Zentrum für Nordamerika-Forschung
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Goodbye Leadership : die Balkanpolitik der USA nach dem 11. September
(2003)
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Jochen Hils
- Anderthalb Jahre nach den Terroranschlägen von New York und Washington muss sich eine Analyse der US-Außenpolitik nach dem 11. September dagegen wappnen, im Zustand einer wenig aussagekräftigen und schon bald überholten Momentaufnahme zu verharren. Dieses Schicksal würde ihr dann drohen, wenn sie ihren Blick auf jene Begebenheiten verengte, die sich in diesem schmalen Zeitfenster zugetragen haben. Vor diesem Hintergrund wird sich der folgende Beitrag nicht darauf beschränken, eine Bestandsaufnahme der amerikanischen Balkanpolitik nach dem 11. September vorzunehmen. Vielmehr soll diese mit einer breit angelegten Rückschau kontrastiert werden, um daraus in der Summe eine informierte Prognose über die zukünftige Südosteuropapolitik der USA ableiten zu können. Die zentrale erkenntnisleitende Frage wird dabei lauten: Stellen die Terroranschläge von New York und Washington mit Blick auf die (zukünftige) amerikanische Balkanpolitik eine Zäsur dar? Da die US-Truppenpräsenz in der Region gemäß der Formel "commitments create interests" als ein zuverlässiges Thermometer für das Balkanengagement der Vereinigten Staaten anzusehen ist, wird ihr im Folgenden besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die erkenntnisleitende Frage ließe sich somit auch konkreter formulieren: Ist nach dem 11. September ein (unilateraler) militärischer Rückzug der USA aus der Region zu erwarten? Dieser Frage wird in vier Schritten nachgegangen.
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Die Bush-Administration und der Präventivkrieg gegen den Irak
(2007)
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Jochen Hils
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Von der "imperialen zur "medialen" Präsidentschaft : Medieninformation, gesellschaftliche Partizipation und US-Außenpolitik am Beispiel des Golfkrieges 1991
(1999)
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Jochen Hils
Jürgen Wilzewski
- Mit Blick auf die liberale Theorie der Internationalen Beziehungen wird die Bedeutung von Medieninformation für außenpolitische Präferenzbildungsprozesse beleuchtet. Am Beispiel der Golfkrise 1990 und des Golfkrieges 1991 zeigt sich, dass von einer "frei deliberierenden" demokratischen Öffentlichkeit in den USA nicht unbedingt die Rede sein kann. Vielmehr bediente sich die Exekutive einer ausgefeilten "Medien(kriegs)politik", um den medialen Diskurs zu dominieren und die Meinungsbildung zu steuern. Dieser Befund stellt eine Herausforderung für die liberale Theorie dar: Wenn eine demokratische Öffentlichkeit nicht über ausgewogene Informationen verfügt, kann mit Blick auf militärische Gewalteinsätze nur eingeschränkt von demokratischer Kontrolle gesprochen werden. Ein amerikanischer Präsident, der mit seiner Medienpolitik den öffentlichen Diskurs über den Einsatz militärischer Gewalt dominieren kann, verfügt offensichtlich über größere Handlungsspielräume nach innen und außen, als die liberale Theorie bisher angenommen hat.
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Zwischen Republik und Imperium : die Außenpolitik der USA von Clinton zu Bush
(2004)
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Jochen Hils
Jürgen Wilzewski
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Crusader State – Defekte Demokratie? : Export und Zustand der US-Demokratie in der Ära George W. Bush
(2006)
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Jochen Hils
Jürgen Wilzewski
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Missionary Foreign Policy? : Demokratie und gewaltsamer Demokratieexport der USA aus der Sicht der liberalen Theorie der Internationalen Beziehungen
(2006)
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Jochen Hils
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Präsident Clintons Reform des U.S.-Gesundheitssystems im Spannungsfeld von Kongress, Öffentlichkeit und organisierten Interessen
(1995)
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Söhnke Schreyer
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Anmerkungen zum Verhältnis von "Multiculturalism" und "Liberalism" den USA : Diskussionsbeitrag
(1994)
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Söhnke Schreyer
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Der neue Stil der Mandatsführung im U.S.-Repräsentantenhaus : zur Diskussion um die Arbeitsweise der amerikanischen Abgeordneten
(1993)
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Söhnke Schreyer
- Der nachstehende Aufsatz ist Teil einer breiter angelegten Studie, an der ich derzeit im Rahmen eines Dissertationsvorhabens mit dem Titel: Ideologische Gruppierungen im arnerikanischen Kongress - Zur Rolle innerpateilicher Flügelorganisationen im U.S. Repräsentantenhaus, 1960-1990, arbeite. Die Diskussion der Veränderungen des Stils der Mandatsführung der amerikanischen Abgeordneten seit den 1960er Jahren ist in diesem Zusammenhang als eine wichtige Komponente des Versuchs zu verstehen, einen Erklärungsansatz für die Entstehung und Arbeitsweise der in dem Dissertationsprojekt untersuchten »ideological caucuses« zu formulieren.
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Zurück zur "Imperialen Präsidentschaft"? : Parteien, Präsident und Kongress post-9/11
(2003)
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Söhnke Schreyer