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Studien zur endsteinzeitlichen und früheisenzeitlichen Besiedlung im südwestlichen Tschadbecken (1300 BC - 700 AD)
(2008)
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Carlos Augusto Magnavita Santos
- Die Dissertation befasste sich mit der endsteinzeitlichen und früheisenzeitlichen Besiedlungsgeschichte des südwestlichen Tschadbeckens (NO-Nigerias) mit einem Schwerpunkt auf dem Übergang zwischen beiden Perioden. Neben einer Übersicht über die geborgenen Funde und die dokumentierten Befunde aus Grabungsarbeiten an sieben Fundstellen wurde eine Sequenz der Keramikmerkmale vorgelegt. Unter anderem verdeutlichte sie die Gegensätze der endsteinzeitlichen und füheisenzeitlichen Keramiktraditionen im Arbeitsgebiet. Der Schwerpunkt der Studien lag auf der Präsentation von Ergebnissen archäologischer und geophysikalischer Untersuchungen des Fundplatzes Zilum, datiert in die Mitte des ersten Jahrtausends BC. Zilum ist wegen seines Alters, seiner Dimension und seiner strukturellen Komplexität von zentraler Bedeutung für die Archäologie der Region um den Tschadsee und für Afrika südlich der Sahara im Allgemeinen. Zusammen mit jenen Siedlungen, die nach dieser entstanden, bietet der Fundplatz einen guten Ansatz zur Beantwortung der Frage, wie sich der Übergang von der Steinzeit zur Eisenzeit im Untersuchungsraum vollzog. Er gibt zudem einen Einblick in die Entstehung früher, strukturell und sozioökonomisch komplexerer Siedlungsformen in Afrika südlich der Sahara, und so wird seine Bedeutung für die Archäologie und Geschichte eingehender diskutiert. Aus der Kombination vorhandener und neu gesammelter Informationen zur Siedlungs- und Wirtschaftsweise mit bereits verfügbaren Daten zur Entwicklung von Klima und Umwelt im Tschadbecken wurde ein Abriss der endsteinzeitlichen und früheisenzeitlichen Besiedlungsgeschichte im Untersuchungsraum erarbeitet.
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Urban life-worlds in motion: In Africa and beyond
(2010)
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Hans Peter Hahn
- Although throughout the history of anthropology the ethnography
of urban societies was never an important topic, investigations on cities
in Africa contributed to the early theoretical development of urban studies in
social sciences. As the ethnography of rural migrants in towns made clear,
cultural diversity and creativity are foundational and permanent elements of
urban cultures in Africa (and beyond). Currently, two new aspects complement
these insights: 1) Different forms of mobility have received a new
awareness through the concept of transnationalism. They are much more
complex, including not only rural–urban migration, but also urban–urban
migration, and migrations with a destination beyond the continent. 2) Urban
life-worlds also include the appropriation of globally circulating images and
lifestyles, which contribute substantially to the current cultural dynamics of
cities in Africa. These two aspects are the reasons for the high complexity of
urban contexts in Africa. Therefore, whether it is still appropriate to speak
about the “locality” of these life-worlds has become questionable. At the
same time, these new aspects explain the self-consciousness of members of
urban cultures in Africa. They contribute to the expansive character of these
societies and to the impression that cities in Africa host the most innovative
and creative societies worldwide.