Sondersammelgebiets-Volltexte Biologie
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A first record of Glyphesis taoplesius (Linyphiidae, Araneae) from Slovakia
(2011)
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Edina Énekesová
Anna Šestáková
Zuzana Krumpálová
- This paper presents new data, characteristic features, standard body measurements and illustrations of the rare European linyphiid spider Glyphesis taoplesius Wunderlich, 1969; which is recorded here for the first time in Slovakia. The species was found with high abundance in pitfall traps exposed in a floodplain forest near a water reservoir in the lowland Podunajská rovina.
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Diversität von aphidophagen Insekten im Bayerischen Wald : welchen Beitrag leistet die Tanne im Vergleich zur Fichte?
(2006)
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Martin Zöbl
Martin Goßner
Roland Gerstmeier
Jörg Müller
Axel Gruppe
- Die Weißtanne (Abies alba) – Symbol für naturnahe Waldwirtschaft – ist im Bayerischen Wald beheimatet. Die Tanne ist dort neben Fichte und Buche das prägende Element der Bergmischwälder auf Höhen von 600 bis 1250 m. Einstmals war sie mit etwa 20 % (ROTHE & BORCHERT 2003) am Waldaufbau beteiligt. Seit rund 150 Jahren ist jedoch ein drastischer Rückgang der Tanne - nicht nur im Bayerischen Wald – zu verzeichnen. Die Ursachen für den Rückgang der Tanne sind überwiegend anthropogen bedingt. In erster Linie ist hier die Forstwirtschaft zu erwähnen, die bestrebt ist durch waldbauliche Maßnahmen den Fichtenanteil anzuheben. An zweiter Stelle stehen die neuartigen Waldschäden, welche, bedingt durch Schadstoffimmissionen in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, zu verstärktem Absterben der Tanne führten. Noch heute ist die Tanne die am stärksten geschädigte Baumart in Bayern (BAYSTMLF 2002). Ein weiterer nicht zu vergessender Faktor für den Rückgang der Tanne sind die z.T. hohen Wildbestände, durch deren Verbiss und Schälen junger Tannen das Heranwachsen einer neuen Generation verhindert wird. Mit dem Rückgang der Tanne verändert sich jedoch nicht nur die Baumartenzusammensetzung, sondern auch Tier- und Pflanzenarten sind direkt und indirekt betroffen. Die Arthropodenfauna der bisher kaum untersuchten Tanne wird als relativ artenarm beschrieben (BRÄNDLE & BRANDL 2001), jedoch gibt es wenige spezielle Untersuchungen an dieser Baumart (MÜLLER & GOßNER 2004).
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Laudatio für Herrn Prof. Dr. Rüdiger Hagen Wagner : anlässlich der Verleihung der Meigen-Medaille der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologieam 27. Februar 2007 in Innsbruck
(2008)
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Peter Zwick
- Der evolutionäre Erfolg der Pterygoten macht Fluginsekten auch in Binnengewässern zur nach Arten- und Individuenzahl dominierenden Gruppe. In unseren Gewässern, in denen Großmuscheln und Großkrebse ihre ursprüngliche Rolle nicht mehr spielen, stehen sie auch der Biomasse nach an der Spitze der Wirbellosen. Limnologen, die die Lebensgemeinschaft der Gewässer bearbeiten wollen, müssen darum gute Entomologen in ihren Reihen haben, denn die präzise Identifizierung der Organismen ist eine Grundvoraussetzung für sinnvolle ökologische Studien, welche das eigentliche Anliegen der Limnologen sind. Ende der vierziger Jahre wurde das ehrgeizige Vorhaben der limnologischen Gesamtbearbeitung des einzigen in ganzer Länge in den Westzonen liegenden größeren Flusssystems, Fulda und Weser, von fünf Göttinger Studenten in Angriff genommen. Das Schwergewicht der Arbeiten lag auf der 220 km langen Fulda in Osthessen, deren Erforschung seit der Gründung der Limnologischen Fluss-Station in Schlitz 1951 unter Leitung von Joachim Illies von Schlitz aus betrieben wurde. Ihm bot die Formenvielfalt der Wasserinsekten eine hervorragende Handhabe zur Abgrenzung...
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Faunistisch-ökologische Untersuchungen zur Molluskenfauna des Breenbachtales, Landkreis Osnabrück : mit 1 Tabelle
(1982)
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Herbert Zucchi
Christian Rannenberg
- Im Breenbachtal im südlichen Landkreis Osnabrück wurden 37 Molluskenarten
festgestellt. Die 8 untersuchten Flächen zeigten eine sehr verschiedene Anzahl von Arten. Die
am Bachlauf liegenden Fischteiche beeinflussen sowohl das Vorkommen als auch das Fehlen
bestimmter Arten. Sollte die Straße B 51 in der geplanten Weise in das Bachtal gelegt werden, so
werden mit Sicherheit die an Gewässer und Feuchtgebiete gebundenen Formen abnehmen.
