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Geschichtsbewusstsein, historisches Wissen und Interesse : Darstellung von Zusammenhängen und Repräsentationen in semantischen Netzwerken
(2013)
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Maria Galda
- Die vorliegende Arbeit versteht sich als Angebot im Hinblick auf die Ergänzung der Fortschreibung einer Morphologie (Jeismann, 1977) von Geschichtsbewusstsein. Die Konkretisierung des Begriffes Geschichtsbewusstsein über den Zusammenhang der individuellen Ausprägung historischen Interesses und Wissens erfolgt in dieser Arbeit vor dem Hintergrund eines allgemeinen Interesses an der Evidenzbasiertheit von theoretischen Konstrukten.
Entsprechend der Jeismann’schen Vorstellung eines Zusammenhanges von Sachanalyse, Sachurteil und Werturteil gestaltet sich auch die Annahme, die dieser Arbeit zugrunde liegt. Neben der Sachanalyse und dem Sachurteil als faktisch bezogenes Element und dem Werturteil als reflexivem Vorgang wird dem individuellen Interesse als motivational - volitionalem Aspekt in der Beschreibung von Geschichtsbewusstsein besonders Gewicht gegeben. Die Grundannahme der vorliegenden Arbeit besteht darin, dass Geschichtsbewusstsein wesentlich mit dem Umfang des historischen Wissens und individuellem Interesse zusammenhängt. Kernpunkt der Überlegung ist das individuelle historische Interesse als Ausdruck von Geschichtsverlangen (Kölbl, 2004), das, je stärker es ausgeprägt ist, zu einem Verlangen nach dezidiertem Geschichtswissen führt und so die Auseinandersetzung mit Geschichte zu einer wissensbasierten macht. Dieser Zusammenhang kann anhand von semantischen Netzwerken identifiziert, die es ermöglichen, das individuell vorhandene historische Wissen sichtbar zu machen. Ebenfalls sind individuelle historische Reflexionsvorgänge und Auseinandersetzungsmomente in semantischen Netzwerken vorzufinden. Von den theoretischen Überlegungen ausgehend und mit Blick auf die unterschiedlichen Angebote theoretischer Konstruktionen des Begriffes Geschichtsbewusstsein erfolgt eine gegenstandsbezogene Beschreibung. Diese bezieht sich auf Äußerungen von Schüler/innen zu unterschiedlichen historischen Schlüsselbegriffen, die durch ein Zeitzeugengespräch stimuliert und mit einem standardisierten Fragebogen erfasst wurden. Ziel der Arbeit ist es, zu prüfen, ob sich semantische Netzwerke zur Sichtbarmachung von Geschichtsbewusstsein eignen. Des Weiteren soll der Fragebogen als mögliche Methode zur Erhebung von historischen Einstellungen und Wissenskonzepten erprobt werden.
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Lean Media Production : Konzept und Unterstützung durch das Autorensystem LernBar
(2013)
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Sarah Voß-Nakkour
- In der modernen Hochschullehre haben sich eLearning-Elemente als ein Teil des
Lehrrepertoires etabliert. Der Einsatz interaktiver webbasierter Selbstlernmodule
(Web Based Trainings (WBT)) ist dabei eine Option. Hochschulen und Unternehmen
versprechen sich dadurch neue Möglichkeiten des Lehrens und Lernens, um z. B.
einen Ausgleich heterogener Vorerfahrungen sowie eine stärkere aktive Beteiligung
der Lernenden zu bewirken. Damit die Erstellung und Strukturierung dieser Inhalte
mit möglichst geringem Aufwand erfolgen kann, bieten Autorensysteme Unterstützung.
Zu den Grundfunktionen von Autorensystemen gehören unter anderem,
das Einbinden gebräuchlicher Medienformate, die einfache Erstellung von Fragen
sowie verschiedene Auswertungs- und Feedbackmöglichkeiten. Obwohl Autorensysteme
schon vor vielen Jahren ihre erste praktische Anwendung fanden, gibt es nach
wie vor Schwachstellen, die sich auf den gesamten Erstellungsprozess wie auch auf
einzelne Funktionen beziehen. Im Detail wird bemängelt, dass die Werkzeuge zu
komplex und unflexibel sind. Darüber hinaus fehlt häufig eine zufriedenstellende
Verknüpfung der vielen Werkzeuge entlang der Prozesskette zu einer Gesamtlösung.
