Sondersammelgebiets-Volltexte Biologie
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Nachweise von Chamaesyce maculata (L.) SMALL in der Altmark (Sachsen-Anhalt)
(2011)
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Günter Brennenstuhl
- Es wird über neue Nachweise des Neophyten Chamaesyce maculata (Gefleckte Zwergwolfsmilch) in der Altmark berichtet. Dabei werden die Fundorte sowie Angaben zu den Standortverhältnissen und zur Begleitflora mitgeteilt. Auf die Erkennungsmerkmale und die derzeitige Verbreitung in Sachsen-Anhalt wird eingegangen.
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Cirsium acaule SCOP. und Cirsium ×rigens (AITON) WALLR. im Altkreis Salzwedel (Altmark)
(2011)
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Günter Brennenstuhl
- Es
werden die im Altkreis Salzwedel (Altmark, Sachsen-Anhalt) seit 1972 beobachteten Vorkommen von Cirsium×rigens (AITON) WALLR. beschrieben. Der Elter Cirsium acaule SCOP. wird wegen seiner Seltenheit im Untersuchungsgebiet in die Betrachtung einbezogen. Zu beiden Sippen folgen Angaben zu den Fundorten und Standortverhältnissen sowie zur Populationsentwicklung und Begleitflora.
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Orthotrichum rogeri BRID. (Bryophyta) neu in Sachsen-Anhalt
(2011)
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Jan Eckstein
- Orthotrichum rogeri wurde kürzlich erstmals in Sachsen-Anhalt, im Harz, nachgewiesen. Hier wird über den zweiten Fund der Art in Sachsen-Anhalt berichtet. Der neue Fundort liegt nordöstlich Grockstädt im FFH-Gebiet 137 „Schmoner Busch, Spielberger Höhe und Elsloch südlich Querfurt“.
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Man sieht nur was man kennt. Achillea pratensis SAUKEL et LÄNGER auch in Sachsen-Anhalt nachgewiesen
(2011)
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Dieter Frank
- Achillea pratensis, die 1992 beschriebene, auch in Deutschland einheimische Art aus dem Achillea millefolium-Aggregat, kommt auch im Süden Sachsen-Anhalts außerhalb besonders niederschlagsarmer Gebiete vor.
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Aktuelle Nachweise von Farn- und Blütenpflanzen im südlichen Sachsen-Anhalt
(2011)
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Heino John
Jens Stolle
- Die Autoren setzen die Beiträge zu Funden seltener und gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen im südlichen Sachsen-Anhalt, die in zwangloser Folge und unter wechselndem Titel in dieser Zeitschrift erschienen sind, fort. Die Nomenklatur richtet sich nach BUTTLER & HAND (2008), soweit dort angeführt.
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Bemerkenswerte Funde Höherer Pflanzen und Moose im Südteil von Sachsen-Anhalt
(2011)
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Heiko Korsch
- Von 2008–2011 wurden vom Autor in weiten Gebieten im Südteil von Sachsen-Anhalt die Characeen kartiert. Dabei gelang auch eine Reihe bemerkenswerter Funde Höherer Pflanzen und Moose. Besonders herausgehoben werden sollen die Funde von Najas marina, N. minor sowie Utricularia minor
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Bibliographie botanischer Literatur über Sachsen-Anhalt 2010/2011
(2011)
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Anselm Krumbiegel
- Die Bibliographie zur botanischen Literatur über Sachsen-Anhalt wird mit Nachträgen für die Jahre 2009/2010 sowie den bisher zugänglichen Publikationen und Abschlussarbeiten von 2011 fortgesetzt.
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Die Sprossende Hauswurz (Sempervivum globiferum L. subsp. globiferum) in Mitteldeutschland
(2011)
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Thomas Nußmann
Heino John
- Dieser Beitrag dokumentiert das Vorkommen von Sempervivum globiferum subsp. globiferum in Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) und versucht, Schlussfolgerungen aus dem vorliegenden Verbreitungsmuster zu ziehen. In Mitteldeutschland finden sich neben dem häufig angepflanzten Sempervivum tectorum auch traditionelle Anpflanzungen von Sempervivum globiferum, insbesondere auf Mauern und Toranlagen alter Gehöfte in den Ortskernen. Auffällige Häufungen der Verwendung von S. globiferum anstelle von S. tectorum oder der gemeinsamen Verwendung auf Mauern und Torpfeilern wurden in den Dörfern der Täler der Elster von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, der Unstrut bis zum Südharz und im Gebiet der Ilm in Thüringen festgestellt. Tatsächlich gibt es eine gute Übereinstimmung zwischen den Nachweisen von S. globiferum auf Mauerkronen und Torpfeilern und Nachweisen früher friedlicher Kontakte von aus dem Osten zugewanderten Volksgruppen (wohl vorwiegend Slawen) mit germanischen Volksgruppen. Verwilderungen von S. globiferum findet man nie im Tiefland links der Elbe. Dagegen können sich in montanen Bereichen nach Verwilderungen sehr stabile Populationen an Felsformationen entwickeln, die einen natürlichen Eindruck erwecken.
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Conformational dynamics of the tetracycline-binding aptamer
(2011)
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Ute Förster
Julia E. Weigand
Peter Trojanowski
Beatrix Süß
Josef Wachtveitl
- The conformational dynamics induced by ligand binding to the tetracycline-binding aptamer is monitored via stopped-flow fluorescence spectroscopy and time-correlated single photon counting experiments. The fluorescence of the ligand is sensitive to changes within the tertiary structure of the aptamer during and after the binding process. In addition to the wild-type aptamer, the mutants A9G, A13U and A50U are examined, where bases important for regulation are changed to inhibit the aptamer’s function. Our results suggest a very fast two-step-mechanism for the binding of the ligand to the aptamer that can be interpreted as a binding step followed by a reorganization of the aptamer to accommodate the ligand. Binding to the two direct contact points A13 and A50 was found to occur in the first binding step. The exchange of the structurally important base A9 for guanine induces an enormous deceleration of the overall binding process, which is mainly rooted in an enhancement of the back reaction of the first binding step by several orders of magnitude. This indicates a significant loss of tertiary structure of the aptamer in the absence of the base A9, and underlines the importance of pre-organization on the overall binding process of the tetracycline-binding aptamer.
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Divergent Evolution of Male Aggressive Behaviour: Another Reproductive Isolation Barrier in Extremophile Poeciliid Fishes?
(2011)
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David Bierbach
Moritz Klein
Vanessa Sassmannshausen
Ingo Schlupp
Rüdiger Riesch
Jakob Parzefall
Martin Plath
- Reproductive isolation among locally adapted populations may arise when immigrants from foreign habitats are selected against via natural or (inter-)sexual selection (female mate choice). We asked whether also intrasexual selection through male-male competition could promote reproductive isolation among populations of poeciliid fishes that are locally adapted to extreme environmental conditions [i.e., darkness in caves and/or toxic hydrogen sulphide (H(2)S)]. We found strongly reduced aggressiveness in extremophile P. oecilia mexicana, and darkness was the best predictor for the evolutionary reduction of aggressiveness, especially when combined with presence of H(2)S. We demonstrate that reduced aggression directly translates into migrant males being inferior when paired with males from non-sulphidic surface habitats. By contrast, the phylogenetically old sulphur endemic P. sulphuraria from another sulphide spring area showed no overall reduced aggressiveness, possibly indicating evolved mechanisms to better cope with H(2)S.