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[Rezension zu:] Set in Stone: The Face in Medieval Sculpture (New York, The Metropolitan Museum of Art, 26.11.2006 - 19.02.2007)
(2006)
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Rebecca Müller
- Rezension zu: Little, Charles T.; Sauerländer, Willibald (Hrsg.): Set in stone. The face in medieval
sculpture ; [in conjuction with the Exhibition "Set in Stone: The Face in Medieval
Sculpture", held at the Metropolitan Museum of Art, New York, from September 26, 2006 -
February 18, 2007], New Haven, Conn. [u.a.]: Yale University Press 2006
ISBN-10: 1-58839-192-2, XVI, 222 S., 50 USD
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Rezension : Das räumliche Arrangement der Geschlechter ; Ein Sammelband ; Zu: Marianne Rodenstein (Hg.) "Das räumliche Arrangement der Geschlechter. Kulturelle Differenzen und Konflikte"
(2006)
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Isabel Rohner
- Eine Untersuchung räumlicher Arrangements der Geschlechter klingt als Vorhaben für einen Sammelband so umfangreich wie vielversprechend. Und wirklich besteht ein besonderer Reiz dieses Bandes in seiner thematischen und methodischen Vielfalt. Neben der Herausgeberin Marianne Rodenstein beschäftigen sich acht weitere Wissenschaftlerinnen verschiedener Disziplinen mit Räumen und deren geschlechtlicher Zuordnung: Forscherinnen aus der Politologie, der Kulturanthropologie und der Soziologie, aus der Geografie und der Stadtplanung […] Bereits in der Einleitung wird dabei die prinzipielle Veränderbarkeit von Raumverteilungen und deren Konnotationen betont. Jene sind nichts statisch Festgeschriebenes, sondern werden erst durch (persönliches oder kollektiv-gesellschaftliches) Handeln konstituiert und können somit in ihren Zuschreibungen auch modifiziert und verändert werden. Das erklärte Ziel des Sammelbandes besteht nun darin, Einblicke in die Geschlechterkulturen von Gesellschaftssystemen - fremden und eigenen - zu bieten und "für die räumliche Dimension unseres Handelns" und die darin zum Ausdruck kommenden gesellschaftlichen Strukturen zu sensibilisieren
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Rezension : Über das verleugnete Jüdische ; Viola Roggenkamp ermöglicht einen neuen Blick auf die Familie Mann-Pringsheim ; Zu Viola Roggenkamp "Erika Mann - Eine jüdische Tochter. Über Erlesenes und Verleugnetes in der Familie Mann-Pringsheim"
(2006)
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Isabel Rohner
- "Worüber ich schreiben will, hätte Erika Mann nicht gefallen, und ihrer Mutter Katia Mann auch nicht. Ich will über das Jüdische in der Familie des deutschen Dichters Thomas Mann schreiben." So beginnt Viola Roggenkamp ihre Biografie "Erika Mann - Eine jüdische Tochter". Im Verlauf des Buches wird tatsächlich immer deutlicher, dass es ihr nicht so sehr um die älteste Tochter des "Zauberers" geht, sondern um die Geschichte eines anderen "Familienmitglieds", eines verleumdeten, ignorierten: dem Jüdischen. Damit rückt Roggenkamp einen Aspekt in das Zentrum ihres Vorhabens, der in der umfangreiche Forschungsliteratur zur Familie von Thomas und Katia Mann sowie zu ihren Kindern kaum je erwähnt wird. Eben das aber macht ihn für neue Fragestellungen so interessant wie ergiebig: "Warum aber wurde in der Familie Mann das Jüdische verleugnet - im Gegensatz zur Homosexualität, worüber man am Teetisch offen plauderte?"
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Rezension : Wissen um den Wahn. Foucaults Geschichte der Psychiatrie ; zu Foucaults "Geschichte der Psychiatrie"
(2006)
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Robert Krause
- Aus dem umfangreichen Werk des französischen Philosophen und Sozialhistorikers Michel Foucault (1926-1984) ist ein weiteres Buch auf Deutsch erschienen. Der Band „Die Macht der Psychiatrie" geht auf eine Reihe von Vorlesungen zurück, die Foucault im Wintersemester '73/'74 am Collège de France gehalten hat. Die in Frankreich bereits im Jahr 2003 veröffentlichten 12 Vorlesungen sind der Geschichte der Psychiatrie gewidmet und konzentrieren sich vor allem auf ihre Frühphase. Wesentlich gestützt auf französische Quellen zeigt Foucault, wie sich die Psychiatrie als medizinisch-wissenschaftliche Disziplin im 19. Jahrhundert etabliert. Damit schließt Foucault an sein erfolgreiches Werk „Wahnsinn und Gesellschaft" („Histoire de la folie", 1961) an, das die wechselvolle Geschichte des Wahnsinns und der Unvernunft in ihrem konstitutiven Verhältnis zu Vernunft erzählt. Das, was Vernunft heißt, erscheint nur noch als historisches Produkt seiner Auseinandersetzung mit dem Wahnsinn. Der Wahnsinn, argumentiert Foucault, stelle eine Möglichkeit des Menschseins dar - eine Möglichkeit, die von der Vernunft zum Schweigen gebracht wurde, indem man die Irren isoliert und aus der Gesellschaft ausgeschlossen hatte. Dort, wo die archäologischen Untersuchungen aus „Wahnsinn und Gesellschaft" enden, nimmt Foucault den Faden wieder auf. Er weist selbst in der ersten Sitzung der Vorlesungsreihe „Die Macht der Psychiatrie" auf den Zusammenhang und die Kontinuitäten mit seinen früheren Forschungen hin, um anschließend fortzufahren mit der Geschichte des Wahnsinns.
