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Shareholder vs. stakeholder: ökonomische Fragestellungen
(2003)
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Reinhard H. Schmidt
Marco Weiß
- Der folgende Beitrag geht der Frage nach, wie die Verteilung von Entscheidungs- und Handlungsrechten in Unternehmen im Rahmen der Corporate Governance ausgestaltet werden kann. Im Zentrum der Überlegungen steht die Frage, welcher der am Unternehmen beteiligten Interessengruppen diese Rechte sinnvollerweise zukommen sollten. Insbesondere die beiden polaren Systeme - das auf dem Shareholder-Value-Primat aufbauende System einer ausschließlich im Interesse der Aktionäre geführten Unternehmung auf der eine Seite - und einem Corporate Governance-System, das die Interessen aller am Unternehmen beteiligten Stakeholder berücksichtigt, auf der anderen Seite - werden geschildert und mit den Mitteln der ökonomischen Theorie bewertet. Spezifische Investitionen möglicher Stakeholder und die Institutionen und Mechanismen, die eine Absicherung der daraus entstehenden ökonomischen Renten für die jeweiligen Stakeholder erlauben, sind damit wichtige Bestimmungsparameter für die Unternehmensverfassung. Insbesondere die Existenz und Güte von Märkten innerhalb des Finanzsystems, in dem ein Unternehmen tätig ist, lassen das ein oder das andere Corporate Governance-System vorteilhafter erscheinen. Überlegungen zu anderen möglichen Mechanismen, die auf der internen Organisation von Unternehmungen basieren und dadurch eine Feinsteuerung von Entscheidungs- und Handlungsrechten - und der damit verbundenen Machtverteilung zwischen den Interessengruppen im Unternehmen - erlaubt, schließen die Arbeit ab. JEL Klassifikation: D23, G34, J41, L22
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Untersuchung von Photonenemissionsmustern mit dem Minimal-Spanning-Tree in ultrarelativistischen Schwerionenstößen von S + Au bei 200 A * GeV
(1997)
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Irmgard Langbein
- Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit der Untersuchung von Photonenemissionsmustern im einzelnen Ereignis, wie sie bei einer Schwerionenkollision von Schwefel auf Gold bei einer Energie von 200 GeV pro Nukleon produziert werden. Diese Ereignisse wurden mit dem Photonen-Multiplizitäts-Detektor im WA93-Experiment am CERN aufgenommen. Die globalen Observablen einer ultrarelativistischen Schwerionenkollision, wie z.B. Multiplizitäts- und Energieverteilungen der Teilchen, lassen sich durch Rechnungen mit dem String-Modell VENUS3.11 gut beschreiben. In diesem Modell werden alle bekannten, in einer Kern-Kern-Kollision ablaufenden physikalischen Prozesse eingebaut. Ein Vergleich von Verteilungen globaler Meßgrößen aus dem Experiment mit solchen aus Modellrechnungen zeigt, welche Resultate durch schon bekannte, in dem Modell berücksichtigte, physikalische Vorgänge verursacht sind und welche auf noch unbekannten Vorgängen oder auf Detektoreffekten beruhen. Um aus solchen Vergleichen den Einfluß noch unbekannter physikalischer Prozesse auf Verteilungen zu erkennen, muß die Veränderung der physikalischen Observablen bei der Messung durch den Detektor selbst berücksichtigt werden. Die Wechselwirkung der aus der Reaktionszone emittierten Teilchen mit der im Experiment befindlichen Materie der Detektoren wird mit dem Detektorsimulationsprogramm GEANT dargestellt. Der Einfluß der Detektoren kann für globale Observablen sehr zufriedenstellend beschrieben werden, was sich in der guten Übereinstimmung der Multiplizitäts- und Rapiditätsverteilung der im WA93-Experiment nachgewiesenen Photonen mit den Verteilungen aus Modellrechnungen zeigt. Auch die Dynamik der Kollision, sichtbar in der Verteilung der transversalen Energie, wird durch das Modell wiedergegeben. Auf dem Niveau von Einzelereignissen und der Verteilung von Photonen innerhalb eines Ereignisses ist es äusserst wichtig, den Einfluß