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YIVO news = Jedīʿōt fun JIWO : No. 207 Fall 2011
(2011)
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Jahresbericht / Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Fachbereich 09: Sprach- und Kulturwissenschaften, Japanologie. April 2010 bis März 2011
(2011)
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Rhetorik bei Paul de Man
(2011)
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Jens Szczepanski
- Es ist unübersehbar, daß die Texte Paul de Mans in entscheidendem Maße von rhetorischer Terminologie geprägt sind. Unübersehbar ist es aber auch, daß diese Terminologie in erster Linie dem Teil der Rhetorik entstammt, der traditionell als elocutio bezeichnet worden ist: es sind die Tropen und rhetorischen Figuren, von denen aus de Man sein Verständnis der Rhetorik entwickelt. Eine solche reduzierende Rekonstruktion der Rhetorik scheint auf den ersten Blick weit von dem entfernt zu liegen, was man in seiner antiken Ausprägung traditionellerweise Rhetorik genannt hat. Die Übernahme dieser rhetorischen Termini vollzieht sich bei de Man im wesentlichen in seinen Lektüren Nietzsches, in dessen frühen Texten "Darstellung der antiken Rhetorik" (1874) und "Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne" (1872) er bereits jene dekonstruktive Bewegung auszumachen vermeint, von der auch seine eigenen Schriften geprägt sind.
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Diskursanalyse und Dekonstruktion : Ein Vergleich zweier theoretischer Strategien
(2011)
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Jens Szczepanski
- Es ist bekannt, daß sich der theoretische Dissens zwischen Michel Foucault und Jacques Derrida, wie er seit den sechziger Jahren, seit Foucaults Buch "Wahnsinn und Gesellschaft", in den Texten beider Autoren seinen Niederschlag gefunden hat, anhand von Fragen entzündet hat, die die Problematik der Lektüre einiger Passagen der "Meditationes de Prima Philosophia" von René Descartes betreffen. Diese durchaus von polemischer Schärfe getragene Auseinandersetzung, deren z.T. unversöhnbar scheinende Rhetorik angesichts einer strategischen Nähe, die man prima facie zwischen den theoretischen Projekten beider vermuten könnte, verwundern mag, findet ihren Ausgangspunkt in Foucaults frühem Projekt einer Rekonstruktion des für die klassische und moderne Epoche angeblich konstitutiven Ausschlusses des Wahnsinns aus der Vernunft. [...]
Im folgenden werde ich zunächst die Position Foucaults in Bezug auf den Zusammenhang des Ausschlusses der wahnsinnigen Sprache aus der Vernunft und der Entstehung einer spezifischen Literatur erläutern. Die Erläuterung der Beziehung von Wahnsinn, Sprache, Vernunft und Literatur macht es notwendig, weitere Texte Foucaults heranzuziehen, trotz eines gewissen Vorbehalts bezüglich der Zulässigkeit einer Art der Rekonstruktion der Thesen Foucaults, die über verschiedene Texte hinweg zeitlich divergierende Stadien seiner Theorie als eine einheitliche und kohärente Theorie behandelt. Der dritte Teil widmet sich einer Rekonstruktion der theoretischen Verschiebung, die Derrida an Foucaults Projekt vornimmt. Schließlich folgt im letzten Teil eine Rekonstruktion der gegenseitig erhobenen Einwände im Rahmen eines Vergleichs beider Positionen und ein Aufriß der Strategie und Methodik.
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Die Aufhebung der Entscheidung : E.T.A. Hoffmanns "Elixiere des Teufels"
(2011)
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Jens Szczepanski
- [...] Hoffmanns Roman "Die Elixiere des Teufels" [läßt sich] als gelungenes Beispiel einer 'totalen' Dissemination lesen, die keine der beteiligten Instanzen – den Autor, den oder die Erzähler, das Romanensemble, die Requisiten, den Leser – unbeschädigt läßt. Schon eine erste Lektüre des Romans weckt ein Gefühl irreduzibler Vieldeutigkeiten und Verdoppelungen, die keine nachträgliche Reduktion zu gestatten scheinen und selbst den Versuch eines bloßen Nacherzählens vor immense Probleme stellen. Die folgende Lektüre wird methodisch den Weg gehen, den Roman von seinen Rändern her lesbar werden zu lassen. Sie beschränkt sich in erster Linie auf den Schluß und den Beginn des Romans. Eine Analyse der 'eigentlichen' Erzählung wird dabei nur am Rande und sehr summarisch erfolgen, auch wenn dies die Gefahr in sich birgt, die vorgeschlagene Textbasis als zur Stützung der Argumentation nicht ausreichend erscheinen zu lassen. Die Konsistenz und die Gründe dieser auf den ersten Blick scheinbar nicht naheliegenden Lektüre werden sich hoffentlich trotzdem im Verlauf der Arbeit erweisen. Der Fokus der Analyse wird zunächst auf der Praxis des Erzählakts liegen, der den Roman konstituiert und perspektiviert. In diesem Ansatz, der der Literarizität des Romans gerecht zu werden versucht, werden sowohl die Figurationen des Doppelgängertums als auch die rahmenden Pererga als Effekte einer fundamentalen und für den Roman konstitutiven reflexiven Operation lesbar, die nicht mehr derjenigen der Romantik entspricht.
