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Regenwurmerfassung mit Senf oder Formalin? Versuche zur Eignung verschiedener Senfzubereitungen für die Austreibung von Regenwürmern
(2003)
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Heinz-Christian Fründ
Bettina Jordan
- Verschiedene Senfzubereitungen werden mit Formaldehydlösung (0,2 %ig) bezüglich der Austreibungswirkung auf Regenwürmer verglichen. Die Untersuchungen bestätigen die grundsätzliche Eignung einer Senfsuspension als Austreibungsmittel für Regenwürmer. Anecische Regenwürmer werden von Senfsuspension und Formalin gut ausgetrieben. Von den endogäischen Regenwürmern bleiben selbst nach Formalinanwendung noch mehr als 50 % im Boden. Für eine vollständige Regenwurmerfassung ist deshalb die Kombination von Austreibung mit Senf und Handauslese unerlässlich. Formalin ist wegen seiner ökotoxischen und humantoxischen Effekte als Austreibungsmittel für Regenwürmer abzulehnen.
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Narratology and theory of fiction : remarks on a complex relationship
(2003)
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Matías Martínez
Michael Scheffel
- In his book "Fiction and Diction", Gerard Genette bemoans a contradiction between the pretense and the practice of narratological research. Instead of studying all kind of narratives, for Genette, narratological research concentrates de facto on the techniques of fictional narrative. Correspondingly, Genette speaks of a "fictional narratology" in the pejorative sense of a discipline that sets arbitrary limits on its area of study. In his objection, the narratology that literary scholars practice considers fictional narrative to be at least the standard case of any narrative. In other words, what is merely a special case, within a wide field of narratives, is here elevated to narrative par excellence. According to Genette, narratology does not omit the domain of non-fictional narratives from its investigations with any justification, but rather annexes it without addressing its specific elements.
What are possible ways in which this perspective, which Genette criticizes as truncated, can be set right? Can the problem, as outlined, simply be solved by expanding the area of study in narratological research? Or are there not, perhaps, important differences between fictional and nonfictional narratives which seem to encourage narratological research, understood as a fundamental discipline of literary study, under the heading of "fictional narratology"?
In order to come to an answer here, we will first discuss the problem of differentiating between fictional and non-fictional narratives, as well as the possibility of a connection between narrative and fictionality theory. Second, we will expand our considerations to encompass pragmatic and historical aspects of narratives in order to delineate the scope of our proposal.
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Buchbesprechung: KLAAS, P.: Vogelspinnen
(2003)
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Peter Jäger
- Das vorliegende Buch richtet sich primär an Vogelspinnenhalter. Aus verschiedenen Gründen soIl eine kurze Vorstellung an dieser Stelle nicht versäumt werden. Zum einen, weil die exzellenten Farbfotos als Orientierung bei einer Artidentifikation auch Wissenschaftlern helfen können, zum anderen, weil Peter Klaas Beobachtungen auch von generellem wissenschaftlichem Interesse schildert. Zum Beispiel konnte er nachweisen und fotografisch dokumentieren, dass sich Spinnenlarven noch im Kokon bereits von Geschwister-Eiern ernähren. Eine Nahrungsaufnahme war bisher erst ab dem Nymphenstadium postuliert werden. Erstmalig wird die unter Vogelspinnen einmalige Konstruktion eines hangenden(!) Eikokons von Citharischius crawshayi gezeigt, bzw. wie ein Weibchen von Poecilotheria ornata die Haute ihres Nachwuchses einsammelt und aus der ,Kinderstube' entfernt.
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Chthonius (Chthonius) alpicola neu für Deutschland (Arachnida: Pseudoscorpiones)
(2003)
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Christoph Muster
Klaus Lippold
- Die biogeographische Sonderstellung der Berchtesgadener Alpen im deutschen Alpenraum ist hinlänglich bekannt. Zahlreiche Endemiten der (Nord-)Ostalpen erreichen an der Saalach ihre (nord-)westliche Verbreitungsgrenze (MERXMULLER 1952, HUBL 2001). Unter den Arachniden konnten solche Arten bereits bei Weberknechten (HAMMELBACHER 1987, BLICK & HAMMELBACHER 1994) und Spinnen (MUSTER 2000, 2001) nachgewiesen werden. Mit Chthonius (C.) alpicola wird erstmals ein Pseudoskorpion dieses Arealtyps vorgestellt.