der Detektoreffekte auf die Verteilungen zu bestimmen. Bei der Untersuchung von Fluktuationen und Korrelationen auf der Basis von Einzelereignissen wurde deshalb ein Vergleich zu Mixed Events angestellt, bei denen die Detektoreffekte beibehalten, aber alle vorhandenen Korrelationen aufgelöst werden. In dieser Arbeit wurden die Photonenemissionsmuster der Einzelereignisse (eventby- event-Analyse) mit der Minimal-Spanning-Tree (MST)-Methode auf Dichtefluktuationen hin untersucht. Die emittierten Photonen geben einen Hinweis auf die Emissionsstruktur von Mesonen, insbesondere der leichten pi0-Mesonen, weil Photonen überwiegend durch den Zerfall produzierte Teilchen sind und die räumliche Verteilung ihrer Ursprungsteilchen weitgehend widerspiegeln. Die Untersuchung von Teilchendichtefluktuationen, insbesondere der durch die Kollision produzierten Mesonen, kann zum besseren Verständnis des Verhaltens der Kernmaterie bei hohen Dichten und hohen Temperaturen beitragen. Waren Dichte und Temperatur in der Reaktionszone ausreichend hoch, könnte sich ein Quark-Gluon-Plasma gebildet haben. Die bei der anschließenden Expansion und Abkühlung stattfindende Kondensation zu Hadronen könnte ein Phasenübergang erster Ordnung sein. Die Größe der Fragmente, in diesem Fall die Hadronen und alle Gruppierungen daraus, sollte eine Verteilung ergeben, die mit einer Funktion Sa angenähert werden kann, wie es von verschiedenen Autoren im Zusammenhang mit Phasenübergängen erster Ordnung beobachtet wurde. Dabei ist S die Fragmentgröße und a eine negative Konstante. Die MST-Methode ist geeignet, das Emissionsmuster einzelner Photonenereignisse aus Schwerionenreaktionen in Cluster zu unterteilen. Die mit der MST-Methode definierten Cluster ergeben sich direkt aus der unterschiedlichen Dichteverteilung der Photonen auf der Detektorfläche in einem Einzelereignis. Die Cluster werden mit den obengenannten Fragmenten in Zusammenhang gebracht, wobei die Zahl der Photonen in einem Cluster die Fragmentgröße S darstellt. Ein wesentlicher Vorteil der MST-Methode besteht darin, daß sie zunächst keinerlei Einschränkung in der Art der zu suchenden Strukturen erfordert. Es müssen keine räumlichen Strukturen vorgegeben werden, nach denen dann in der Punkteverteilung gesucht wird, wie das in anderen Analysemethoden der Fall ist. Aus der durchgeführten Analyse hat sich ergeben, daß die MST-Methode sehr sensitiv auf Fluktuationen in der räumliche Dichteverteilung der Treffer im Einzelereignis ist. Die zweidimensionalen Räume, in denen die Dichteverteilung untersucht wird, können beliebig festgelegt werden und sind durch die Metrik, in der die Abstände des Minimal-Spanning-Trees berechnet werden, definiert. In dieser Arbeit wurden der x-y- Raum (Metrik 1) und der h-j-Raum (Metrik 2) benutzt. Dabei gibt Metrik 1 im wesentlichen Effekte in der Detektorgeometrie wieder und Metrik 2 ist eher dem Phasenraum und damit der Physik angepaßt. Zum Vergleich mit den Ergebnissen aus WA93-Datenereignissen wurden Cluster auf die gleiche Weise in Mixed Events, in Ereignissen aus Modellrechnungen und in Ereignissen mit Zufallsverteilungen von Punkten bestimmt. Die räumliche Verteilung der in den WA93-Datenereignissen gefundenen Cluster auf der Ebene des Detektors weist auf starke Inhomogenitäten in der Photonenverteilung hin. Der Vergleich mit entsprechenden Verteilungen der Cluster in Mixed Events und berechneten Ereignissen zeigt, daß ein Großteil dieser Inhomogenitäten durch Detektoreffekte verursacht wird. Zu diesen Detektoreffekten zählt auch die hohe Ansprechwahrscheinlichkeit für geladene Hadronen, so daß durch den Einsatz des Dipolmagneten eine inhomogene Verteilung der Treffer auf dem PMD verursacht wird. Diese durch Detektoreffekte verursachten Inhomogenitäten in den Photonenemissionsmustern können mögliche, durch physikalische Ursachen während der Kollision hervorgerufene, Dichtefluktuationen überlagern. Die Größenverteilung