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Status of the Vulnerable shrub Astrotricha crassifolia (Araliaceae) in Brisbane Water National Park, NSW: an update
(2011)
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Diane Warman
Doug Beckers
- A resurvey (previously surveyed 2003–04) of the northern metapopulation of the listed Vulnerable shrub Astrotricha crassifolia (family Araliaceae) near Gosford, New South Wales, revealed six additional small subpopulations nearby, bringing to nine the total number, all in Brisbane Water National Park. While the stem count of the previously measured sites remained largely the same, the discovery of further subpopulations has increased the total known stem number to 1211 stems, with an area of occupancy of only 385 m2. The majority (nearly 80%) of these subpopulations are very small, directly adjacent to roads, and remain vulnerable to park management and maintenance practices. Astrotricha crassifolia is surviving due to its successful rhizomatous growth, but may not be reproducing from seed. This paper recommends some changes to management to reduce potential threats.
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Changes in the area of coastal marsh in Victoria since the mid 19th century
(2011)
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Steve Sinclair
Paul Boon
- European settlement in Australia has always been concentrated along or close to the coast. As a consequence, saltmarshes, mangroves and other coastal marshes have experienced a long history of modification and destruction. Depletion statistics are available for many coastal marshes in the Northern Hemisphere and, in Australia, for parts of New South Wales and Queensland. There are no equivalent State-wide data for Victoria. Using a suite of historical information, including extensive use of early surveyors’ maps, we aimed to provide a consistent view of the change in the extent of coastal marshes since European colonization in Victoria (i.e. the mid-19th century). Notwithstanding the difficulties of interpretation, we estimate that prior to European colonization Victoria supported approximately 346– 421 km2 of coastal marsh, of which approximately 80–95% remains. Although a simplistic interpretation suggests a net loss of 5–20% in wetland area over this time period, it is clear that some parts of the coast have experienced relatively little change since the mid 19th century whereas others have been severely depleted and, in a few sectors, there may have been an expansion of coastal marsh. The situation with the Gippsland Lakes is complex, and according to the method used to interpret the original data sources there has either been a substantial increase or a loss of up to 35% in wetland area around Lake Wellington. The largest absolute losses have probably been of EVC 140 Mangrove Shrubland and of coastal saltmarsh dominated by Tecticornia spp. Parts of the coast where significant losses have occurred include the Lonsdale Lakes, western shore of Port Phillip Bay, Anderson Inlet, Shallow Inlet, Powlett- Kilcunda, Corner Inlet and Nooramunga, and possibly Lake Wellington. With the exception of the Lonsdale Lakes, all these areas are situated along the Gippsland coast. Changes to coastal marshes have not stopped and are unlikely to cease in the near future. The destruction of coastal marshes for industrial development remains an ongoing threat in many regions (e.g. in Western Port) and is likely to be compounded by climate change and, in particular, sea-level rise.
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A broad brush-stroke test of an assumption: does increasing Callitris cover reduce native species richness (species density)?
(2011)
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John T. Hunter
- Does an increase in the cover/abundance of Callitris glaucophylla or Callitris endlicheri affect the number of species recorded in plots (species density) or do other factors such as altitude or logging, fire or grazing history have greater explanatory power? This was tested using survey data from 1351 plots from northern New South Wales. Altitude was found to have the greatest explanatory power in predicting the number of species per plot. Increasing cover/abundance of Callitris glaucophylla was found to be positively correlated with increasing species density. Fire was found to have a minor negative effect on species density in Callitris glaucophylla stands and grazing a small positive correlation in Callitris endlicheri stands.
