliegt, kristallisiert im Raumgruppentyp P21/c, Z = 4 (Strukturtyp hcp/hcp). Diese Struktur hat Rang 4 der Vorhersage. Die vorhergesagten und experimentellen Strukturen zeigen nur geringe Abweichungen voneinander.&#13;
Für die tetraederförmigen E(CH3)4-Moleküle wurden für Tetramethylsilan und Tetramethylgerman vollständige Kristallstrukturvorhersagen durchgeführt. Die energetisch günstigste Struktur ist für beide Verbindungen im Raumgruppentyp Pa3 mit Z = 8 zu finden. Die energetisch zweitgünstigste Struktur hat den Raumgruppentyp Pnma mit Z = 4. Für Tetramethylsilan konnten die Strukturen mit Rang 1 und 2 experimentell bestätigt werden. Eine Hochdruckmodifikation des Tetramethylsilans kristallisiert im Raumgruppentyp Pa3 mit Z = 8. Diese Struktur entspricht der berechneten energetisch günstigsten Struktur auf Rang eins. Ihr konnte der Strukturtyp s/ccp zugeordnet werden. Mit Tieftemperatur-Röntgenpulverbeugungsexperimenten konnte eine Tieftemperaturmodifikation bei T = 100 K im Raumgruppentyp Pnma, Z = 4, mit Strukturtyp ccp/hcp gefunden werden. &#13;
Gitterenergieberechnungen wurden für die Strukturanalysen von drei fehlgeordneten Phasen eingesetzt. Experimentell bestimmte Kristallstrukturen von Azulen und Pigment Red 194 haben den Raumgruppentyp P21/c, Z = 2. Die Moleküle befinden sich dabei auf einer Punktlage mit Inversionssymmetrie. Da beide Moleküle kein Inversionszentrum aufweisen, kommt es zu einer Orientierungsfehlordnung. Für die rechnerische Analyse der Fehlordnung wurden jeweils sechs geordnete Modelle ausgehend von den fehlgeordneten Strukturen erstellt, die möglichst wenige Moleküle pro Elemenarzelle aufweisen sollten. Gitterenergieberechnungen und die Auswertung der Boltzmann-Verteilung zeigten, dass in bei beiden Kristallstrukturen eine statistische Fehlordnung der Moleküle vorliegt, die sich aus mehreren geordneten Modellen aufbauen lässt. Bei Azulen ist eine geordnete Struktur im Raumgruppentyp Pa, Z = 4, energetisch etwas günstiger als die anderen Modell. Für Pigment Red 194 zeigte sich, dass die Fehlordnung unter der Annahme, dass nur die berechneten Modelle die fehlgeordnete Struktur bilden, mit über 99%iger Wahrscheinlichkeit aus den vier energetisch günstigsten Modellen Pc, Z = 2, P21, Z = 2,  P21/c, Z = 4 und Pc, Z = 4 besteht.&#13;
Die dritte untersuchte fehlgeordnete Struktur ist die des Natrium-p-chlorphenylsulfonat-Monohydrats. Die Fehlordnung bezieht sich hier nur auf die Phenylringe, die dort mit einer Besetzung von 50% zueinander senkrecht stehen. Mit Hilfe der Order-Disorder-Theorie konnten zwei geordnete Modelle im Raumgruppentyp P21/c und ein weiteres geordnetes Modell im Raumgruppentyp C1c1 (Z = 16, Z'= 2) aufgestellt werden. Gitterenergieminimierungen dieser Modelle zeigten, dass sich die Fehlordnung statistisch aus allen drei Modellen zusammensetzt. Das energetisch günstigste geordnete Modell im Raumgruppentyp P21/c, Z = 8 (Z' = 2), konnte als verzwillingte Struktur aus Einkristalldaten bestätigt werden.</description>
      <author>Alexandra Kerstin Wolf</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29774</guid>
      <pubDate>Fri, 12 Apr 2013 08:26:06 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Pulsed EPR characterization of membrane transport protein complexes</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29735</link>
      <description>Pulsed electron–electron double resonance (PELDOR) spectroscopy is a powerful tool for measuring nanometer distances in spin-labeled systems and recently is increasingly applied to membrane proteins. However, after reconstitution of labeled proteins into liposomes, spin labels often exhibit a much faster transversal relaxation (Tm) than in detergent micelles, thus limiting application of the method in lipid bilayers. In the first part of the thesis, optimization of transversal relaxation in phospholipid membranes was systematically investigated by use of spin-labeled derivatives of stearic acid and phosphatidylcholine as well as spin-labeled derivatives of the channel-forming peptide gramicidin A under the conditions typically employed for PELDOR distance measurements. Our results clearly show that dephasing due to instantaneous diffusion that depends on dipolar interaction among electron spins is an important contributor to the fast echo decay in cases of high local concentrations of spin labels in membranes. The main difference between spin labels in detergent micelles and membranes is their local concentration. Consequently, avoiding spin aggregation and suppressing instantaneous diffusion is the key step for maximizing PELDOR sensitivity in lipid membranes. Even though proton spin diffusion is an important relaxation mechanism, only in samples with low local concentrations does deuteration of acyl chains and buffer significantly prolong Tm. In these cases, values of up to 7 μs have been achieved. Furthermore, our study revealed that membrane composition and labeling position in the membrane can also affect Tm, either by promoting the segregation of spin-labeled species or by altering their exposure to matrix protons. Effects of other experimental parameters including temperature (&lt;50 K), presence of oxygen, and cryoprotectant type are negligible under our experimental conditions.&#13;
In the second part of the thesis, inhomogeneous distribution of spin-labels in detergent micelles has been studied. A common approach in PELDOR is measuring the distance between two covalently attached spin labels in a macromolecule or singly-labeled components of an oligomer. This situation has been described as a spin-cluster. The PELDOR signal, however, does not only contain the desired dipolar coupling between the spin-labels of the molecule or cluster under study. In samples of finite concentration the dipolar coupling between the spin-labels of the randomly distributed molecules or spin-clusters also contributes significantly. In homogeneous frozen solutions or lipid vesicle membranes this second contribution can be considered to be an exponential or stretched exponential decay, respectively. In this study, it is shown that this assumption is not valid in detergent micelles. Spin-labeled fatty acids that are randomly partitioned into different detergent micelles give rise to PELDOR time traces which clearly deviate from stretched exponential decays. As a main conclusion a PELDOR signal deviating from a stretched exponential decay does not necessarily prove the observation of specific distance information on the molecule or cluster. These results are important for the interpretation of PELDOR experiments on membrane proteins or lipophilic peptides solubilized in detergent micelles or small vesicles, which often do not show pronounced dipolar oscillations in their time traces.&#13;
In the third part, PELDOR has been utilized to study the structural flexibility of the Toc34 GTPase homodimer, a preprotein receptor of the translocon of the outer envelope of chloroplasts (TOC). Toc34 belongs to GAD subfamily of G-proteins that are regulated and activated by nucleotide-dependent dimerization. However, the function of Toc34 dimerization is not yet fully understood. Previous structural investigations of the Toc34 dimer yielded only marginal structural changes in response to different nucleotide loads. PELDOR revealed a nucleotide-dependent transition of the dimer flexibility from a tight GDP to a flexible GTP-loaded state. Substrate-binding stabilizes the dimer in the transition state mimicked by GDP-AlFx, but induces an opening in the GDP or GTP-loaded state. Thus, the structural dynamics of bona fide GTPases induced by GTP hydrolysis is replaced by substrate-dependent dimer flexibility, which represents the regulatory mode for dimerizing GTPases.&#13;
