Institut für Sozialforschung (IFS)
25 search hits
-
Newsletter 1/2013 / Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
(2013)
-
Gier: Eine Emotion kommt ins Gerede : über den Gefühlshaushalt der Wirtschaft und die normativen Grundlagen des Kapitalismus
(2012)
-
Sighard Neckel
Bernd Frye
-
Störfaktor Krankheit : warum der rückläufige Krankenstand das falsche Signal für betriebliche Gesundheitspolitik ist
(2007)
-
Hermann Kocyba
Stephan Voswinkel
- Wenn öffentlich über Arbeit und Gesundheit diskutiert wird, geht es meist um Fehlzeiten und Krankenstände. Inzwischen hat der Krankenstand mit 3,3 Prozent einen historischen Tiefststand erreicht. Hierfür werden unterschiedliche Erklärungen angeführt: Neben medizinischen Fortschritten und Verbesserungen im Bereich von Ergonomie, Gesundheitsschutz und Prävention wird darauf hingewiesen, dass ältere Beschäftigte vor Erreichen der Altersruhegrenze ausscheiden und sich Deutschland auf dem Übergang von einer Produktions-zu einer Dienstleistungsökonomie befindet. Inzwischen wächst zwar zögerlich, aber doch in einigen Unternehmen die Erkenntnis, dass eine forcierte Senkung des nominellen Krankenstands zu steigenden Grenzkosten führt: Für jeden weiteren Rückgang auch nur um einen Zehntel-Prozent-Punkt fallen einerseits steigende Kontrollund Sanktionskosten an, während sich andererseits ein belastetes Betriebsklima negativ auf die Motivation der Mitarbeiter auswirkt. Wenn ein Arbeitnehmer zwar physisch präsent, krankheitsbedingt aber nicht voll einsatzfähig ist und möglicherweise auch noch Kollegen ansteckt, dann erweist sich die einseitige Ausrichtung an den Fehlzeiten nicht nur gesundheitspolitisch, sondern auch betriebswirtschaftlich als verkürzt. ...
-
"Leistung aus Leidenschaft" oder das Regime des Marktes? : Das Institut für Sozialforschung untersucht den Wandel der gesellschaftlichen Leistungsbegriffe
(2007)
-
Kai Dröge
- Der Arbeitsmarkt sucht sie – die teamfähigen, kreativen, eigenverantwortlichen Mitarbeiter, denen Leistung Spaß macht, die sich leidenschaftlich engagieren. Unsere Gesellschaft hat ein neues Verständnis von Arbeit entwickelt, deren oberstes Ziel längst nicht mehr die klassische Pflichterfüllung ist. Selbstverwirklichung im Beruf, einst als wirklichkeitsfremde Utopie belächelt, ist heute offizielle Doktrin. Gleichzeitig werden jedoch Leistungen immer mehr nach Output und ökonomischen Erfolgskriterien bewertet. Nur was zählbar ist, zählt, und nur was sich ökonomisch rechnet, wird auch wertgeschätzt. Wissenschaftler des Instituts für Sozialforschung sind bei ihren Studien auf einen spannenden Zusammenhang dieser widersprüchlichen Entwicklungen gestoßen: Die »weichen« Faktoren machen es offenbar immer schwerer, individuelle Leistungen noch sinnvoll miteinander zu vergleichen und gerecht zu bewerten. Das hat bei Unternehmen wie Beschäftigten den Glauben an die Unfehlbarkeit objektiver Zahlen und ökonomischer Kennziffern nur weiter untermauert.
-
Geschichte des Instituts für Sozialforschung
(2002)
-
Ludwig von Friedeburg
-
Newsletter / Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität [IfS-Newsletter]
(2007)
- Der Newsletter informiert dreimal jährlich über Termine, Forschungsprojekte, Veranstaltungen, Publikationen und andere Aktivitäten des IfS = Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Zu den Einzelheften s.a. untere URL.
-
"Neue Väter – andere Kinder?" : Das Vaterbild im Umbruch – zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und realer Umsetzung
(2006)
-
Andrea Bambey
Hans-Walter Gumbinger
- Der Vater als Ernährer der Familie hat noch immer nicht ausgedient, aber längst gibt es eine breite Vielfalt von Vatertypen, die sich mit den gesellschaftlichen Erwartungen an den »neuen« Vater auf sehr unterschiedliche Weise auseinandersetzen. Diese Erwartungen sind hoch: Er soll sich aktiv, kompetent und emotional in der Kindererziehung engagieren und partnerschaftlich agieren. Am Frankfurter Institut für Sozialforschung haben die beiden Soziologen Andrea Bambey und Hans-Walter Gumbinger untersucht, wie sich die Rolle des Vaters gewandelt hat und wie sich dies auf die Familienkonstellation auswirkt. Eine einheitliche Entwicklungslinie konnten die Forscher bei der Auswertung von über 1500 Fragebögen und intensiven Einzelinterviews nicht ausmachen. Sie verstehen die Ergebnisse eher als Hinweis darauf, dass der aktuelle Wandlungsprozess vielgestaltig ist. Als Auszug aus ihrem Forschungsprojekt stellen sie drei Typen vor: den fassadenhaften, den randständigen und den egalitären Vater.
-
"Forever young" – die Kritische Theorie : das Jahr der Jubilare: Habermas 80, Honneth 60
(2009)
-
Axel Honneth
Ulrike Jaspers
-
Jenseits der Verteilungsgerechtigkeit: Anerkennung und sozialer Fortschritt : wie der Wandel gesellschaftlicher Wertschätzung philosophisch beurteilt werden kann
(2010)
-
Axel Honneth
Titus Stahl
- Eine gerechte Verteilung von Gütern reicht nicht aus, um eine Gesellschaft gerecht zu machen. Gerechtigkeitstheorien müssen auch die sozialen Beziehungen in den Blick nehmen: Wirkliche soziale Gerechtigkeit herrscht erst, wenn es Institutionen gibt, die uns die Chance einräumen, soziale Anerkennung zu erfahren.
-
Von neuen Freiheiten und Zwängen : zur Ambivalenz der Sichtbarkeit von Arbeit
(2010)
-
Stephan Voswinkel