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Cunninghamia : A Journal of Plant Ecology for Eastern Australia, Volume 12, Issue 1 (2011)
(2011)
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"Dilettantenarbeit" : Virtuosität und performative Pfuscherei
(2011)
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Uwe Wirth
- Im 48. Kapitel von Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften" lesen wir folgende Beschreibung des deutschen Finanzmagnaten und 'Großschriftstellers' Paul Arnheim: "Die Ausflüge in Gebiete der Wissenschaften, die er unternahm, um seine allgemeinen Auffassungen zu stützen, genügten freilich nicht immer den strengsten Anforderungen. Sie zeigten wohl ein spielendes Verfügen über eine große Belesenheit, aber der Fachmann fand unweigerlich in ihnen jene kleinen Unrichtigkeiten und Mißverständnisse, an denen man eine Dilettantenarbeit so genau erkennen kann, wie sich schon an der Naht ein Kleid, das von der Hausschneiderin gemacht ist, von einem unterscheiden läßt, das aus einem richtigen Atelier stammt. Nur darf man durchaus nicht glauben, daß das Fachleute hinderte, Arnheim zu bewundern." Auch wenn es so scheinen mag, als werde mit diesem Zitat der Rahmen der romantischen Schöpfungsästhetik gesprengt: Hier klingen einige Leitmotive nach, die 'um 1800' die Auseinandersetzung um den 'wahren Künstler' bestimmen. So könnte man fragen, ob der Großschriftsteller Arnheim in der zitierten Passage nicht nur als Dilettant, sondern auch als Virtuose markiert .wird. Als dilettantischer Nicht-Fachmann genügt er nicht immer den "strengsten Anforderungen", zeichnet sich aber durch ein "spielendes Verfügen" über sein angelesenes Wissen aus. Deutet der Umstand, dass ihn die Fachleute bewundern, darauf hin, dass Arnheims "spielendes Verfügen" als virtuose Verbindungsgabe Ansehen findet, auch wenn die Nahtstellen die Dilettantenarbeit erkennen lassen? Und warum wird die Dilettantenarbeit mit der Naht der Hausschneiderin in Analogie gesetzt? Ganz abgesehen davon, dass mit der Maßschneiderei generell das Problem der Angemessenheit aufgeworfen wird: Warum sollte die Hausschneiderin schlechter nähen als das richtige Atelier?
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Pornografie als Schemaliteratur : am Beispiel pornographischer Geschichten im Internet
(2011)
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Matías Martínez
- Das Phänomen Pornografie hat viele Seiten. Man kann die soziale Zirkulation von Pornografie untersuchen, kognitive Voraussetzungen und Folgen ihres Konsums erklären, Rechtsnormen für den Umgang mit ihr aufstellen oder Darstellungsverfahren und Inszenierungsformen pornografischer Werke beschreiben. Dem letztgenannten Aspekt gelten die folgenden Überlegungen. […] Es wird keiner der üblichen Gründe in Anspruch genommen, um sich mit Pornografie zu beschäftigen – nämlich die Pornografie insgeheim in etwas anderes, Unproblematischeres zu verwandeln oder sie ästhetisch oder politisch aufzuwerten oder aber sie ideologiekritisch zu entlarven. Ich möchte Pornografie weder feiern noch verwerfen, sondern beschreiben. Mein Interesse gilt der Art und Weise, wie schlichte pornografische Interneterzählungen von Amateur-Autoren gemacht sind. Die Machart von Pornografie ist von ihren gesellschaftlichen Funktionen und psychologischen Wirkungen zu unterscheiden und verlangt nach eigenständiger Untersuchung. Denn die Zuweisung von Funktionen und Wirkungen hängt davon ab, wie Pornografie als sinnhaftes Phänomen konstituiert und angeeignet wird.
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Figur
(2011)
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Matías Martínez
- Wenn literarische Geschichten ('mythoi') gemäß der Bestimmung des Aristoteles "menschliche Handlungen" darstellen ('mimesis praxeōs'; Aristoteles 1982, 1449b), dann sind die Akteure dieser Handlungen zweifellos ein zentrales Element von Erzählungen, genauer gesagt: eine Grundkomponente der erzählten Welt (Diegese). Die Bewohner der fiktiven Welten fiktionaler Erzählungen nennt man 'Figuren' (engl. 'characters'), um den kategorialen Unterschied gegenüber 'Personen' (oder 'Menschen') hervorzuheben. Autoren fiktionaler Texte erfinden Figuren, Autoren faktualer Texte berichten von Personen. Aus diesem Unterschied folgen einige Besonderheiten, die Figuren. Fiktionaler literarischer Welten sowohl von der Darstellung realer Personen in faktualen Texten wie auch von der Wahrnehmung realer Personen in unserer Alltagswelt unterscheiden.
Figuren müssen nicht menschlich oder menschenähnlich sein. Viele literarische Akteure besitzen phantastische Qualitäten, die mit dem Begriff einer Person unvereinbar sind – man denke an die tierischen Handlungsträger in Fabeln. Selbst unbelebte Dinge wie Roboter in der Science Fiction oder die titelgebenden Protagonisten des Grimmschen Märchens "Strohhalm, Kohle und Bohne" können in der Fiktion zu Handlungsträgern und damit zu Figuren werden. Gibt es überhaupt eine notwendige Voraussetzung dafür, dass ein Textelement als eine Figur gelten kann? Das einzige unerlässliche Merkmal für den Status einer Figur ist wohl. dass man ihr Intentionalität, also mentale Zustände (Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle, Wünsche, Absichten) zuschreiben können muss.