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Restriction of trophic factors and nutrients induces PARKIN expression
(2011)
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Michael Klinkenberg
Suzana Gispert
Jorge Antolio Dominguez Bautista
Isabelle Braun
Georg Auburger
Marina Jendrach
- Parkinson's disease (PD) is the most frequent neurodegenerative movement disorder and manifests at old age. While many details of its pathogenesis remain to be elucidated, in particular the protein and mitochondrial quality control during stress responses have been implicated in monogenic PD variants. Especially the mitochondrial kinase PINK1 and the ubiquitin ligase PARKIN are known to cooperate in autophagy after mitochondrial damage. As autophagy is also induced by loss of trophic signaling and PINK1 gene expression is modulated after deprivation of cytokines, we analyzed to what extent trophic signals and starvation stress regulate PINK1 and PARKIN expression. Time course experiments with serum deprivation and nutrient starvation of human SH-SY5Y neuroblastoma cells and primary mouse neurons demonstrated phasic induction of PINK1 transcript up to twofold and PARKIN transcript levels up to sixfold. The corresponding threefold starvation induction of PARKIN protein was limited by its translocation to lysosomes. Analysis of primary mouse cells from PINK1-knockout mice indicated that PARKIN induction and lysosomal translocation occurred independent of PINK1. Suppression of the PI3K-Akt-mTOR signaling by pharmacological agents modulated PARKIN expression accordingly. In conclusion, this expression survey demonstrates that PARKIN and PINK1 are coregulated during starvation and suggest a role of both PD genes in response to trophic signals and starvation stress.
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Platypnea-orthodeoxia due to osteoporosis and severe kyphosis: a rare cause for dyspnea and hypoxemia
(2011)
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Claudius Teupe
Gerian Groenefeld
- Platypnea orthodeoxia is a rare disorder characterized by dyspnea and arterial desaturation, exacerbated by the upright position and relieved when the subject is recumbent. We report the case of a 79-year old woman admitted to hospital with dyspnea who was thought to have restrictive ventilatory impairment due to osteoporosis and severe kyphosis. Interestingly, the dyspnea was aggravated in the upright position, whereas the symptoms improved in the supine position. Arterial blood gas analysis confirmed orthodeoxia. The lung function test showed only a mild obstructive and restrictive ventilation disorder. Echocardiography revealed a patent foramen ovale and an aneurysm of the atrial septum protruding into the left atrium, despite normal right atrial pressure. Transesophageal echocardiography showed a prominent Eustachian valve guiding a blood flow from the inferior vena cava directly onto the atrial septum, thereby pushing open the patent foramen ovale. Contrast-enhanced echocardiography confirmed a spontaneous right-to-left shunt through the patent foramen ovale. It was assumed that the platypnea-orthodeoxia was caused by a prominent Eustachian valve redirected to the patent foramen ovale as a result of severe osteoporosis with subsequent thoracic kyphosis and a change in the position of the entire heart. The patient underwent permanent transcatheter closure of the patent foramen ovale after hemodynamic assessment had confirmed a significant right-to-left shunt through it. After the procedure the arterial oxygen pressure increased significantly in the upright position and dyspnea improved.
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Erste Erfahrungen mit TINNELEC, ein Implantat für die Therapie von chronischem Tinnitus
(2011)
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Gentiana Wenzel
Petra Sarnes
Andreas Büchner
Timo Stöver
Anke Lesinski-Schiedat
Thomas Lenarz
- Meeting Abstract : 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011.
