Linguistik-Klassifikation: Pragmalinguistik/Kommunikationsforschung / Pragmalinguistics/Communication research
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Dissens und Höflichkeit : Deutscher Diskussionsstil aus einer fremden Perspektive
(2003)
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Selma Martins Meireles
- Sprache ist der Grundstein in der Bildung und im Zusammenhalt soziokultureller Gruppen. Jedoch wird sie auch so von der Gruppe beeinflusst, dass sich verschiedene soziokulturelle Konventionen unbewusst in den sprachlichen Beiträgen von Mitgliedern solcher Gruppen widerspiegeln. Bei Interaktionen zwischen Sprechern verschiedener Kulturen können Unstimmigkeiten der Erwartungen in Bezug auf den Konversationsstil zu Missverständnissen führen, sowie zu Konflikten und sogar zur Bildung bzw. Verstärkung von Stereotypen. Ziel dieses Aufsatzes ist, einige Beispiele und Überlegungen bezüglich der Beziehung zwischen Konversationsstil und Interkulturalität in Anlehnung an den Ausdruck von Dissens zu präsentieren.
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Propositionen, positionale Operatoren und Situierung
(1991)
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Waldfried Premper
- Sprechen heißt, mit Sachverhalten zu operieren. Die Forschung an der Dimension PARTIZIPATION hat es unternommen, zu zeigen, was es heißt, Sachverhalte sprachlich zu erfassen, und welche Techniken unter dieser allgemeinen Funktion zu finden sind und zusammenspielen (cf. Seiler/Premper (eds.) 1991). Wer spricht, macht aber gewöhnlich mehr: Sachverhalte werden nicht nur erfaßt, sondern gleichzeitig auch in den Kontext einer kommunikativen Absicht gestellt; sie werden behauptet, vermutet, bezweifelt, in Frage gestellt, negiert, gefordert, herbeigewünscht und anderes mehr. Kommunikative Absichten sind ebenfalls konstitutiv fürs Sprechen; durch sie werden Sprechereignisse erst zu Sprechakten. Sprechsituationen sind aber auch nicht nur durch kommunikative Absichten gekennzeichnet, sondern sie finden natürlich in Zeit und Raum statt. Folglich bestehen zwischen Sprecher und besprochenen Sachverhalten nicht nur Einstellungs-, sondern auch zeitliche Beziehungen. Dieses Hineinstellen in einen kommunikativen Kontext wird von uns (von UNITYP) SITUIERUNG genannt, und die Tatsache, daß sich dieser Komplex von Operationen sprachlicher Mittel bedient, macht Situierung zu einer sprachlichen Dimension. Die vorliegende Arbeit stellt sich die Aufgabe, die beiden Dimensionen Partizipation und Situierung in ihrem Verhältnis zueinander zu beleuchten, und zwar schwerpunktmäßig aus theoretischer und wissenschaftshistorischer Sicht. Als begrifflich-terminologischer Anknüpfungspunkt soll dabei der Ausdruck Proposition dienen. Zunächst werden einige Aspekte dieses Begriffes in der philosophischen Logik aufgeführt (Kap. 1). Dann wird die Diskussion, teilweise in Analogie zum ersten Kapitel, im Bereich der Linguistik fortgeführt, wobei unter anderem Argumente aus den Bereichen Sprechakttheorie (2.2.), Transformationstheorie (2.3.), Substitutionstests (2.4.) und Generative Semantik (2.5.) ins Spiel kommen.
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Comparing political speech and general conversation within the theory of relevance
(2001)
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Dorota Rut-Kluz
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Uso dos marcadores : "downgraders" e "upgraders" em língua alemã
(2002)
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Alessandra Paula de Seixas
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Brasilianisch-portugiesisch und deutsche Phraseologismen im Kontrast : Beschreibungsverfahren und Äquivalenzsuche
(2003)
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Eva Glenk
- In diesem Beitrag wird über die Notwendigkeit der Untersuchung der pragmatischen Aspekte von Phraseologismen reflektiert und Vorschläge zu ihrer konkreten Erhebung und ihrer kontrastiven Analyse im Hinblick auf eine lexikographische Beschreibung und den Fremdsprachenunterricht gemacht.
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Metáforas tecnológicas do cotidiano : uma análise do falar alemão
(2004)
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Ulrike Schroeder
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O ator e o espectador : Sobre as diferentes funções da linguagem na apresentação de si mesmo no Brasil e na Alemanha
(2005)
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Ulrike Schröder
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Estilo conversacional, interculturalidade e língua estrangeira
(2005)
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Selma Meireles
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Die Erzählfähigkeit eines zweisprachig aufwachsenden Geschwisterpaares : eine exemplarische Analyse
(2006)
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Kathrin Schweiger
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[Rezension zu:] Ulrike Schilling: Kommunikative Basisstrategien des Aufforderns. Eine kontrastive Analyse gesprochener Sprache im Deutschen und im Japanischen. Tübingen, Max Niemeyer Verlag 1999 (Reihe Germanistische Linguistik 204, 335 pág. ISBN 3-484-31204-1)
(2001)
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Marina Souza