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Participatory empirical research on water and sanitation demand in central northern Namibia: A method for technology development with a user perspective
(2010)
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Jutta Deffner
Clarence Mazambani
- Improvements in water infrastructure in developing countries are of major importance for achieving access to clean water. CuveWaters, a research based IWRM project, currently underway in Namibia, is testing different technical options to de-centralise water supply and upgrade sanitation. The Cuvelai Basin is affected by highly variable precipitation, mostly saline groundwater and a lack of perennial rivers. Water management is characterised by strong dependency on a water pipeline. Finding ways to improve the situation calls for a good grasp of the local situation regarding water utilisation patterns. Technologically sophisticated concepts can easily clash with users’ socio-cultural needs and everyday behaviour as well as their understanding of planning and maintenance. A demand-responsive approach has therefore been developed. It combines a qualitative socio-empirical perspective with participatory planning. This paper discusses method development, empirical application and results. The approaches aim is to support mutual learning as a basis for a sustainable change process.
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Die Dynamik der Artendiversität epiphytischer Flechten im Nordbezirk von Moskau (Russland)
(2010)
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Lev G. Biazrov
- In den Jahren 2006-2007 wurde die epiphytische Flechtenflora im Nordbezirk Moskaus erneut untersucht, um sie mit den Ergebnissen aus den Untersuchungen der Jahre 1988-1991 zu vergleichen. Statt 18 konnten nun 55 Flechtenarten nachgewiesen werden. Als Hauptursache für diese Zunahme wird die erhöhte Eutrophierung der Standorte angenommen.
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Kommerzialisierung und Ökonomisierung von Gesundheitssystemen : ein essayistischer Problemaufriss zur Identifizierung möglicher Felder zukünftiger medizinsoziologischer Forschung
(2010)
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Kai Mosebach
- Das Diskussionspapier versucht Dimensionen und Ausmaße von Ökonomisierungs- und
Kommerzialisierungsprozessen in OECD-Gesundheitssystemen explorativ zu erörtern.
Hierzu wird zunächst die Hypothese entwickelt, dass sich in den (meisten) OECD-Staaten
eine hegemoniale gesundheitspolitische Strategie herausbildet, die als wettbewerbsbasierte
Kostendämpfungspolitik bezeichnet wird. In der Folge werden die (mutmaßlichen)
Auswirkungen von Ökonomisierungs- und Kommerzialisierungsprozessen diskutiert. Erstens
wird beschrieben, wie die Monetarisierung der Arzt-Patienten-Beziehung zu einer
Privatisierung des Gesundheitssystems führt. Zweitens wird die sich transformierende
Arzt-Patienten-Beziehung als Dialektik von Demokratisierungs- und Ökonomisierungsprozessen
dargestellt. Drittens beschäftigt sich der Beitrag mit Entwicklung einer neuen Gesundheitskultur,
die die gesundheitliche Eigenverantwortung des Einzelnen betont,
zugleich jedoch neuen Ausgrenzungs- und Stigmatisierungsprozessen den Weg zu ebnen
droht. Abschließend wird ein in groben Zügen ein Forschungsprogramm umschrieben,
welches Ökonomisierungs- und Kommerzialisierungsprozesse auf diesen drei Forschungsfeldern
analytisch und bewertend unter die Lupe zu nehmen versucht.
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A termination proof of reduction in a simply typed calculus with constructors
(2010)
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Manfred Schmidt-Schauß
David Sabel
- The well-known proof of termination of reduction in simply typed calculi is adapted to a monomorphically typed lambda-calculus with case and constructors and recursive data types. The proof differs at several places from the standard proof. Perhaps it is useful and can be extended also to more complex calculi.
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Argumentationsanalyse von Kommentaren in einem Forum der BBC zum Rauchverbot
(2010)
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Victoria Benning
Isabell Falter
Adrienne Freisfeld
Corinna Kiehne
Katharina Kotzurek
Marianne Kreuels
Isabella Alice Malecki
Henrik Niemann
Iryna Osanna
Michaela Seide
Margarethe Sokolowski
Alena Solka
Julia Stankewitz
Katrin Stein
- Im Rahmen einer Projektarbeit zum Thema Argumentationstheorie im WS 2008/09 haben sich die teilnehmenden Studentinnen und Studenten der Universität zu Köln das Ziel gesetzt, ca. 600 Kommentare zur Frage „Do smoking bans mean a cultural shift for Paris and Berlin?“ des „Have your say“-Forums der BBC auf ihre Argumentationsmuster hin zu analysieren. Die Ausgangsfrage im BBC-Forum richtete sich also nach dem „cultural shift“, also der kulturellen Veränderung, die das Rauchverbot in Kneipen und Cafés für die beiden Metropolen bedeuten könnte. Sehr bald ergab unsere Analyse jedoch, dass dies nicht die Frage war, die innerhalb der Kommentare im Zentrum der Aufmerksamkeit stand: Stattdessen wurde in erster Linie darüber diskutiert, wie das Rauchverbot generell – und zwar nicht nur in den beiden genannten Städten – bewertet werden sollte. Gut zwei Drittel der Beiträge bezogen klar Stellung für oder gegen ein Rauchverbot in der Gastronomie. Für unsere Analyse der Argumentationsmuster haben wir zum einen die klassischen argumentationstheoretisch relevanten Faktoren berücksichtigt wie Fallacies und verdeckte Prämissen. Hinzu kamen dann zwei weitere Arten von Parametern: erstens Faktoren, die in argumentationstheoretischen Abhandlungen eher nur am Rande berücksichtigt werden wie z.B. Evidenztyp und Überzeugungskraft, und zweitens Informationen, die speziell mit der Art des Diskussionsforums bzw. dem Inhalt der Diskussion zu tun haben, wie etwa Selbstauskünfte über das eigene Raucherverhalten.
