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Phosphorylation of Vasodilator-Stimulated Phosphoprotein (VASP) dampens hepatic ischemia-reperfusion injury
(2011)
- Recent work has demonstrated that the formation of platelet neutrophil complexes (PNCs) affects inflammatory tissue injury. Vasodilator-stimulated phosphoprotein (VASP) is crucially involved into the control of PNC formation and myocardial reperfusion injury. Given the clinical importance of hepatic IR injury we pursued the role of VASP during hepatic ischemia followed by reperfusion. We report here that VASP−/− animals demonstrate reduced hepatic IR injury compared to wildtype (WT) controls. This correlated with serum levels of lactate dehydrogenase (LDH), aspartate (AST) and alanine (ALT) aminotransferase and the presence of PNCs within ischemic hepatic tissue and could be confirmed using repression of VASP through siRNA. In studies employing bone marrow chimeric mice we identified hematopoietic VASP to be of crucial importance for the extent of hepatic injury. Phosphorylation of VASP on Ser153 through Prostaglandin E1 or on Ser235 through atrial natriuretic peptide resulted in a significant reduction of hepatic IR injury. This was associated with a reduced presence of PNCs in ischemic hepatic tissue. Taken together, these studies identified VASP and VASP phosphorylation as crucial target for future hepatoprotective strategies.
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Entwicklung eines Mauserzuges und Schwingenmauser bei mitteleuropäischen Moorenten Aythya nyroca
(2006)
- Erstmals wird bei Moorenten ein Mauserzug beschrieben. Die Entwicklung einer Mausertradition losgelöst vom Brutgebiet begann 1956 am „Ismaninger Speichersee mit Fischteichen“ bei München, Oberbayern. Sie fiel zeitlich zusammen mit dem Niedergang eines Brutvorkommens in Oberfranken. 1975-1993 mauserten bei Ismaning jährlich etwa 8 (3 - 12) Moorenten das Großgefieder. Ab 1994 halbierten sich die Bestände nach Änderungen der Trophie der Teiche als Folge verbesserter Klärtechnik. Mit der Verringerung des Karpfenbesatzes stiegen die Zahlen wieder an. 2000-2002 mauserten 16, 6, und 14 Moorenten. Die Phänologie des Mauserzuges wurde 1997-2002 an 58 Aufenthalten schwingenmausernder Moorenten untersucht. Der Zuzug begann 3 Wochen vor den Ankunftsmedianen. Bei Männchen war das 3. Viertel der Ankömmlinge bereits 6 Tage nach dem Median eingetroffen, 16 von 29 Männchen-Ankünften fielen so zwischen den 27.6. und 12.7. Dagegen konzentrierten sich bei den Weibchen 8 der 17 Ankünfte zwischen 19.7. und 30.7, also erst in den letzten 11 Tagen der 44 Tage umfassenden Ankunftsperiode. Bei früh angekommenen Vögeln vergingen 24-31 Tage bis zum Abwurf der Schwingen, späte Vögel begannen dagegen nach längstens 15 Tagen mit der Mauser. 32 von 36 Männchen und 6 früh zugezogene Weibchen warfen zwischen 5.7. und 27.7. ab. Die Spätankömmlinge folgten innerhalb weiterer 10 Tage. Letzte Abwurftermine lagen im „späten” Jahr 2005 am 13.8. (Männchen) und 31.8 (Weibchen). Vom 20.7.-28.7. waren 29-32 von 36 Männchen (> 80 %) gleichzeitig flugunfähig. Für 9-10 von 13 Weibchen (69,2-76,9 %) ergab sich durch weiter auseinander gezogenen Abwurftermine ein Mausergipfel zwischen dem 5.8. und 8.8. Die Dauer der individuellen Flugunfähigkeit lag bei 23-25 Tagen. Die ersten Vögel konnten bereits wieder fliegen, bevor die spätesten ihre Schwingen abgeworfen hatten. Nach einer mittleren Anwesenheitsdauer von 6-7 Wochen verließen die meisten Vögel das Gebiet bereits eine Woche nach wieder erlangter Flugfähigkeit. Das Geschlechterverhältnis betrug 1,8 Männchen pro Weibchen. Nur 31,7 % der Männchen und 28,1 % der Weibchen mauserten alleine, alle anderen in lockeren Gruppen von 2-6 Artgenossen. Einige der Teiche des Gebietes wurden klar bevorzugt, im angrenzenden Speichersee wurde dagegen nie gemausert. In Jahren mit experimentell variierten Besatzdichten an Karpfen Cyprinus carpio mauserten Moorenten ausschließlich in Teichen ohne oder mit geringem Besatz.
