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Aus der Zeit gefallene Geschichtsschreibung : der vierte Band von Stolleis’ Geschichte des öffentlichen Rechts behandelt die Bundesrepublik und die DDR
(2012)
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Anna Katharina Mangold
- Rezension zu: Michael Stolleis : Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Vierter Band, Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945 – 1990 München 2012, C. H. Beck, ISBN 978-3-406-63203-7, 720 Seiten, 68 Euro.
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Wie das Staatsrecht wurde, was es bald nicht mehr ist : ein Gespräch mit dem Rechtshistoriker Michael Stolleis über seine jetzt vollendete vierbändige "Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland"
(2012)
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Michael Stolleis
Bernd Frye
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Entgrenzung der Justiz : (Diskurse des Richterrechts, Entscheiden als Social Engineering) ; Justizverständnisse in den Vereinigten Staaten
(2012)
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Joachim Zekoll
- Eine wesentliche Voraussetzung für die Entschlüsselung herrschender Justizverständnisse ist die Auseinandersetzung mit den Rollen, die die beteiligten Akteure in einem Rechtssystem einnehmen sowie die Untersuchung der rechtlichen und institutionellen Bedingungen unter denen diese Akteure handeln. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich zunächst mit der Macht- und Aufgabenverteilung zwischen Richtern und Parteien. Dabei wird deutlich, dass die Rollenallokation nicht einheitlich ist, sondern in Abhängigkeit von unterschiedlichen verfahrensrechtlichen und institutionellen Voraussetzungen variiert. In Verfahren vor einer Jury wird die richterliche Autorität durch eine maximal ausgeprägte Parteiautonomie stark eingeschränkt. Als Rechthonoratioren (im Weberschen Sinne) agieren Richter dagegen immer dann, wenn Sie ohne Geschworene Recht sprechen. Dies geschieht insbesondere in den einzelstaatlichen Obergerichten und den Bundesberufungsgereichten, aber auch in Verfahren erster Instanz, in denen „claims in equity“ zu entscheiden sind. Der Beitrag beschäftigt sich abschließend mit dem Einfluss, den die Besonderheiten der amerikanischen Juristenausbildung auf das amerikanische Justizverständnis ausüben: Sie prägen und reproduzieren eine der Rollen und Selbstbilder unter amerikanischen Juristen, sowohl in der Anwaltschaft als auch auf Seiten der Richter.
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Richten und Schlichten : Differenzen und Komplementaritäten
(2012)
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Peter Collin
- Der vorliegende Beitrag leitete das Programm des Workshops „Schlichten und Richten – Differenzierung und Hybridisierung” (Frankfurt/Main, 9./10. Februar 2012) ein. Mit diesem Workshop begann das Arbeitsprogramm des LOEWE–Schwerpunkts „Außergerichtliche und gerichtliche Konfliktlösung“, der am 1. Januar 2012 seine Tätigkeit aufgenommen hatte (siehe hierzu www.konfliktloesung.eu; eine leicht veränderte Fassung des Beitrags in englischer Sprache wird in Kürze abrufbar sein unter: http://www.ssrn.com/link/Max-Planck-Legal-History-RES.html ). Der Ausgangspunkt des Workshops ist eine deutsche Debattentradition, die die Alternativität von gerichtlichen und nichtgerichtlichen, kontradiktorischen oder konsensualen sowie mehr formalisierten und mehr informalisierten Konfliktlösungsformen unter dem Schlagwort „Schlichten oder Richten“ (auch „Schlichten statt Richten“ oder „Schlichten oder Richten“) thematisierte.
Der Beitrag problematisiert zunächst die bisherige mangelnde rechtshistorische Aufmerksamkeit, die Alternativen zur gerichtlichen Konfliktlösung zugewandt wurde. Er weist daraufhin, dass auch die heutige Diskussion über gelungenes Konfliktlösungsmanagement oft explizit oder implizit von – zuweilen nicht ausreichend reflektierten – historischen Vorannahmen geprägt ist und – damit verbunden – von Vorstellungen über rechtskulturelle Fremdheit und Nähe.