In the fourth part of the thesis, conformational flexibility and relative orientation of the N-terminal POTRA domains of a cyanobacterial Omp85 from Anabaena sp. PCC 7120, a key component of the outer membrane protein assembly machinery, were investigated by PELDOR spectroscopy. Membrane proteins of the Omp85-TpsB superfamily are composed of a C-terminal β-barrel and a different number of N-terminal POTRA domains, three in the case of cyanobacterial Omp85. It has been suggested that the N-terminal POTRA domains (P1 and P2) might have functions in substrate recognition. Molecular dynamics (MD) simulations predicted a fixed orientation for P2 and P3 and a flexible hinge between P1 and P2. The PELDOR distances measured between the P2 and P3 POTRA domains are in good agreement with the structure determined by X-ray, and compatible with the MD simulations suggesting a fixed orientation between these domains. PELDOR constraints between the P1 and P2 POTRA domains imply a rather rigid structure with a slightly different relative orientation of these domains compared with the X-ray structure. Moreover, the large mobility predicted from MD is not observed in the frozen solution. The PELDOR results further highlight the restricted relative orientation of the POTRA domains of the Omp85-TpsB proteins as a conserved characteristic feature that might be important for the processive sliding of the unfolded substrate towards the membrane.</description>
      <author>Reza Dastvan</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29735</guid>
      <pubDate>Wed, 10 Apr 2013 09:07:58 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Cannabinoid-mediierte Neuroprotektion in exzitotoxisch geschädigten organotypischen hippokampalen Schnittkulturen (OHSC) der Ratte mit besonderem Fokus auf N-Arachidonyl-Dopamin (NADA)</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29170</link>
      <description>Schädigungen des Zentralnervensystems führen häufig zu schweren irreversiblen Schäden, die die Betroffenen vor große körperlichen und psychischen Herausforderungen stellen. Auf zellulärer Ebene ist bekannt, dass das Gehirn über protektive Mechanismen verfügt, die zwar nach der Schädigung aktiviert werden deren Potential jedoch nicht ausreicht, um den Schaden einzudämmen. Das Endocannabinoidsystem wurde mehrfach als ein solches protektives System bei ZNS Läsionen beschrieben. Zu den klassischen und gut untersuchten Endocannabinoiden (eCBs) wie Anandamid oder 2-AG kommen im Gehirn mehrere eCBs vor, deren physiologische und pathologische Bedeutung schwer einzuordnen ist. Das N-Arachidonyl-Dopamin (NADA) gehört zu dieser Gruppe und wirkt über bereits bekannte Cannabinoid Rezeptoren.&#13;
Im Rahmen dieser Arbeit wurde die Wirkung von NADA auf das Überleben der Körnerzellen im Gyrus dentatus im Modell der organotypischen hippokampalen Schnittkulturen (OHSC) untersucht. Weiterhin wurden die beteiligten Rezeptoren und die intrazellulären Signalkaskaden an neuronalen und gliösen Primärkulturen sowie Zelllinien analysiert. Nach der NMDA Schädigung kam es zum massiven Absterben der Neurone und einer deutlichen Zunahme der Zahl von Mikrogliazellen. NADA (100 pM-10 μM) hemmte den Prozess der neuronalen Schädigung und führte bei 1 nM und 1 μM zum Rückgang der Mikrogliaanzahl in geschädigten OHSC. Weiterführende Analysen ergaben, dass NADA Effekte über den Cannabinoid (CB)1 Rezeptor mediiert. Sowohl die abnCBD, CB2, TRPV1 und TRPA1 Rezeptoren als auch -als struktureller Bestandteil des NADA waren an den Wirkungen nicht beteiligt. Es ist bekannt, dass der TRPV1 Rezeptor eine große Rolle bei NADA mediierten Effekten in der Peripherie spielt. Das Vorkommen bzw. die funktionelle Aktivität des TRPV1 im ZNS ist Gegenstand kontroverser Diskussionen. TRPV1 konnte auf mRNA Ebene in organotypischen hippokampalen Schnittkulturen (OHSC), Astrozyten, hippokampalen Neuronen und DRG (Spinalganglien) nachgewiesen werden. Mittels Calcium Imaging und Elektrophysiologie konnte an HEK293-TRPV1 Zellen NADA als Agonist des TRPV1 bestätigt werden. In allen untersuchten Zellen war jedoch die Funktionstüchtigkeit des TRPV1 Rezeptors mittels Calcium Imaging Messungen nicht nachweibar.&#13;
Im nächsten Schritt wurde geprüft, welche der klassischen mit dem Endocannabinoidsystem assoziierten Signalkaskaden an der NADA vermittelten Protektion teilnehmen. Die Signalkaskaden p38 und p44/42 MAPK wurden in den stimulierten und nichtstimulierten Zellen durch NADA nicht beeinflusst.&#13;
NADA gehört somit zur Gruppe der neuroprotektiv wirkenden Endocannabinoide, welches seine Effekte über den CB1 Rezeptor vermittelt. Im Schädigungsmodell des OHSC spielt der TRPV1 Rezeptor keine Rolle. Weitere intrazelluläre Signalkaskaden, wie der PLC Weg, bedürfen einer weitergehenden Analyse bezüglich ihrer Involvierung in NADA-vermittelte Effekte.&#13;
</description>
      <author>Urszula Grabiec</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29170</guid>
      <pubDate>Thu, 04 Apr 2013 14:05:07 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Perfluoraryl-substituierte Borate und Borane zur Hydroborierung und Katalyse von Diels-Alder-Reaktionen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29143</link>
      <description>Lewis-azide Organoborverbindungen finden Verwendung als Anionensensoren und als (Co)katalysatoren in der Metallocen-vermittelten Olefinpolymerisation bzw. in elektrocyclischen Reaktionen. Mit Lewis-Basen, die sterisch anspruchsvolle Reste tragen, können sie keine stabilen Addukte ausbilden. Solche Systeme werden als „frustrierte Lewispaare“ (FLPs) bezeichnet. Diese zeigen eine besondere kooperative Reaktivität gegenüber kleinen Molekülen und haben sich insbesondere in der metallfreien Aktivierung molekularen Wasserstoffs bewährt. Ein Ziel dieser Arbeit war die Entwicklung einer kostengünstigen, ungefährlichen und einfachen Synthese von (C6F5)2BH („Piers' Boran“). Dieses stark elektrophile Reagenz wird in der FLP-Chemie eingesetzt und monohydroboriert selektiv terminale C≡C-Funktionen. Die literaturbekannten Darstellungsmethoden dieses Borans sind präparativ aufwendig oder erfordern kostspielige Startmaterialien. Die Hydrid-Abstraktion aus dem [(C6F5)2BH2]−-Anion, welches aus einer Eintopfreaktion zwischen BH3·SMe2, C6F5MgBr und ClSiMe3 erhalten wurde und je nach Aufarbeitung in der Zusammensetzung [Mg2(Et2O)3Br2Cl][(C6F5)2BH2] bzw. [Mg(Et2O)2][(C6F5)2BH2]2 kristallisiert, bietet eine Methode zur insitu-Präparation von Piers' Boran. Es kann mit terminalen Alkinen als Monohydroborierungsprodukt oder mit Dimethylsulfid als Lewis-Säure-Base-Addukt abgefangen werden (Abbildung 1). Zusätzlich sind sowohl das Salz [Mg2(Et2O)3Br2Cl][(C6F5)2BH2] als auch das Addukt (C6F5)2BH·SMe2 geeignete Präkursoren für die literaturbekannten FLPs I und II...Mit dem Ziel der Synthese eines Methylen-verbrückten Boran-Phosphans zur H2-Aktivierung wurde der Borinsäureester (C6F5)2BOEt mit dem Lithiumorganyl LiCH2PtBu2 umgesetzt. Dies lieferte nicht die Zielverbindung (C6F5)2BCH2PtBu2, sondern in sehr selektiver Reaktion das bicyclische Phosphoniumborat (EtO)(C6F5)B(CH2)(C6F4)PtBu2 ((III)OEt), welches mit HCl quantitativ zum Chlorid-Addukt (III)Cl reagiert (Abbildung 2). Dadurch wird am (chiralen) Borzentrum eine bessere Abgangsgruppe eingeführt und die luftund wasserstabile Spezies (III)OEt aktiviert. Der Fluorierungsgrad in (III)Cl kann durch Austausch des exocyclischen C6F5-Restes gegen eine Phenylgruppe oder durch eine F/H- bzw. F/tBu-Substitution am verbrückenden C6F4-Ring variiert werden. Nach Ersatz einer tBu-Funktion am Phosphoratom gegen eine Methylgruppe wurde ein zweites Chiralitätszentrum in das Molekülgerüst des Phosphoniumborats eingeführt. Mit Silbersalzen schwach koordinierender Anionen (AgA) reagiert (III)Cl quantitativ zu den entsprechenden Addukten (III)A (A = Acetat, Trifluoracetat, Nitrat, Tosylat, Triflat). Ungeladene Donoren (Do) verdrängen den Triflat-Rest in (III)OTf und führen zu den Salzen [(III)Do]+[OTf]− (Do = OPEt3, Pyridin, H2O)...Das freie Boran [III]+ existiert nur in Gegenwart des sehr schwach koordinierenden Anions [Al[OC(CF3)3]4]–. Mit einer Gutmann-Akzeptornummer (AN) von AN = 87.3 ist es eine stärkere Lewis-Säure als die ungeladene Verbindung (C6F5)3B (AN = 80.0). Auch die – im Vergleich zu (C6F5)3B·Do – kürzeren B–O/N-Bindungslängen in [(III)Do][OTf] (Do = OPEt3, Pyridin, H2O) bestätigen diese Beobachtung. Sowohl die freie Lewis-Säure [III]+ als auch ihr Triflat-Addukt (III)OTf katalysieren die Diels-Alder-Reaktion zwischen Cyclopentadien und 2,5-Dimethyl-,4-benzochinon. Die Reaktion läuft in Gegenwart von [III]+ schneller ab als in Anwesenheit von (III)OTf. Dennoch hat das Triflat-Addukt gegenüber [III]+ den Vorteil, dass im Laufe der Cycloaddition keine konkurrierende Polymerisation des Cyclopentadiens auftritt.</description>
