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Ordnung zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Philosophie (Dr.phil) oder einer Doktorin der Philosophie (Dr.phil.) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
(2007)
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Malankari : eine früheisenzeitliche Großsiedlung im Tschadbecken von Nordost-Nigeria
(2007)
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Gabriele Franke
- Malankari ist eine früheisenzeitliche (ca. 4. Jahrhundert v.Chr.) Fundstelle im Tschadbecken im Nordosten Nigerias. Diese Region wird seit 1989 von Archäologen der Goethe-Universität Frankfurt/Main erforscht, mit dem Schwerpunkt auf dem Übergang der Jäger- und Sammlergruppen zu Pastoralisten und Ackerbauern. Mit der Gajiganna-Kultur des 2. und 1. Jahrtausends v.Chr. wurde dieser Übergang in der Region definiert. Nach einer ökologisch bedingten Krise im frühen 1. Jahrtausends v.Chr. tauchen ab ca. 500 v.Chr. Siedlungen von beträchtlichen Umfang auf. Dazu gehört auch Malankari mit einer geschätzten Grröße von mehr als 30 ha. Diese Magisterarbeit beschreibt die Testgrabungen, die im Frühjahr 2005 durchgeführt wurden, mit besonderem Schwerpunkt auf der Keramikauswertung. Die geomagnetischen Untersuchungen sowie die weiteren Fundkategorien (Archäobotanik, Archäozoologie, Steinartefakte, Tonfiguren) werden ebenfalls besprochen und durch Abbildungen und Tafeln verdeutlicht. Ein aus der Grabung geborgenes Eisenstück ist ein Hinweis darauf, dass die Fundstelle an den Übergang vom Later Stone Age zum Early Iron Age datiert werden kann. Eine regionale Einbindung der Fundstelle wird in den abschließenden Kapiteln vorgenommen. Weitere Grabungen sollten vor allem die umfangreichen, auf den geomagnetischen Bildern zu sehenden Strukturen umfassen.
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Am Anfang war die Tat? : Kulturelle Phantasmen und die Projektionsfigur "Jack the Ripper"
(2007)
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Susanne Scholz
- Wie wird aus fünf ungeklärten Huren-Morden im Londoner Armenmilieu die »wahre Geschichte« eines Serienmörders? Wären da nicht die kollektiven Ängste und Phantasien, aber auch das »schmutzige Unterbewusste« der viktorianischen Gesellschaft sowie die morbide Faszination der aufstrebenden Gerichtsmedizin, hätte »Jack the Ripper« nicht zur Projektionsfigur des Bösen werden können. Die Geschichte des Ripper kann als beispielhaft für kulturelles Erzählen gelten und zeigt, wie sich in den Vorstellungen der Menschen einer Epoche wissenschaftliche mit literarischen Erzählmustern verweben.
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Gebrechliche Hand versus starker Geist : zum Spätwerk des an Parkinson erkrankten Barockmalers Nicolas Poussin
(2007)
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Henry Keazor
- Spätwerk, Alterswerk, Altersstil – an der Schwelle zur Ewigkeit streift der alte, der uralte Künstler die Fesseln des Materiellen und der Zeitlichkeit ab«, fasste der Kunsthistoriker Hans Ost 1992 die gängigen Vorstellungen zusammen, die bis heute gerne bemüht werden, wenn die Rede auf die späten und insbesondere die letzten Werke eines schöpferisch Tätigen kommt: Frei von jeglichen Verbindlichkeiten folgt der alte Meister anscheinend nur noch seinem Genius und schafft so das Unvergleichliche. Ost wies darauf hin, dass zwar bereits Goethe 1831 im Gespräch mit seinem Sekretär Friedrich Wilhelm Riemer den Eindruck äußerte, der Venezianer Tizian habe im hohen Alter in seinen Gemälden nur noch die abstrakte Idee der zuvor so täuschend echt nachgeahmten Stoffe geliefert – allerdings wies Goethe diesen Bildern, anders als ab dem 19. Jahrhundert bis zum Teil heute geschehend, nicht unweigerlich einen höheren künstlerischen Rang zu.
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Perspektiven der Orientierung : ein Integrationskurs aus der Sicht der Teilnehmenden
(2007)
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Mathias Fuchs
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Politische Technologieagenden und Zirkulationen von Schlüsselkategorien
(2007)
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Petra Ilyes
- In den 1990er Jahren trieben nationale und supranationale politische IT-Agenden nicht nur die Implementierung einer technischen Infrastruktur voran sondern auch die einer neuen Gesellschaft, der Informationsgesellschaft. Die weltweite Implementierung von Informationsinfrastruktur ist daher als ein ko-konstitutiver Prozess zu verstehen, der sowohl technologische Innovation als auch sozialen Wandel beinhaltete. Um die neuen Informationstechnologien aufzunehmen, musste die Gesellschaft verändert werden, und umgekehrt waren die neuen Informationstechnologien nötig, um sozialen Wandel zu ermöglichen. Die Informationsgesellschaft kann als das „soziale Universum“ [Callon 1987, 84] betrachtet werden, das spezifiziert werden musste, damit die neuen Informationstechnologien operieren können. In seinem Beitrag über die Einführung des Elektroautos in Frankreich zu Beginn der 1970er Jahre legt Michel Callon dar, dass es zur Entwicklung des elektrisch betriebenen Automobils nicht ausreichte, lediglich die technowissenschaftlichen Probleme zu lösen. Die Projektingenieure verstanden, dass die gesamten sozialen Strukturen der französischen Gesellschaft radikal verändert werden mussten, um diesen neuen Typ von Technologie, den sie entwarfen, zu akzeptieren und aufzunehmen. Die Ingenieure spezifizierten daher nicht nur die Merkmale des elektrischen Fahrzeugs sondern auch die Merkmale des sozialen Universums, in dem das Fahrzeug eingesetzt werden sollte [ebd.]. ...
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Bolivianische Migrantinnen im privaten Dienstleistungssektor in Barcelona : Alltagspraxis und Strategien im Kontext von Gender- und Migrationsregimen
(2007)
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Karina Goldberg
- Eine ethnographische Studie zu bolivianischen Migrantinnen, die in Barcelona als undokumentierte "Domestic Workers" (private Kinder- und Altenbetreuung, sowie Haushaltshilfe) arbeiten, um mit ihrem Einkommen den Lebensunterhalt ihrer Familien im Herkunftsland zu sichern. Die Arbeit analysiert Motive und Entscheidungsprozesse des Migrationsprojekts aus einer gendersensiblen Perspektive und stellt die Strategien zur Grenzüberwindung in den Rahmen von verschärften EU-Grenzregimen. Weiter wird die prekäre Wohn- und Arbeitssituation der "illegalen" MigrantInnen, insbesondere der Arbeitsplatz Privathaushalt, thematisiert und die Rolle von Hilfsorganisationen kritisch beleuchtet.
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»Pier und Ozean« - Das Abstrakt-Reale als Sujet und Konzept des frühen Mondrian
(2007)
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Regine Prange
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Gegen die eigene Welt des Kunst : zu Carl Friedrich von Rumohrs kunsthistorischer Restitution des klassizistischen Ideals
(2007)
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Regine Prange
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[Rezension zu:] Michael Hatt / Charlotte Klonk: Art history. A critical introduction to its methods, Manchester: Manchester University Press 2006
(2007)
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Regine Prange
- Rezension zu: Michael Hatt / Charlotte Klonk: Art history. A critical introduction to its methods, Manchester: Manchester University Press 2006, xii + 250 S., ISBN 978-0-7190-6958-1, GBP 55,00