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Nachträge zum "Katalog der schweizerischen Spinnen" - 3. Neunachweise von 1999 bis 2002 und Nachweise synanthroper Spinnen
(2003)
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Ambros Hänggi
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Funde der Sackspinne Clubiona similis L. Koch, 1867 am baden-württembergischen Oberrhein/Deutschland (Araneae: Clubionidae)
(2003)
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Josef Kiechle
Jürgen Trautner
- Die Sackspinne Clubiona similis L. Koch, 1867 wird in der älteren Literatur aus den verschiedensten Gebieten und Lebensraumtypen Mittel- und Osteuropas erwähnt. Nach HEIMER & NENTWIG (1991) ist sie "in feuchtem Gelände auf niedriger Vegetation" zu finden. Bei HANGGI et al. (1995) werden überwiegend Nachweise aus Küstendünen, daneben einzelne aus Wäldern und extensiv oder ungenutzten Lebensraumtypen des Offenlandes genannt.
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Bemerkungen über zwei erstmals in Brandenburg nachgewiesene Spinnenarten
(2003)
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Bodo von Broen
Jens Jakobitz
- Untersuchungen über die Spinnenbesiedlung des Pimpinellenberges, eines xerothermen Biotops in Brandenburg, erbrachten zum Teil überraschende Nachweise von Arten mit süd- bzw. südosteuropäischem Verbreitungsschwerpunkt(v.BROEN&JAKOBITZ2002).Wahrendsolche Arten für das südliche Deutschland und die südlichen und südostlichen Nachbarländer als Besiedler von Xerothermstandorten seit längerer Zeit dokumentiert sind (z.B. BUCHAR & ZDAREK 1960, MILLER & VALESOVA 1964, BRAUN 1969, CASEMIR 1975, THALER 1985, BAUCHHENSS 1988, STEINBERGER 1988), liegen aus den nord- und nordostdeutschen Bundesländern kaum Verbreitungsangaben vor oder Fundmeldungen fehlen gänzlich.
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Buchbesprechung: BUCHAR, Jan & Vlastimil RUZICKA (2002): Catalogue of Spiders of the Czech Republic
(2003)
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Konrad Thaler
- Das Ausmaß des ökofaunistischen Schrifttums über die Spinnen von Mitteleuropa hat es längst unmöglich gemacht, ohne großen Aufwand die für konkrete Fragen relevante Literatur angemessen und ausgewogen zu berücksichtigen. Zudem sind vie1e in regionalen bzw. lokalen Organen veröffentlichte Arbeiten nicht unmittelbar zuganglich, sowohl wegen des Erscheinungsortes wie aus sprachlichen Gründen. Umso wichtiger sind nun regionale Datenbanken und Kataloge, die das Schrifttum über ein bestimmtes Gebiet bzw. die Information über die regionale Verbreitung und das Auftreten der Arten zusammenfassen und erschließen. Die Aussagekraft einer solchen Zusammenschau hangt wesentlich ab von Art und Umfang der Datenbasis, also der Verläßlichkeit der Daten und Arbeiten sowie von Grad und Ausmaß der Durchforschung von Lebensraumen und Landesteilen.
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Buchbesprechung: REICHLING, Steven B.: Tarantulas of Belize
(2003)
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Peter Jäger
- Noch ein Vogelspinnenbuch ... ? Dachte ich auch erst, als ich ein Besprechungsexemplar zugesandt bekam, zugegeben. Beim ersten Durchblättern stellte sich heraus, dass es sich von anderen Vogelspinnenzuchtbüchern unterscheidet und eine Vorstellung an dieser Stelle lohnenswert ist. Steven B. Reichling beschreibt die Vogelspinnenfauna von Belize vor dem Hintergrund seiner achtjährigen Untersuchungszeit in dem kleinen mittelamerikanischen Land. Dabei ist das Genre des Buches nicht eindeutig zu bestimmen: Reichling inkludiert ökologische, biologische und taxonomische Aspekte, wobei der Schreibstil in einigen Kapiteln mehr an einen Abenteuerbericht als an eine wissenschaftliche Publikation erinnert. Ansprechen will der Autor aber ausdrücklich drei Lesergruppen: Wissenschaftler, Hobbyforscher und Naturliebhaber.
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Buchbesprechung: NAMKUNG, J.: The Spiders of Korea.
(2003)
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Peter Jäger
- In den Arachn. Mitt. 23. wurde bereits ein Spinnenbuch aus Korea besprochen, we1ches wegen der koreanischen Schrift weniger für den europäischen Markt geeignet schien. Erst jetzt wurde ein weiteres koreanisches Bestimmungsbuch verfügbar, mit dem es sich deutlich anders verhalt, obwohl es ebenfalls beinahe durchgehend in Koreanisch verfasst ist. Alle 546 Arten aus 220 Gattungen und 43 Familien werden mit Farbfotos (im Schnitt 2 pro Art) und Genitalzeichnungen (mindestens Palpus und Epigyne) vorgestellt.