      <author>Anna Schnurr</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/29143</guid>
      <pubDate>Tue, 12 Mar 2013 08:28:31 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Elektronentransfer zwischen CdSe-Quantenpunkten und Methylviologen</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28999</link>
      <description>Es wurde die Photodynamik freier kolloidaler CdSe Quantenpunkte sowie die Elektronentransfer(ET)-Dynamik im System bestehend aus CdSe Quantenpunkten und adsorbiertem Methylviologen mit Hilfe der Femtosekunden-Laserspektroskopie im sichtbaren Spektralbereich untersucht. Die freien CdSe Quantenpunkte wiesen eine multiphasische Rekombinationsdynamik der photoinduzierten Exzitonen auf, was durch das Vorhandensein von Quantenpunkten mit unterschiedlichem Passivierungsgrad innerhalb einer Quantenpunktprobe erklärt wurde. Sowohl die Rekombinationsdynamik des Exzitons als auch die Intraband-Relaxation von Elektron und Loch besaßen eine Abhängigkeit von der Partikelgröße. Die 1P-1S-Relaxationzeit des Elektrons betrug in Partikeln mit Durchmessern von 3 nm und 6,3 nm 0,12 ps bzw. 0,24 ps, woraus sich Energieverlustraten von 1,0 eV/ps und 3,8 eV/ps berechnen ließen. Die sehr schnelle Natur der 1P-1S-Relaxation und die gefundene Größenabhängigkeit stehen im Einklang mit dem vermuteten Auger-artigen Energietransfer vom hochangeregten Elektron auf das Loch. Durch diesen Prozess kann das theoretisch vorhergesagte „phonon bottleneck“ effizient umgangen werden. Zudem konnte eine größenabhängige Biexziton-Bindungsenergie zwischen 40 meV und 28 meV ermittelt werden. Die Untersuchung von Multiexzitonen in CdSe Quantenpunkten zeigte einen schnellen Zerfallskanal. Es handelt es sich um die Auger-Rekombination. Die Rekombination nach 1P-Anregung wurde in Form von sequenziellen Schritten N, N-1, N-2,..., 1 interpretiert. Für das System bestehend aus CdSe Quantenpunkten und adsorbiertem Methylviologen wurde war eine Zunahme der ET-Rate bei steigender Akzeptorkonzentration zu beobachten, die mit der Zunahme von Akzeptorzuständen erklärt werden kann. Ferner wurde eine maximale ET-Rate erreicht, die bei einer weiteren Erhöhung der Akzeptorkonzentration nicht überschritten wird. In weiteren Versuchsreihen konnte gezeigt werden, dass die Größe der Partikel einen Einfluss auf den ET-Prozess zwischen Quantenpunkt und Methylviologen hat. Eine kombinierte Studie, in der sowohl das Quantenpunkt/Methylviologen-Verhältnis als auch die Quantenpunktgröße variiert wurde, verdeutlichte, dass eine Verkleinerung der Partikel zu einem Anstieg der ET-Rate führt. Die Variation der Partikelgröße geht mit einer Veränderung der Triebkraft der ET-Reaktion im gekoppelten System einher. Der gefundene Zusammenhang zwischen der Triebkraft der Reaktion und der ET-Rate ist gut mit der Marcus-Theorie vereinbar. In einer Serie von Experimenten am Quantenpunkt/Methylviologen ET-System wurde die Anregpulsenergie variiert, um den Einfluss von Multiexzitonen auf den Elektronentransfer zu untersuchen. Es zeigte sich, dass nach Mehrfachanregung der Quantenpunkte die Separation von bis zu vier Elektron-Loch-Paaren möglich ist. Für den Elektronentransfer im untersuchten ET-System wurde eine ET-Zeit von ca. 200 fs ermittelt. Diese ist deutlich kürzer als die gefundenen Auger-Rekombinationszeiten, die sich zwischen 1,5 ps und 5 ps bewegen. In einer Studie an CdSe/CdS Kern/Schale Partikeln wurde der Einfluss einer passivierenden anorganischen Schale auf den ET-Prozess untersucht. Bei der gewählten Heterostruktur handelte es sich um Typ I Kern/Schale Partikel, in denen sowohl Elektron und Loch hauptsächlich im Kern eingeschlossen sind. Es wurde ein exponentieller Abfall der ET-Rate mit wachsender Schalendicke beobachtet, weshalb davon auszugehen ist, dass die CdS-Schale als elektronische Barriere wirkt, durch die das photoangeregte Elektron tunneln muss, um mit dem Akzeptor reagieren zu können. Schließlich wurde der Einfluss des Elektronentransfers im ET-System auf die Entstehung von Phononen untersucht. Sowohl in freien Quantenpunkten als auch im gekoppelten System konnte das LO sowie das LA Phonon beobachtet werden, wobei das LA Phonon im gekoppelten System stark unterdrückt ist. Im Falle der freien Quantenpunkte sind die beobachteten Oszillationen eine Folge der Frequenzmodulation der Absorption des angeregten Zustandes. Mit Hilfe des Huang-Rhys-Parameters ließ sich ermitteln, wie stark in freien Quantenpunkten das LO Phonon an das Exziton gekoppelt ist. Der berechnete Huang-Rhys-Parameter betrug 0,012. Im Falle des gekoppelten Systems weist die spektrale Signatur der kohärenten Oszillationen darauf hin, dass diese durch die Frequenzmodulation der linearen QP-Absorption verursacht werden. Im Falle des gekoppelten Systems sind die beobachteten Phononen nicht an das Exziton sondern an die ET-Reaktion gekoppelt, d. h. der ET selbst induziert Gitterschwingungen im Reaktionsprodukt. Der berechnete Huang-Rhys-Parameter, der die ET-Phonon-Kopplung beschreibt, berechnete sich ebenfalls zu 0,012, was verdeutlicht, dass die ET-Phonon-Kopplung ähnlich stark wie die Exziton-Phonon-Kopplung ist. Mit Hilfe der spektralen Abhängigkeit der Oszillationen in freien Quantenpunkten und im gekoppelten System ließ sich eine Biexziton-Bindungsenergie von 35 meV berechnen.</description>
      <author>Lars Dworak</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/28999</guid>
      <pubDate>Thu, 28 Feb 2013 12:36:27 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>GCC2011 – 25 years of computational chemistry meetings</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27237</link>
      <description/>
      <author>Frank Oellien; Uli Fechner; Thomas Engel</author>
      <category>conferenceobject</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27237</guid>
      <pubDate>Fri, 22 Feb 2013 09:41:42 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Design of dual ligands using excessive pharmacophore query alignment</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27236</link>
      <description>Oral presentation&#13;
&#13;
Dual- or multi-target ligands have gained increased attention in the past years due to several advantages, including more simple pharmacokinetic and phamarcodynamic properties compared to a combined application of several drugs. Furthermore multi-target ligands often possess improved efficacy [1]. We present a new approach for the discovery of dual-target ligands using aligned pharmacophore models combined with a shape-based scoring. Starting with two sets of known active compounds for each target, a number of different pharmacophore models is generated and subjected to pairwise graph-based alignment using the Kabsch-Algorithm [2,3]. Since a compound may be able to bind to different targets in different conformations, the algorithm aligns pairs of pharmacophore models sharing the same features which are not necessarily at the exactly same spatial distance. Using the aligned models, a pharmacophore search on a multi-conformation-database is performed to find compounds matching both models. The potentially “dual” ligands are scored by a shape-based comparison with the known active molecules using ShaEP [4].&#13;
&#13;
Using this approach, we performed a prospective fragment-based virtual screening for dual 5-LO/sEH inhibitors. Both enzymes play an important role in the arachidonic acid cascade and are involved in inflammatory processes, pain, cardiovascular diseases and allergic reactions [5,6]. Beside several new selective inhibitors we were able to find a compound inhibiting both enzymes in low micromolar concentrations. The results indicate that the idea of aligned pharmacophore models can be successfully employed for the discovery of dual-target ligands.</description>