Ca. 3 Millionen Erwachsene in der Bundesrepublik Deutschland leiden unter Tinnitus, wobei eine bei jedem dieser Patienten zur Heilung führende Therapie bisher noch nicht existiert. Ansatzpunkt einer neuartigen Therapie ist die Wiederherstellung des normalen elektrischen Entladungsmusters im Hörnerv mittels elektrischer Stimulation. Hiermit berichten wir über unsere ersten Erfahrungen mit dem Tinnelec, einem Implantat mit einer einzelnen Stimulations-Elektrode die in der Rundfensternische platziert wird.
Zurzeit haben wir 4 einseitig ertaubten Patienten mit Tinnitus auf dem betroffenen Ohr jeweils ein Tinnelec-System implantiert. Die Dauer des Tinnitus betrug mindestens ein Jahr und gängige Tinnitus-Therapien wie z.B. Infusionstherapie waren erfolglos geblieben. Ein psychogener Tinnitus wurde ausgeschlossen. Der durch den Tinnitus verursachte Leidensdruck wurde anhand einer VAS Scala (Visuelle Analog Scala) und eines Tinnitus-Handicap-Inventory (THI) Fragebogens beurteilt. Die Reizapplikation betrug mind. 4 Stunden täglich. Als Stimulationsparameter wurde eine Reizmusterannäherung an den Tinnitus angestrebt.
Bei drei Patienten wurde unter der Stimulation der Tinnitus erträglicher, eine zeitweise komplette Unterdrückung des Tinnitus schon innerhalb der ersten Therapie-Wochen wurde jedoch nur in einem der Fälle berichtet. Diese Ergebnisse wurden auch durch das THI und VAS unterstützt.
Die Tinnelec-Implantation erscheint für Tinnitus Erfolg versprechend zu sein. Weitere Studien bei Tinnitus-Patienten ohne zusätzliche Hörbeeinträchtigung sind jedoch notwendig bis endgültige Schlussfolgerungen betreffend dieses Implantats gezogen werden können. In jedem Fall bleibt die Option einer Cochlea-Implantation im selben Ohr, nach Explantation des Tinnelec, bestehen.
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Der Medication Appropriateness Index (MAI) als Zielgröße für komplexe Interventionen: erste Erfahrungen aus der PRIMUM-Pilotstudie (BMBF-Förderkennzeichen: 01GK0702)
(2011)
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Christiane Muth
Sebastian Harder
Justine Rochon
Birgit Fullerton
Martin Beyer
Marjan van den Akker
Ferdinand M. Gerlach
- Meeting Abstract : 10. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung, 18. GAA-Jahrestagung. Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e. V. ; Gesellschaft für Arzneimittelanwendungsforschung und Arzneimittelepidemiologie e. V. 20.-22.10.2011, Köln
Hintergrund: Multimedikation als Folge von Multimorbidität ist ein zentrales Problem der Hausarztpraxis und erhöht das Risiko für unangemessene Arzneimittel-Verordnungen (VO). Um die Medikation bei älteren, multimorbiden Patienten zu optimieren und zu priorisieren, wurde eine computergestützte, durch Medizinische Fachangestellte (MFA) assistierte, komplexe Intervention (checklistengestütztes Vorbereitungsgespräch sowie Überprüfung eingenommener Medikamente durch MFA, Einsatz des web-basierten ArzneimittelinformationsDienstes AiD, spezifisches Arzt-Patienten-Gespräch) entwickelt und in einer 12-monatigen Pilotstudie auf Machbarkeit getestet. Ein auf 9 Items reduzierter MAI [1] wurde eingesetzt, um dessen Eignung als potentielles primäres Outcome der Hauptstudie zu prüfen.
Material und Methoden: In die Pilotstudie in 20 Hausarztpraxen mit Cluster-Randomisation auf Praxisebene in Kontrollgruppe (Regelversorgung b. empfohlenem Standard) vs. Interventionsgruppe (komplexe Intervention b. empfohlenem Standard) wurden 5 Pat./Praxis eingeschlossen (≥65 Jahre, ≥3 chron. Erkrankungen, ≥5 Dauermedikamente, MMSE ≥26, Lebenserwartung ≥6 Monate). Zur Bewertung des MAI wurden an Baseline (T0), 6 Wo. (T1) & 3 Mon. (T2) nach Intervention erhoben: VO, Diagnosen, Natrium, Kalium & Kreatinin i.S., Größe, Gewicht, Geschlecht, Cumulative Illness Rating Scale (CIRS) [2] durch die Hausarztpraxis; Symptome für unerwünschte Arzneimittelwirkungen im Patienten-Telefoninterview.
