Linguistik-Klassifikation: Syntax
31 search hits
-
Instrumental -er nominals revisited
(2009)
-
Artemis Alexiadou
Florian Schäfer
-
Deutsches Präpositionalattribut und ungarisches Lokalkasus- und Postpositionalattribut
(2007)
-
Susan Schlotthauer
- Für das Präpositionalattribut des Deutschen existieren bei einer Übertragung ins Ungarische vielfältige Übersetzungsvarianten. Die den deutschen Präpositionalphrasen entsprechenden Postpositionalphrasen und kasussuffigierten Nominalphrasen gehen in Attributsfunktion dem Kopf der Nominalphrase in der Regel voran und sind dann in partizipiale oder adjektivische Strukturen einzubetten. Die der deutschen Konstruktion entsprechende Postponierung dieser Attribute gewinnt allerdings in der modernen Standardsprache immer mehr an Raum. Gleichfalls lässt sich in einigen Textsorten eine Ausbreitung des sog. postpositionalen Adjektivs konstatieren. Lassen sich beide Phänomene gegebenenfalls als Symptome eines Nominalstils im Ungarischen werten?
-
Verb derivation in modern Greek inside alternation classes
(2006)
-
Chariton Charitonidis
- In this paper I present five alternations of the verb system of Modern Greek, which are recurrently mapped on the syntactic frame NPi__NP. The actual claim is that only the participation in alternations and/or the allocation to an alternation variant can reliably determine the relation between a verb derivative and its base. In the second part, the conceptual structures and semantic/situational fields of a large number of “-ízo” derivatives appearing inside alternation classes are presented. The restricted character of the conceptual and situational preferences inside alternations classes suggests the dominant character of the alternations component.
-
Long distance A’-movement in a resumptive disguise
(2005)
-
Martin Salzmann
-
Genitive quantifiers in Japanese as reverse partitives
(2004)
-
Uli Sauerland
Kazuko Yatsushiro
- Quantificational determiners in Japanese can be marked with genitive case. Current analyses (for example by Watanabe, Natural Language and Linguistic Theory, to appear) treat the genetive case marker in these cases as semantically vacuous, but we show that it has semantic effects. We propose a new analysis as reverse partitives. Following Jackendoff (MIT-Press, 1977), we assume that partitives always contain two NPs one of which is phonologically deleted. We claim that, while in normal partitives the higher noun is deleted, in reverse partitives the lower noun is deleted.
-
On quantifier raising in German
(2003)
-
Uli Sauerland
- The status of quantifier raising in German and other languages where scope is fairly rigid is debated. The first part of this paper argues that quantifiers in German can undergo covert extraction out of coordinations, and therefore that quantifier raising is available in German. The second part argues that quantifier raising in German is constrained to never move one DP across another. This result might provide part of an explanation of scope rigidity in German.
-
Zur Verwendung von generischen Nominalphrasen in Schrift- und Umgangssprache des Indonesischen
(2002)
-
Conny Bast
- Im vorliegenden Arbeitspapier wird die unterschiedliche Verwendung von generischen Nominalphrasen (NP) in der Schrift- und Umgangssprache des Indonesischen behandelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Umgangssprache.
-
Klitisierung von Pronomina und Artikelformen : eine empirische Untersuchung am Beispiel des Ruhrdeutschen
(2002)
-
René Schiering
- Die vorliegende Arbeit soll sich mit dem „Zusammenziehen von Wörtern“ beschäftigen, das als typisch für die „Pottsprache“ […] angesehen wird. Dieses Zusammenziehen soll innerhalb der Klitisierungsforschung anhand zweier Fälle untersucht werden. Zum einen sollen reduzierte Formen der Pronomina und zum anderen reduzierte Artikelformen, nämlich die des bestimmten und des unbestimmten Artikels, als Untersuchungsgegenstand dienen. Dieses soll auf einer empirischen Basis, dass heißt auf der Basis von erhobenen und analysierten Sprachdaten, geschehen. Der erste Schritt soll dabei eine Darstellung der hier behandelten Sprachvarietät sein. […] Der zweite Schritt besteht in einer Darstellung der Theorie der Klitisierung […] Nachdem der Hintergrund dieser Arbeit dargestellt worden ist, folgt die eigentliche Analyse. Zunächst wird die Klitisierung von Pronomina untersucht […], dann die von Artikelformen […]. Beide Phänomene werden nacheinander auf ihre Eigenschaften hin untersucht, um dann zum Schluss zu einer Hypothese aus der bisherigen Forschung, nämlich die der flektierten Präpositionen, Stellung zu beziehen […]. Abschließend soll versucht werden die Ergebnisse dieser Arbeit in den Forschungsstand bei der Erforschung von Klitisierung auf der einen Seite und der Varietät Ruhrdeutsch auf der anderen Seite einzuordnen […].
-
Relating propositions : subordination and coordination strategies in a polysynthetic language
(1998)
-
Elke Nowak
- This paper discusses the relationship between the morphological structure of language and its syntactic structure. Although it is primarily a single language which is analysed in detail, namely, Inuktitut, an Eskimo language of the Canadian Eastern Arctic, the findings seem to be of general relevance.
-
Pluralität im Tagalog
(1998)
-
Agnes Kolmer
- Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem bisher für das Tagalog noch nicht eingehender untersuchten Phänomenbereich: den verschiedenen Mitteln zur Bildung von sprachlichen Ausdrücken mit pluralischer Bedeutung. Im Tagalog kann nicht ohne weiteres von einer grammatischen Kategorie "Numerus" ausgegangen werden. Diese Kategorie basiert auf der Untersuchung von (indoeuropäischen) Sprachen mit ausgeprägter Nomen/Verb-Distinktion. Sie wird als eine nominelle Kategorie angesehen (vgl. Bußmann 1990), die sich gegebenenfalls im Verbalkomplex widerspiegelt. Eine solche Beziehung besteht vor allem zwischen Subjekt und Prädikat, tritt obligatorisch auf und wird als Kongruenz bezeichnet. Für das Tagalog ergeben sich in dieser Hinsicht mehrere Probleme: Zum einen besteht das Problem der Identifizierbarkeit von Wortklassen bzw. lexikalischen/syntaktischen Kategorien, damit zusammenhängend das Problem der Zuweisung bestimmter Mittel der "numeralen" Markierung zu einer lexikalischen/syntaktischen (Sub)-Kategorie. Zum anderen hat man - ausgehend von der Hypothese der optionalen Markierung von "Numerus" im Tagalog - das Problem der Erfassung von Restriktionen / Regularitäten der Pluralmarkierung je nach lexikalischer / 'syntaktischer. Subklasse, sowohl auf Satz- als auch auf Diskursebene.