BDSL-Klassifikation: 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.14.00 Zu einzelnen Autoren
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Bild und Gegenbild – Brasilien im Werk Hugo Loetschers
(2008)
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Adelaide Stooss-Herbertz
Lucie Stooss
- Brazil is a popular writing subject. Its representation is full of varieties and reaches from "exotic country", "the land of the future", "paradise", "the unknown country" to a reputation of being underdeveloped with its inhabitants living in misery. Hugo Loetscher, an important contemporary Swiss writer, defined Brazil as a place of encounter with the enemy, i.e. another culture, nature or with himself: a discovery of the consequences of colonialism and the search for a new proper identity. This article focuses on the image of Brazil in Loetscher's work, trying to get to know Brazil as a place in German literature that offers a possibility for an intercultural dialogue.
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Excluído da Áustria 'católico-nacionalsocialista' : sobre a autobiografia de Thomas Bernhard
(2008)
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Patricia Miranda Dávalos
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Von der Macht der Sätze : Sprachkritische Betrachtungen zum Drama "Kaspar" von Peter Handke
(2008)
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Patricia Schmidt
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Rezension : Anja K. Johannsen "Kisten. Krypte. Labyrinthe. Raumfigurationen in der Gegenwartsliteratur: W.G. Sebald, Anne Duden, Herta Müller"
(2008)
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Anne Hillenbach
- Dass der Begriff 'Raum' in den gegenwärtigen Literatur- und Kulturwissenschaften eine hohe Konjunktur besitzt, belegen nicht nur Begriffe wie spatial- oder topographical turn, sondern auch eine Vielzahl von Publikationen und Tagungen, die sich mit dem Raumbegriff auseinandersetzen. Trotz dieser immensen Präsenz der Raumtheorie wird immer wieder die Frage nach deren konkreter Anwendbarkeit gestellt. Diese Frage möchte Anja K. Johannsen in einer gut zweihundert Seiten langen Monographie für die Literaturwissenschaft beantworten. Sie wählt mit W. G. Sebald, Anne Duden und Herta Müller drei AutorInnen, in deren Werken Räume nicht nur ein "Modell der Struktur des Raumes der ganzen Welt" entwerfen (Lotmann nach Johannsen, S. 7), sondern auch zum organisierenden Modell des Textes werden. Dies bedeutet einerseits, dass sich die jeweiligen Raumentwürfe durch eine starke Semantisierung auszeichnen und andererseits, dass die literarischen Texte "ihr eigenes Funktionieren anhand dieser Raumfigurationen" beschreiben und damit drei Varianten "literarischer Selbstreflexion" vorlegen, "die auf je sehr spezifische Weise die Potentiale der Gegenwartsliteratur ausloten." (S.7) Der aktuellen Diskussion folgend, besitzt auch Anja K. Johannsen einen dynamischen Raumbegriff, der diesen als Produkt kultureller Bezüge begreift und als "Effekte körperlicher Praktiken" (S. 17) versteht. Für die Analyse des literarischen Raumes beruft sich Johannsen vorerst im Wesentlichen auf Elisabeth Bronfen, die zwischen drei Raumkategorien innerhalb der Textwelt unterscheidet, nämlich zwischen "konkret vorhandenen, begehbaren Räumen, Raummetaphern und Texträumen." (S. 19). Sich an diesem Muster orientierend arbeitet Johannsen mit drei Analyseschritten. Im ersten Schritt wird der Bestand aufgenommen, d.h., es werden die unterschiedlichen Raumtypen verzeichnet. Dann folgt die Analyse des Raums im Hinblick auf seine Semantisierung, also auf die Frage, inwiefern der beschriebene Raum eine "Ordnung des Koexistierenden" (S. 23) liefert. Im dritten und letzten Schritt geht es um die Bedeutung des Raums für die Struktur und Ordnung des Textes, folglich um die Reflexion seines Selbstverständnisses und der ihm zugrunde liegenden Poetologie. Diese Analyseschritte erweisen sich für Johannsens Vorhaben als äußerst zielführend und ermöglichen nicht nur kenntnisreiche, sondern auch nachvollziehbare Analysen.
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Peter Heller
(2008)
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Beatrix Müller-Kampel
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Elfriede Jelinek : una prosa altra, un altro teatro
(2008)
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Rita Svandrlik
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Elfriede Jelinek : Stücke für oder gegen das Theater?
(2008)
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Inge Arteel
Heidy Margrit Müller
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Das Phänomen Scham bei Wilhelm Genazino
(2008)
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Melanie Ball
- Diese Arbeit hat sich der Aufgabe verschrieben, die Bearbeitung des Phänomens 'Scham' in den zwei jüngsten Romanen von Wilhelm Genazino zu untersuchen. Dass 'Scham' ein zentrales Thema bei Genazino ist, zeigt sich allein am quantitativen Vorkommen von Schamsituationen in seinen Texten. Ziel dieser Arbeit ist zum Einen eine interdisziplinäre Analyse unter Einbeziehung psychologischer, soziologischer und philosophischer Fachliteratur zum Schamaffekt. Zum Anderen wird eine literaturwissenschaftlich fundierte Interpretation der Scham-Thematik als zentrales Motiv der Genazino'schen Texte angestrebt. Genazinos Werk, zumal das jüngere, gilt noch nahezu als Tabula rasa, was den Stand der Sekundärliteratur betrifft. So wird mit dieser Arbeit selbstverständlich auch bezweckt, ein kleines Stück zur literaturwissenschaftlichen Erforschung des Autors Genazino beizutragen.
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Jelineks ,Bergstücke’ : ein neuer Mythos?
(2008)
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Wolfgang Straub
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Körper und andere Texte : ein Sportstück und Ulrike Maria Stuart
(2008)
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Katharina Pewny