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Weitere Beiträge zur Kenntnis hessischer Pflanzengesellschaften: Pleustophyten-Gesellschaften
(2007)
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Stefan Nawrath
- Als Beitrag zur Kenntnis hessischer Pflanzengesellschaften werden
9 Vegetationsaufnahmen von Pleustophyten-Gesellschaften der Klasse Lemnetea minoris
mitgeteilt, die auf „Pflanzensoziologischen Sonntagsexkursionen“ in den Jahren 1985
bis 1998 erstellt wurden. Die in Hessen vorkommenden Pflanzengesellschaften dieser
Klasse werden im Hinblick auf pflanzensoziologisch-syntaxonomische Aspekte, Ökologie,
Verbreitung und Gefährdung charakterisiert.
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Internetseiten - Tipps aus Botanik und Naturschutz in Hessen Bd. 19
(2007)
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Detlef Mahn
Thomas Gregor
- Tipps zu Internetseiten mit botanischem Schwerpunkt.
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Weitere Beiträge zur Kenntnis hessischer Pflanzengesellschaften: Einleitung
(2007)
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Detlef Mahn
- Ziele und Methoden der „pflanzensoziologischen Sonntagsexkursionen“
der Hessischen Botanischen Arbeitsgemeinschaft werden als Basis für eine Reihe
von Artikeln beschrieben, die Ergebnisse dieser Exkursionen darstellen. Wesentliches
Ziel der Untersuchungen ist eine Verbesserung der Kenntnisse hessischer Pflanzengesellschaften
im Hinblick auf pflanzensoziologische und ökologische Aspekte und ihren
Schutz.
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Buchbesprechungen aus Botanik und Naturschutz in Hessen Bd. 20
(2007)
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Andreas König
Detlef Mahn
Thomas Gregor
Jörg Weise
Martin Wentzel
- Folgende Publikationen werden rezensiert: Garve & al.: Verbreitungsatlas Niedersachsen, Hölzel & al.: Stromtalwiesen, Lübcke & Frede: Naturschutzgebiete in Hessen Band 4, Notizbuch 68 der Kasseler Schule, Riecken & al.: Rote Liste Biotoptypen, Schulz & Dengler: Verbreitungsatlas Moose Schleswig-Holstein, Szabo: Wandern – Erkennen – Heilen
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Weitere Beiträge zur Kenntnis hessischer Pflanzengesellschaften: Felsspalten- und Mauerfugen-Gesellschaften (einschließlich Parietarietalia)
(2007)
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Roswitha Kirsch-Stracke
- Pflanzengesellschaften der Felsspalten und Mauerfugen werden
anhand von 21 Vegetationsaufnahmen beschrieben, die bei „Pflanzensoziologischen
Sonntagsexkursionen“ in den Jahren 1988 bis 1995 erstellt wurden. Die in Hessen vorkommenden
Pflanzengesellschaften der Klasse Asplenietea werden im Hinblick auf
pflanzensoziologisch-syntaxonomische Aspekte, Ökologie, Gefährdung und Naturschutz
charakterisiert.
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Sumpflöwenzähne (Taraxacum sect. Palustria) in Hessen
(2007)
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Klaus Jung
Stefan Huck
- 7 Sumpflöwenzahn-Arten sind in Hessen nachgewiesen, wobei von
Taraxacum bavaricum und T. pauckertianum nur historische Nachweise vorliegen.
Taraxacum hollandicum ist am weitesten in Hessen verbreitet und konnte bei der
zwischen 2002 und 2004 durchgeführten Untersuchung in 10 von 12 untersuchten
Gebieten mit mehr als 35000 Exemplaren nachgewiesen werden. Taraxacum germanicum
wurde bei Münzenberg, Selters und im Mönchbruch gefunden. Taraxacum multilepis
und T. trilobifolium haben individuenarme Populationen im Naturschutzgebiet
Ludwigsquelle beziehungsweise im Mönchbruch, auf der Rodwiese und bei Bieber.
Taraxacum subalpinum ist mit 2 sehr kleinen Populationen in der Wieseckaue bei
Gießen die seltenste hessische Sumpflöwenzahnart.