Des Weiteren wird die Konzentration auf die Produktionsphase kritisiert, wodurch
andere wichtige Prozesse in den Hintergrund treten bzw. außer Acht gelassen werden.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller, für den die erste
Version des Autorensystems LernBar weiterentwickelt wurde, spielte der Begriff
„Lean Production“ inhaltlich in der Umsetzung der WBTs eine wesentliche Rolle.
Die Lean Production, die über viele Jahre für die Automobilindustrie entwickelt,
verbessert und angepasst wurde, liefert Optimierungsansätze für den Produktionsbereich.
Ein wirtschaftlicher Nutzen des Lean-Ansatzes wird auch in anderen Bereichen
gesehen wie z. B. in der Softwareentwicklung („Lean Software Development“)
oder im Management („Lean Management“). Dabei bietet die Wertschöpfungsorientierung
Lösungen für die widersprüchlichen Ziele mehr Leistungen zu geringeren
Kosten, schneller und in höherer Qualität zugleich zu liefern. Aus der Grundidee der
Lean Production entwickelte sich vorliegendes Dissertationsthema in Bezug darauf,
inwiefern sich diese Prinzipien auf den WBT-Produktionsprozess übertragen lassen
und die LernBar (das hierfür weiterentwickelnde Autorensystem) dabei Unterstützung
bieten kann.
Zunächst wurde analysiert, welche Werkzeuge und Hilfestellungen benötigt werden,
um unter dem Aspekt der Lean Production WBTs im universitären Umfeld erstellen
zu können. In diesem Zusammenhang wurden Merkmale einer „Lean Media Production“
definiert sowie konzeptionell und technisch umgesetzt. Zur Verbesserung der Prozesse flossen Ergebnisse aus empirischer und praktischer Forschung ein. Im Vergleich
zu anderen Entwicklungen bei denen häufig das Hauptziel eine umfangreiche
Funktionalität ist, werden u.a. folgende übertragbare Ziele bei der Umsetzung verfolgt:
Verschwendung vermeiden, eine starke Einbeziehung der Kunden, Werkzeuge
die nahtlos ineinandergreifen, eine hohe Flexibilität und eine stetige Qualitätsverbesserung.
Zur Erreichung dieser Zielsetzungen wurden alle Prozesse kontinuierlich
verbessert, sich auf das Wesentliche und die Wertschöpfung konzentriert sowie überflüssige
Schritte eliminiert. Demnach ist unter dem Begriff „Lean Media Production“
ein skalierbarer, effizienter und effektiver Produktionsprozess zu verstehen, in dem
alle Werkzeuge ineinandergreifen.
Die Realisierung der „Lean Media Production“ erfolgte anhand des Autorensystems
LernBar, wobei die typischen Softwareentwicklungsphasen Entwurf, Implementierung
und Evaluierung mehrfach durchlaufen wurden. Ausschlaggebend dabei war,
dass der „Lean“-Aspekt berücksichtigt wurde und dies somit eine neue Vorgehensweise
bei der Umsetzung eines Autorensystems darstellt. Im Verlauf der Entwicklungen
ergaben sich, durch eine formative Evaluation, den Einsatz in Projekten und
eine empirische Begleitforschung, neue Anforderungen an das System. Ein Vergleich
der zwei Produktionssysteme, Automobil vs. WBT-Produktion, zeigt und bestätigt
die Erwartung, dass nicht alle Prinzipien der Lean Production übertragbar sind.
Dennoch war diese Untersuchung notwendig, da sie Denkanstöße zur Entwicklung
und Optimierung des Erstellungsprozesses eines WBTs gab. Auch die Ergebnisse der
abschließenden Online-Befragung ergaben, dass die Ziele der Arbeit erreicht wurden,
dass aber weiterer Optimierungsbedarf besteht. Die LernBar Release 3 bietet für alle
Produktionsphasen Werkzeuge an, durch die eine effektive und effiziente Erstellung
von WBTs von der Idee bis zur Distribution möglich ist.
Stand noch vor fünf Jahren zu Beginn dieser Arbeit das Endprodukt bei der LernBar
Entwicklung im Vordergrund, verlagerte sich durch den Einfluss dieser Dissertation
der Schwerpunkt auf den gesamten Produktionsprozess. Unter Berücksichtigung der
in diesem Zusammenhang entwickelten Prinzipien einer „Lean Media Production“,
nehmen bspw. die Wirtschaftlichkeit und die starke Kundenorientierung während
des Produktionsprozesses einen wichtigen Stellenwert ein. Dieser Ansatz ist eine
neue Vorgehensweise im Bereich der Entwicklung von Autorensystemen, der seine
Anerkennung und Professionalität durch die Ergebnisse des selbstentwickelten Evaluationsbogens
sowie dem stetig wachsenden Einsatz in Schulen, Hochschulen und
Unternehmen belegen kann.