      <author>Daniel Moser; Joanna Wisniewska; Steffen Hahn; Estel la Buscató; Franca-Maria Klingler; Janosch Achenbach; Bettina Hofmann; Dieter Steinhilber; Ewgenij Proschak</author>
      <category>conferenceobject</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27236</guid>
      <pubDate>Fri, 22 Feb 2013 09:35:23 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Open Access 7th German Conference on Chemoinformatics: 25 CIC-Workshop : Goslar, Germany. 6-8 November 2011 ; meeting abstracts</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27200</link>
      <description/>
      <author/>
      <category>conferenceobject</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27200</guid>
      <pubDate>Fri, 22 Feb 2013 09:24:08 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Study of E. coli Hfq's RNA annealing acceleration and duplex destabilization activities using substrates with different GC-contents</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25761</link>
      <description>Folding of RNA molecules into their functional three-dimensional structures is often supported by RNA chaperones, some of which can catalyse the two elementary reactions helix disruption and helix formation. Hfq is one such RNA chaperone, but its strand displacement activity is controversial. Whereas some groups found Hfq to destabilize secondary structures, others did not observe such an activity with their RNA substrates. We studied Hfq’s activities using a set of short RNAs of different thermodynamic stabilities (GC-contents from 4.8% to 61.9%), but constant length. We show that Hfq’s strand displacement as well as its annealing activity are strongly dependent on the substrate’s GC-content. However, this is due to Hfq’s preferred binding of AU-rich sequences and not to the substrate’s thermodynamic stability. Importantly, Hfq catalyses both annealing and strand displacement with comparable rates for different substrates, hinting at RNA strand diffusion and annealing nucleation being rate-limiting for both reactions. Hfq’s strand displacement activity is a result of the thermodynamic destabilization of the RNA through preferred single-strand binding whereas annealing acceleration is independent from Hfq’s thermodynamic influence. Therefore, the two apparently disparate activities annealing acceleration and duplex destabilization are not in energetic conflict with each other.</description>
      <author>Martina Doetsch; Sabine Stampfl; Boris Fürtig; Mads Beich-Frandsen; Krishna Saxena; Meghan Lybecker; Renée Schroeder</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25761</guid>
      <pubDate>Thu, 21 Feb 2013 09:41:28 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>N-(2,6-Diisopropyl­phen­yl)formamide toluene 0.33-solvate</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26349</link>
      <description>The crystal packing of the title compound, C13H19NO·0.33C7H8, shows a channel at [001], which contains grossly disordered toluene solvent mol­ecules. The angle between the benzene ring and the mean plane of the formamide group is 71.1 (1)°. The amide groups of neighbouring mol­ecules are connected by N—H(...)O hydrogen bonds, forming 21 helical chains propagating along [001]. Mol­ecules are also connected by weak inter­molecular C—H(...)O hydrogen bonds, forming 61 helices.</description>
      <author>Matthias Berger; Jan W. Bats; Norbert Auner</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26349</guid>
      <pubDate>Tue, 19 Feb 2013 09:48:55 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Synthesis and electrical characterization of intrinsic and in situ doped Si nanowires using a novel precursor</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27778</link>
      <description>Perchlorinated polysilanes were synthesized by polymerization of tetrachlorosilane under cold plasma conditions with hydrogen as a reducing agent. Subsequent selective cleavage of the resulting polymer yielded oligochlorosilanes SinCl2n+2 (n = 2, 3) from which the octachlorotrisilane (n = 3, Cl8Si3, OCTS) was used as a novel precursor for the synthesis of single-crystalline Si nanowires (NW) by the well-established vapor–liquid–solid (VLS) mechanism. By adding doping agents, specifically BBr3 and PCl3, we achieved highly p- and n-type doped Si-NWs by means of atmospheric-pressure chemical vapor deposition (APCVD). These as grown NWs were investigated by means of scanning electron microscopy (SEM) and transmission electron microscopy (TEM), as well as electrical measurements of the NWs integrated in four-terminal and back-gated MOSFET modules. The intrinsic NWs appeared to be highly crystalline, with a preferred growth direction of [111] and a specific resistivity of ρ = 6 kΩ·cm. The doped NWs appeared to be [112] oriented with a specific resistivity of ρ = 198 mΩ·cm for p-type Si-NWs and ρ = 2.7 mΩ·cm for n-doped Si-NWs, revealing excellent dopant activation.</description>
      <author>Wolfgang Molnar; Alois Lugstein; Tomasz Wojcik; Peter Pongratz; Norbert Auner; Christian Bauch; Emmerich Bertagnolli</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27778</guid>
      <pubDate>Thu, 13 Dec 2012 17:00:14 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die polare Verteilung der Aschen- oder Mineralstoffe in den verschiedenen Nährmitteln sowie ihre Beziehungen zu einer gesunden Ernährung der Pflanzen, Thiere und Menschen : ein Beitrag zur Ernährungschemie ; zugleich eine Ernährungslehre für Lehrer, Schüler und Ärzte</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27635</link>
      <description/>
      <author>Heinrich Bauernfeind</author>
      <category>book</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27635</guid>
      <pubDate>Wed, 21 Nov 2012 15:26:41 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Expression und Charakterisierung des Parvulustat Proteins und seinen Derivaten</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25627</link>
      <description>Die vorliegende Arbeit hat die Charakterisierung und Untersuchung des Stabilitätsverhaltens von&#13;
Parvulustat (PL), einem Homologen des α-Amylase-Inhibitors Tendamistat, zum Inhalt. Zur&#13;
weitreichenden Charakterisierung wurden verschiedene Proteinregionen des Parvulustats der CTerminus,&#13;
das hydrophobe Cluster, die Disulfidbrücken sowie die Proline auf ihren jeweiligen&#13;
Einfluss auf die Struktur und die thermodynamische Stabilität untersucht. In der vorliegenden&#13;
Zusammenfassung werden die Ergebnisse dieser Studien komprimiert präsentiert:&#13;
· Charakterisierung des Parvulustat-Wildtyps&#13;
Es galt vorweg herauszufinden, wie sich der Inhibitor unter nativen und denaturierten&#13;
Bedingungen verhält, um Rückschlüsse auf seine Merkmale und Strukturen zu ziehen. Die&#13;
erzielten Ausbeuten und die hohe Reinheit des isolierten Parvulustats erlaubten eine umfassende&#13;
Charakterisierung, einschließlich zahlreicher Kristallisationsexperimente, die vermuten lassen,&#13;
dass eine Kristallisation möglich sein sollte. Aufgrund der Tatsache, dass die Struktur des&#13;
Parvulustats bis 2009 unbekannt war, wurde die sekundäre Struktur mittels Circulardichroismus&#13;
und Fluoreszenzspektroskopie untersucht. Die Analyse des fernen UV-CD-Spektrums bei pH 7,0&#13;
und 25°C offenbarte eine „all-b-sheet“ Protein-Struktur. Mittels Fluoreszenzspektroskopie wurde&#13;
deutlich, dass die aromatischen Aminosäuren exponiert vorliegen. Um zunächst einen Einblick in&#13;
die Strukturveränderungen und die thermodynamische Stabilität zu erhalten, wurde der&#13;
temperaturinduzierte Entfaltungsübergang mittels CD-Spektroskopie verfolgt. Das Angleichen der&#13;
bei 230 nm gemessenen CD-Daten nach der linearen Extrapolations-Methode für eine&#13;
Zweizustands-Faltung ergab einen Tm-Wert von 82°C und D H(Tm) von 201,6 kJ/mol. Die&#13;
beträchtlichen Werte veranschaulichen die hohe Stabilität des Parvulustats. Eine aus den CDMessungen&#13;
bei 50° ergebende Übergangskurve zeigte, dass sich die Sekundärstruktur mit einem&#13;
Übergangsmittelpunkt bei 5,62 M GdnHCl kooperativ und reversibel entfaltet. Das Protein&#13;
entfaltet sogar infolge einer pH-Wert-Senkung bis auf pH 1 nicht vollständig, sondern es wechselt&#13;