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Phänologie der Schwingenmauser von Kolbenenten Netta rufina am "Ismaninger Speichersee mit Fischteichen"
(2009)
- Kolbenenten sind nach dem simultanen Abwurf der Schwingen über zwei Wochen anhand einer veränderten Rückenpartie rasch als flugunfähig erkennbar. Im letzten Drittel des Federwachstums wird die Schwingenmauser aber nur deutlich, wenn der Flügel beim Putzen geöffnet wird. Ein markiertes Weibchen zog 35 Tage nach Abwurf - dann offenbar gut flugfähig - vom Mauserplatz ab. Mit diesem Wert und mittels einer Zuwachsrate der HS 9 eines gefangenen Männchens von 5,6 mm/Tag (bzw. 5,0 mm/Tag bei Schwingenlängen zwischen 60 und 100 mm) wurden die Daten von Schwingenabwurf und wiedererlangter „guter“ Flugfähigkeit von 80 Kolbenenten kalkuliert, die 1980-1986 am „Ismaninger Speichersee mit Fischteichen“, Oberbayern, während ihrer Mauser gefangen wurden. In den Jahren 2002, 2005, 2006 und 2008 wurde die Phänologie der Schwingenmauser hingegen durch Feldbeobachtung ermittelt (41 Stichproben bei 3477 Männchen bzw. 976 Weibchen). In beiden Zeiträumen gleichen sich die Verläufe der Schwingenmauser hinsichtlich Beginn, Anstieg und Lage der Maxima weitgehend. Männchen warfen die Schwingen frühestens zwischen 15.06. und 20.06. ab. Anfang Juli stiegen die Anteile Mausernder von unter 20 % rasch auf über 80 % Mitte Juli. Gipfelwerte über 90 % lagen übereinstimmend Ende Juli. Ab 25.07. konnten die ersten Männchen wieder gut fliegen, Mitte August schon zwei Drittel, Ende August über 90 %. In den 1980er Jahren mauserten die zentralen zwei Drittel der Männchen ihre Schwingen innerhalb von 7 Wochen zwischen 05.07. und 23.08. Erste Weibchen warfen die Schwingen zwischen 02. und 05.07. ab. Ab Mitte Juli stiegen die Anteile Mausernder von 5-23 % langsam auf über 90 % Mitte August. Die frühesten Weibchen konnten ab dem 06.08. wieder gut fliegen, Ende August waren es schon um 40 %, nach der ersten Septemberwoche zwei Drittel. Die zentralen zwei Drittel der Weibchen mauserten 1980-1986 zwischen 10.07. und 12.09. innerhalb von 9 Wochen. Letzte, isolierte Abwurfdaten waren 16.09. für ein Männchen bzw. 10.10. für ein Weibchen, wieder gut flugfähig waren diese Individuen am 21.10. bzw. 14.11. Die beiden Zeiträume unterscheiden sich erheblich hinsichtlich der Herkunft der Mausergäste. 1980-1986 kamen sie vor allem aus dem südlichen Mitteleuropa, 2002-2008 dominierten neu hinzu gekommene Vögel aus Spanien. Trotz dieser Veränderung ist ein Einfluss auf den zeitlichen Ablauf der Schwingenmauser nicht erkennbar.
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Mauserbestände von Kolbenenten Netta rufina aus Zentral- und Südwesteuropa am Ismaninger Speichersee: Entwicklung bis 2008 und saisonale Dynamik
(2009)
- Die Sommermaxima der Kolbenenten am „Ismaninger Speichersee mit Fischteichen“, Bayern, sind von 1967 bis 1997 langsam von etwa 750 auf über 2.500 gestiegen. Das entsprach etwa der Größenordnung und dem Trend der Brutbestände im südlichen Mitteleuropa und Teilen Frankreichs. Ab 1998 kletterten die Maxima rasch auf mehr als 13.500 im Jahr 2003. Dieses hohe Niveau blieb unter Schwankungen bis 2008 mit immer noch 11.500 Ind. erhalten (Allzeit-Maximum: 16.093 Ind. am 30.07.2005). Die hohen Zahlen im letzten Jahrzehnt sind Ausdruck einer Verlagerung großer Mauserbestände aus Südwest- nach Zentraleuropa, der die Verlagerung noch größerer Teile der Winterbestände seit Beginn der 1990er Jahre entspricht. Aus europäischen Mittwinter- und Brutbestandszahlen lässt sich ableiten, dass in den Jahren um 2005 bis zu 40 % der zentral-/ südwesteuropäischen Flyway-Population in Ismaning die Schwingen gemausert haben. An diesem Mauserzug waren teils mehr als 10.000 Vögel aus Spanien beteiligt. Die saisonale Dynamik war auch 2002 bis 2008 stark vom Mauserzug dominiert: Mitte Juni waren bereits 2.400 bis 4.600 Mausergäste anwesend. Bis Ende Juli zogen in jeder Woche durchschnittlich 1.050 bis 1.900 Ind. zu. Die Maxima, meist Ende Juli, bestanden vor allem aus flugunfähigen Vögeln. Ab Anfang August zogen im Mittel wöchentlich knapp 1.600 mit neuen Schwingen wieder ab, vom 28.07. bis 11.08.2003 sogar 6.830 Ind. Dies sind aber nur Bilanzwerte aus abwandernden Männchen und noch zuwandernden Weibchen, auch der geschlechtsspezifische