In weiteren Forschungsarbeiten ist zu untersuchen, welche Lean Production Prinzipien
zu verwenden oder anzupassen sind, wenn z. B. in größeren Teams oder mobil
produziert wird. Des Weiteren sollte überprüft werden, inwieweit die Lernenden mit
dem Endprodukt zufrieden sind und in ihrem Lernprozess unterstützt werden. Durch
diese Forschungsarbeit wurde ein Beitrag dazu geleistet, die Lehre und Ausbildung
zu optimieren, indem die Autoren/Lehrende in der Erstellung ihrer digitalen Lerninhalte
im gesamten Prozess von aufeinander abgestimmten Werkzeugen unterstützt
werden.
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Language and transnationalism : language discourse in transnational Salsa communities of practice
(2013)
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Britta Schneider
- Language ideologies in contemporary Western societies are characterised by a strong influence of the idea that one language ‘pertains’ to one culture. Yet, cultural developments of globalisation, such as migration, the construction of transnational networks or global mass media, question national frameworks of culture and language.
In this thesis, after reviewing the field of language ideology and discussing historical examples of the development of national language discourse, language ideologies in a transnational context are examined. Using ethnographic research methods and a discursive approach to interview data, concepts and ideas revolving around language of transnational Communities of Practice constituted through Salsa dancing are analysed. Due to its connections to the Latin American cultural space, the practice of Salsa dancing in non-Latin contexts intrinsically constructs transnational ties. Different Salsa Communities of Practice are studied in Sydney, Australia, and Frankfurt, Germany. Interestingly, different local communities show very different ideologies concerning the role of language, multilingualism, concepts of authenticity or influences of capitalist discourse. The cross-national approach allows studying the influence of different national discourses on the formation of local ideologies in transnational contexts.
Thus, next to scrutinising the traditional concept of a ‘language’ and its relevance in a transnational age, the theoretical aim of this study is to analyse the interaction of discourses from different realms – local, regional, national, transnational – in the formation of contemporary discourses on language. These construct new symbolic meanings of language that co-exist next to the national concept of the relationship of language and culture, so that a multiplication of language boundaries can be considered to be a characteristic trait of contemporary language discourse.
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On-line reconstruction algorithms for the CBM and ALICE experiments
(2013)
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Sergey Gorbunov
- This thesis presents various algorithms which have been developed for on-line event reconstruction in the CBM experiment at GSI, Darmstadt and the ALICE experiment at CERN, Geneve. Despite the fact that the experiments are different — CBM is a fixed target experiment with forward geometry, while ALICE has a typical collider geometry — they share common aspects when reconstruction is concerned.
The thesis describes:
— general modifications to the Kalman filter method, which allows one to accelerate, to improve, and to simplify existing fit algorithms;
— developed algorithms for track fit in CBM and ALICE experiment, including a new method for track extrapolation in non-homogeneous magnetic field.
— developed algorithms for primary and secondary vertex fit in the both experiments. In particular, a new method of reconstruction of decayed particles is presented.
— developed parallel algorithm for the on-line tracking in the CBM experiment.
— developed parallel algorithm for the on-line tracking in High Level Trigger of the ALICE experiment.
— the realisation of the track finders on modern hardware, such as SIMD CPU registers and GPU accelerators.
All the presented methods have been developed by or with the direct participation of the author.
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Between re-traditionalization and islamic resurgence : the influence of the national question and the revival of tradition on gender issues among Maranaos in the Southern Philippines
(2013)
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Birte Brecht-Drouart
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Are books different? : Die Auswirkungen des Falls der Buchpreisbindung in Großbritannien 1995 - 2006
(2013)
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Carolin Caliendo
- Sicherlich gibt es im Buchhandel wie in jeder anderen Branche Zeiten der Krise und des Umsatzrückgangs, aber grundsätzlich legen die Zahlen nicht nah, dass das Ende bevorsteht. Es stellt sich also die Frage, ob zutrifft, was Richter Buckley in seinem zum geflügelten Wort gewordenen Urteil feststellte: Sind Bücher wirklich anders, oder anders gefragt, braucht der Buchhandel den Schutz des Staates, um seine Funktion erfüllen zu können?
Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, soll in dieser Arbeit das Hauptaugenmerk auf die Entwicklung des britischen Buchhandels im Zeitraum von 1995 (dem Jahr der faktischen Abschaffung des Net Book Agreement bis 2006 gelegt werden. Nach dem beinahe hundertjährigen Bestehen der Buchpreisbindung waren diese Jahre richtungweisend für die Neuorientierung des britischen Buchhandels auf die Bedingungen eines freien Marktes, und es soll untersucht werden, welche Umwälzungen sich daraus für die Branche ergeben haben.
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Analyses of the human ribosome biogenesis co-factors PWP2, EMG1 and XPO5 / von Matthias Sebastian Leisegang
(2013)
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Matthias Leisegang
- Ribosome biogenesis is best understood in the yeast Saccharomyces cerevisiae. In human or mammalian ribosome biogenesis, it has been shown that basic principles are conserved to yeast, but additional features have been reported. Our understanding about the interplay between proteins and RNA in human ribosome biogenesis is far from complete.
The present study focused on the analysis of the human ribosome biogenesis co-factors PWP2, EMG1 and Exportin 5 (XPO5) to understand the degree of conservation of ribosome biogenesis. The proteins were characterized in respect to their localization and interaction partners. For the early 90S co-factor, PWP2, it was possible to pull down and identify the human UTP-B complex with MALDI mass spectrometry. Besides the orthologues of the members of this complex known in yeast (TBL3, WDR3, WDR36, UTP6, UTP18), the human UTP-B complex is not only conserved from yeast to humans, but contains also additional components, like the DEAD-box RNA helicase DDX21, which lacks a yeast orthologue. DDX21 was localized to the nucleus, assembled to the native UTP-B complex and co-precipitated also with other UTP-B complex members, presumably extending the functions of this complex in ribosome biogenesis.
This phenomenon was also observed for the 90S co-factor EMG1, an RNA methyltransferase, whose mutant form causes the Bowen-Conradi syndrome, if aspartic acid is mutated to glycine at position 86. This study revealed that the mutant, EMG1-D86G, clearly lost its nucleolar localization and co-precipitated to histones for unknown reasons.
A participation of the nuclear export receptor XPO5 in human ribosome biogenesis was shown in this study. Pulldown analysis, sucrose density gradients and UV crosslinking and analysis of cDNAs of XPO5 revealed the involvement of XPO5 in pre-60S subunit maturation. Moreover, besides the known pre-miRNAs and tRNAs as substrates for nuclear export, XPO5 crosslinked to snoRNAs. XPO5 was further demonstrated to interact with the miRNA Let-7a, which has an important regulatory function for MYC, a transcription factor required for ribosome biogenesis.
All results support a role of these proteins in human ribosome biogenesis and therefore it seems that the biogenesis of ribosomes in human cells requires additional components, like DDX21 and XPO5.
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On the geometry, topology and approximation of amoebas
(2013)
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Timo de Wolff
- We investigate multivariate Laurent polynomials f \in \C[\mathbf{z}^{\pm 1}] = \C[z_1^{\pm 1},\ldots,z_n^{\pm 1}] with varieties \mathcal{V}(f) restricted to the algebraic torus (\C^*)^n = (\C \setminus \{0\})^n. For such Laurent polynomials f one defines the amoeba \mathcal{A}(f) of f as the image of the variety \mathcal{V}(f) under the \Log-map
\Log : (\C^*)^n \to \R^n, (z_1,\ldots,z_n) \mapsto (\log|z_1|, \ldots, \log|z_n|).
I.e., the amoeba \mathcal{A}(f) is the projection of the variety \mathcal{V}(f) on its (componentwise logarithmized) absolute values.
Amoebas were first defined in 1994 by Gelfand, Kapranov and Zelevinksy. Amoeba theory has been strongly developed since the beginning of the new century. It is related to various mathematical subjects, e.g., complex analysis or real algebraic curves. In particular, amoeba theory can be understood as a natural connection between algebraic and tropical geometry.
In this thesis we investigate the geometry, topology and methods for the approximation of amoebas.
Let \C^A denote the space of all Laurent polynomials with a given, finite support set A \subset \Z^n and coefficients in \C^*. It is well known that, in general, the existence of specific complement components of the amoebas \mathcal{A}(f) for f \in \C^A depends on the choice of coefficients of f. One prominent key problem is to provide bounds on the coefficients in order to guarantee the existence of certain complement components. A second key problem is the question whether the set U_\alpha^A \subseteq \C^A of all polynomials whose amoeba has a complement component of order \alpha \in \conv(A) \cap \Z^n is always connected.
We prove such (upper and lower) bounds for multivariate Laurent polynomials supported on a circuit. If the support set A \subset \Z^n satisfies some additional barycentric condition, we can even give an exact description of the particular sets U_\alpha^A and, especially, prove that they are path-connected.