direkt in einen Säure-Zustand („acid-state“). Dieser Zustand zeigt spektroskopisch die gleichen&#13;
Eigenschaften wie das native Protein, wobei die volle Inhibierungs-Aktivität nicht erhalten bleibt.&#13;
In sehr basischem Milieu bei pH 14 nimmt Parvulustat einen alkalisch denaturierten&#13;
Zwischenzustand IB an, der sich erheblich von dem GdnHCl-denaturierten, dem säurebehandelten&#13;
oder vom „molten globule“ Zustand unterscheidet. Allgemein behielt Parvulustat&#13;
über ein breites pH-Wert Spektrum (1,0-10,0) die native Struktur, bzw. eine „native like“ Struktur,&#13;
was erneut auf die enorme Stabilität des Proteins hindeutet. Die von Rehm et al. (Rehm et al.,&#13;
Theoretischer Teil&#13;
-4-&#13;
2009) aufgeworfene Hypothese des „induced fit“ Inhibierungsmechanismus des Parvulustats&#13;
konnte durch die in dieser Arbeit durchgeführten Experimenten bekräftigt werden. Mittels&#13;
Sekundärstrukturbestimmungen des Parvulustats unter Komplexbildung mit der a-Amylase&#13;
konnte eindeutig gezeigt werden, dass strukturelle Veränderungen am Inhibitor im Komplex&#13;
vorliegen. Durch zahlreiche Tests konnte festgestellt werden, dass die WRY-Region des&#13;
Parvulustats sich der Struktur der a-Amylase anpasst. Die Komplexierung des Parvulustats&#13;
bewirkte aber eine thermodynamische Destabilisierung der Inhibitor-Struktur.&#13;
· Einfluss des C-Terminus auf die Stabilität des Parvulustats&#13;
Um die Ursachen für die hohe Stabilität des Parvulustats auch im Vergleich zu Tendamistat (Tm:&#13;
79°C) zu finden, wurde der Einfluss des hoch flexiblen C-Terminus untersucht. Die Derivate mit&#13;
um zwei (PL-2AA), vier (PL-4AA) und sieben (PL-7AA) Aminosäuren verkürztem C-Terminus&#13;
wurden isoliert und analysiert. Die Entfaltungstemperaturen der verkürzten Derivate des&#13;
Parvulustats sinken mit abnehmender Zahl der Aminosäuren. Die Ergebnisse suggerieren, dass&#13;
der C-Terminus des Parvulustats eine entscheidende Rolle in der strukturellen Vollständigkeit des&#13;
Proteins während der thermischen Entfaltung spielt und damit auch in der Faltung (Tab.: 2.1). Der&#13;
Vergleich der Inhibitoraktivitäten der verkürzten Proteine mit dem nativen Parvulustat ergibt für&#13;
die Varianten PL-2AA und PL-4AA eine dem Wildtyp ähnliche Aktivität. Die Variante PL-7AA&#13;
weist eine leicht verringerte Aktivität auf.&#13;
Tabelle 2.1: ...&#13;
&#13;
Einfluss hydrophober Oberflächenclustern auf Stabilität und Faltung&#13;
des Parvulustats&#13;
Parvulustat besitzt in der Mitte des ersten b-Faltblatts, um die Position 22 liegend, einen&#13;
hydrophoben Oberflächencluster. Wie mit Hilfe von Substitutionsexperimenten in dieser Region&#13;
gezeigt werden konnte, ist die thermodynamische Stabilität des Parvulustats in hohem Maße von&#13;
der Bildung dieses kleinen aber wichtigen hydrophoben Kerns bestimmt. Demnach muss das b-&#13;
Faltblatt I und das b-Hairpin I eine entscheidende Rolle in der Faltung von Parvulustat spielen.&#13;
Position 22 ist in zweierlei Hinsicht für die Stabilität des Parvulustats wichtig: einerseits durch die&#13;
energetisch wichtigen Wasserstoffbrückenbindungen und zum zweiten steuert die Stelle zur&#13;
Formation des hydrophoben Kerns bei. Die Daten suggerieren, dass es auch eine&#13;
thermodynamische Kopplung zwischen dem hydrophoben Effekt und der Präsenz von&#13;
Wasserstoffbrückenbindungen geben könnte. Zumindest aus der Sicht der Stabilität ist es&#13;
eindeutig, dass interatomare Interaktionen wie Wasserstoffbrückenbindungen, van-der-Waalsund&#13;
Dipol-Dipol-Wechselwirkungen notwendig sind, um eine stabile Bildung von b-Faltblättern&#13;
in Parvulustat und seinen Derivaten zu verwirklichen.&#13;
· Der Effekt der Proline auf die Stabilität des Parvulustats&#13;
Der Effekt der Substitution des Prolins durch Alanin an verschiedenen Positionen des Parvulustats&#13;
wurde ebenfalls untersucht. Im Ganzen betrachtet führt auch die Mehrfachsubstitution von Prolin&#13;
zu keiner nennenswerten strukturellen Veränderung im Parvulustat. Die durchgeführten&#13;
thermischen Entfaltungsexperimente bestätigen diese Beobachtungen. Alle Einzelmutanten (P5A,&#13;
P42A, P48A, P72A) zeigten eine höhere thermische Stabilität als der Wildtyp (Abb. 2.1).&#13;
Abbildung 2.1: Tm-Werte des Parvulustat-Wildtyps und seinen Prolin Mutanten.&#13;
Theoretischer Teil&#13;
-6-&#13;
Die fast gleich bleibenden Tm-Werte bzw. die Erhöhung der Stabilität des Parvulustats sind durch&#13;
die strukturelle Fluktuationen zu erklären, denn die rigide XAS-Pro-Bindung wurde durch die&#13;
flexible XAS-Ala-Bindung ersetzt.&#13;
· Der Einfluss der Disulfidbindung auf die Stabilität des Parvulustats&#13;
Der Einfluss der zwei Disulfidbrücken des Parvulustats wurde bezüglich Aktivität, spektraler&#13;
Eigenschaften sowie Stabilität untersucht. Hierfür wurden 25 Inhibitorvarianten mittels gezielter&#13;
Mutagenese gewonnen, in denen jeweils zwei Cysteinreste, die im natürlich vorkommenden&#13;
Parvulustat Disulfidbrücken bilden, durch andere Aminosäuren ersetzt wurden. Die Ergebnisse&#13;
zeigten, dass die Faltung Parvulustats ein zwei Zustand Verhalten besitzt, das außer in&#13;
Tendamistat in keinem anderen disulfid-verknüpftem Protein gefunden wurde. Dieses Verhalten&#13;
wurde durch die Entfernung von Disulfidbrücken nicht beeinflusst. Wie durch die CD- und&#13;
fluoreszenzspektroskopischen Experimente belegt werden konnte, ist die native Struktur des&#13;
Parvulustats durch die Entfernung der C43-C70-Disulfidbindung tiefgreifend verändert worden.&#13;
Passend zu den Veränderungen der Struktur haben die Mutationen schwerwiegende&#13;
Destabilisierungseffekte auf das Protein verursacht, was auch an der Erniedrigung der Freien&#13;
Gibbs Energie der Denaturierung und der Tm-Werte zu erkennen ist. Die Untersuchung des&#13;
Einflusses der Aminosäure-Substitution in den Positionen 43 und 70 auf die thermodynamische&#13;
Stabilität des Parvulustats führt zum Ergebnis, dass die Hydrophobizität und Polarität des Restes&#13;
70 einen bedeutenden Effekt auf die Stabilität des Proteins besitzt. Die Betrachtung der&#13;
thermodynamischen Daten macht deutlich, dass der Beitrag der freien Energie zur Stabilisierung&#13;
nicht nur abhängig von der eingeführten Aminosäure ist, sondern zum Teil auch von dem&#13;
strukturellen Kontext abhängt. Die Daten zeigen, dass die Substitution des Alanins an der Stelle&#13;
70 durch Leucin oder Threonin die Struktur um 0,3 bzw. 1,7 kJ/mol stabilisieren. Zusätzliche&#13;
Beiträge zum Unterschied bezüglich des ΔG°-Werts zwischen den Varianten C43AC70L/T und&#13;
C43L/TC70A können sich auch durch die unterschiedliche lokale Umgebung, wie z.B. die&#13;
Seitenketten von benachbarten Aminosäuren um die zwei Mutationsstellen ergeben. Der Tm-Wert&#13;
des Wildtyp-Proteins beträgt 82°C. Die Vergleiche dieser Größe mit der von der stabilsten&#13;
Cystein-defizitären Doppelmutante C43AC70T (47,3°C) ergibt eine Differenz von 34,7°C. Dieses&#13;
Ergebnis untermauert, dass die Disulfidbindung 2 eine extrem wichtige strukturelle Komponente&#13;
in der ungewöhnlich hohen Stabilität des Parvulustats darstellt.&#13;
Das Ziel der Arbeit war es dennoch die Daten der Stabilitäten einzelner Disulfidmutanten zu&#13;
sammeln und zu erfassen, um dadurch allgemeine Grundregeln für eine rationale Gestaltung der&#13;
Elimination beider Disulfidbrücken im Sinne einer vorhersagbaren Auswirkung auf die&#13;
Proteinstabilität zu bekommen.&#13;
Theoretischer Teil&#13;
-7-&#13;
Der Versuch ein disulfidfreies Protein in großen Mengen aus S. lividans zu isolieren, stellte sich&#13;
aber als extrem schwierig dar. Nach der Änderung des Stamms des Wirtsorganismus&#13;
(Streptomyces lividans TK23), Erhöhung der Qualität der Protoplasten und der Expressions-&#13;
Bedingungen (19°C, 150 rpm) konnten auf dem SDS-Gel stärkere Banden des Derivats&#13;
C9AC25TC43AC70T-4AA beobachtet werden. Die Expression der Mutante&#13;
C9AC25TC43AC70L-4AA konnte hingegen nicht nachgewiesen werden. Die anschließende&#13;
Reinigung des Derivats C9AC25TC43AC70T-4AA des Parvulustats mittels Gelfiltration und RPHPLC&#13;