Turnover ist nicht bekannt. Zwischen November und Februar waren höchstens Dutzende anwesend, ausnahmsweise 450 bis 1.000 Vögel. Fertig Vermauserte blieben bis 1984 gelegentlich bis in den September. Ein Trend zum Verlassen des Gebietes bereits ab Juli/Anfang August wird ab 1999 zur Regel, vielleicht infolge einer rascheren Verknappung der Nahrungsgrundlage. Dagegen blieben Beginn und Höhepunkt der Schwingenmauser seit den 1980er Jahren etwa gleich. Errechnete Männchenzahlen stiegen 2005 und 2006 rasch auf Maxima von 11.000 bis 12.000 Mitte oder Ende Juli, ab Anfang August fielen sie ebenso rasch wieder, Mitte September waren nur noch 140 bis 300 anwesend. Die Zahlen der Weibchen begannen später und langsamer zu steigen und erreichten erst im August Höchststände über 5.300 bzw. 2.700. Damit waren ein Drittel bzw. ein Fünftel aller Mausergäste Weibchen, was in dieser Höhe bisher noch nicht dokumentiert wurde. Selbstständige Jungvögel blieben in den Jahren 2002 bis 2008 bis Ende August stets unter 1 %. Die Nahrungsgrundlage für bis zu 5.000 Individuen in den Teichen sind nach wie vor makrophytische Grünalgen. Im See mausernde Vögel ernähren sich seit der Verringerung des Nährstoffeintrages von der Armleuchteralge Chara vulgaris und Laichkraut-Arten Potamogetonaceae. Kolbenenten sind also selbst während der Schwingenmauser keineswegs auf Chara oder auf Makrophyten angewiesen. Das typische Habitat für mausernde Kolbenenten sind offene Wasserflächen. Schilfbestände wurden nicht aufgesucht. In Ismaning beringte Brutvögel und Mausergäste sind 1970 bis 1989 im Winter vor allem in der Camargue, Frankreich, aber auch in Spanien gefunden worden. Ein Mauserzug von französischen Brutzeitfänglingen nach Ismaning wurde erstmals 2007 und 2008 nachgewiesen. Eine Analyse von Bestandsverlagerungen braucht gerade im Sommerhalbjahr streng simultane Erfassungstermine. Weil große Verbände innerhalb weniger Stunden von Ismaning zum Bodensee, in die Schweiz oder anderswo hin ziehen können, empfehlen wir bei der Beschreibung von Sommervorkommen eine klare Trennung zwischen nachgewiesener und vermuteter Schwingenmauser.
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The uncoordinated-5 homolog B receptor affects hepatic ischemia reperfusion injury
(2012)
- Recent evidence has demonstrated additional roles for the neuronal guidance protein receptor UNC5B outside the nervous system. Given the fact that ischemia reperfusion injury (IRI) of the liver is a common source of liver dysfunction and the role of UNC5B during an acute inflammatory response we investigated the role of UNC5B on acute hepatic IRI. We report here that UNC5B+/− mice display reduced hepatic IRI and neutrophil (PMN) infiltration compared to WT controls. This correlated with serum levels of lactate dehydrogenase (LDH), aspartate- (AST) and alanine- (ALT) aminotransferase, the presence of PMN within ischemic hepatic tissue, and serum levels of inflammatory cytokines. Moreover, injection of an anti-UNC5B antibody resulted in a significant reduction of hepatic IR injury. This was associated with reduced parameters of liver injury (LDH, ALT, AST) and accumulation of PMN within the injured hepatic tissue. In conclusion our studies demonstrate a significant role for UNC5B in the development of hepatic IRI and identified UNC5B as a potential drug target to prevent liver dysfunction in the future.
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SchussenAktivplus: Reduction of micropollutants and of potentially pathogenic bacteria for further water quality improvement of the river Schussen, a tributary of Lake Constance, Germany
(2013)
- The project focuses on the efficiency of combined technologies to reduce the release of micropollutants and bacteria into surface waters via sewage treatment plants of different size and via stormwater overflow basins of different types. As a model river in a highly populated catchment area, the river Schussen and, as a control, the river Argen, two tributaries of Lake Constance, Southern Germany, are under investigation in this project. The efficiency of the different cleaning technologies is monitored by a wide range of exposure and effect analyses including chemical and microbiological techniques as well as effect studies ranging from molecules to communities.