Für den MAI wurde die Angemessenheit jeder VO in den 9 Kategorien Indikation, Effektivität, Dosierung, korrekter & praktikabler Applikationsweg, Arzneimittelwechselwirkung, Drug-disease-Interaktion, Doppelverordnung, Anwendungsdauer 3-stufig bewertet (1 = korrekt - 3 = unkorrekt) und für die Auswertung auf Patientenebene summiert. Die Bewertung erfolgte ohne Kenntnis der Gruppenzugehörigkeit. Deskriptive Statistiken und Reliabilitätsanalysen, ungewichtete Auswertung und Gewichtung n. Bregnhoj [3].
Ergebnisse: Es wurden N=100 Patienten in die Studie eingeschlossen, im Mittel 76 Jahre (Standardabweichung, SD 6; Range, R: 64-93) , 52% Frauen, durchschnittlich 9 VO/Pat. (SD 2; R 4-16), mittlerer CIRS-Score 10 (SD 4; R 0-23). Basierend auf N=851 VO (100 Pat.) zu T0 betrug der Reliabilitätskoeffizient (RK, Cronbachs Alpha) der ungewichteten 9 Items 0,70. Items 1-5 wiesen akzeptable Trennschärfen auf (0,52-0,64), die der Items 6, 7 & 9 fielen mit 0,21-0,29 niedriger aus, die des Item 8 betrug 0,06. Auf der Basis der 9 gewichteten Items fiel die interne Konsistenz des MAI erwartet höher aus (0,75). Die Reliabilitätsanalysen auf VO-Ebene zeigten einen RK von 0,67 (ungewichtet) vs. 0,75 (gewichtet), die Trennschärfen waren vergleichbar. Zur Zwischenauswertung betrug der MAI (T1-T0) in der Interventionsgruppe (5 Praxen, 24 Pat.) -0,9 (SD 5,6), in der Kontrollgruppe (7 Praxen, 35 Pat.) -0,5 (SD 4,9); die Differenz zwischen beiden Gruppen Mi–Mk -0,4 [95% Konfidenzintervall: -3,4;2,6].
Schlussfolgerung: Der MAI ist als potentielles primäres Outcome in der Hauptstudie geeignet: wenige fehlende Werte, Darstellung von Unterschieden prä-post und zwischen den Gruppen, akzeptable interne Konsistenz. Der niedrige Trennschärfekoeffizient des Items 8 weist darauf hin, dass dieses Item nicht mit dem Gesamt-Skalenwert korreliert, auch die Items 6, 7 und 9 korrelieren wesentlich schwächer mit dem Gesamt-Skalenwert als die Items 1 bis 5. Eine Wichtung z.B. der Items 2, 5, 6 und 9 könnte erwogen werden, um den Fokus der Intervention in der Hauptzielgröße angemessen abzubilden.
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A consensus statement on practical skills in medical school - a position paper by the GMA Committee on Practical Skills
(2011)
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Kai Schnabel
Patrick Daniel Boldt
Georg Breuer
Andreas Fichtner
Gudrun Karsten
Sandy Kujumdshiev
Michael Schmidts
Christoph Stosch
- Introduction: Encouraged by the change in licensing regulations the practical professional skills in Germany received a higher priority and are taught in medical schools therefore increasingly. This created the need to standardize the process more and more. On the initiative of the German skills labs the German Medical Association Committee for practical skills was established and developed a competency-based catalogue of learning objectives, whose origin and structure is described here.
Goal of the catalogue is to define the practical skills in undergraduate medical education and to give the medical schools a rational planning basis for the necessary resources to teach them.
Methods: Building on already existing German catalogues of learning objectives a multi-iterative process of condensation was performed, which corresponds to the development of S1 guidelines, in order to get a broad professional and political support.
Results: 289 different practical learning goals were identified and assigned to twelve different organ systems with three overlapping areas to other fields of expertise and one area of across organ system skills. They were three depths and three different chronological dimensions assigned and the objectives were matched with the Swiss and the Austrian equivalent.
Discussion: This consensus statement may provide the German faculties with a basis for planning the teaching of practical skills and is an important step towards a national standard of medical learning objectives.
Looking ahead: The consensus statement may have a formative effect on the medical schools to teach practical skills and plan the resources accordingly.