bzw. Isolierung des Proteins aus dem SDS-Gel brachte das erwünschte Produkt. Dieses&#13;
konnte mit der MALDI-Massenspektroskopie eindeutig nachgewiesen werden. Das aktive&#13;
Cystein-freie Derivat C9AC25TC43AC70T-4AA konnte auch auf dem a-Amylase Plattentest&#13;
nachgewiesen werden. Diese Ergebnisse zeigen, dass eine Expression und der Nachweis einer&#13;
cystein-freien Variante möglich sind, dennoch haben die Ausbeuten dieses Proteins für&#13;
weiterreichende Analytik nicht ausgereicht. Demnach sind die Disulfidbrücken für die Stabilität&#13;
und Struktur des Parvulustats von enormer Bedeutung dennoch sind sie nicht zwingend&#13;
erforderlich für die Aktivität und die Expression in S. lividans.</description>
      <author>Alma Sokočević</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/25627</guid>
      <pubDate>Fri, 16 Nov 2012 08:35:05 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Synthese und Koordinationsverhalten&#13;
redoxaktiver chinoider Liganden</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26483</link>
      <description>Die vorliegende Arbeit beschäftigte sich mit der Entwicklung, Synthese und&#13;
Charakterisierung neuartiger redoxaktiver Liganden und deren Metallkomplexen. Basierend&#13;
auf dem para- und ortho-Hydrochinon / Benzochinon-Redoxsystem wurden 13 neue&#13;
Bis(pyrazol-1-yl)methan-Liganden (28 – 36 und 67 – 70; Schema 47) synthetisiert und&#13;
vollständig charakterisiert. Ein Schwerpunkt lag auf der Einführung von Substituenten am&#13;
Bis(pyrazol-1-yl)methan-Donor, um deren Einfluss auf das N,N′-Koordinationsverhalten&#13;
gegenüber Metallionen zu untersuchen. In Analogie zu den klassichen Skorpionaten sind&#13;
Substituenten in Position 3 der Pyrazolringe in der Lage, koordinativ ungesättigte&#13;
Metallzentren kinetisch zu stabilisieren, was für potentielle Anwendungen in der Katalyse&#13;
essentiell ist. Bei den ortho-chinoiden Liganden (67 – 70; Schema 47) erfüllt die redoxaktive&#13;
Gruppe eine zweite Funktion, nämlich als Chelatdonor gegenüber Metallzentren, was die&#13;
Synthese und Untersuchung (hetero-)dinuklearer Komplexe erlaubt.&#13;
Schema 47: In dieser Arbeit synthetisierte und charakterisierte redoxaktive Bis(pyrazol-1-yl)methan-&#13;
Liganden.&#13;
Die kristallographische Charakterisierung von 10 dieser Liganden (28 – 33, 67 – 70) zeigte&#13;
größtenteils sehr ähnliche strukturelle Parameter. Ein steigender sterischer Anspruch der&#13;
Substituenten am Bis(pyrazol-1-yl)methan führte zu einer leichten Streckung der&#13;
Chinon–Bis(pyrazol-1-yl)methan-Bindung und zu kurzen Kontakten zwischen Substituenten&#13;
am zentralen Methin-Kohlenstoffatom und den ipso- (HQ-C1) bzw. ortho-Kohlenstoffatomen&#13;
(HQ-C2) am sechsgliedrigen Ring. Diese kurzen Kontakte spielten in der oxidativen&#13;
Demethylierung von 32 eine Rolle. Während alle anderen para-chinoiden Liganden mit&#13;
Cerammoniumnitrat (CAN) zu den erwarteten para-Benzochinon-Derivaten reagierten&#13;
(Schema 48), wurde im Zuge der Oxidation von 32 ein zusätzliches Sauerstoffatom am&#13;
sechsgliedrigen Ring eingeführt (47; Schema 48). Im Gegenzug wurde die sterisch am&#13;
stärksten abgeschirmte Methoxygruppe nicht oxidativ demethyliert. Letztendlich konnte&#13;
gezeigt werden, dass (i) das neu eingeführte Sauerstoffatom von atmosphärischem Sauerstoff&#13;
stammt und (ii) alle fünf Methylgruppen und beide Methoxygruppen in 32 für die Oxidation&#13;
essentiell sind.&#13;
Zusammenfassung&#13;
72&#13;
Schema 48: Oxidation der para-chinoiden Bis(pyrazol-1-yl)methan-Liganden mit CAN.&#13;
Die Cyclovoltammogramme der ortho-chinoiden Bis(pyrazol-1-yl)methan-Liganden&#13;
(untersucht am Beispiel von 67, 68 und 70) zeigten irreversible Redoxwellen, da im Zuge der&#13;
Oxidation OH-Protonen abgespalten wurden; die Redoxpotentiale liegen in einem mit&#13;
chemischen Oxidationsmitteln gut zugänglichen Bereich. 70 wurde von CAN erfolgreich&#13;
oxidiert, das Produkt 71 zersetzte sich unter den Reaktionsbedingungen allerdings sehr&#13;
schnell und konnte nicht isoliert, sondern lediglich als Additionsprodukt von 4-tert-&#13;
Butylpyridin abgefangen werden. Unter optimierten Reaktionsbedingungen und mit DDQ als&#13;
Oxidationsmittel ließen sich 70 und 68 in ihre oxidierte Form überführen und in Reinform&#13;
gewinnen. Die für ortho-Benzochinone typische Neigung zur Zersetzung wurde auch bei 71&#13;
und 73 beobachtet, wobei letzteres sich wesentlich schneller zersetzte (innerhalb von&#13;
Stunden) als 71 (innerhalb eines Tages).&#13;
Abb. 36: N,N′-Cobalt- und Palladium-Komplexe 59, 60, 74 und 75.&#13;
Die Koordinationschemie repräsentativer Vertreter der 13 redoxaktiven Bis(pyrazol-1-&#13;
yl)methan-Liganden wurde untersucht. Bereits der sterisch nur mäßig anspruchsvolle parachinoide&#13;
Ligand 29 ist in der Lage, koordinativ ungesättigte CoII-Ionen kinetisch gegenüber&#13;
der Bildung von 1:2 Komplexen zu stabilisieren. Im Festkörper liegen ausschließlich&#13;
Verbindungen mit einer 1:1 Zusammensetzung von Ligand zu CoII vor (59 und 60; Abb. 36).&#13;
In Lösung scheinen hingegen Gleichgewichte zu existieren, in denen auch die koordinativ&#13;
abgesättigten oktaedrischen 2:1 Komplexe auftreten. Die ortho-chinoiden Liganden 67 und 68&#13;
bildeten selektiv entsprechende N,N′-koordinierte PdCl2-Komplexe, ohne dass das ortho-&#13;
Hydrochinonat (Catecholat) als konkurrierender O,O′-Donor wirkte (74 und 75).&#13;
Zusammenfassung&#13;
73&#13;
Es zeigte sich jedoch auch, dass sterisch sehr anspruchsvolle Substituenten am&#13;
Bis(pyrazol-1-yl)methan-Fragment in Reaktionen mit Übergangsmetallen zu einer Zersetzung&#13;
des Ligandengerüsts führen können. So reagierte der para-chinoide tert-Butyl-substituierte&#13;
Ligand 31 mit [Co(NO3)2] zu [(HpztBu,H)2Co(NO3)2] (63). Eine analoge Zersetzung zu trans-&#13;
[(HpzR,H)2PdCl2] (76: R = Ph und 77: R = tBu) wurde nach der Reaktion der ortho-chinoiden&#13;
Liganden 69 bzw. 70 mit [PdCl2]-Quellen beobachtet.&#13;
Schema 49: Synthese von O,O′-Koordinationskomplexen der ortho-chinoiden Bis(pyrazol-1-&#13;
yl)methan-Liganden 68, 69 und 70.&#13;
Die ortho-chinoiden Bis(pyrazol-1-yl)methan-Liganden (67 – 70) besitzen mit ihrem&#13;
Catecholat-O,O′-Donor eine zweite Koordinationsstelle, was diese Liganden für die Synthese&#13;
von dinuklearen Komplexen interessant macht. Da gezeigt werden konnte, dass [PdCl2]&#13;
selektiv an den Bis(pyrazol-1-yl)methan-Donor koordiniert (vgl. 59, 60, 74 und 75; Abb. 36),&#13;
galt es als nächstes zu evaluieren, ob eine ähnlich selektive Bindung anderer Metallionen an&#13;
den O,O′-Donor möglich ist.&#13;
Abb. 37: Molekulare Strukturen ausgewählter O,O′-Koordinationskomplexe ortho-chinoider&#13;
Bis(pyrazol-1-yl)methan-Komplexe 82 (links), 83 (Mitte) und 85 (rechts).&#13;
In der Tat konnten in sehr guten Ausbeuten O,O′-gebundene [(p-cym)Ru]-, [(Phpy)2Ir]-&#13;
und [(Cp*)Ir]-Komplexe ausgewählter redoxaktiver ortho-chinoider Liganden dargestellt&#13;
werden. Vorteilhaft war die Verwendung der kristallinen, nicht-flüchtigen Base TlOtBu zum&#13;
Abfangen der im Zuge der Komplexierung freiwerdenden Protonen (Schema 49, Abb. 37).&#13;
Die Eliminierung von TlCl sorgt für eine irreversible Reaktion zu den entsprechenden&#13;
Zusammenfassung&#13;
74&#13;
Komplexen. Besonders interessant ist die Koordinationschemie des Liganden 68 im chiralen,&#13;
anionischen IrIII-Komplex 83 (Abb. 37 Mitte), der in der Synthese als Thallium-Salz anfiel&#13;
und im Festkörper TlI-verbrückte Dimere bildete.&#13;
Eine elektrochemische Charakterisierung wurde mit 85 durchgeführt. Wie erwartet, zeigte&#13;
der komplexierte Bis(dimethylpyrazol-1-yl)methan-Ligand im Gegensatz zu freiem 68 eine&#13;
reversible Oxidationswelle. Die Potentialdifferenz zwischen Liganden-Oxidation und Iridium-&#13;
Reduktion beträgt fast 2 V, was in diesem Zusammenhang bedeutet, dass sich 68 als&#13;
unschuldiger Ligand verhält und man Iridium zweifelsfrei die Oxidationsstufe +III zuweisen&#13;
kann. Mit Komplexen von 68 und leichter reduzierbaren Übergangsmetallen sollte es&#13;
hingegen möglich sein, in den Bereich des nicht-unschuldigen Verhaltens vorzudringen und&#13;
z.B. Valenz-Tautomerie zu beobachten.&#13;