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Weitere Brutnachweise und brutzeitliche Beobachtungen des Waldbaumläufers (Certhia familiaris L.) im Kreis Osnabrück
(1984)
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Herbert Zucchi
- Im Kreis Osnabrück wurden in den Jahren 1980 bis 1984 9 Brutnachweise des
Waldbaumläufers (Certhia familiaris) sowie 10 weitere brutzeitliche Beobachtungen in verschiedenen
Gebieten des Flach- und Hügel- bzw. Berglandes geführt. Die Art tritt als mäßiger, aber
regelmäßiger Brutvogel auf. Dabei ist davon auszugehen, daß eine systematische Kartierung
umfassendere Ergebnisse bringen würde.
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Vielfalt erhalten - Zukunft gestalten: Der Beitrag des Museums für eine ökologisch orientierte Stadtentwicklung
(1996)
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Herbert Zucchi
- Städte zeichnen sich einerseits durch eine Reihe negativer Aspekte aus, wozu zum
Beispiel die hohe Konzentration an Schadstoffen, der Dauerlärm und die geringe Zahl an naturnahen
Freiflächen zählen. Andererseits stellt die Vielfalt an Strukturen, Teillebensräumen, Tieren,
Pflanzen, Meinungen, Ideen und Glaubensrichtungen eine bedeutsame Seite von Städten dar, die
es zu erhalten und weiterzuentwickeln gilt. Zur Minimierung urbaner Umweltprobleme sind zahlreiche
Maßnahmen nötig, die aber nur dann durchsetzbar sind, wenn in der Bevölkerung eine hohe
Akzeptanz dafür herrscht. Es ist eine zentrale Aufgabe des Museums, an diesem Prozeß mitzuwirken.
Dazu sind Konzepte erforderlich, die neben den Ausstellungen verschiedenste reale Orte der
Stadt in die Umweltbildungsarbeit einbeziehen.
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Erster Nachweis der Laubholz-Mistel (Viscum album L.) für das Stadtgebiet von Osnabrück
(2005)
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Herbert Zucchi
- Es wird über einen Erstnachweis der Laubholz-Mistel (ViscumalbumL.) im Stadtgebiet von Osnabrück berichtet. Im Juni 2004 fanden sich mindestens vier Exemplare auf einer Winterlinde (Tilia cordata) im Stadtteil Hellern.
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Hans-Heiner Bergmann zum 70. Geburtstag : Glückwunsch, Würdigung, Dankeschön
(2009)
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Herbert Zucchi
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P.A. SEBASTIAN & K.V. PETER (Hrsg.) (2009): Spiders of India
(2010)
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Samuel Zschokke
Dmitri V. Logunov
- Dieses Buch (mit einem Vorwort des leider verstorbenen Jean-Pierre Maelfait) wurde von einem
Kollektiv von 10 Autoren verfasst und besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil, welchem eine Liste aller
im Buch vorgestellten Gattungen und Arten vorangestellt ist, enthält eine kurze allgemeine Einleitung
in die Biologie der Spinnen, mit Beschreibungen von Anatomie, Physiologie, Reproduktion und des
Netzbaus (S. 1-63), sowie eine Einführung in das Sammeln von Spinnen (S. 64-69). Zusätzlich sind
dort noch zwei Schlüssel zu Spinnenfamilien, einer basierend auf morphologischen Merkmalen und ein zweiter basierend auf den Netztypen, vorhanden.
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Erste Nachweise sowie Kenntnisse zur Biologie von Cyclosa oculata (Araneae: Araneidae) in der Schweiz
(2007)
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Samuel Zschokke
Angelo Bolzern
- Die Radnetzspinne Cyclosa oculata (Walckenaer, 1802) wurde an elf Orten in der Nordwestschweiz nachgewiesen. Alle Fundorte lagen in Buntbrachen mit relativ hohem Anteil abgestorbener Vegetation vom Vorjahr, relativ niedriger Vegetationshöhe und geringem Anteil von Gräsern an der Vegetation. C. oculata baute ihr kleines Radnetz in Bodennähe, tief in der Vegetation. Unter den ecribellaten Radnetzspinnen Mitteleuropas ist C. oculata einzigartig, da sie manchmal ein rudimentäres Netze baut und verwendet, da sie ihre Kokons in das Netz einbaut, und da sie ein dauerhaftes Detritus-Stabiliment baut. Aufgrund unserer Beobachtungen nehmen wir an, dass das Stabiliment C. oculata zur Tarnung dient.