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Erzählen
(2011)
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Matías Martínez
- Was ist Erzählen? Erzählen ist eine sprachliche Handlung: Jemand erzählt jemandem eine Geschichte. An dieser Handlung lassen sich – in Analogie zu der linguistischen Grundeinteilung zwischen der Pragmatik, Semantik und Syntax der Sprache – drei Dimensionen unterscheiden.
(a) Erstens ist das Erzählen eine Sprachhandlung, die in einem bestimmten Kontext zwischen einem Erzähler und einem oder mehreren Rezipienten stattfindet. Diese Kommunikation kann unterschiedlich gestaltet sein, beispielsweise als mündliches Erzählen mit kopräsenten Gesprächsteilnehmern oder zerdehnt als schriftlicher Kontakt zwischen räumlich und zeitlich voneinander entfernten Autoren und Lesern. Die Praxis des Erzählens kann unterschiedlichen Funktionen dienen: Man kann erzählend informieren, unterhalten oder belehren, moralisch unterweisen, geistlich stärken oder politisch indoktrinieren, Erzählgemeinschaften bilden, individuelle oder kollektive Identität en stiften usw. Pragmatische Aspekte des Erzählens stehen insbesondere bei der Untersuchung nicht-literarischer ›Wirklichkeitserzählung en‹ (Klein/Martínez 2010) im Vordergrund, also beim Erzählen in institutionellen, quasi-institutionellen und alltäglichen Situationen, etwa Gerichtserzählungen, Predigten, Krankheitsgeschichten beim Arzt oder Therapeuten, journalistischen Reportagen oder dem Klatsch unter Arbeitskollegen.
(b) Eine zweite Dimension der Erzählhandlung umfasst das, was mitgeteilt wird: den Erzählinhalt, nämlich bestimmte Figuren, Schauplätze und Ereignisse, die sich zu einer Geschichte zusammenfügen.
(c) Drittens schließlich ist das ›Wie‹ des Erzählens von Interesse, die Gestaltungsweise der Erzählung. Dazu gehören rhetorische und stilistische Mittel, aber auch die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten der Erzählstimme, etwa der aus dem Text erschließbare ›Standort‹ des Erzähler s (der sich innerhalb innerhalb oder außerhalb seiner eigenen Geschichte befinden kann), das Verhältnis zwischen dem Zeitpunkt des Erzählens und dem Zeitpunkt der erzählten Handlung oder auch die Perspektive der Darstellung. Während die erste Dimension den pragmatischen Kontext des Erzählens umfasst, betreffen der Erzählinhalt (das ›Was‹) und die Erzählweise (das ›Wie‹) textinterne Aspekte.
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Zwischen Wien und Bagdad oder wenn der شَرق Osten als شُروق Sonnenaufgang im Text auftaucht : Semier Insayifs Roman "Faruq"
(2011)
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Anna Babka
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Cool Temperate Rainforest in the Pilot Wilderness Area, Kosciuszko National Park, New South Wales: Distribution, composition and impact of the 2003 fires
(2011)
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Michael D. Doherty
Geoffrey Robertson
Danny Corcoran
Genevieve Wright
- Although the distribution and composition of cool temperate rainforest in eastern Australia may be regarded as well documented, the recent discovery of cool temperate rainforest stands dominated by Atherosperma moschatum in the Pilot Wilderness area of Kosciuszko National Park shows that our knowledge is still incomplete. The additional discovery of 10 plant species previously unrecorded for the park including large specimens of Elaeocarpus holopetalus highlights the fact that although the flora and vegetation of the alpine and subalpine tracts of Kosciuszko National Park are relatively well studied, the remainder of the park is by comparison understudied and under sampled. Although not actively protected or managed, these cool temperate rainforest stands appear to have been little affected by the 2003 fires in the Australian Alps, with only 2 stands out of 25 showing any fire incursion. However, whether the direct effects of climate change or the indirect effects of human reaction to climate change poses the greatest threat to the continued existence of these stands is an open question. The aim of this short communication is to: a) examine the distribution and composition of these newly discovered stands of cool temperate rainforest and b) to briefly describe the impact of the 2003 fires on this restricted vegetation type.