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Argumentationsanalyse von Kommentaren in einem Forum der BBC zur Unabhängigkeit des Kosovo
(2010)
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Carolin Badtke
Anika Bahmann
Armin Ebner
Michaela Giebel
Sonja Jörissen
Bernd Lange
Katharina Mickler
Ken Oetelshoven
Stefan Prassel
Till Schumacher
Florian Stieghorst
Heike Weßel
Agata Wisniewska
- Die vorliegende Arbeit geht hervor aus dem Hauptseminar „Argumentationstheorie“, das im Wintersemester 2008/09 am Institut für Linguistik der Universität zu Köln unter der Leitung von PD Dr. Leila Behrens abgehalten wurde. Ziel dieses Seminars war es, ausgehend von traditionellen Begriffen der Rhetorik, Dialektik und Logik, in die Terminologie sowie in zentrale Modelle der zeitgenössischen Argumentationsforschung einzuführen. Die dabei erworbenen Kenntnisse sollen im Folgenden bei der Analyse von Beiträgen eines Diskussionsforums im Internet angewendet werden. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes „newsforum“ der BBC mit dem Titel „Have Your Say“ (BBC 2008), in dem aktuelle Themen und Nachrichten von Internetnutzern weltweit diskutiert werden können. Im untersuchten Fall behandeln wir die Frage, wie mit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo vom 17. Februar 2008 umzugehen sei: „Should the world recognise an independent Kosovo?“ […]. Zu dieser Fragestellung wurden insgesamt 3195 Beiträge im Forum veröffentlicht, von denen hier 780 ausgewertet werden. Diese folgen chronologisch aufeinander und umfassen den Zeitraum zwischen 7:49 Uhr (mittlere Greenwich-Zeit) und 14:26 Uhr des 17. Februar 2008.
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Einleitung: Empirische Argumentationstheorie
(2010)
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Leila Behrens
- Im weiteren Teil dieses Einleitungsartikels werde ich […] auf einige offene Fragen in der Argumentationstheorie generell eingehen und dann auf solche, die speziell durch die beiden Arbeiten in diesem Arbeitspapier aufgeworfen wurden. Danach werde ich auf die Wahl des Datenmaterials eingehen und auf die speziellen Probleme, die das gewählte Medium (Internet-Forum) mit sich bringt. Anschließend werden sowohl konvergente als auch divergente Ergebnisse der beiden Arbeiten diskutiert, letztere insbesondere in Hinblick auf die Frage, ob sie durch den unterschiedlichen Diskussionsgegenstand bedingt sind. Zum Schluss werden dann noch einige terminologische Details angesprochen.
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Argumentieren im Internet : Zwei argumentationstheoretische Analysen
(2010)
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Leila Behrens
Florian Stieghorst
- Dieses Arbeitspapier geht aus einem Hauptseminar zur Argumentationstheorie hervor, das [von Leila Behrens] im Wintersemester 2008/09 am Institut für Linguistik der Universität zu Köln gehalten [wurde]. In den beiden Arbeiten in diesem Band (Badtke et al. und Benning et al.) stellen die Studierenden dieses Hauptseminars die Ergebnisse vor, die sie (in zwei parallelen Projektgruppen mit unterschiedlichen Diskussionsgegenständen) bei der empirischen Analyse von Argumentationen in einem Internet-Forum gewonnen haben. Der Gegenstand der Diskussion betraf bei der einen Gruppe (Badtke et al.) die Unabhängigkeit des Kosovo, bei der anderen Gruppe (Benning et al.) die Einführung eines generellen Rauchverbots in europäischen Hauptstädten.
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A brief introduction to the childes project : with special reference to Greek: chat transcription, linkage, grammatical coding and clan analysis
(2010)
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Ursula Stephany
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Ecosystem Services – Ökonomische Analyse ihres Verlusts, ihre Bewertung und Steuerung
(2010)
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Lasse Loft
Alexandra Lux
- Der Verlust biologischer Vielfalt und ökosystemarer Dienstleistungen (ecosystem services, ESS) kann im Wesentlichen auf die nicht-nachhaltige Nutzung der Biosphäre durch den Menschen zurückgeführt werden. Eine Betrachtung der ökonomischen Gründe für die degradierende Nutzung sowie möglicher Instrumente dem Verlust zu begegnen, bilden den Gegenstand dieses Knowledge Flow Papers. Das Paper knüpft damit an das Knowledge Flow Paper Nr. 6 an, indem eine erste Einführung in das Thema Ecosystem Services gegeben wurde, wobei eine Fokussierung auf der Definition und den Kriterien für eine Klassifizierung von ESS lag. Im vorliegenden Paper wird zunächst beschrieben, worin die Ursachen des Verlustes biologischer Vielfalt und ESS aus umweltökonomischer Sicht liegen. Es werden dazu wesentliche ökonomische Problematiken skizziert: der öffentliche Gutscharakter vieler Umweltgüter sowie das Auftreten sog. externer Effekte, die zu Marktversagen führen. In dem darauf folgenden Abschnitt werden umweltpolitische Instrumente als Lösungsansätze für diese Problematiken erörtert. Der Schwerpunkt liegt auf den sog. Payments for Ecosystem Services (PES), ein umweltökonomisches Regulationsinstrument, das seit einigen Jahren global zunehmend Anwendung findet. ...