Mit effizienten Synthesewegen zu N,N′-Komplexen einerseits (74 und 75; Abb. 36) und&#13;
O,O′-Komplexen andererseits (u.a. 83 und 85; Abb. 37) wurde als nächstes ein heterodinuklearer&#13;
Komplex synthetisiert (87; Schema 50). 68 erwies sich als am besten geeigneter&#13;
Ligand, da er, wie bereits erwähnt, eine gute Löslichkeit bei moderatem sterischen Anspruch&#13;
besitzt und der N,N′-Donor auch in Gegenwart von Lewis-sauren Metallionen beständig ist.&#13;
Die Wannenform des Bis(pyrazol-1-yl)methan-PdII-Chelatrings in 87 bringt das Palladium-&#13;
Ion in räumliche Nähe zum ortho-Hydrochinonat π-System. In früheren Studien dieser&#13;
Arbeitsgruppe konnte gezeigt werden, dass ein solches Arrangement Elektronenübertragungen&#13;
zwischen dem Chinon und dem koordinierten Palladium-Zentrum erlaubt.&#13;
Durch die direkte konjugative Wechselwirkung des zweiten Metallzentrums (IrIII) mit der&#13;
redoxaktiven Gruppe über die Sauerstoffatome in 87 sollte eine effektive elektronische&#13;
Ligand ↔ Metall- und Metall ↔ Metall-Kommunikation möglich sein. Die elektrochemische&#13;
Charakterisierung zeigte allerdings, dass im vorliegenden Fall die Potentiale der drei&#13;
Komponenten Chinon / PdII / IrIII mit jeweils ca. einem Volt zu weit auseinander liegen.&#13;
Schema 50: Synthese eines hetero-dinuklearen IrIII/PdII-Komplexes.&#13;
Im letzten Teilgebiet dieser Arbeit wurde die Eignung der ortho-chinoiden Liganden 67&#13;
und 70 für den Aufbau höhermolekularer Koordinationsverbindungen und oligonuklearer&#13;
Aggregate untersucht.&#13;
Zusammenfassung&#13;
75&#13;
Schema 51: Synthese der oktaedrischen Komplexliganden 89 – 96.&#13;
Dafür wurden Komplexliganden synthetisiert, die aus einem Zentralmetall bestehen, das&#13;
oktaedrisch von je drei O,O′-koordinierenden Liganden 67 bzw. 70 umgeben ist (Schema 51).&#13;
Mit den freien Bis(pyrazol-1-yl)methan-Donorgruppen vermag jeder dieser Komplexliganden&#13;
drei weitere Metallzentren zu koordinieren. Derartige Verbindungen könnten aufgrund ihrer&#13;
dreidimensionalen Struktur z.B. Anwendung im Aufbau von redoxaktiven metallorganischen&#13;
Netzwerken oder elektrisch leitfähigen Koordinationspolymeren finden. Als Zentralmetalle&#13;
dienten FeIII- und AlIII-Ionen; erstere, weil sie selbst redoxaktiv sind, und letztere, weil sie&#13;
eine im Vergleich zu FeIII ähnliche Koordinationschemie besitzen, aber wegen ihres&#13;
Diamagnetismus‘ eine NMR-spektroskopische Charakterisierung ermöglichen. Je nach&#13;
verwendeter Base wurden die dreifach anionischen Komplexliganden als Lithium- bzw.&#13;
Thallium-Salze isoliert. Die NMR-Spektren von 89, 90, 93 und 94 zeigten jeweils nur einen&#13;
Signalsatz, obwohl sich, bedingt durch die Asymmetrie des Liganden und die Chiralität des&#13;
oktaedrischen Metallzentrums, fac- und mer-Isomere bilden können. Es konnte nicht&#13;
abschließend geklärt werden, ob sich exklusiv das höhersymmetrische fac-Isomer bildet, oder&#13;
ob ein Mechanismus aktiv ist, der alle Isomere auf der NMR-Zeitskala schnell ineinander&#13;
überführt, sodass die Gegenwart lediglich einer Spezies vorgetäuscht wird. In&#13;
elektrochemischen Untersuchungen zeigten die Komplexliganden mehrere irreversible&#13;
Oxidationswellen. Ob dieses Verhalten auf eine intramolekulare Kommunikation der&#13;
einzelnen redoxaktiven Gruppen zurückzuführen ist, müssen weitergehende Studien zeigen.&#13;
Als prinzipieller Beleg für die präparative Anwendbarkeit der Komplexliganden und&#13;
Grundlage für die Untersuchung der Koordinationschemie der oktaedrischen&#13;
Komplexliganden, wurden PdII-Komplexe von 89 und 93 synthetisiert.</description>
      <author>Florian Blasberg</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/26483</guid>
      <pubDate>Wed, 14 Nov 2012 09:26:28 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kurzzeitspektroskopische Untersuchungen an Flavoproteinen: Photoprotektion von Flavinen in Dodecinen und erste Schritte der Peptidfaltung</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27380</link>
      <description>Zusammenfassung&#13;
&#13;
Ziel dieser Arbeit war es zum einen Informationen über den Mechanismus in Dodecinproteinen&#13;
zu gewinnen, der zu der effizienten Fluoreszenzlöschung von gebundenem Riboflavin und&#13;
einer deutlichen Verlängerung der Lebendsdauer des Chromophors unter Lichteinwirkung&#13;
führt. Zum anderen sollte mit Hilfe eines kurzen Modellpeptids, das eine Azobenzoleinheit als&#13;
Photoschalter in seinem Peptidrückgrat enthielt, erste Schritte der Peptidfaltung untersucht&#13;
werden.&#13;
Die Untersuchungen an Dodecinproteinen konzentrierten sich hauptsächlich auf archaeales&#13;
Dodecin aus Halobacterium salinarum (HsDod). Eine Besonderheit der Dodecinproteine&#13;
ist, dass sie im Gegensatz zu anderen Flavinbindeproteinen zwei Flavinmoleküle in jeder&#13;
ihrer sechs identischen Bindetaschen einbauen können. Kurzzeitspektroskopische Untersuchungen&#13;
im UV/vis-Spektralbereich zeigen, dass nach Photoanregung eines gebundenen&#13;
Riboflavinmoleküls nach etwa 10 ps der Ausgangszustand wieder erreicht wird. Weiterhin&#13;
zeigt das Fehlen der stimulierten Emission in den transienten Daten, dass bereits innerhalb&#13;
der Zeitauflösung des Experiments, in weniger als 150 fs, der erste angeregte Zustand des&#13;
Riboflavins entvölkert wird. Dies verhindert unerwünschte Reaktionen des Riboflavins und&#13;
stellt eine Versorgung der Zelle mit diesem wichtigen Baustein für die Biosynthese von&#13;
FMN und FAD sicher. Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass zwei Spezies mit unterschiedlichen&#13;
spektralen Signaturen und Lebensdauern an dem Löschungsmechanismus und der&#13;
Wiedererlangung des Ausgangszustands beteiligt sind. Der Vergleich von HsDod-Proteinen in&#13;
nicht-deuteriertem und deuteriertem Lösungsmittel sowie die spektrale Signatur der Spezies,&#13;
die mit einer Zeitkonstante von etwa 800 fs zerfällt deuten an, dass ein Elektronen- sowie&#13;
ein Protonentransfer Teil des Mechanismus sind. Mit Hilfe von HsDod-Proteinen, bei denen&#13;
der Asparaginsäurerest unterhalb der Bindetasche, der für das Binden eines wasserkoordinierten&#13;
Magnesiumions verantwortlich ist, gegen Serin (D41S) oder Glutaminsäure (D41E)&#13;
ausgetauscht war, konnte gezeigt werden, dass das wasserkoordinierte Magnesiumion nicht&#13;
relevant für den Löschungsmechanismus ist. Dennoch konnte eine Beteiligung von Wassermolekülen&#13;
nicht ausgeschlossen werden. Die Beteiligung eines Elektronentransfers von einem&#13;
Tryptophanrest in der Bindetasche auf das photoangeregte Flavin konnte durch Messungen&#13;
an Dodecinproteinen mit Tryptophan-Derivaten mit unterschiedlichen Ionisationsenergien&#13;
bestätigt werden.&#13;
Die Spezies, die mit einer Zeitkonstante von etwa 5 ps zerfällt, die ebenfalls zu einer&#13;
Wiederbesetzung des Ausgangszustands führt, konnte nicht eindeutig identifiziert werden.&#13;
Die spektrale Signatur des zerfallassoziierten Spektrums könnte neben einer neutralen Tryptophanspezies&#13;
und einem kationischen Riboflavinradikal auch durch schwingungsangeregte&#13;
Riboflavinmoleküle verursacht werden.&#13;
Eine Beteiligung der Ribitylkette am Mechanismus kann aufgrund der Ergebnisse von&#13;
HsDod-gebundenem Lumiflavin ausgeschlossen werden. Weiterhin konnte anhand der Ergebnisse&#13;
für HsDod-gebundenes FAD, das in seiner geschlossenen Konformation gebunden&#13;
wird, wobei der Adeninrest die zweite Position in der Bindetasche besetzt, eine Beteiligung des zweiten Flavins in der Bindetasche am Löschungsmechanismus sowie ein Beitrag zu&#13;
den Differenzspektren ausgeschlossen werden. Somit dient die Besetzung einer Bindetasche&#13;
mit zwei Flavinmolekülen vermutlich lediglich der Maximierung der Flavinbeladung. Nicht&#13;
eindeutig geklärt werden konnte die Frage, ob es sich um einen sequentiellen oder parallelen&#13;
Mechanismus handelt.&#13;
Neben archaealem wurde auch bakterielles Dodecin mittels transienter UV/vis-Spektroskopie&#13;
untersucht. Für Dodecin aus Halorhodospira halophila (HhDod) konnte ebenfalls eine sehr&#13;
schnelle Wiedererlangung des Ausgangszustands nach Photoanregung des gebundenen Riboflavins&#13;