der Cluster in den WA93-Daten konnte mit einer Funktion Sa angenähert werden. Die Konstante a ergab sich dabei zu -3.0 für die in Metrik 1 gefundenen Cluster und -2.7 für die in Metrik 2 gefundenen Cluster. Die Größenverteilung der in den WA93-Datenereignissen mit Metrik 1 bestimmten Cluster zeigt keine großen Abweichungen zu den aus Mixed Events und aus simulierten Ereignissen gewonnenen Größenverteilungen. Die Größenverteilung, die mit Metrik 1 aus einer reinen Zufallsverteilung von Punkten erhalten wurde, liegt unterhalb der anderen drei Verteilungen. In den Verteilungen der Größe der in Metrik 2 definierten Cluster bestehen jedoch deutliche Unterschiede von WA93-Datenereignissen zu den Verteilungen aus anderen Ereignissen mit vergleichbaren Pseudorapiditätsverteilungen. Es wird eine Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für große Cluster mit mehr als 20 Photonen in realen Datenereignissen beobachtet. Zunächst wurde angenommen, daß diese Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für große Cluster die Folge der starken Inhomogenitäten in der zugrundeliegenden Trefferverteilung sein könnte. Wie die detaillierte Untersuchung der räumlichen Verteilung der Cluster jedoch gezeigt hat, ist diese inhomogene Verteilung der Photonen auch in den Mixed Events zu finden; die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für große Cluster tritt allerdings nicht auf. Daß diese Beobachtung in den Mixed Events nicht gemacht wird, könnte ein Hinweis darauf sein, daß die Erhöhung in der Größenverteilung der Cluster durch physikalische Ursachen hervorgerufen wird. Ein weiterer Hinweis darauf, daß die Ineffizienzen des Detektors allein nicht zu großen Clustern führen, zeigt der Vergleich von Mixed Events zu den Datenereignissen mit zufälligem Azimut. Trotz der Unterschiede in der räumlichen Verteilung der Cluster ergibt sich eine annähernd gleiche Wahrscheinlichkeitsverteilung. Die in dieser Arbeit mit der MST-Methode durchgeführten Analyse hat gezeigt, daß „saubere“, d.h. untergrund- und detektoreffektfreiere Photonendaten notwendig sind, bevor Rückschlüsse auf zugrundeliegende physikalische Ursachen gemacht werden können. Dazu ist eine wesentliche Verbesserung der Datenauslese erforderlich, um die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Auslesemodulen zu vermeiden. Eine Weiterentwicklung in der Datenaufbereitungsmethode könnte zu einer besseren Separation von Hadronen und Photonen und damit zu einer untergrundfreieren Photonenmessung führen. Erforderlich ist auch eine sehr genaue Simulation der Detektoreffekte durch Angabe aller Details des Experiments im GEANT-Programm. Nach den Schwerionenexperimenten mit Sauerstoff- und Schwefelstrahlen wurde das Schwerionenprogramm am CERN 1994 durch den Bleistrahl 208Pb mit der Energie von 158 GeV pro Nukleon weitergeführt. Mit der Vergrößerung des Reaktionssystems erwartete man nicht unbedingt eine Erhöhung der Energiedichte, aber einen größeren Thermalisierungsgrad des Systems. Ziel blieb immer noch der Nachweis des Quark- Gluon-Plasmas und die Erforschung von Materie unter extremsten Bedingungen. Um eine möglichst universelle Aussage über den Ablauf einer ultrarelativistischen Schwerionenreaktion machen zu können, wurde ein Experiment, das WA98-Experiment, mit einer großen Akzeptanz für die Messung von Photonen und Hadronen entworfen. Die Kombination von Signalen verschiedener Detektoren sollte es ermöglichen unterschiedliche Charakteristika der Stoßprozesse parallel zu untersuchen. Basierend auf den Erfahrungen mit dem Photonen-Multiplizitäts-Detektor im WA93-Experiment, auch die im Zusammenhang mit dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse, wurde ein größerer und verbesserter Detektor für den Einsatz im WA98- Experiment gebaut. Der Detektor wurde erstmals 1994 zur Messung von Photonenverteilungen in Pb-Pb Kollisionen bei Energien von 158 GeV pro Nukleon am CERN SPS eingesetzt.
