Universitätspublikationen
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Prediger der Reichsstadt Frankfurt am Main : die Formierung einer frühmodernen Sozialgruppe im Spiegel der Leichenpredigtliteratur des 16. - 18. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung Hartmann Beyers (1516 - 1577)
(2010)
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André Junghänel
- Die lutherische Reformation war nicht nur eine Reformation von Glauben und Leben, sondern auch eine solche von Tod und Sterben. Mit den Predigten Luthers bei den Begräbnisfeierlichkeiten für die sächsischen Kurfürsten Friedrich den Weisen (1525) und Johann den Beständigen (1532), der Predigt bei Luthers eigenem Begräbnis (1546) und den jeweils begleitenden biographischen orationes Philipp Melanchthons formte sich eine neue Gattung der Totenmemoria aus, die von den Wittenberger Theologiestudenten an ihre späteren Wirkungsorte getragen wurde. Sie selbst waren es dann, in ihrer Funktion als Prediger, die das neue Medium der Leichenpredigt zu ihrer eigenen Verortung in der frühneuzeitlichen Gesellschaft nutzten, indem sie die Gruppe der evangelischen Geistlichen, in der Gestalt des jeweils Verstorbenen, als nachahmenswertes Vorbild christlicher Tugend priesen und ihre Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt herausstellten. Das so gezeichnete Bild bringt nicht nur das Amtsverständnis zum Ausdruck, sondern wirft auch Licht auf die jeweiligen Zeitumstände, den Bildungsweg der Verstorbenen, ihre Berufung als Prediger, Heiratsstrategien, Kinder und deren Entwicklung, Zuständigkeitsverteilungen im Amt, gesundheitliche und andere Beschwerden, ihren seelsorgerlichen Einsatz, ihre konfessionelle Ausrichtung und schließlich das ritualisierte Sterben. Somit sind gedruckte Leichenpredigten eine vielseitig auswertbare Quelle zur frühneuzeitlichen Alltagskultur, insbesondere hinsichtlich der Bevölkerungsgruppe, die uns sowohl als deren Autoren, wie als Verstorbene gegenübertritt. Die lutherische Reichsstadt Frankfurt am Main, deren Geistliche sich zur gemeinsamen Beratung in einem „Predigerministerium“ zusammenfanden, bietet hier ein besonders lohnendes Untersuchungsfeld. Die gute Überlieferungslage, die Bedeutung Frankfurts im Alten Reich, wie auch das, gerade am Beginn der Reformationsepoche, spannungsreiche Miteinander von Rat und Predigern ermöglichen es, an ausgewählten Beispielen die Etablierung, das Selbstverständnis und die wechselnden theologischen Herausforderungen der mit der Reformation entstandenen neuen Sozialgruppe der evangelischen Geistlichkeit im Wandel dreier Jahrhunderte zu verfolgen.
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Die offene Drogenszene in Frankfurt am Main 2008 : Bericht MoSyD Szenestudie
(2009)
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Oliver Müller
Bernd Werse
Christiane Bernard
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Gemeineigentum versus Privateigentum : ein Vergleich der Bodenpolitik der Städte Frankfurt am Main, Amsterdam und Zürich im 20. Jahrhundert
(2008)
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Willi Schreiber
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Lothar Gall : 70 Jahre ; [Historiker an der Universität Frankfurt]
(2007)
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Stephan M. Hübner
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Bericht MoSyD-Szenestudie : die offene Drogenszene in Frankfurt am Main 2006
(2007)
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Oliver Müller
Christiane Bernard
Bernd Werse
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RNA-Interferenz - Häckseln und Schneiden im Dienst der Zellgesundheit : Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2006 geht an den Biochemiker Craig Mello und den Biologen Andrew Fire
(2006)
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Monika Mölders
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Ungenannt und unbekannt : Anna Edinger (1863 - 1929) ; Universitätsstifterin, Frauenrechtlerin, deutsche Jüdin
(2006)
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Gerald Kreft
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Fußball und Magie in Afrika : über den Frankfurter Dokumentarfilmer Oliver Becker
(2006)
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"... der Wissenschaft einen Tempel bauen" : zum 300. Geburtstag Johann Christian Senckenbergs
(2006)
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Thomas Bauer
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Vom "Little Book on Religion" zum Opus magnum der Religionsphilosophie : privilegiert - der Theologe Hermann Deuser und die geschenkte Zeit
(2006)
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Ulrike Jaspers