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Rezension : Das Fremde soll erschrecken ; zu Bernhard Waldenfels "Grundmotive einer Phänomenologie des Fremden"
(2006)
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Stefan Pluschkat
- Seit vielen Jahren problematisiert Bernhard Waldenfels in einer Reihe von Publikationen die Frage nach der Wahrnehmung des Fremden, die in der aktuellen Diskussion vor allem unter dem Stichwort "Alterität" immer mehr an Relevanz zu gewinnen scheint. Sein jüngster Beitrag unter dem Titel Grundmotive einer Phänomenologie des Fremden empfiehlt sich vor allem als Komplementärlektüre, zur Einführung oder erläuternden Begleitung der früheren Schriften. Waldenfels gibt an, das Fremde nicht als Spezialthema - isoliert in einer "gedanklichen Quarantäne" (S.7) - behandeln zu wollen. Dies würde bedeuten, es von einem Standpunkt des Vertrauten und Bekannten aus zu diskutieren und somit von vorneherein zu verfehlen. Vielmehr sei das Fremde als etwas zu nehmen, das "nicht dingfest zu machen ist" (ebd.) und sich unserem Zugriff entzieht. So vermag es zu überraschen, zu beunruhigen und zu erschrecken, so dass die Erfahrung des Fremden letztlich in ein Fremdwerden der Erfahrung übergeht. Nur wenn diese Radikalität der Fremderfahrung akzeptiert wird, kann eine Phänomenologie realisiert werden, die sich den Anforderungen des Themas zu stellen weiß. Deren Grundmotive skizziert Waldenfels in sechs Kapiteln, die sich mit folgenden Schlüsselthemen beschäftigen: "Ordnung - Pathos - Antwort - Leib - Aufmerksamkeit - Interkulturalität" (S.9).
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[Rezension zu:] Ralf Stremmel, 100 Jahre Historisches Archiv Krupp. Entwicklungen, Aufgaben, Bestände (Kleine Reihe Villa Hügel). Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2005 ...
(2006)
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Barbara Wolbring
- Rezension zu: Ralf Stremmel, 100 Jahre Historisches Archiv Krupp. Entwicklungen, Aufgaben, Bestände (Kleine Reihe Villa Hügel). Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2005. 276 S., brosch., € 14,80.
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Fleiß, Gründlichkeit und Treue : der Kaiser und Krupp: Klaus Tenfelde über das Firmenjubiläum im Jahre 1912 – und ein Ereignis, das nicht stattgefunden hat
(2006)
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Barbara Wolbring
- Rezension zu: Klaus Tenfelde: „Krupp bleibt doch Krupp“. Ein Jahrhundertfest: Das Jubiläum der Firma Fried Krupp AG in Essen 1912. Klartext Verlag, Essen 2005. 176 S., 29,95 Euro.
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[Rezension zu:] Martha Howell / Walter Prevenier, Werkstatt des Historikers. Eine Einführung in die historischen Methoden. Hrsg. v. Theo Kölzer. Köln/Weimar/Wien, Böhlau 2004 ...
(2006)
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Barbara Wolbring
- Rezension zu: Martha Howell, Walter Prevenier, Werkstatt des Historikers. Eine Einführung in die historischen Methoden. Hrsg. v. Theo Kölzer. Köln/Weimar/Wien, Böhlau 2004. VI, 261 S., € 17,90.
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[Rezension zu:] Mark Kopytman - Voices of Memories: Essays and Dialogues, ed. Yulia Kreinin, Israel Music Institute, Tel Aviv, 2004, 288 p.
(2006)
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Ury Eppstein
- Mark Kopytman - Voices of Memories: Essays and Dialogues, ed. Yulia Kreinin, Israel Music Institute, Tel Aviv, 2004, 288 p. A Doctor of Medicine who is also a composer is a rarity. A composer who is also a Doctor of Medicine is even rarer. Dr. Med. Mark Kopytman, however, is above all a composer, and one of Israel´s foremost contemporary composers at that. "Mark Kopytman - Voices of Memories" is a Festschrift - a volume of collected essays edited by Yulia Kreinin, to celebrate his 70th birthday. It is a formidable literary monument to honour this outstanding personality.
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An der Schnittstelle von Literatur und Medizin : ein Lexikon, das zum Schmökern verleitet
(2006)
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Barbara Wolf-Braun
- Rezension zu: Bettina von Jagow und Florian Steger (Hrsg.) : Literatur und Medizin : ein Lexikon. Vandenhoeck & Ruprecht. Göttingen 2005. 498 S. 59 Euro.