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Keine Angst vor Hornissen
(2006)
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Theo Elberich
- Infolge der Kriegserklärung der Menschen an die Hornissen gingen die Bestände in den achtziger Jahren rapide zurück. Eine seit vielen Millionen Jahren existierende Art unserer Erde wurde an den Rand der Ausrottung gebracht. Der schlimmste Feind der Hornissen ist das Individuum Mensch. Bevor die Hornissen dem Artenschutz unterstellt wurden, waren sie rücksichts- und gedanken-loser Vernichtung ausgesetzt. Seit 1987 sind Hornissen laut Bundesnaturschutzgesetz rechtlich geschützt. Es gibt aber immer noch unbelehrbare und uneinsichtige Naturfrevler, die den Tieren mit der Giftspritze ans Leben gehen. Auch die Feuerwehr darf keine Hornissennester wahllos vernichten. Zuwiderhandlungen können mit Geldbußen bis zu 50 000,--Euro bestraft werden. Zuwiderhandlungen geschehen oft auch dort, wo keine sachkundigen Ansprechpartner verfügbar sind, also Unkenntnis spielt mit Sicherheit eine große Rolle. Auch sorgt eine Reihe natürlicher Faktoren dafür, dass die Bestände eine gewisse Dichte nicht überschreiten. Aber diese Faktoren können die Hornissenpopulation nicht wesentlich beeinträchtigen. Die Nützlichkeit der Hornissen wird oft verkannt. Ein starkes Hornissenvolk verfüttert pro Tag bis zu 500 g Insekten an seine Brut. Allein deswegen ist Hornissenschutz sehr wichtig. Die Erhaltung von Hornissen ist aber schwieriger als die bedenkenlose Vernichtung. Die Maßnahmen zur Erhaltung erfordern einen hohen Aufwand an Zeit, Geduld, Geld und meistens auch sehr viel Überredungskunst. Der Mensch hat eine eigenartige Denkweise. Er ordnet Mitgeschöpfe in gut oder schlecht, schädlich oder nützlich, schön oder hässlich ein.
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Von Rabenvögeln und Menschen Oder: Die Vertreibung aus dem Paradies
(2006)
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Björn Christ
Burkhard Beinlich
- Es wird deutlich, dass in Sachen Saatkrähe nun der erste Schritt gemacht wurde – weitere werden in den nächsten Jahren folgen. Für die nächste Saison wurden die notwendigen Maßnahmen in der Arbeitsgruppe bereits beschlossen. So wird das Wäldchen in Menzenbrock für eine Ansiedelung weiter optimiert und die Nester im alten Koloniestandort werden abermals entfernt. Mit einer erneuten Vergrämungsaktion am Krankenhausparkplatz und im Wäldchen am Altenheim soll die Umsiedlung nach Menzenbrock vorangetrieben werden. Der endgültige Umzug wird nach jetzigem Kenntnisstand aber erst in einigen Jahren abgeschlossen sein. So lange gilt es durchzuhalten und kooperativ zusammenzustehen.
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Zum Vorkommen des Gemeinen Wacholder (Juniperus communis) im Kreis Höxter
(2006)
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Stefan Häcker
- Der Wacholder ist einer unserer bemerkenswertesten Wildsträucher. Am bekanntesten sind sicherlich seine Vorkommen in Heidelandschaften auf Sandboden, wo er in säulenförmiger Gestalt landschaftsästhetisch in Erscheinung tritt. Man findet den Wacholder aber auch in Kalkgebieten. Im Kreis Höxter wächst er auf Magerrasen und an lichten Waldhängen der Kalkberge. In einigen Gebieten tritt er hier besonders landschaftsprägend auf, und schon früh hat man seinetwegen Flächen unter Naturschutz gestellt, so z.B. den Wandelnsberg bei Beverungen sowie den Weldaer Berg und den Iberg bei Warburg-Welda. Die offenen, mit Schafen, Ziegen, Rindern und anderem Vieh beweideten Magerrasen und Heiden sind seit dem 19. Jahrhundert stark zurückgegangen. Nach dem Ende der Allmende und der Erfindung des Kunstdüngers wurden viele Flächen intensiver genutzt oder in Forstflächen umgewandelt. Auch der lichtbedürftige Wacholder verlor damit an Lebensraum und wurde seltener. Als Kulturrelikt ist er aber bis heute gebietsweise erhalten geblieben. 2002 wurde er zum „Baum des Jahres“ erklärt.
