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Wörter beugen : Grundzüge der Flexionsmorphologie
(2002)
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Damaris Nübling
- Die Flexionsmorphologie befasst sich mit der "Beugung" von Wörtern, d. h. mit der systematischen Kombination von (meist) Lexemen mit bestimmten sog. grammatischen Informationen (auch: Flexionskategorien). So wird die Wortart der Substantive im Deutschen mit den Informationen Kasus und vor allem Numerus (Singular und Plural) versehen.
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Flugmaðurinn, sem er kona, er ófrísk(ur?) : "The flightman, who is a woman, is pregnant" (= 'The female pilot is pregnant') ; barriers in the Icelandic system of nouns denoting human beings
(2002)
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Damaris Nübling
- This article examines the expression of natural gender in Icelandic nouns denoting human beings. Particular attention will be paid to the system's symmetry with regards to nouns denoting women and men. Our society consists more or less exactly of half women and half men. One would therefore assume that systems for terms denoting persons would also be symmetrically organised. Yet this assumption could not be further from the truth, and not just in single isolated cases, but in many languages: I will attempt to show that Icelandic has numerous methods for referring to women, but also many barriers and idiosyncrasies.
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Flugmaðurinn, sem er kona, er ófrísk(ur?) : "Der Flugmann, der eine Frau ist, ist schwanger" = 'Die Pilotin ist schwanger' ; Kultur, Geschlecht und Grammatik im Isländischen
(2002)
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Damaris Nübling
- Die Idee, das Isländische - eine archaische, am Nordwestrand des germanischen Sprachgebiets gelegene skandinavische Inselsprache - auf die Möglichkeiten des Sexusausdrucks hin zu untersuchen, entstand imZusammenhang einer kontrastiven Arbeit zum Sexusausdruck im Deutschen und Schwedischen (siehe Nübling 2000). Das Schwedische verfügt nur noch über zwei Genera, das sog. Utrum (das aus dem Zusammenfall von Femininum und Maskulinum hervorgeht) und das Neutrum.
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Zur Verwendung von generischen Nominalphrasen in Schrift- und Umgangssprache des Indonesischen
(2002)
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Conny Bast
- Im vorliegenden Arbeitspapier wird die unterschiedliche Verwendung von generischen Nominalphrasen (NP) in der Schrift- und Umgangssprache des Indonesischen behandelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Umgangssprache.
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Zur Versprachlichung des Raums in Bildergeschichten deutschsprachiger Vor- und Grundschulkinder
(2002)
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Antje Weiss
- Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Versprachlichung des Raums in Bildergeschichten deutschsprachiger Vor- und Grundschulkinder. Methodisch fügt sich die Untersuchung in Arbeiten zur Entwicklung der narrativen Kompetenz des Kindes anhand von Bildergeschichten ein, wie sie in neuerer Zeit […] durchgeführt wurden (s. vor allem Berman & Slobin 1994). Hinsichtlich der allgemein-sprachwissenschaftlichen Analyse der Versprachlichung des Raums ist die Arbeit vor allem den typologischen Studien von L. Talmy (1985, 1991) verpflichtet. […] Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Rolle der Versprachlichung räumlicher Beziehungen unter zwei Aspekten zu untersuchen: hinsichtlich der Erstellung kohärenten narrativen Diskurses und hinsichtlich der sprachlichen Mittel, mittels derer die Kinder auf statische und dynamische räumliche Beziehungen referieren. Entsprechend der Dreiteilung der Ich-Jetzt-Hier-Origo stellen räumliche Beziehungen neben der Referenz auf Personen und zeitliche Beziehungen einen der drei Bereiche dar, in denen sich textuelle Kohärenz manifestiert. Bei der Versprachlichung des Raums geht es einerseits um Einführung, Beibehaltung und Verschiebung narrativer Orte und andererseits um statische räumliche Befindlichkeiten gegenüber dynamischen räumlichen Ereignissen. […] Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen empirischen Hauptteil.
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Klitisierung von Pronomina und Artikelformen : eine empirische Untersuchung am Beispiel des Ruhrdeutschen
(2002)
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René Schiering
- Die vorliegende Arbeit soll sich mit dem „Zusammenziehen von Wörtern“ beschäftigen, das als typisch für die „Pottsprache“ […] angesehen wird. Dieses Zusammenziehen soll innerhalb der Klitisierungsforschung anhand zweier Fälle untersucht werden. Zum einen sollen reduzierte Formen der Pronomina und zum anderen reduzierte Artikelformen, nämlich die des bestimmten und des unbestimmten Artikels, als Untersuchungsgegenstand dienen. Dieses soll auf einer empirischen Basis, dass heißt auf der Basis von erhobenen und analysierten Sprachdaten, geschehen. Der erste Schritt soll dabei eine Darstellung der hier behandelten Sprachvarietät sein. […] Der zweite Schritt besteht in einer Darstellung der Theorie der Klitisierung […] Nachdem der Hintergrund dieser Arbeit dargestellt worden ist, folgt die eigentliche Analyse. Zunächst wird die Klitisierung von Pronomina untersucht […], dann die von Artikelformen […]. Beide Phänomene werden nacheinander auf ihre Eigenschaften hin untersucht, um dann zum Schluss zu einer Hypothese aus der bisherigen Forschung, nämlich die der flektierten Präpositionen, Stellung zu beziehen […]. Abschließend soll versucht werden die Ergebnisse dieser Arbeit in den Forschungsstand bei der Erforschung von Klitisierung auf der einen Seite und der Varietät Ruhrdeutsch auf der anderen Seite einzuordnen […].
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An Integrated Architecture for Shallow and Deep Processing
(2002)
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Berthold Crysmann
Anette Frank
Bernd Kiefer
Stefan Müller
Günter Neumann
Jakub Piskorski
Ulrich Schäfer
Melanie Siegel
Hans Uszkoreit
Feiyu Xu
Markus Becker
Hans-Ulrich Krieger
- We present an architecture for the integration of shallow and deep NLP components which is aimed at flexible combination of different language technologies for a range of practical current and future applications. In particular, we describe the integration of a high-level HPSG parsing system with different high-performance shallow components, ranging from named entity recognition to chunk parsing and shallow clause recognition. The NLP components enrich a representation of natural language text with layers of new XML meta-information using a single shared data structure, called the text chart. We describe details of the integration methods, and show how information extraction and language checking applications for realworld German text benefit from a deep grammatical analysis.
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Parallel Distributed Grammar Engineering for Practical Applications
(2002)
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Stephan Oepen
Emily M. Bender
Uli Callmeier
Dan Flickinger
Melanie Siegel
- Based on a detailed case study of parallel grammar development distributed across two sites, we review some of the requirements for regression testing in grammar engineering, summarize our approach to systematic competence and performance profiling, and discuss our experience with grammar development for a commercial application. If possible, the workshop presentation will be organized around a software demonstration.
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Efficient Deep Processing of Japanese
(2002)
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Melanie Siegel
Emily M. Bender
- We present a broad coverage Japanese grammar written in the HPSG formalism with MRS semantics. The grammar is created for use in real world applications, such that robustness and performance issues play an important role. It is connected to a POS tagging and word segmentation tool. This grammar is being developed in a multilingual context, requiring MRS structures that are easily comparable across languages.