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The Complexity of Approximate Optima for Greatest Common Divisor Computations
(1996)
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Carsten Rössner
Jean-Pierre Seifert
- We study the approximability of the following NP-complete (in their feasibility recognition forms) number theoretic optimization problems: 1. Given n numbers a1 ; : : : ; an 2 Z, find a minimum gcd set for a1 ; : : : ; an , i.e., a subset S fa1 ; : : : ; ang with minimum cardinality satisfying gcd(S) = gcd(a1 ; : : : ; an ). 2. Given n numbers a1 ; : : : ; an 2 Z, find a 1-minimum gcd multiplier for a1 ; : : : ; an , i.e., a vector x 2 Z n with minimum max 1in jx i j satisfying P n...
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Persönliche Erinnerungen zur Vorgeschichte der Universität Frankfurt a. M. : zum 18. Oktober 1914
(1915)
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Franz Adickes
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Catastrophe index-linked securities and reinsurance as substituties
(2000)
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Martin Nell
Andreas Richter
- The use of catastrophe bonds (cat bonds) implies the problem of the so called basis risk, resulting from the fact that, in contrast to traditional reinsurance, this kind of coverage cannot be a perfect hedge for the primary’s insured portfolio. On the other hand cat bonds offer some very attractive economic features: Besides their usefulness as a solution to the problems of moral hazard and default risk, an important advantage of cat bonds can be seen in the presumably lower transaction costs compared to (re)insurance products. Insurance coverage usually incurs costs of acquisition, monitoring and loss adjustment, all of which can be reduced by making use of the financial markets. Additionally, cat bonds are only weakly correlated with market risk, implying that in perfect financial markets these securities could be traded at a price including just small risk premiums. Although these aspects have been identified in economic literature, to our knowledge there has been no publication so far that formally addresses the trade-off between basis risk and transaction cost. In this paper, therefore, we introduce a simple model that enables us to analyze cat bonds and reinsurance as substitutional risk management tools in a standard insurance demand theory environment. We concentrate on the problem of basis risk versus transaction cost, and show that the availability of cat bonds affects the structure of optimal reinsurance contract design in an interesting way, as it leads to an increase of indemnity for small losses and a decrease of indemnity for large losses. JEL-Classification: G10, G22, D81
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Erich Gutenberg und die Theorie der Unternehmung
(1998)
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Reinhard H. Schmidt
- "Ich möchte in diesem Vortrag Beziehungen zwischen Gutenbergs Theorie der Unternehmung, die in seiner Habilitationsschrift angelegt und in den "Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre" entfaltet ist, und aktuellen Entwicklungen in der Theorie der Unternehmung herstellen. Obwohl der Anlaß für diesen Vortrag das Thema hinreichend rechtfertigt, stellt sich die Frage, ob mein Vorhaben ein wissenschaftlich sinnvolles Unterfangen darstellt: Kann Gutenbergs Theorie der Unternehmung noch aktuell sein?"
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Critical issues in microbusiness finance and the role of donors
(1997)
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Reinhard H. Schmidt
Claus-Peter Zeitinger
- In the early 1990s, a consensus emerged among the leading experts in the field of small and micro business finance. It is based on three elements: The focus of projects should be on improving the entire financial sector of a given developing country; a commercial approach should be adopted, which implies covering costs and keeping costs as low as possible; and institutions should be created which are both able and willing to provide good financial services to the target group on a lasting basis. The starting point for this paper, which wholeheartedly endorses these three elements, is the proposition that putting these general principles into practice is much more difficult than some of their proponents seem to believe - and also more difficult than some of them have led donors to believe. The paper discusses the central issues of small and micro business financing in three areas: credit in general and the cost-effectiveness of lending methodologies in particular (Section II); savings in general and the role of deposit-taking in the growth of a target group-oriented financial institution in particular (Section III); and the process of creating viable target group-oriented financial institutions in developing countries (Section IV). We argue that donor institutions must be willing, and prepared, to play a role here which differs in important respects from their conventional role if they really wish to support sustainable financial sector development. JEL Classification: O 16, 17 . November 1994 Revised Sept. 1997
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Financing patterns : measurement concepts and empirical results
(2004)
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Andreas Hackethal
Reinhard H. Schmidt
- A widely recognized paper by Colin Mayer (1988) has led to a profound revision of academic thinking about financing patterns of corporations in different countries. Using flow-of-funds data instead of balance sheet data, Mayer and others who followed his lead found that internal financing is the dominant mode of financing in all countries, that financing patterns do not differ very much between countries and that those differences which still seem to exist are not at all consistent with the common conviction that financial systems can be classified as being either bank-based or capital market-based. This leads to a puzzle insofar as it calls into question the empirical foundation of the widely held belief that there is a correspondence between the financing patterns of corporations on the one side, and the structure of the financial sector and the prevailing corporate governance system in a given country on the other side. The present paper addresses this puzzle on a methodological and an empirical basis. It starts by comparing and analyzing various ways of measuring financial structure and financing patterns and by demonstrating that the surprising empirical results found by studies that relied on net flows are due to a hidden assumption. It then derives an alternative method of measuring financing patterns, which also uses flow-of-funds data, but avoids the questionable assumption. This measurement concept is then applied to patterns of corporate financing in Germany, Japan and the United States. The empirical results, which use an estimation technique for determining gross flows of funds in those cases in which empirical data are not available, are very much in line with the commonly held belief prior to Mayer’s influential contribution and indicate that the financial systems of the three countries do indeed differ from one another in a substantial way, and moreover in a way which is largely in line with the general view of the differences between the financial systems of the countries covered in the present paper.