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BUND: Tagfaltermonitoring in Höxter
(2006)
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Beate Storkebaum
- In einer Kulturlandschaft wie am Stadtrand von Höxter konnten besonders in den Sommermonaten Juli bis September viele Tagfalter beobachtet werden. Dabei wurden an diesem Ort 13 verschiedene Arten gesichtet. Die bekannten und weit verbreiteten Arten wie die "Weißlinge" und der "Kleine Fuchs" waren auch hier am häufigsten zu sehen. Aber auch das "Große Ochsenauge" war überaus zahlreich vertreten. Die nicht ganz so häufigen, aber noch nicht bedrohten Arten "Kleines Wiesenvögelchen", "Hauhechelbläuling" und "Schornsteinfeger" waren mehrmals anzutreffen. Besonders geschützte Arten wurden nicht gesehen. Die in der Literatur angegebenen jahreszeitlichen Flugzeiten für die Falter konnten grob nachvollzogen werden. Vor allem an Abschnitt 6 konnte deutlich beobachtet werden, dass eine radikale Mahd, insbesondere der Brennnesselbestände, die Anzahl der Schmetterlinge erheblich reduzierte.
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Beiträge zur Naturkunde zwischen Egge und Weser, Band 18 (2006)
(2006)
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Kochia, Band 1 (2006)
(2006)
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Zum Status perlokutiver Akte in verschiedene sprachwissenschaftlichen Theorien
(2006)
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Beate Henn-Memmesheimer
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Grammatikalisierungen in verschiedenen Diskurstraditionen
(2006)
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Beate Henn-Memmesheimer
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Vorwort [zu den Symposium Proceedings "Ecology and conservation of meadow birds in Central Europe"]
(2006)
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Heinz Düttmann
Rainer Ehrnsberger
Hans-Heiner Bergmann
- Das unter der Schirmherrschaft von Dr. Christian Eberl, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umweltschutz, durchgeführte Symposium "Ecology and conservation of meadow birds in Central Europe" fand vom 01.03. – 03.03.2006 im Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück statt. Es bildete gleichzeitig den Abschluss eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes mit dem Titel „Nachhaltige Sicherung der Biodiversität in bewirtschafteten Grünlandgebieten Norddeutschlands am Beispiel der Wiesenvögel in der Stollhammer Wisch (Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen)“.
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Fence and plough for Lapwings: Nest protection to improve nest and chick survival in Swiss farmland
(2006)
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Luc Schifferli
Reto Spaar
Andreia Koller
- Switzerland had up to 1000 Lapwing pairs breeding in the 1970s. Actually, there are some 200. The crash was mainly due to a poor productivity of 0.2 to 0.4 fledglings per pair and year. To achieve a fledging rate of at least 0.8 required for population stability, a Recovery Programme was initiated to support a small population of 10-25 pairs breeding in central Switzerland. In 2004 to 2006 all nests were marked and spared during field labour by the farmers. As a result of a well established cooperation with the local farmers, not a single nest was destroyed by agricultural activities. However, there was a high risk of nest desertion when farming activities took place during the period of egg laying. Therefore, it might be worth to postpone field labour for some days to allow clutch completion. In 2005 and 2006, but not in 2004, most nests were protected from ground predators by surrounding entire fields rather than individual clutches with electro-fences as used in sheep farming. While 95 % of clutches within the fences hatched successfully, 61 % of unprotected nests were predated. In 2006 the influence of predation on chick survival was investigated by radio-tagging 81 chicks soon after hatching. They had no difficulties to cross the electro-fences. Predation occurred mostly at night (73 %) and outside the fences (87 %). Of 46 chicks predated at night only one was taken inside an electro-fence. Daytime predation played a minor role (27 % of all chick predations) and occurred at the same rate inside and outside the electro-fence. Reproductive success in 2005 was an estimated 0.8 fledging young per pair and year. In 2006, however, it dropped to 0.25 due to heavy chick predation.