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Ein Brutvorkommen des Bienenfressers (Merops apiaster) 1985 in Ostercappeln-Schwagstorf (Landkreis Osnabrück)
(1989)
- Der Bienenfresser ist eine ausgesprochen thermophile Art, die im gesamten Südeuropa beheimatet ist und grundsätzlich eine ausgeprägte Nist- und Geburtsorttreue aufweist. In der Regel reicht das Brutareal kaum über das von der 21 °C-Juliisotherme begrenzte mediterrane Klimagebiet hinaus. Im Gegensatz hierzu ist eine deutlich expansive Phase nach Norden festzustellen. Unter dem Einfluß günstiger Großwetterlagen können Bienenfresser weit über ihr Zugziel hinausschießen (GLUTZ V.BLOTZHEIM 1980). In Niedersachsen wurde die Art als Brutvogel bisher nur wenige Male nachgewiesen. 1972 brüteten 2 Paare im Raum Wolfenbüttel, 1976-79 wurden wenige Paare in der Braunschweiger Börde registriert (RINGLEBEN 1986).Von 1983-85 konnten im ehemaligen Landkreis Wesermünde und bei Bremervörde insgesamt 4 erfolgreiche Bruten des Bienenfressers nachgewiesen werden (BRILL 1987). Im Landkreis Osnabrück wurde die Art erstmalig in der Zeit vom 1.6.-9.8. 1985 beobachtet. Hierüber liegen zahlreiche Einzeldaten vor. Das Vorkommen wurde leider nur zeitweise, vornehmlich bedingt durch die Regenperioden während der Sommermonate, systematisch kontrolliert, so daß die nachstehenden Ausführungen den Brutverlauf nur lückenhaft wiedergeben.
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Eistaucher - Gavia immer (BRÜNNICH 1764) - bei Osnabrück
(1979)
- Am 29. 3. 1978 wurde im Naturwissenschaftlichen Museum Osnabrück ein toter Eistaucher - Gavia immer - abgegeben. Dieser Vogel wurde ungefähr eine Woche auf dem Teutoburger-Wald-See bei Hagen im Landkreis Osnabrück beobachtet und dann plötzlich tot dort aufgefunden.