beobachtet werden. Allerdings spiegeln einige Unterschiede in den transienten Daten&#13;
die Unterschiede in den Bindetaschen von archaealem und bakteriellem Dodecin wider und&#13;
geben Hinweise darauf, dass die Funktionen in der Zelle für die Dodecine unterschiedlich&#13;
sind. Diese Hypothese wird durch verschiedene Cofaktoren, Riboflavin und Lumichrom für&#13;
HsDod und FMN für HhDod, in vivo unterstützt. Die ermittelten Zeitkonstanten sind für das&#13;
bakterielle Dodecin etwas länger als für das archaeale und die transienten Daten weisen in den&#13;
spektralen Signaturen der Differenzsignale sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten&#13;
auf.&#13;
Im zweiten Teil dieser Arbeit wurden erste Schritte der Peptidfaltung mit Hilfe eines&#13;
wasserlöslichen bizyklischen Modellpeptids, das den Photoschalter 4(4’-Aminomethylphenylazo)&#13;
benzoesäure (AMPB) enthält, untersucht. Hierfür wurden Kurzzeitspektroskopische&#13;
Messungen im mittleren infraroten Spektralbereich für den Schaltvorgang von der cis-&#13;
Form des Azopeptids in die trans-Form durchgeführt. Diese Methode erlaubt es, transiente&#13;
Konformationsänderungen des Peptidrückgrats zu verfolgen. In der cis-Form kann das Peptid&#13;
mehrere unterschiedliche Konformationen einnehmen, während der Konformationsraum für&#13;
die trans-Form deutlich eingeschränkt ist. Nach der Photoanregung im Bereich der n-pi*-Bande&#13;
der Azobenzoleinheit finden die grundlegenden konformationellen Änderungen innerhalb&#13;
der ersten 10-20 ps statt. Dies wurde durch polarisationsabhängige Messungen bestätigt.&#13;
Auf dieser Zeitskala finden die größten Änderungen in den transienten Differenzspektren&#13;
statt, die auf Konformationsänderungen sowie Kühlprozesse zurückzuführen sind. Diese&#13;
Prozesse konnten mit einer Zeitkonstanten von 5 ps zusammengefasst werden. Auf längeren&#13;
Zeitskalen finden weitere Reorganisationsprozesse statt, die mit einer Zeitkonstante von&#13;
300 ps zusammengefasst werden können. Bei maximaler Verzögerungszeit des Experiments&#13;
(1,8 ns) ist der Gleichgewichtszustand noch nicht erreicht und es finden weitere Prozesse&#13;
auf längeren Zeitskalen statt. Im Vergleich zu einem ähnlichen bereits untersuchten DMSOlöslichen&#13;
bizyklischen AMPB-Peptid konnte keine schnellere Dynamik durch den Einsatz von&#13;
Wasser als Lösemittel festgestellt werden, wie es vorangegangene transiente Experimente im&#13;
UV/vis-Spektralbereich an wasser- und DMSO-löslichen bizyklischen Azopeptiden angedeutet&#13;
hatten. Die Ergebnisse der transienten Messungen zeigen gute Übereinstimmungen mit&#13;
molekulardynamischen Rechnungen. Das so gewonnene Modell von den Prozessen nach der&#13;
Isomerisierung des Photoschalters erlaubt Einblicke in erste Schritte bei der Faltung von&#13;
Peptiden in ihrem natürlichen Lösungsmittel Wasser und die Zeitskalen der entsprechenden&#13;
Prozesse.&#13;
</description>
      <author>Heike Staudt</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27380</guid>
      <pubDate>Fri, 02 Nov 2012 11:53:58 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>2,6-Diacetylpyridine-resorcinol (1/1)</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27430</link>
      <description>The title co-crystal, C9H9NO2·C6H6O2, is composed of one 2,6-diacetylpyridine molecule and one resorcinol molecule as the asymmetric unit. In the 2,6-diacetylpyridine molecule, the two carbonyl groups are antiperiplanar to the pyridine N atom. In the crystal, the 2,6-diacetylpyridine and resorcinol molecules are connected by two O-H...O hydrogen bonds, forming planar chains of alternating components running along [120].</description>
      <author>Ton Quoc Cuong; Michael Bolte</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27430</guid>
      <pubDate>Thu, 01 Nov 2012 15:47:24 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>rac-4-Chloro-2-[({2-[(3-chloro-6-hydroxy-2,4-dimethylbenzyl)(methyl)amino]propyl}(methyl)amino)methyl]-3,5-dimethylphenol</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27429</link>
      <description>The title compound, C23H32Cl2N2O2, a potential chiral ligand for coordination chemistry, was prepared by a two-step reaction. The molecule is located on a crystallographic centre of inversion. As a result, the methyl group bonded to the methylene group is disordered over two equally occupied positions, sharing the same site as the H atom of the chiral C atom. As a further consequence of the crystallographic centrosymmetry, the 1,2-diaminopropane unit adopts an antiperiplanar conformation and the two benzene rings are coplanar. The central chain is in an all-trans arrangement. An intramolecular O-H...N hydrogen bond makes an S(6) ring motif. A C-H...[pi] interaction links the molecules into one-dimensional chains along the [001] direction.</description>
      <author>Augusto Rivera; Dency Jose Pacheco; Jaime Ríos-Motta; Mauricio Maldonado; Michael Bolte</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27429</guid>
      <pubDate>Thu, 01 Nov 2012 15:41:08 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Intra- and intermolecular proton transfer in 2,6-diaminopyridinium 4-hydroxypyridin-1-ium-2,6-dicarboxylate</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27428</link>
      <description>Chelidamic acid (4-hydroxypyridine-2,6-dicarboxylic acid) and 2,6-diaminopyridine react to form the title salt, C5H8N3+·C7H4NO5-; there are two formula units in the asymmetric unit. The pyridine N atom of 2,6-diaminopyridine is protonated whereas chelidamic acid is deprotonated at both carboxylate groups but protonated at the N atom; the reaction involves intra- and intermolecular proton transfer. In the crystal, each 2,6-diaminopyridinium cation participates in five strong N-H...O hydrogen bonds (including one bifurcated hydrogen bond). The crystal structure also features strong O-H...O hydrogen bonds between the chelidamate anions, leading to chains along the a axis.</description>
      <author>Ton Quoc Cuong; Michael Bolte</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27428</guid>
      <pubDate>Thu, 01 Nov 2012 15:24:52 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Methyl 2-oxo-2H-chromene-3-carboxylate</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27427</link>
      <description>The title compound, C11H8O4, features an almost planar molecule (r.m.s. deviation = 0.033 Å for all non-H atoms). In the crystal, the molecules are linked via C-H...O hydrogen bonds, forming two-dimensional networks lying parallel to (1-21).</description>
      <author>Aamer Saeed; Aalia Ibrar; Muhammad Arshad; Michael Bolte</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27427</guid>
      <pubDate>Thu, 01 Nov 2012 15:02:55 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sodium pentafluorophenylborate</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27424</link>
      <description>The crystal structure of the title compound, Na[(C6F5)BH3], is composed of discrete anions and cations. The sodium cations are surrounded by four anions with three short Na...B [2.848 (8), 2.842 (7) and 2.868 (8) Å] and two short Na...F contacts [2.348 (5) and 2.392 (5) Å], forming a three-dimensional network. The anion is the first structural example of a pentafluorophenyl ring carrying a BH3 group.</description>
      <author>Hannes Vitze; Hans-Wolfram Lerner; Michael Bolte</author>
      <category>article</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27424</guid>
      <pubDate>Thu, 01 Nov 2012 14:54:22 +0100</pubDate>
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      <title>A NMR-based study on the characteristics of nonnative hen and human lysozyme and their disease-related mutants</title>
      <link>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27327</link>
      <description/>
      <author>Friederike Sziegat</author>
      <category>doctoralthesis</category>
      <guid>http://publikationen.stub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/27327</guid>
      <pubDate>Fri, 26 Oct 2012 11:16:35 +0200</pubDate>
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