Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
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Natur und Subjekt
(1988)
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Hartmut Böhme
- Natur und Subjekt sind Erzeugnis und Leistung,historisch zu entschlüsseln, aber nicht durch die Magie des Ursprungs zu zitieren. Die hier vorgelegten Aufsätze versuchen, dieser Ausgangslage zu entsprechen. Zwischen den Bezauberungen der Ursprungsmythologien Natur als Schöpfung; Subjektivität als "Wesen" des Menschen- und den Hypertrophien der Subiekt-Philosophie, die in verkürzte Rationalität ihr Zentrum setzt und von dort das Ganze der Natur als ihr Reich wie den Besitztitel eines Souveräns aufschlägt: zwischen diesen ebenso falschen wie wirkungsmächtigen Traditionen war dem historischen (Maulwurfs)-Gang des Subjekts und der Natur nachzugehen. Dieser Wendung zurück in die Geschichte entspricht, daß vorderhand keine Chance darin gesehen wird, Spielräume auf kleinstem gemeinsamem Nenner für die kommunikativen Fähigkeiten des Menschen zu suchen unter den Bedingungen zunehmend perfekterer Technisierung und Medialisierung der sprachlichen und vor allem visuellen Austauschprozesse. Es gibt diese Spielräume, sie sollten auch verteidigt werden, auch wenn sie, beim Stand der Dinge, Luxus einer Minderheit sind Ebensowenig wird in den Hohlräumen und Widerspruchszonen, den Relais- und Steuerräumen der sozialen Systeme nach Bedingungen funktionaler Innovationen, Differenzierungen und Optimierungen geforscht. Darin will jemand, der von der Kunst und Kulturgeschichte her sich der Philosophie nähert, seine Aufgabe nicht sehen.
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Kritik der Melancholie und Melancholie der Kritik
(1988)
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Hartmut Böhme
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Denn nichts ist ohne Zeichen : die Sprache der Natur: Unwiederbringlich ?
(1988)
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Hartmut Böhme
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Der sprechende Leib : die Semiotiken des Körpers am Ende des l8. Jahrhunderts und ihre hermetische Tradition
(1988)
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Hartmut Böhme
- Es gehört zur Dialektik der Aufklärung bereits im 18. Jahrhundert, daß [die] Rationalisierungen des Leibes eine Fülle von sowohl ästhetischen wie medizinischen Kritiken und Alternativen hervortrieb, von denen hier ein Strang näher charakterisiert werden soll, nämlich die Leibkonzepte, die auf vormoderne Semiotiken des Körpers zurückgehen, auf hermetische medizinische Traditionen zumal. Kann man die mechanistische Medizin und moralische Disziplin als Strategien der "Entsemiotisierung" verstehen, so zeigen sich am Ende des Jahrhunderts und dann in der Romantik Spuren einer "Resemiotisierung" des Leibes. In heutiger Perspektive interessiert sie darum, weil, wie Thure von Uexküll vermutet, wir an die Grenze des naturwissenschaftlichen Paradigmas der Medizin gestoßen sind und uns in der Phase der Vorbereitung eines neuen, nämlich semiotischen Paradigmas befinden.
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Sinne und Blick : zur mythopoetischen Konstitution des Subjekts
(1988)
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Hartmut Böhme
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GAIA : Bilder der Erde ; von Hesiod bis James Lovelock
(1992)
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Hartmut Böhme
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Die anthropologische und autobiographische Dimension der Frage und des Fraglichen im Werk Hubert Fichtes
(1992)
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Hartmut Böhme
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Die vier Elemente : Feuer Wasser Erde Luft
(1996)
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Hartmut Böhme
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Enthüllen und Verhüllen des Körpers in Bibel, Mythos und Kunst : mit besonderer Rücksicht auf Albrecht Dürers "Selbstbildnis als Akt"
(1997)
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Hartmut Böhme
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Gewalt im 20. Jahrhundert : Demozide in der Sicht von Erinnerungsliteratur, Statistik und qualitativer Sozialanalyse
(1999)
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Hartmut Böhme