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Man sieht nur was man kennt. Achillea pratensis SAUKEL et LÄNGER auch in Sachsen-Anhalt nachgewiesen
(2011)
- Achillea pratensis, die 1992 beschriebene, auch in Deutschland einheimische Art aus dem Achillea millefolium-Aggregat, kommt auch im Süden Sachsen-Anhalts außerhalb besonders niederschlagsarmer Gebiete vor.
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Verwilderte Cotoneaster-Arten in Halle (Saale) und Umgebung
(2008)
- Zu verwilderten Vorkommen von Taxa der Gattung Cotoneaster in Deutschland gibt es nur wenige Untersuchungen. Oft basieren diese aufgrund taxonomischer und nomenklatorischer Unsicherheiten und wegen Problemen bei der Einschätzung des floristischen Status bisher nur auf sporadischen Beobachtungen. In der Dölauer Heide, einem Stadtwald von Halle (Saale), wurden subspontane Vorkommen von Cotoneaster bullatus BOIS, C. cornifolius (REHDER et H. E. WILSON) FLINCK et B. HYLMÖ, C. dielsianus E. PRITZ. ex DIELS, C. divaricatus REHDER et H. E. WILSON, C. lucidus SCHLTDL., C. aff. multiflorus, C. villosulus (REHDER et H. E. WILSON) FLINCK et B. HYLMÖ und C. zabelii C. K. SCHNEID. festgestellt. In der weiteren Umgebung von Halle wurde auch subspontanes Auftreten von C. horizontalis DECNE. und C. nitens REHDER et H. E. WILSON ermittelt. Insbesondere C. villosulus und C. divaricatus werden als invasive Arten eingeschätzt. Cotoneaster cornifolius und C. lucidus sind fest eingebürgert und haben das Potenzial, invasiv werden zu können. Die synanthropen Vorkommen mehrerer Cotoneaster- Arten haben überwiegend auffallend höheren Wuchs sowie größere Blätter und Früchte als in den Originalbeschreibungen angegeben.
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Man sieht nur, was man kennt. Nicht beachtete indigene Taxa der Gattungen Pteridium und Urtica
(2008)
- Die infraspezifische Gliederung der Aggregate Pteridium aquilinum und Urtica dioica wird diskutiert und auf das regelmäßige Vorkommen von Pteridium pinetorum C. N. PAGE et R. R. MILL und Urtica subinermis (R. UECHTR.) HAND et BUTTLER in Mitteleuropa hingewiesen. Diese Taxa wurden bisher nicht oder nur selten erkannt. Bestände von Pteridium pinetorum finden sich insbesondere in lichten Kiefernforsten auf sandigen Böden. Die Art kommt in Deutschland vorwiegend als Pteridium pinetorum ssp. pinetorum, vereinzelt aber auch als Pteridium pinetorum ssp. osmundaceum vor. Urtica subinermis besiedelt Böschungen im Bereich der großen Flussauen.
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Zum Stand der aktuellen floristischen Kartierung in Sachsen-Anhalt
(1997)
- Die Erfassung der aktuellen Vorkommen der Gefäßpflanzen in Sachsen-Anhalt mit Nachweisen ab 1992 speist sich aus mehreren Datenquellen. Die bedeutendste Grundlage ist die flächendeckende Kartierung, bei der je Meßtischblattquadrant (MTB-Q) ein verantwortlicher Kartierer eine Gesamtartenliste und Fundortnachweise für besonders wichtige, insbesondere für gefährdete Arten zusammenstellt (vgl. FRANK 1996). In Einzelfällen können Angaben zu Artvorkommen aus Planungsunterlagen übernommen werden. Ebenso ist die Einbeziehung von Artangaben aus der selektiven Biotopkartierung möglich. Entscheidendes Auswahlkriterium hierfür ist der Kenntnisstand des jeweiligen Bearbeiters und die Sorgfalt der Kartierung. Schließlich fließen Einzelmeldungen zu Artvorkommen, die Ergebnisse wissenschaftlicher Spezialuntersuchungen sowie Angaben aus der Literatur und aus Qualifikationsarbeiten ein. Die Kompatibilität dieser aus unterschiedlichen Quellen stammenden Daten ist durch Verwendung einer gemeinsamen Referenzliste für die Sippennamen und den Bezug auf das Gauß-Krüger-Koordinatensystem gewährleistet. Die Referenzlisten der Programme ARTDAT, FLOREIN, VEGETAT und BIO sind voll kompatibel und basieren auf der Standardliste der Gefäßpflanzen (ANONYMUS 1993).
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Bunte Blumenwiesen - Erhöhung der Biodiversität oder Verstoß gegen Naturschutzrecht?
(2007)
- Die Artenzusammensetzung von Ansaatgrünland in der freien Landschaft wurde beispielhaft überprüft. Es konnte die Etablierung sowohl von Kulturformen indigener Arten als auch fremder Taxa, wie Dianthus giganteus und Centaurea scabiosa ssp. fritschii, nachgewiesen werden.