For the univariate case of polynomials supported on a circuit, i.e., trinomials f = z^{s+t} + p z^t + q (with p,q \in \C^*), we show that a couple of classical questions from the late 19th / early 20th century regarding the connection between the coefficients and the roots of trinomials can be traced back to questions in amoeba theory. This yields nice geometrical and topological counterparts for classical algebraic results. We show for example that a trinomial has a root of a certain, given modulus if and only if the coefficient p is located on a particular hypotrochoid curve. Furthermore, there exist two roots with the same modulus if and only if the coefficient p is located on a particular 1-fan. This local description of the configuration space \C^A yields in particular that all sets U_\alpha^A for \alpha \in \{0,1,\ldots,s+t\} \setminus \{t\} are connected but not simply connected.
We show that for a given lattice polytope P the set of all configuration spaces \C^A of amoebas with \conv(A) = P is a boolean lattice with respect to some order relation \sqsubseteq induced by the set theoretic order relation \subseteq. This boolean lattice turns out to have some nice structural properties and gives in particular an independent motivation for Passare's and Rullgard's conjecture about solidness of amoebas of maximally sparse polynomials. We prove this conjecture for special instances of support sets.
A further key problem in the theory of amoebas is the description of their boundaries. Obviously, every boundary point \mathbf{w} \in \partial \mathcal{A}(f) is the image of a critical point under the \Log-map (where \mathcal{V}(f) is supposed to be non-singular here). Mikhalkin showed that this is equivalent to the fact that there exists a point in the intersection of the variety \mathcal{V}(f) and the fiber \F_{\mathbf{w}} of \mathbf{w} (w.r.t. the \Log-map), which has a (projective) real image under the logarithmic Gauss map. We strengthen this result by showing that a point \mathbf{w} may only be contained in the boundary of \mathcal{A}(f), if every point in the intersection of \mathcal{V}(f) and \F_{\mathbf{w}} has a (projective) real image under the logarithmic Gauss map.
With respect to the approximation of amoebas one is in particular interested in deciding membership, i.e., whether a given point \mathbf{w} \in \R^n is contained in a given amoeba \mathcal{A}(f). We show that this problem can be traced back to a semidefinite optimization problem (SDP), basically via usage of the Real Nullstellensatz. This SDP can be implemented and solved with standard software (we use SOSTools and SeDuMi here). As main theoretic result we show that, from the complexity point of view, our approach is at least as good as Purbhoo's approximation process (which is state of the art).
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Soziale Interaktion auf Finanzmärkten
(2013)
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Frederik König
- Ziel meiner Dissertation ist die empirische Analyse von Auswirkungen der sozialen Interaktion zwischen Akteuren auf Finanzmärkten.
In meinem ersten Aufsatz stelle ich ein Marktpreismodell vor, welches dem Einfluss durch soziale Interaktion Rechnung trägt. Mit Hilfe dieses Modells gehe ich der Fragestellung nach, ob soziale Interaktion zwischen Marktteilnehmern eine stabilisierende oder eine destabilisierende Wirkung auf Finanzmärkte hat. Mit meinem zweiten Aufsatz untersuche ich das Verhalten von Aktienanalysten, die als wesentlicher Impulsgeber für Finanzmärkte gelten. Konkret stelle ich heraus, ob Analysten stärker von anderen Analysten beeinflusst werden, wenn diese im gleichen Land bzw. in der gleichen Stadt arbeiten oder wenn sogar ein regelmäßiger Meinungsaustausch erfolgt. Beides setzte ich ins Verhältnis zum vorherrschenden Marktumfeld. In meinem dritten Aufsatz beschäftige ich mich mit der sozialen Interaktion zwischen Fondsmanagern. Diese verwalten in etwa ein Drittel des frei handelbaren Aktienvermögens und haben folglich einen nennenswerten Einfluss auf Finanzmärkte. Mit Hilfe einer neuartigen Schätzmethode bestimme ich die Größe des sozialen Einflusses und untersuche auch hier temporale Variationen im Verhältnis zum zu Grunde liegenden Marktumfeld. Des Weiteren zerlege ich die Gesamtgröße des sozialen Einflusses in zwei Komponenten, die zum einen den Einfluss im Rahmen der reinen Beobachtung und zum anderen den Einfluss durch Kommunikation reflektieren.
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Resonant pickups for non-destructive single-particle detection in heavy-ion storage rings and first experimental results
(2013)
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Mohammad Shahab Sanjari