Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)
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Noch weit vom Mainstream entfernt : Geschlechterperspektiven im Verbraucherschutz
(2003)
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Irmgard Schultz
- Geschlechtliche Gleichstellung ist eine Querschnittsaufgabe für alle Politikfelder, auch für Verbraucherpolitik. Aber warum sollten Geschlechterperspektiven im Verbraucherschutz berücksichtigt werden? In welcher Hinsicht sind sie relevant für eine geteilte Verantwortung?
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Von der Bevölkerung als Versorgungsgemeinschaft : Bedürfnisse, Demografie und Versorgungssysteme
(2007)
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Diana Hummel
- Die systematische Verknüpfung von Demografie und Versorgung ermöglicht eine neue Forschungsperspektive. Im Zentrum stehen so nicht die Chancen und Risiken demografischer Prozesse für Umwelt und Gesellschaft, sondern die Transformation, Adaptivität und Regulationsfähigkeit gesellschaftlicher Versorgungsstrukturen.
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Kommunikation gegen den Roll-back : Zielgruppen ökologischen Konsumverhaltens
(2000)
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Claudia Empacher
- "Öko ist out!" oder "Ich bin öko-gestresst". Immer häufiger wird man mit derartigen Aussagen konfrontiert, wenn heute das Thema Ökologie zur Sprache kommt. Auch das alternative Milieu, das sich durch die Verbindung von Umweltbewusstsein und -verhalten auszeichnete, ist nahezu verschwunden. Die Frage nach ökologischem Konsumverhalten stellt sich daher völlig neu. Wer ist heutzutage überhaupt noch für ökologischen Konsum ansprechbar? Auf welche Zielgruppen kann sich die Kommunikation nachhaltigen Konsumverhaltens stützen?
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Innovationen für Nachhaltigkeit : Ergebnisse aus dem niederländischen Förderprogramm "Nachhaltige technische Entwicklung"
(2010)
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Engelbert Schramm
Peter Wehling
- Innovationen gelten - so auch die Enquetekommission „Schutz des Menschen und der Umwelt" - als entscheidender Schlüssel zum Erreichen einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise. Doch welche Innovationen tragen zu einer nachhaltigen Entwicklung bei, und wie können sie systematisch gefördert werden?
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Virtueller Wasserhandel : eine Strategie zum Umgang mit Wasserarmut?
(2007)
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Diana Hummel
- Die Idee klingt vielversprechend: Wasserknappe Länder schonen ihre Ressourcen, indem sie auf die Erzeugung wasserintensiver Agrarprodukte verzichten und diese aus wasserreichen Regionen importieren. Gleichwohl ist die praktische Umsetzung des Konzepts des virtuellen Wasserhandels sehr voraussetzungsreich.
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Rundum gute Produkte : die Verbaucherinformationskampagne EcoTopTen
(2005)
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Kathrin Graulich
Rainer Grießhammer
Konrad Götz
Vera Strauß
- Marketing für die Nachhaltigkeit ist mehr als in den Handbüchern der Branche steht. Die Kampagne EcoTopTen demonstriert erfolgreich innovative Wege zur Entwicklung, Bewertung und Kommunikation nachhaltiger Produkte.
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Ernährung im Alltag : die Ernährungsstile der Deutschen
(2010)
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Doris Hayn
- Problematisierungen dominieren die Diskussionen über Ernährung in Medien und Politik. Thematisiert werden die Folgen von Übergewicht bei Kindern, die Abnahme von Ernährungskompetenzen oder die Zunahme ernährungsmitbedingter Krankheiten und ein Verlust von Ernährungskultur, insbesondere die Folgekosten für das Gesundheitswesen. Skandalisierungen und Pauschalurteile werden jedoch den KonsumentInnen nicht gerecht. Dies zeigt ein differenzierter Blick auf den Ernährungsalltag.
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Für ein aktives Moratorium : Liberalisierung der Wasserwirtschaft
(2000)
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Thomas Kluge
Alexandra Lux
- Unlängst hat der Umweltrat eine
Lanze gebrochen für die Liberalisierung
und Deregulierung der deutschen
Wasserwirtschaft. Angesichts der
ökologischen Bedeutung des Wasserbereichs
ist jedoch zunächst ein Moratorium
notwendig, um die zahlreichen
ungelösten Probleme zu klären.
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Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung braucht eine kritische Orientierung
(2013)
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Thomas Jahn
- Die Wissenschaft steht unter Druck. In Zeiten, in denen es um nichts Geringeres geht als um die Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung, fordern Gesellschaft und Politik von ihr nicht nur gesichertes, sondern vor allem anwendbares Wissen. Um solches Wissen erzeugen zu können, muss die Wissenschaft ihre Strukturen und Arbeitsformen verändern. Ein erneuertes Verständnis von Kritik kann Orientierung in diesem von der Wissenschaft aktiv zu gestaltenden Veränderungsprozess bieten.