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Corporate governance in Germany : an economic perspective
(2003)
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Reinhard H. Schmidt
- A financial system can only perform its function of channelling funds from savers to investors if it offers sufficient assurance to the providers of the funds that they will reap the rewards which have been promised to them. To the extent that this assurance is not provided by contracts alone, potential financiers will want to monitor and influence managerial decisions. This is why corporate governance is an essential part of any financial system. It is almost obvious that providers of equity have a genuine interest in the functioning of corporate governance. However, corporate governance encompasses more than investor protection. Similar considerations also apply to other stakeholders who invest their resources in a firm and whose expectations of later receiving an appropriate return on their investment also depend on decisions at the level of the individual firm which would be extremely difficult to anticipate and prescribe in a set of complete contingent contracts. Lenders, especially long-term lenders, are one such group of stakeholders who may also want to play a role in corporate governance; employees, especially those with high skill levels and firm-specific knowledge, are another. The German corporate governance system is different from that of the Anglo-Saxon countries because it foresees the possibility, and even the necessity, to integrate lenders and employees in the governance of large corporations. The German corporate governance system is generally regarded as the standard example of an insider-controlled and stakeholder-oriented system. Moreover, only a few years ago it was a consistent system in the sense of being composed of complementary elements which fit together well. The first objective of this paper is to show why and in which respect these characterisations were once appropriate. However, the past decade has seen a wave of developments in the German corporate governance system, which make it worthwhile and indeed necessary to investigate whether German corporate governance has recently changed in a fundamental way. More specifically one can ask which elements and features of German corporate governance have in fact changed, why they have changed and whether those changes which did occur constitute a structural change which would have converted the old insider-controlled system into an outsider-controlled and shareholder-oriented system and/or would have deprived it of its former consistency. It is the second purpose of this paper to answer these questions. JEL classification: D21, 23, G30, L21, P51
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Structural change in the German banking system?
(2005)
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Andreas Hackethal
Reinhard H. Schmidt
- This paper starts out by pointing out the challenges and weaknesses which the German banking systems faces according to the prevailing views among national and international observers. These challenges include a generalproblem of profitability and, possibly as its main reason, the strong role of public banks. These concerns raise the questions whether the facts support this assessment of a general profitability problem and whether there are reasons to expect a fundamental or structural transformation of the German banking system. The paper contains four sections. The first one presents the evidence concerning the profitability problem in a comparative, international perspective. The second section presents information about the so-called three-pillar system of German banking. What might be surprising in this context is that the group of pub lic banks is not only the largest segment of the German banking system, but that the primary savings banks also are its financially most successful part. The German banking system is highly fragmented. This fact suggests to discuss past, present and possible future consolidations in the banking system in the third section. The authors provide evidence to the effect that within- group consolidation has been going on at a rapid pace in the public and the cooperative banking groups in recent years and that this development has not yet come to an end, while within-group consolidation among the large private banks, consolidation across group boundaries at a national level and cross-border or international consolidation has so far only happened at a limited scale, and do not appear to gain momentum in the near future. In the last section, the authors develop their explanation for the fact that large-scale and cross border consolidation has so far not materialized to any great extent. Drawing on the concept of complementarity, they argue that it would be difficult to expect these kinds of mergers and acquisitions happening within a financial system which is itself surprisingly stable, or, as one cal also call it, resistant to change. JEL Classification: G 32, G 34, G 38