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Neufunde von Flachbärlapp-Arten (Diphasiastrum) im hessischen Odenwald
(2007)
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Karsten Horn
Volker Schaffert
Ralf Schwab
Markus Sonnberger
- In den Jahren 2003 und 2004 gelangen Nachweise mehrerer Flachbärlapp-
Arten (Diphasiastrum) im hessischen Odenwald bei Beerfelden und Olfen. Von
herausragender Bedeutung ist der Fund von D. oellgaardii, welches seit rund 50 Jahren
in Hessen als erloschen galt. Daneben wurden D. complanatum und D. tristachyum an je
einer Lokalität neu entdeckt. Die Diphasiastrum-Arten besiedeln an den Wuchsorten bei
Beerfelden und Olfen anthropogene Sekundärstandorte (Skipiste oder Straßenböschung).
Syntaxonomisch lassen sich die Bestände innerhalb der Ordnung Ulicetalia minoris zum
Genisto pilosae-Callunetum oder zu einer Deschampsia-flexuosa-Vaccinium-myrtillus-
Gesellschaft stellen. An beiden Wuchsorten wachsen die Flachbärlappe auf stark sauren,
mäßig frischen, sandigen Lehmböden. Die Wuchsorte erhalten volle Freilandhelligkeit
oder sind mäßig beschattet. Neben populationsbiologischen Parametern wie Anzahl der
Sprosse und Fertilität werden Daten zur Gefährdung der Bestände genannt. Eine Neueinstufung
für zwei der drei beobachteten Diphasiastrum-Arten in der Roten Liste für Hessen
wird vorgeschlagen.
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Die Wiesen-Schwertlilie (Iris spuria) in Hessen
(2007)
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Sylvain Hodvina
Rainer Cezanne
Matthias Harnisch
Tobias W. Donath
- Die Wiesen-Schwertlilie (Iris spuria) war in Deutschland seit jeher
nur in der nördlichen Oberrheinebene und Rheinhessen verbreitet. In Hessen reichte das
bekannte Areal östlich des Rheins von den Bruderlöchern im Süden bis zur Mainspitze
im Norden. Bekannter war vor allem der reiche Bestand im Naturschutzgebiet „Riedloch
von Trebur“, über die übrigen Vorkommen gab es jedoch bislang keine umfassende
Übersicht. Die vorliegenden Erhebungen zeigen, dass es auch außerhalb des Riedloches
noch immer individuenstarke Restvorkommen gibt und durch Hilfsmaßnahmen in der
Gemeinde Riedstadt konnten sogar neue Populationen begründet werden.
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Das Dünen-Steinkraut (Alyssum montanum subsp. gmelinii) in Hessen
(2007)
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Sylvain Hodvina
Rainer Cezanne
- Das auf basenreichen Sanden der nördlichen Oberrheinebene sowie
der Untermainebene ehemals weiter verbreitete Dünen-Steinkraut (Alyssum montanum
subsp. gmelinii) konnte aktuell noch an elf Lokalitäten beobachtet werden. Insgesamt
besiedelt die Art in Hessen nur noch eine Fläche von etwa 1/4 Hektar. Mehr als 95 %
aller Individuen finden sich sogar in nur 2 unter Naturschutz stehenden Gebieten. Zwar
konnten in den vergangenen Jahren einige Neuansiedlungen beobachtet werden, doch ist
deren dauerhaftes Überleben ungewiss. Aufgrund des erheblichen Bestandesrückgangs
sollte die Gefährdungskategorie von derzeit 2 (stark gefährdet) auf 1 (vom Aussterben
bedroht) angehoben werden.
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Der Acker-Schwarzkümmel (Nigella arvensis) in Hessen
(2007)
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Sylvain Hodvina
Rainer Cezanne
- Der ehemals auf Ackerböden aus Karbonatgestein in Hessen als
Kennart des Caucalido-Adonidetum flammeae weit verbreitete Acker-Schwarzkümmel
(Nigella arvensis) verschwand nach und nach fast unbemerkt aus der hessischen Flora
und konnte aktuell nur noch an neun Lokalitäten nachgewiesen werden. Derzeit besiedelt
die Art als Begleiter im Jurineo-Koelerietum und Allio-Stipetum des Darmstädter Raumes
nur noch eine Fläche von etwa 1/5 Hektar und fast 90 % aller Individuen finden sich
in 2 unter Naturschutz stehenden Gebieten. Aufgrund des erheblichen Bestandesrückgangs
sollte die Gefährdungskategorie von derzeit 2 (stark gefährdet) auf 1 (vom Aussterben
bedroht) angehoben werden.