Im zweiten und dritten Abschnitt skizziert der Beitrag kurz den historischen Gang der deutschen Diskussion über „Schlichten und Richten“ seit dem Aufkommen auch rechtswissenschaftlich anerkannter Schlichtungsinstitutionen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er versucht, deren wechselnde zeitgenössische Kontexte sichtbar zu machen und zeigt, wie sich in diesen Diskussionen (zuweilen utopisch scheinende) rechtspolitische Verheißungen ansiedeln konnten, welch fruchtbaren Boden diese Diskussionen aber auch für neue Kategorienbildungen und multidisziplinäre Zugänge bot.
Im vierten Abschnitt wird versucht, Verknüpfungen mit der gegenwärtigen ADR-Diskussionen herzustellen, während im fünften Abschnitt in analytischer Absicht Konfigurationen des Wortpaars „Schlichten“ und „Richten“ vorgestellt werden: „Schlichten“ und „Richten“ als Alternative, als Abhängigkeitsverhältnis und als Abfolge. Der fünfte Abschnitt schließlich fragt nach Funktionselementen und den Funktionsbedingungen von Schlichten und Richten, d.h.: Welche Leitrationalitäten, Partizipationsmechanismen, Legitimationsnarrative und Reflexionsformen lassen sich jeweils der einen oder anderen Form der Konfliktlösung zuordnen.
All diese Überlegungen sind eher tentativer Art und vermitteln nur erste umrisshafte Vorstellungen. Sie dienen in erster Linie dem Diskussionsanstoß und sollen erste Schneisen in dieses komplexe Forschungsfeld schlagen. Die Vortragsform ist beibehalten und der Fußnotenapparat ist auf das nötige Minimum reduziert.
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As raízes jurídicas de Max Weber
(2012)
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Gerhard Dilcher
- O artigo investiga a formação, a carreira e os trabalhos de Max Weber como jurista, assim como delineia as linhas gerais do impacto e das influências de sua formação jurídica na sua obra em geral. Especial atenção merece sua tese de doutorado sobre as sociedades comerciais na Idade Média, que é apresentada em sua problematização geral e em suas principais ideias. Com isso, procura-se indicar como os problemas tratados por Weber em sua tese de doutorado - sua principal obra jurídica - antecipam temas e problemas que serão desenvolvidos na obra posterior de modo ampliado e aprofundado.
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Die höchstrichterliche Zivilrechtsprechung zwischen Rechtsbeurteilung und Gesellschaftsgestaltung : vergleichende Betrachtungen zu Deutschland, England und den USA
(2012)
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Felix Maultzsch
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Newsletter des Fachbereichs Rechtswissenschaft : Wintersemester 2012/2013
(2012)
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Organizational choices of banks and the effective supervision of transnational financial institutions
(2012)
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Tobias Tröger
- This paper outlines relatively easy to implement reforms for the supervision of
transnational banking-groups in the E.U. that should not be primarily based on legal form
but on the actual risk structures of the pertinent financial institutions. The proposal also
aims at paying close attention to the economics of public administration and international
relations in allocating competences among national and supranational supervisory bodies.
Before detailing the own proposition, this paper looks into the relationship between
sovereign debt and banking crises that drive regulatory reactions to the financial turmoil in
the Euro area. These initiatives inter alia affirm effective prudential supervision as a pivotal
element of crisis prevention.
In order to arrive at a more informed idea, which determinants apart from a perceived
appetite for regulatory arbitrage drive banks’ organizational choices, this paper scrutinizes
the merits of either a branch or subsidiary structure for the cross-border business of
financial institutions. In doing so, it also considers the policy-makers perspective. The analysis
shows that no one size fits all organizational structure is available and concludes that
banks’ choices should generally not be second-guessed, particularly because they are subject
to (some) market discipline.
The analysis proceeds with describing and evaluating how competences in prudential
supervision are currently allocated among national and supranational supervisory authorities.
In order to assess the findings the appraisal adopts insights form the economics of public
administration and international relations. It argues that the supervisory architecture has to
be more aligned with bureaucrats’ incentives and that inefficient requirements to cooperate
and share information should be reduced. Contrary to a widespread perception, shifting responsibility
to a supranational authority cannot solve all the problems identified.
Resting on these foundations, the last part of this paper finally sketches an alternative
solution that dwells on far-reaching mutual recognition of national supervisory regimes
and allocates competences in line with supervisors’ incentives and the risk inherent in crossborder
banking groups.
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Newsletter des Fachbereichs Rechtswissenschaft : Sommersemester 2012
(2012)
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Junges Forum Rechtsphilosophie : Nr. 1/2012
(2012)