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Die Krise der Europäischen Währungsunion : einige Lösungsvorschläge missachten demokratische Prozesse und geltendes Recht
(2012)
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Otmar Issing
- Wie in der Medizin muss der Therapie die Diagnose vorausgehen. Allzu viele Vorschläge zur Lösung der Krise gehen nicht zuletzt deshalb in die falsche Richtung, weil sie eine adäquate Ursachenanalyse vermissen lassen. Wird der Fiskalpakt Europa aus der Krise führen? Die Europäische Währungsordnung ist ein Produkt politischer Entscheidungen, gegossen in europäisches und nationales Recht. Wie glaubwürdig ist das Versprechen, durch neues Recht, härtere vertragliche Bestimmungen, Fehlverhalten in Zukunft zu verhindern, wenn das geltende Recht so gering geachtet wird?
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Der Weg aus der Krise : mehr Europa! Welches Europa?
(2012)
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Otmar Issing
- Vortrag im Rahmen der Weimarer Reden 11. März 2012:
- Einführung
- Was ist mit „Europa“ gemeint?
- Europa als politisches Ziel
- Integration über die Wirtschaft
- Die Rolle der einheitlichen Währung
- Dimensionen der Krise
- Transferunion, Fiskalunion, Politische Union
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Eurobonds zur Bewältigung der europäischen Krise? : Wegweisung zu einer modernen Entwicklungsunion
(2011)
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Hans-Helmut Kotz
Jan Pieter Krahnen
Christian Leuz
Helmut Siekmann
- Die aktuelle Debatte um den Umgang mit der Verschuldung Griechenlands und anderer EWU Staaten berührt die Grundlagen europäischer Wirtschaftspolitik. Die nächsten Schritte sind wohl abzuwägen, um über eine unmittelbare Kriseneindämmung hinaus eine langfristige Stabilisierung der wirtschaftlichen und politischen Strukturen in der Eurozone zu erreichen.
Eine funktionsfähige Wirtschafts- und Währungsunion hat ihren Preis. Sie ist aber auch von großem Nutzen, gerade für Deutschland und die wettbewerbsstarken Regionen, die insbesondere vom einheitlichen Binnenmarkt und der monetären Stabilität profitieren. Das rechtfertigt zugleich
eine Unterstützung ökonomisch schwächerer Mitglieder der Union durch die stärkeren. Historisch waren Währungsunionen ohne einen derartigen minimalen fiskalischen Ausgleich nicht dauerhaft. Deshalb sind, wenn man die Währungsunion aufrechterhalten will, zwei Extrempositionen - keine Transfers, um keinen Preis ebenso wie deren Gegenteil: jedwedes Defizit wird bedingungslos finanziert - nicht zielführend. Ein kompletter Haftungsausschluss (no bail-out) ist nicht glaubwürdig, solange unabweisbare Schuldenschnitte von insolventen Staaten oder Regionen (wegen Überschuldung) nicht möglich sind, weil sie innerhalb eines stark integrierten Bankenmarktes potentiell unkontrollierbare Rückwirkungen auslösen. Andererseits liefe die unkonditionierte, dauerhafte Finanzierung regionaler Ungleichgewichte auf Transfervolumina hinaus, die eine Überforderung der Transfergeber darstellten. Sie führte vor allem zu einer Perpetuierung der Probleme, weil Anreize zur letztlich unabdingbaren Anpassung fehlten. Damit bleiben zur Schaffung der Voraussetzungen einer funktionsfähigen Währungsunion nur Optionen, die zwischen den Polen liegen.
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Mehr Markt für mehr soziale Sicherheit : Starökonom Robert J. Shiller stellt neue Ideen in Frankfurt vor
(2003)
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Ulrike Lexis
- Die neue Finanzordnung / Robert J. Shiller. - Frankfurt : Campus Verlag, 2003 450 S., ISBN 3-593-37327-0. 34,90 Euro.
