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Structuring participles
(2008)
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Artemis Alexiadou
Elena Anagnostopoulou
- In this paper we discuss three types of adjectival participles in Greek, ending in -tos and –menos, and provide a further argument for the view that finer distinctions are necessary in the domain of participles (Kratzer 2001, Embick 2004). We further compare Greek stative participles to their German (and English) counterparts. We propose that a number of semantic as well as syntactic differences shown by these derive from differences in their respective morpho-syntactic composition.
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A hybrid architecture for robust parsing of german
(2002)
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Erhard W. Hinrichs
Sandra Kübler
Frank H. Müller
Tylman Ule
- This paper provides an overview of current research on a hybrid and robust parsing architecture for the morphological, syntactic and semantic annotation of German text corpora. The novel contribution of this research lies not in the individual parsing modules, each of which relies on state-of-the-art algorithms and techniques. Rather what is new about the present approach is the combination of these modules into a single architecture. This combination provides a means to significantly optimize the performance of each component, resulting in an increased accuracy of annotation.
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Warum werden bestimmte Verben regelmäßig unregelmäßig? : Prinzipien und Funktionen der Irregularisierung
(1998)
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Damaris Nübling
- Die meisten Sprachwandeltheorien betrachten morphologischen Sprachwandel primär als eine Regularisierung irregulär gewordener Formen. Als Ziel des Wandels werden homogene, transparente Paradigmen postuliert, deren Einzelformen möglichst baukastenartig organisiert sind, d.h. die Informationsabfolge sollte im Idealfall diskret und additiv strukturiert sein. Das wichtigste Mittel zur Herstellung dieses Zielzustands wird in der Analogie gesehen, also in der Orientierung an einem bestimmten vorbildhaften Muster. Der Grund, weshalb dieser Regularisierungsprozeß nie zum Stillstand gelangt, weshalb es also immer wieder zu Irregularitäten kommt, wird in der destruktiven Wirkung der Phonologie gesehen: Optimierungen auf der phonologischen Ebene setzen sich über die Morphologie hinweg und zerstören deren Ordnungsprinzipien.
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Wie die Alten sungen ... : zur Rolle von Frequenz und Allomorphie beim präteritalen Numerusausgleich im Frühneuhochdeutschen
(1999)
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Damaris Nübling
- The Early New High German period is characterized by the reduction of the former four-stage ablaut system (e. g. werfen inf. - warf pret.sg. - wurfen pret. pl. - geworfen past part.) into a three-stage system (werfen- warf-geworfen), involving the loss of the number distinction in the preterite. In earlier approaches this development has been analyzed as being triggered by the functional discrepancy between three tenses and four ablaut stages, or, as put forward by natural morphologists, by the adaptation of the strong verb system to the more natural weak verb pattern. This paper rejects these hypotheses and argues that the development is best attributed to the growing stem allomorphy in the verbal system (due to phonological changes) and the remarkable decrease in the token frequency of verbs in the preterite, which lead to the loss of the least relevant category distinction, i. e. number.
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The development of "junk" : irregularization strategies of HAVE and SAY in the Germanic languages
(2001)
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Damaris Nübling
- Although it is a wellknown fact that the most frequent verbs are the most irregular ones (if not suppletive), it is rarely asked how they became irregular. This article deals with the irregularization process of two originally regular (weak) verbs, HAVE and SAY in the Germanic languages, e.g. have, but has/'s and had/'d (instead of regular *haves/*haved) or say [sei], but says [sez] and said [sed] in English. Other verbs, such as DO, GO, STAND, BE, COME, and so on, also tend to irregularizations again and again without any apparent reason. In contrast to HAVE and SAY these verbs have always been rather irregular, at least dating from their first written records.
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Wechselflexion Luxemburgisch - Deutsch kontrastiv: "ech soen - du sees/si seet" vs. "ich sage, du sagst, sie sagt" : zum sekundären Ausbau eines präsentischen Wurzelvokalwechsels im Luxemburgischen
(2001)
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Damaris Nübling
- Die deutsche Wechselflexion besteht hauptsächlich im e -> i- und im a -> e-Wechsel in der 2. und 3. Person Singular im Präsens starker Verben (z.B. ich gebe vs. du gibst/sie gibt oder ich fahre vs. du fährst/sie fährt). Dieser binnenflektierende, modulatorische Person/Numerus-Ausdruck galt bisher als konservativer Zug des Deutschen und wurde von der Linguistik kaum beachtet, möglicherweise weil sein Erhalt theoretisch schwer zu begründen ist. Manche Linguisten haben sogar schon seinen Abbau prognostiziert. In diesem Beitrag wird dieses marginalisierte Phänomen synchron wie diachron dargestellt und mit dem Luxemburgischen verglichen. Beide Sprachen verfügen über einen stabilen Bestand an über fünfzig häufig verwendeten Wechselflexionsverben. Im Gegensatz zum Deutschen hat sich die luxemburgische Wechselflexion von den starken Verben gelöst und wurde sekundär auch auf schwache und athematische Verben übertragen. Dabei kommt es zu über zwanzig verschiedenen Vokalalternanzen. Dieser massive Aus- und Umbau der luxemburgischen Wechselflexion wird dokumentiert und, zusammen mit der deutschen Wechselflexion, einer theoretischen Fundierung unterzogen.
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Relevanzgesteuerter morphologischer Umbau im Frühneuhochdeutschen
(2004)
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Antje Dammel
Damaris Nübling
- Das Frühneuhochdeutsche hat ohne Zweifel als die morphologisch aktivste und dynamischste Periode der deutschen Sprachgeschichte zu gelten. Die morphologischen Umstrukturierungen, Neuordnungen und Rationalisierungen wirken bis heute nach.
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Irregularisierung - Denaturalisierung? : Wege zu morphologischer Irregularität
(2004)
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Damaris Nübling
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Forschungsperspektiven zur Nominalmorphologie deutscher Dialekte
(2005)
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Damaris Nübling
- Bis heute bildet die Morphologie keinen Schwerpunkt der Dialektlinguistik. Dies wird immer wieder moniert. H. Tatzreiter (1994) kommt nach seinem Streifzug durch die "Bibliographie zur Grammatik der deutschen Dialekte" von P. Wiesinger / E. Raffin (1982) zu dem Ergebnis, "daß die Leistungskurve im grammatischen Bereich ,von der Lautlehre über die Formen- und Wortbildungslehre bis zur Satzlehre' steil abfällt" (S. 30 bzw. P. Wiesinger / E. Raffin 1982, S. XXIX). Ein weiteres Problem sieht er in der besonders durch die angelsächsische Tradition motivierten Vernachlässigung der Morphologie die zwischen der phonologischen, lexikalischen und syntaktischen Ebene ein gefährdetes Dasein fristet" (S. 30): "So lange die Morphologie sich nicht aus der 'Umklammerung' der Phonologie und Syntax lösen kann, um eigenständig als Forschungsobjekt zu gelten, wird es um die umfassende Erforschung und Darstellung schlecht bestellt sein" (S. 34).
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Zwischen Syntagmatik und Paradigmatik : grammatische Eigennamenmarker und ihre Typologie
(2005)
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Damaris Nübling
- Auf Hockett (1960) basiert ein in der onomastischen Literatur oft zitiertes und im Fidschi auch realisiertes Verfahren, Eigennamen (EN) und Appellative (APP) prinzipiell voneinander zu unterscheiden, das durch große Einfachheit besticht.