Linguistik-Klassifikation: Textlinguistik/Schriftsprache / Text linguistics
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Kausale Satzverknüpfungen im Deutschen
(2006)
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Hardarik Blühdorn
- Der vorliegende Aufsatz gibt einen Überblick über das syntaktische, prosodische und semantische Verhalten sowie die textuelle Funktion kausaler Konnektoren im heutigen Deutsch. Im ersten Abschnitt wird Textkohärenz in räumliche, zeitliche und kausale Kohärenz unterteilt. Räumliche und zeitliche Kohärenz werden zu einem erheblichen Teil durch grammatische Sprachmittel kodiert, während kausale Kohärenz vor allem durch lexikalische Mittel ausgedrückt wird: durch Präpositionen, Konjunktionen und Adverbien. Im zweiten Abschnitt werden die wichtigsten kausalen Konnektoren des Gegenwartsdeutschen vorgestellt und in ihren syntaktischen und semantischen Haupteigenschaften beschrieben. Der dritte Abschnitt behandelt das linguistische Konzept der Ursache vor dem Hintergrund allgemeinerer philosophischer Reflexionen über Kausalität. Das Konzept der Verursachung wird zurückgeführt auf die zugrundeliegenden Konzepte der Situation und der Bedingung. Der vierte Abschnitt ist der Unterscheidung zwischen drei Arten kausaler Verknüpfungen gewidmet, die als dispositionelle, epistemische und deontisch-illokutionäre bezeichnet werden. Empirisch erlauben kausale Verknüpfungen häufig mehr als eine dieser Lesarten. Die folgenden Unterabschnitte untersuchen im Detail die syntaktischen, prosodischen und semantischen Bedingungen, durch die epistemische und deontische Lesarten kausaler Verknüpfungen möglich werden. Als wichtigste Faktoren, die die Interpretation beeinflussen, werden herausgestellt: syntaktische, prosodische und informationelle Integration der verknüpften Ausdrücke, Definitheit der Ursache sowie modale Umgebungen.
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International vergleichende Diskurs- und Argumentationsanalyse : Vorstellung eines Forschungsprogramms
(2002)
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Thomas Niehr
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Linguistik, Poetik, Ästhetik
(2008)
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Manfred Bierwisch
- The paper briefly summarizes the proposal made in 1965 that "Poetic Competence" is the basis for creating and evaluating poetry. That this competence lives on, but is different from linguistic competence is exemplified by a close look at the segmental and supra-segmental, morpho-syntactic, lexical, and conceptual structure of Hölderlin's poem "An Zimmern", revealing a surprisingly complex and balanced structure of the apparently simple four lines. The second part of the paper discusses the question whether judgments about poetry are to be studied as based on the relation between specific properties of poems and persons. Finally the problem is raised, whether literary art is based on a specific Poetic Competence, or instantiates a general aesthetic ability applied to linguistic objects. This is construed as a speculative, but still empirical question.
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Uloga anaforičkih izraza u oblikovanju medijsko-znanstvenih događaja
(2007)
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Zrinka Šimunić
- U radu se analizira uloga jednog tipa referencijalnih izraza – anaforičkih izraza – u diskurzivnom oblikovanju odabranog medijsko-znanstvenog događaja (“uskrsnuće” bakterije Deinococcus radiodurans). Predlaže se transverzalna analiza anaforičkih izraza utemeljena na modularnom pristupu kompleksnosti organizacije diskursa i na dinamičnoj koncepciji anaforičke referencije, shvaćene kao segment šireg procesa konceptualnog strukturiranja svijeta diskursa i usuglašavanja mentalnih predodžbi sudionika u interakciji.
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Vertextungsstrategien in brasilianischen und deutschen Magistereinleitungen : eine exemplarische Analyse
(2008)
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Kathrin Schweiger
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Zur brasilianischen Textart "Memorial Acadêmico" : wie man sich in Brasilien auf eine akademische Stelle bewirbt
(2009)
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Kathrin Schweiger
- Um sich in Brasilien auf eine wissenschaftliche Stelle zu bewerben, muss oftmals ein "Memorial Acadêmico" eingereicht werden. Eine Textart, die es so im deutschsprachigen Raum nicht gibt. Eine in funktionaler Hinsicht ähnliche Textart liegt im "Akademischen Lebenslauf" vor. In diesem Artikel sollen anhand eines Korpus von sechs "Memoriais" Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Illokution und Proposition dieser beiden Textarten aufgezeigt werden.
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Alguns aspectos da cultura germânica num estudo sobre cartas familiares
(2009)
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Luciane Watthier
Terezinha da Conceição Costa Hübes
- Realizamos um estudo da língua de comunicação usada no interior do gênero discursivo "carta familiar" analisando peculiaridades fônicas e morfológicas da linguagem das cartas na época em que foram escritas, bem como da identidade das pessoas envolvidas no processo de interação (autor e receptor da carta). Para este artigo, são analisadas duas cartas escritas por falantes bilíngues de alemão e português, com base em uma reflexão sobre a difusão da cultura germânica no Brasil, tendo em vista serem essas cartas reveladoras desse processo.