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Streitschrift für eine grundlegende Neuordnung des Sparkassen- und Landesbankensektors in Deutschland
(2011)
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Heinz Hilgert
Jan Pieter Krahnen
Günther Merl
Helmut Siekmann
- Inhaltsverzeichnis: 1. Motivation und Ausgangslage 2. Die Verwobenheit von Sparkassen und Landesbanken 3. Grundüberlegungen zur Neuordnung von Sparkassen und Landesbanken 4. Gestaltungsvorschlag 5. Handlungsempfehlungen
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Bankenpools beeinflussen Sanierung positiv : über Einflüsse des Insolvenzrechts auf das Verhalten der Gläubiger
(2003)
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Ulrike Lexis
- Die Pleitewelle in Deutschland steuert nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) auf einen neuen Höchststand zu. Für 2003 erwartet der Verband bereits zum vierten Mal in Folge sowohl bei Unternehmens- als auch Verbraucherinsolvenzen Rekordmarken: Die für 2003 geschätzten 40 000 Unternehmenspleiten (zuzüglich weiterer 58 000 Pleiten von Selbstständigen und Privaten) mit einem zu erwartenden volkswirtschaftlichen Gesamtschaden von über 50 Milliarden Euro tragen erheblich zur schlechten Stimmung in Deutschland bei. Diese Zahlen verdeutlichen auch, wie außerordentlich wichtig ein modernes Insolvenzrecht ist, das neben dem Gläubigerschutz auch der möglichen Sanierung eines Unternehmens Rechnung trägt.
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Stellungnahme zum Gesetz zur Restrukturierung und geordneten Abwicklung von Kreditinstituten, zur Errichtung eines Restrukturierungsfonds für Kreditinstitute und zur Verlängerung der Verjährungsfrist der aktienrechtlichen Organhaftung („Restrukturierungsgesetz“)
(2010)
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Jan Pieter Krahnen
Helmut Siekmann
- Zusammenfassung - Das Kernanliegen des KredReorgG –die Internalisierung des systemischen Risikos in den Entscheidungsprozess und die Verantwortlichkeit von Bankeignern und –gläubigern – wird im Wesentlichen erreicht. - Die Wirksamkeit des Gesetzes steht und fällt mit der Möglichkeit, jede Bank in systemisch relevante (zu rettende) und systemisch nicht-relevante (abzuwickelnde) Teile zu zerlegen. Dieser Ansatz ist Ziel führend und international „state of the art“ (Bsp. UK). - Unsere Hauptkritik: Um die o.g. Wirksamkeit des Gesetzes überhaupt zu ermöglichen (und eine Unterlaufung der Gesetzesintention zu verhindern), bedarf es einer zusätzlichen und zwingenden Vorgabe, dass jede Bank eine Mindestmenge an Anleihen außerhalb des Kern-Finanzsektors dauerhaft platzieren muss, und dass diese Anleihen zu keinem Zeitpunkt von Banken erworben werden dürfen. - Um dies zu erreichen sind die Anlagevorschriften für Kapitalsammelstellen (Lebensversicherer, Pensionsfonds) und für Banken entsprechend zu ändern bzw. zu verschärfen. - Weitere Kritikpunkte betreffen die vermutete geringe Bedeutung der freiwilligen Verfahren (Sanierung und Reorganisation) und die Gestaltung der Sonderabgabe und der Restrukturierungsfonds.
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CFS im Gespräch mit Dr. Eugen Paravicini
(2009)
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Eugen Paravicini
- Deutsche Fassung des Interviews aus dem CFS Newsletter 2/09. Englische Fassung s.a. http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2006/3097/pdf/newsletter_2009_02.pdf
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Politischer Wille oder ökonomisches Gesetz? : Einige Anmerkungen zu einem großen Thema
(2009)
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Otmar Issing
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Tätigkeitsbericht / Center for Financial Studies
(2004)