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"Musica adattata allintelligenza ed alle esigenze del pubblico" : Giuseppe Verdi, Errico Petrella, and their Audience
(1998)
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Sebastian Werr
- As we shall see, the two composers can be understood as opposites in many respects. While some superficial details of Verdis style were imitated by contemporary operatic composers, Verdi should be understood as exceptional, as pursuing a unique path amidst the Italian opera of his time. Rather than imitating either the concision of Verdis operas or their even more striking dramatic intensity, Petrella and most other Italian composers of the period instead downplayed these elements and sought instead to develop melodic appeal above all.
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Arnold Schönberg Center - Newsletter
(1998)
- Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 1, Mai Juni 1998 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 2, August September 1998 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 3, Oktober 1998 Januar 1999 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 4, Februar Juni 1999 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 5, Juli – September 1999 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 6, Februar Juni 2000 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 7, Juli September 2000 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 8, April August 2001 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 9, September Februar 2002 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 10, August 2002 Februar 2003 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 11, August 2003 – Februar 2004 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 12, März 2004 – August 2004 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 13, September 2004 – Februar 2005 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 14, März – Juni 2005 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 15, September 2005 – Februar 2006 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 16, März August – 2006 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 17, September 2006 – Februar 2007 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 18, März - August –2007 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 19, September 2007 – Januar 2008 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 20, September 2008 – Januar 2009 Arnold Schönberg Center - Newsletter, Edition 21, Februar 2009 – August 2009
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"Die Macht des Gesanges" : Loreleys Verführungskünste in Opern des 19. Jahrhunderts
(2007)
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Gunter E. Grimm
- Das im ‚Biedermeier’ verbreitete Frauenbild bevorzugte introvertierte, sanfte und tugendhafte Frauen, häusliche, in der Familienpflege aufgehende Geschöpfe, die neben einer zahlreichen Kinderschar auch für den außer Hause arbeitenden Gatten zu sorgen hatte. Die vom Mutter- und Gattinnentypus abweichende Frau geriet leicht in den Ruf der Außenseiterin. Suffragetten waren wenig geschätzt, die männliche Phantasie liebte mehr das Exotische oder das Zauberhafte. Nichtbürgerliche Frauen waren Elfentypen, zarte Wesen der Lüfte oder des Wassers, Feen und Nixen. Die Literatur des 19. Jahrhundert wimmelt von solchen Wasserfrauen, Melusinen und Undinen bis zur schönen Lau. Oder sie waren Unholdinnen, Hexen aller Art, wie man sie von Shakespeare her kannte, meist hässlichen Aussehens, geschmückt mit Warzen und Krallenfingern, und ausgestattet mit fataler Zauberkraft. Ludwig Richter, der durch seine Illustrationen von Ludwig Bechsteins Märchen besondere Popularität erlangte, hat drei solcher Zauberfrauen prototypisch fixiert: die „alte schlimme Hexe“, die Zauberin und die Nixe. [...] Es wäre sonderbar, wenn Opernkomponisten nicht nach diesem dankbaren Stoff gegriffen hätten. Hatte bereits die Antike in der Gestalt Kirkes eine veritable Zauberin, und lieferte Ariost mit seinem „Rasenden Roland“ auch eine brauchbare Vorlage für Händels Oper „Alcina“, so boomten insbesondere im 18. Jahrhundert Zauberstücke und auch Zauberopern. Hier konnte die geheimnisvoll-magische Macht weiblicher Verführung auf die Bühne gestellt werden und die Männer als letzten Endes genasführtes schwaches Geschlecht entlarvt werden. Gehört nicht etwa auch Mozarts „Zauberflöte“, in der Magie und Zauberei eine große Rolle spielen, noch zu den Ausläufern dieses Typus?
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„In allen Opern, die von Erlösung handeln, wird im 5. Akt eine Frau geopfert.“ : Film, Musik und Oper bei Alexander Kluge
(2009)
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Nina Noeske
- Wer sich mit den Arbeiten Alexander Kluges beschäftigt, bemerkt schnell, dass er in ein Labyrinth gerät, dessen Ausgang schwer zu finden ist. Dennoch gibt es einige wenige Themen, die sich wie ein roter Faden durch die Film-, Fernseh- und Textproduktionen Kluges ziehen: Neben der jüngeren deutschen Geschichte – womit bereits das zentrale Thema des ‚Krieges‘ ins Blickfeld gerät – ist dies etwa die Justiz im Verhältnis zum Privatleben, das politische Zeitgeschehen (u.a. im Film DEUTSCHLAND IM HERBST, BRD 1978), einige mythologische Geschichten, Erzählungen und Märchen, der Komplex ‚Babylon‘ sowie die Kunstform der Oper. Letztere steht bei Kluge zugleich für die zentrale philosophische Fragestellung, die ihn – ähnlich wie bereits seine Schriftstellerkollegen Immanuel Kant oder, vor allem, Robert Musil – immer wieder, gleichsam als Leitmotiv sämtlicher künstlerischer Tätigkeit, umtreibt: Gemeint ist der ‚Möglichkeitssinn‘ des Menschen.